Gestern war ich in Schwenningen auf der Südwest Messe. Einer der Besucher sagte mir er hat kein Interesse an Photovoltaik “Weil es ja keine Förderung mehr gibt!”.
Na ja dann dürfte er auch kein Auto mehr kaufen…
Aber es zeigt wie schlecht der Informationsstand des Bundesbürgers immer noch ist. Die Einspeisevergütung wird zum 1.7.2011 nicht gesenkt. Dies bedeutet wer bis Ende 2011 eine Photovoltaikanlage baut erhält für die nächsten 20 Jahre eine Einspeisevergütung von 28,74 Cent je Kilowattstunde. Diese Förderung gibt es also weiterhin!
Am nächsten Dienstag bieten wir deshalb in Aschaffenburg in den Räumen unserer Niederlassung (Würzburger Straße 152) um 18 Uhr einen Informationsabend an.
Schauen Sie doch einfach vorbei uns stellen Sie Ihre Fragen an die Profis von Ralos. Wir haben schon mehr als 6.000 Photovoltaikanlagen realisiert und können einiges aus der Vergangenheit aber auch über die zukünftige Entwicklung erzählen. Wir können aber auch über Ihre individuelle Photovoltaikanlage reden, sie planen, sie montieren und anschließend ihre Photovoltaikanlage 20 Jahre lang begleiten.
Es ist mal wieder so weit am Donnerstag den 26.6.2011 um 17 Uhr gibt es Informationen von den Profis zum Thema Photovoltaik.
In den Räumen von Ralos Michelstadt findet diese Infoveranstaltung statt. Wir nehmen uns gerne Zeit für alle Fragen rund um die Photovoltaik. Auch wenn die Einspeisevergütung ab dem 1.7.2011 noch nicht feststeht, so können wir mit Ihnen zusammen doch bereits alles vorbereiten um nach der Veröffentlichung der Einspeisevergütung zügig loszulegen. Vor dem 1.7.2011 sind unsere Monteure ausgelastet. Aber nach dem 1.7. stehen unsere erfahrenen Monteure wieder bereit.
Eines dürfte sicher sein, auch nach dem 1.7. wird Photovoltaik wirtschaftlich für Dachbesitzer sein. Vor allem die immer interessanter werdende Eigenverbrauchsvariante wird von den Kunden mehr und mehr verlangt. Wo sonst kann man sich auch seinen Strompreis auf zwanzig Jahre sichern? Nur durch den Bau einer Photovoltaikanlage bleibt der Preis des selbst produzierte und selbst verbrauchte Strom auf zwanzig Jahre stabil. Also merken Sie sich den Termin vor und noch besser melden Sie sich telefonisch schon mal an unter 06061/9670 142 aber natürlich sind Sie auch herzlich willkommen wenn Sie spontan bei uns vorbeischauen.
Am 12. Mai 2011 um 18:30 Uhr werde ich in Beerfelden einen Photovoltaikvortrag halten. Die Veranstaltung findet mit Unterstützung der Volksbank Odenwald in der Geschäftsstelle Beerfelden Brunnengasse 13 statt. Bei dieser Veranstaltung werde ich vor allem auf die Möglichkeit des Strom Eigenverbrauchs eingehen. Je mehr vom selbst produzierten Photovoltaikstrom im eigenen Haus verbraucht wird um so wirtschaftlicher wird die Photovoltaikinvestition. Damit unsere Kunden auch gleich Informationen zur Finanzierung erhalten wird die Volksbank erläutern wie einfach eine Photovoltaikfinanzierung ist.
Für mich ist vollkommen unverständlich wenn momentan diskutiert wird, durch den Atomausstieg würde der Strompreis steigen. Bis zu 20% werden da genannt. Das wären dann schon ca. 28 Cent den die Verbraucher für Strom bezahlen sollen. Photovoltaikstrom wird momentan aber “nur” noch mit 28,74 Cent je Kilowattstunde vergütet und die nächsten Kürzungen steht zum 1.7.2011 und 1.1.2012 an. Es dürfte doch wohl klar sein, daß je größer die Differenz zwischen gekauftem Strom und selbst produziertem Strom wird umso mehr Bürger werden sich eine Photovoltaikanlage auf das eigene Dach bauen. Sie werden selbst investieren und sich aus der Abhängigkeit von Konzernen verabschieden. Den Strompreis auf 20 Jahre festzuschreiben mit dem Bau einer eigenen Photovoltaikanlage werde ich deshalb zum Thema in Beerfelden machen. Ich freue mich drauf dort wo wir bereits eine tolle Freilandanlage erstellt haben einen Vortrag zu halten.
Am Donnerstag den 28.4.2011 laden wir wieder zum Infoabend nach Michelstadt ein. Unsere monatliche Infoveranstaltung beginnt um 17 Uhr in unserem Besprechungszimmer Michelstadt, Unterer Hammer 3. Es wäre nett wenn Sie sich zur Veranstaltung tel. unter 06061/9670-142 anmelden könnten. Ist aber keine Voraussetzung.
Wir befinden uns momentan im Endspurt um die Montagekapazitäten bis zum 30.6.2011. Die Bundesregierung beabsichtigt ja zum 1.7.2011 die Einspeisevergütung zu reduzieren. Leider wird die Reduzierungshöhe frühestens im Juni 2011 endgültig festgelegt. Wir wissen deshalb noch nicht wie hoch die Vergütung ab 1.7.2011 sein wird. Im Extremfall könnte eine Reduzierung um 15% anstehen.
Aber all diese Infos wird es an diesem Infoabend geben und wer sich schnell entscheidet dem können wir noch die Photovoltaikanlage vor dem 1.7.2011 installieren. Da wir uns im kleinen Kreis unterhalten, gehe ich gerne auf die spezifischen Fragen ein.
Die Energiegenossenschaft Odenwald eG (EGO) hatte mal wieder zu einer Veranstaltung “Fit im Klimawandel” eingeladen. Diesmal waren wir in Rossdorf. Insgesamt elf Photovoltaikanlagen wurden durch die EGO in Rossdorf realisiert. Eingeladen waren die Bürger sich über die Möglichkeiten der Beteiligung an der EGO zu informieren. Nach dem Vortrag von Christian Breunig einem der Vorstände der EGO durfte ich die Vorzüge von Photovoltaikanlagen und sowie die Firma Ralos Solar GmbH vorstellen. Die Veranstaltung lockte trotz des sehr schönen Wetters knapp 30 Interessenten an und es wurde ein interessanter Abend mit vielen Fragen. Selbst im Darmstädter Echo erschien ein kleiner Bericht über die Veranstaltung. Auch auf der Seite der Energiegenossenschaft wird die Veranstaltung erwähnt.
Vor allem, dass es inzwischen viele Menschen gibt die mit mir auch über langjährige Praxis Erfahrung mit Photovoltaikanlagen diskutieren können macht mir immer mehr Spaß.
Auf der Seite der Energiegenossenschaft Odenwald eG habe ich ein Foto vom 18. Jahrestreffen der Bayerischen Solarinitiativen gefunden. Christian Breunig war dort als Referent geladen um von den Erfolgen der EGO zu berichten. Ich war dort “nur” als Zuhörer konnte aber auf der zweitägigen Veranstaltung viele Wegbegleiter treffen die immer wieder Interessante Ideen mitbringen. Ich muß zugeben die Bayrischen Solarinitiativen sind uns da um einiges voraus! Aber das Genossenschaftsthema war für die meisten hochspannend!
Jetzt wollen auch die Kollegen in Aschaffenburg einen Info Abend anbieten. Bei denen geht es auch richtig flott. Bereits nächsten Dienstag am 12.4.2011 wird um 18:00 Uhr eine Information rund um die Photovoltaik gewünscht. Das lass ich mir natürlich nicht zweimal sagen. Natürlich bin ich vor Ort und werde die Interessenten über Photovoltaik informieren.
Aus Aschaffenburg gibt es ja auch Neues zu berichten. Die Kollegen sind umgezogen allerdings nur einen Block weiter. Immer noch in der Würzburger Straße nur jetzt die Nummer 152. Dort werde ich auch den Vortrag halten.
Da bin ich mal gespannt wie viele Zuhörer in Aschaffenburg kommen. Vom Vortragsabend in Michelstadt berichte ich in den nächsten Tagen mal hier im Blog.
Da die Veranstaltung ebenfalls im kleinen Rahmen stattfindet können jederzeit Fragen gestellt werden. Auf Wunsch gehe ich auch gerne auf die besonderen Wünsche der Zuhörer ein. Es ist jedesmal spannend mit welchen Anforderungen die Häuslebesitzer an uns herantreten.
Ich freue mich jedenfalls schon mal und wünsche uns viel Sonnenschein und viele Zuhörer.
Wir haben uns entschlossen hier in Michelstadt in unserer Zentrale Vorträge über Photovoltaikanlagen anzubieten. In kleiner Runde werde ich über den aktuellen Stand der Photovoltaik berichten. Die Veranstaltung soll jeweils am letzten Donnerstag des Monats stattfinden. Die Erste Veranstaltung wird deshalb am 31.3.2011 um 17 Uhr beginnen. Wir beabsichtigen die Veranstaltung in Michelstadt, Unterer Hammer 3 in unserem Besprechungszimmer durchzuführen.
Dort haben wir die Möglichkeit in gemütlicher Runde, zehn Personen zu empfangen. Sollten wir mehr Personen begrüßen dürfen, werden wir voraussichtlich in das Hüttenwerk ausweichen. Toll wäre es wenn Sie sich tel. 06061 9670-142 anmelden.
Die Vorträge richten sich an Personen die sich grundsätzlich über Photovoltaik informieren möchten. Ich werde auf die allgemeinen Dinge, die aktuelle Preissituation und natürlich auf die Fa. Ralos eingehen. In kleiner Runde können auch Fragen gestellt werden. Ich werde mich bemühen Ihnen einen informativen Abend zu gestalten.
Mich hatte zwar Claus vorgewarnt aber, dass es so dicke kommt hätte ich mir nicht träumen lassen. Vor zwei Wochen hatte ich ja am Gymnasium Michelstadt einen Vortrag gehalten. Gestern war ein zweiter Vortrag von Prof. Dr. Specht mit dem Thema “Effiziente Klimapolitik – Ökologisch handeln mit Instrumenten der Ökonomie“. Ich hatte schon die Befürchtung, daß die Ökonomie mal wieder vorgeschoben wird um gegen Photovoltaik zu polemisieren aber alle Erwartungen wurden übertroffen.
Im einzelnen will ich nicht auf die Argumente von Prof. Dr. Specht eingehen aber sein Fazit “Photovoltaik ist Geldvernichtung” kann ich so nicht stehen lassen.
Wir haben in Deutschland eine Zustimmung von über 90% der Bevölkerung für die Solarenergie. Die Politik hat auf diesen Wunsch der Bewohner reagiert und ein Gesetz (EEG) erlassen nachdem eine Rendite von 7% erzielt werden kann. Photovoltaik ist die demokratischste Energieerzeugung in Deutschland. Es gibt keine andere Energieerzeugung die von mehr Bürgern auf ihrem Eigentum (Grundstück) erfolgen kann wie die Photovoltaik. In Deutschland gibt es bereits 697.291 Photovoltaikanlagen.
Für Deutschland muß man feststellen wir haben kaum Ölquellen, kaum Gasvorkommen, wenig Steinkohle (sehr teuer), kein Uran und nur die Braunkohle kann auch in Deutschland kostengünstig aber Klimaschädlich gefördert werden. Alle diese Energie-Rohstoffe muß für viel Geld aus anderen Ländern importiert werden.
Was wir in Deutschland kostenlos und nachhaltig haben sind die Erneuerbaren Energien. Wind und Sonne werden kostenlos von der Natur überall vor Ort angeliefert. Wasserkraft und Geothermie können, wenn regional vorhanden, kostenlos genutzt werden. Nur die Biomasse muß angebaut und zum Kraftwerk gebracht werden.
Bei der Photovoltaik sind die Solarzellen aus Silizium derzeit noch die Kostentreiber. Allerdings findet sich der Rohstoff für die Solarzellen auch in Deutschland. Quarzsand kommt in Massen auch in Deutschland vor.
Um aus Quarzsand (und anderen Rohstoffen) ein Modul herzustellen benötigt man Fabriken/Maschinen deren Deutsche Hersteller weltweit führend sind.
Aber auch mit einigen Millionen Arbeitslosen haben wir genügend kluge Köpfe die aus Quarzsand, Energie, Maschinen und Ingenieurswissen Solarmodule machen können. Die Aufgabe heißt also wir müssen Kraftwerke bauen die anschließend kostenlos von der Natur beliefert werden. Wenn wir Deutsche Rohstoffe nehmen, in deutschen Fabriken, mit deutschen Maschinen und erneuerbarer Energie Solarmodule fertigen und diese auf deutschen Dächern installieren dann ist Photovoltaik volkswirtschaftlich gesehen für alle ein Gewinn. Ausser den Stromkonzernen denen wir mit jeder Photovoltaikanlage ein Stückchen ihres Umsatzes wegnehmen.
Es ist ein Kreislauf der uns den Import von teurer Energie erspart. Natürlich gibt es eine Umverteilung der Geldströme. Die Energie die nicht mehr importiert werden muß, reduziert die Gewinne der Energieexporteure. Rußland verkauft weniger Gas, Saudi Arabien weniger Öl und Australien weniger Steinkohle. Diejenigen die den Handel und die Stromerzeugung aus diesen Energien gemanagt und erzeugt haben verdienen auch weniger. Zu 80% sind das in Deutschland EnBW, EON, RWE und Vattenfall.
Dafür machen die Firmen (z.B. Wacker aus Burgshausen) die aus Quarzsand Silizium herstellen Umsätze und natürlich auch Gewinne.
Die Zellhersteller (z.B. Q-Cells,Thalheim) die aus Silizium Wafer oder sogar Solarzellen herstellen machen Umsatz und hoffentlich auch Gewinn.
Die Modulhersteller (z.B. Solon, Berlin) machen Umsatz und hoffentlich Gewinn.
Die Systemlieferanten (z.B. Ralos, Michelstadt) machen Umsatz und hoffentlich Gewinn.
Die Solaranlagenbetreiber (z.B. ich) machen Umsatz und hoffentlich Gewinn.
Allen gemein ist sie zahlen in Deutschland Steuern und kaufen in Deutschland ihre Produkte fürs tägliche Leben.
Dazu sagt man regionale Wertschöpfung.
Der Import von Energie wird durch die Arbeit der Mitarbeiter und der Sonne ersetzt. Die Photovoltaikbranche macht aus Sand Energie. Die Höhe der Vergütung spielt keine Rolle dieses Geld wird “nur” innerhalb Deutschlands umverteilt. Weg von den Konzernen und ausländischen Rohstoffbesitzer zu den Mitarbeiter, Firmen und Betreibern von Solarstromanlagen. Das Geld wird also nicht vernichtet sondern sinnvoll in Solartechnik investiert die in Zusammenspiel mit der Sonne Strom generiert.
Wir können unser Geld in Deutschland kreisen lassen. Klar ist es gibt Kunden die kaufen lieber die Hardware aus dem Ausland, das ist aber nicht das Ziel des Gesetzes und es ist natürlich jedem überlassen wo er einkauft. Wer dies verurteilt sollte nicht die Photovoltaik allgemein verunglimpfen sondern spezifizieren!
Das ist zwar sicherlich “blumig” von mir umschrieben und auch ohne Quellenangaben von mir nur so hingeschrieben. Aber dafür bin auch der Sonnenflüsterer und weder Prof. noch Dr. ich mache es halt.
Ansonsten möchte ich zum Vortrag nur anmerken, es ist ein Unterschied im “Sandkasten” irgendwelche Aussagen zu machen oder ob man die Untersuchungen auch umsetzt. Es ist ein unterschied ob man betriebswirtschaftliche Renditen, technische Effizienzen oder Volkswirtschaftliche Effekte betrachtet. Es ist ein Unterschied ob man Philosophiert oder ob man den Konsens von vielen Menschen suchen muß. Ich hatte gestern das Gefühl da wird viel zusammengeschmissen was nicht zusammengehört und was nicht zusammenpasst. Aber wie gesagt eine Quellenangabe dazu hab ich nicht ausser mein Bauchgefühl.
Auch wenn es unwissenschaftlich ist der Verweis auf Wikipedia und den Erntefaktor. Bei manchen Angaben gibt es sogar Quellenangaben. Zur Erinnerung ich hatte behauptet Windenergie hat eine energetische Amortisationszeit von 3 bis 6 Monaten und Photovoltaikanlagen von ca. 3 bis 4 Jahren. Jetzt kann auch jeder nachvollziehen woher ich mein Wissen habe.
Ich war mal wieder mit einem Vortrag unterwegs der nicht das normale “Photovoltaik” Thema hatte. Das Gymnasium Michelstadt wollte zur zukünftigen Energieversorgung meine Meinung. Da hab ich doch gleich den Titel “Dezentrale Energie – Milliardenmarkt der Zukunft” generiert. Vor ca. 60 Schülern, Lehrer, Eltern und Ralos Mitarbeitern konnte ich meine Gedanken dazu vortragen. Wer mich kennt weiß, daß ich in solchen Vorträgen gerne “Visionen” aufzeige und auch Grenzen überschreite. Für mich war an diesem Abend das Ziel die Jugendlichen zu begeistern für eine Ausbildung oder ein Studium in Richtung der Erneuerbaren Energien. Ich hoffe natürlich, daß mir dies mit dem Vortrag gelungen ist.
Solche Vorträge machen immer wieder aufs neue Spaß und ich konnte mich auch über viele Fragen am Ende der Präsentation freuen. Vom Direktor des Gymnasiums bekam ich als Dankeschön zwei schöne Espresso Tassen die jetzt in der Ralos Küche einen Ehrenplatz haben. Natürlich habe ich mich auch über den vorläufigen Artikel auf der Seite des Gymnasiums gefreut und den Nachfolgetermin am 24.11. mit Prof. Dr. Günter Specht hab ich mir schon notiert. Da werde ich mich natürlich auch sehen lassen. Es dürfte wohl klar sein, daß ich dann wieder mit meinem Sonnenflüsterer Smart (s. Artikel) angeflogen komme.
Heute hab ich mal einen Bericht von unseren südlichen Kollegen aus Bochingen. Mit einem tollen Zeitungsbericht und positiven Nachrichten wird die Fotovoltaikanlage in Betrieb genommen. Da brauche ich nichts mehr hinzuzufügen. (Nachtrag jetzt hab ich auch noch einen Artikel von der Schwäbischen Zeitung erhalten!)
Leider wird der positive Bericht von einem anonymen Kommentator mit haltlosem Geplapper ins negative gerichtet. Der Solar-Analphabet rechnet gleich mal vor, daß Solarstrom zehnmal teurer wäre wie konvenitoneller Strom. Dies rechnet er dann auf die Jahresstromrechnung hoch und gipfelt in hunderte Milliarden Euro Kosten. Das ganze wird als “Solarunsinn” und “Zwangssubvention” bezeichnet. Da reizt es mich richtig mal einen Vortrag zu halten und wenn nur der eine Mensch als Zuhörer drin sitzen würde. Ich glaube ich hätte an diesem Abend mal wieder richtig Spaß. Aber anonyme Stänkerer meiden ja die offene Auseinandersetzung und stellen sich nicht den Argumenten. Schade dass der Schwarzwälder Bote solchen Solarschwachsinn überhaupt als Kommentar zuläßt.
Von wegen offener Tür, wir wollen nicht nur zeigen was wir im Lager haben sondern wir wollen auch zeigen was unsere Lieferanten können. Deshalb werden am 1.8.2010 von 11 Uhr bis 17 Uhr auf dem Betriebsgelände der Ralos Zentrale viele Informationen an die Besucher weitergegeben. Sie finden uns in Michelstadt am Unterer Hammer 3
Für das leibliche Wohl wird natürlich auch gesorgt. Wobei die Informationen rund um Photovoltaik im Vordergrund stehen sollten. Natürlich wird es einige Fachvorträge zum Thema Photovoltaik geben. Auch die Energiegenossenschaft Odenwald eG wird vortragen.
Von unsere Lieferanten werden einige Modul und Wechselrichterhersteller anwesend sein und den Besuchern erklären welche Vorteile ihre Module bieten.
Die Ralos redet nicht nur sondern zeigt auch was bringt eine Reinigung von Modulen. In einer Live Vorführung zeigen die Mitarbeiter an den Modulen die Leistungssteigerung nach der Reinigung von “verschmutzten” Modulen. Aber auch Informationen zur Wartung und Überwachung Ihrer Anlage können sie an diesem Tag bei Ralos erfahren.
Wie wir uns zukünftig von A nach B bewegen zeigen die Elektrofahrzeuge von Lautlos durch Rhein-Main die mit ihren verschiedensten Fahrzeugen vor Ort sein werden. Natürlich können diese Fahrzeuge auch gefahren werden. Elektrisch fahren heißt lautlos mit der eigen erzeugten Energie vom Dach fahren. Da weint der Ölscheich!
Für die Kinder gibt es natürlich auch die Möglichkeit zu toben auf der Hüpfburg oder zu klettern mit den Kisten.
Wir würden uns freuen wenn Sie bei uns im Odenwald vorbeischauen am Tag der Offenen Tür der Ralos Solar GmbH.
Wow, daß war aber eine tolle Verkleidung die der Uhren Turm am Rande des Stadthallen Parkplatzes hatte. Da konnten selbst die Frankfurter bei der Eröffnung der Solartankstelle nicht mithalten. Babenhausens Bürgermeisterin Gabi Coutandin zeigt Andreas Heger von Heger-Elektrotechnik die Stromtankstelle.
Auf diesem Bild scheint er noch nicht überzeugt zu sein ob das so funktioniert. Überzeugungsarbeit leisten die Elektrofahrzeug Profis von Lautlos-durch-Rhein-Main.
In Dreieich bietet Lautlos-durch-Rhein-Main alle Elektrofahrzeuge vom Elektro-Skate-Board, E-Fahrrädern, e-Roller bis zum Elektroauto an. Nur elektrisch müssen sie sein. Die Fahrzeuge können ausprobiert, geleast oder gekauft werden.
Natürlich ist Andreas schon lange von der Elektromobilität überzeugt sonst hätte er auch nicht die Stromtankstelle von Park and charge finanziert. Wer sich bei Park and charge registriert kann kostenlos ich wiederhole kostenlos in Babenhausen tanken. Welche Tankstellenkette kann das noch von sich behaupten?
Jedenfalls vielen Dank an die alle die dieses Projekt möglich gemacht haben. Ich sehe grad auf Energymap Info, die Stadt Babenhausen hat sicherlich noch ein großes Potential auf seinen Dächern für Photovoltaik. Bisher “nur” 175 Photovoltaikanlagen Andreas da musst du nochmal mit der Frau Bürgermeisterin reden. Vielleicht sollte ich dort mal einen Vortrag halten.
Bereits zum 11. mal findet die Messe Haus in Großostheim statt. Am 20. und 21.2.2010 in der Bachgaustraße 3 in 63762 Großostheim kann die Ausstellung besucht werden. Ich werde allerdings bereits am 19.2.2010 um 19 Uhr dort einen Vortrag halten. Natürlich werde ich neben den allgemein gültigen Photovoltaik Erklärungen die neuesten Infos zur Photovoltaik in den Vortrag reinpacken. Schließlich hat sich einiges getan. Die Einspeisevergütung wurde reduziert. Der Eigenverbrauch wird immer attraktiver. Aber auf der anderen Seite droht die Bundesregierung die Einspeisevergütung zur Mitte des Jahres erneut zu reduzieren. Aber warten wir es ab ich werde natürlich bis zum letzten Moment mein Ohr an der Branche haben um das allerneueste nach Großostheim zu bringen.
Schließlich gehe ich immer wieder gerne zu den Veranstaltungen von Andreas Heger da weiß ich, die Bude ist voll. Ansonsten wird es wieder zwei Tage lang Informationen rund ums Haus geben. Samstags ist die Messe von 11-18 Uhr und Sonntags von 10-18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist wie in jedem Jahr frei. Wer sich vorab schon informieren möchte kann dies in der Messebroschüre tun.
Ich hab mir mal wieder einen Vortrag bei der Hochschule Darmstadt angehört. Die Vortragsreihe organisiert von Prof. Lothar Petry unter dem Namen “Energie für die Zukunft” lockt immer wieder hervorragende Referenten aber auch eine ganze Menge Publikum nach Darmstadt.
Diesmal hab ich allerdings ein “Lernsequenzen” – Unterichtsmaterial zum Thema Energie Sekundarstufe 1 Heft Nr. 8 mit nach Hause genommen. Ich wollte einfach mal sehen was die heutige Jugend unter dem Titel “Zukunft der Stromversorgung” geboten bekommt.
Bei der “Solarenergie” bin ich aber fast vom Hocker gefallen. “Solarenergie ist nach menschlichen Maßstäben unerschöpflich, ihre technische Nutzung allerdings noch nicht ausgereift.”
Liebe Autoren wir können froh sein, daß die natürliche Nutzung der Solarenergie schon perfekt ist sonst würden keine Pflanzen wachsen, es gäbe kein Tag und kein Nacht und es wäre bitterkalt auf dieser Welt. Das bißschen was man technisch noch umwandeln muß, können wir auch mit der noch nicht ausgereiften Photovoltaik schon mal erzeugen. Schließlich haben wir noch 4 Milliarden Jahre Zeit um ihrem Perfektionismus gerecht zu werden. Photovoltaik auf einer halben Seite nieder zu machen ist erbärmlich wenn es um die Zukunft der Stromversorgung geht!
Im gleichen Heft wird aber auf zwei Seiten über die “Aspekte der Umweltverträglichkeit der Kernenergie” berichtet.
Da will man die Uranvorräte um den Faktor 60 strecken. Da wird Transmutiert, Radiotoxizität umgewandelt, Immobilisiert und unkritische Reaktoren propagiert.
Nun bin ich kein studierter! Aber mit meiner mittleren Reife würde ich mal sagen:
“Die technische Nutzung der Kernenergie ist noch nicht ausgereift!”
Im Gegensatz zu den Autorinnen hab ich allerdings auch keinerlei Verbindung zum Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW).
Es ist schon traurig wenn unsere kommenden “Energie-Eliten” mit solch einem Schwachsinn belatschert werden. Wir brauchen junge Menschen die unvoreingenommen über Erneuerbare Energien informiert werden.
Aber wenigstens wurde die Broschüre Klimaneutral gedruckt. Aber richtiger werden die Aussagen dadurch auch nicht…
Schon die Anfahrt nach Hösbach war ein Genuß. Schließlich konnte ich an der “wohl längsten Photovoltaikanlage der Welt” vorbeifahren. Genauer gesagt ich bin unten drunter durchgefahren. Aber als ich am Hanns Seidel Gymnasium angekommen war strahlten mich viele geeigneten Dächer für Photovoltaik an.
Aber genau deswegen bin ich ja auch vor Ort gefahren. Eine interessierte Gruppe von 15 Schülern überlegt sich gerade, zusammen mit einem engagierten Lehrer, wie sie eine Photovoltaikanlage auf der Schule organisiert bekommen. Wie gesagt Dächer sind genügend vorhanden auch wenn auf Google Earth noch nicht alle einzusehen sind.
Was können Schüler alles tun um eine PV-Anlage mit zu finanzieren. Die Voraussetzungen am Hanns-Seidel Gymnasium sind auf jeden Fall hervorragend. Eine Stiftung und ein Förderverein sind vorhanden. Es wird also keine neue Gesellschaft benötigt. Dies wäre ja auch mit zusätzlichen Kosten und Zeit verbunden. Wer auf solch eine Sicherheit zugreifen kann, dem fallen viele Entscheidungen leichter. Trotzdem gibt es viele zusätzliche Möglichkeiten um Sponsoren zu gewinnen. Ob Solarbausteine oder Sonnenscheine, ob eine Tafel mit den Spendernamen an der Anlage oder auf der Homepage, einer Solarwette oder einem Solar Schulfest. Die Politik den Landrat und den Bürgermeister einbinden. Den Energieversorger eine Präsentationsplattform geben. Es gibt schon viele Events die für die Finanzierung von Photovoltaikanlagen herangezogen wurde. Es gibt aber auch immer weitere neue Ideen.
Jedenfall hab ich nach 90 Minuten angeregtem Gespräch mit Lehrer und Schülern auf der Heimfahrt wieder eine nette neue Idee gehabt. Die werde ich demnächst mal mit einer engagierten Schülergruppe ausprobieren. Am besten wäre es natürlich wenn Ralos den Auftrag in Hösbach erhält denn dann kann ich gleich in Hösbach ausprobieren ob meine neue Idee zündet.
Am 16.9. hatten wir wieder einmal eine Besuchergruppe diesmal kamen die topfiten Senioren aus Darmstadt. Bei herrlichem Wetter durfte ich die Gruppe am Nachmittag begrüßen.
Der Termin kam über Herrn Hufnagel zustande der mir freundlicherweise auch die Bilder zur Verfügung gestellt hat. Er organisiert regelmäßig Besichtigungen für die ehemaligen Mitglieder von FITCE dem Verband der Telecommunikations Ingenieure der Europäischen Gemeinschaft. Nachdem ich die Führung durch die Solarakademie gemacht habe und auch das Lager gezeigt hatte ging es ab in das Herz von Michelstadt. Im Restaurant Grünen Baum hatte H. Hufnagel das Nebenzimmer reserviert und dort konnte ich in schönem Ambiente meine Infos zur Photovoltaik vermitteln. Nach dem Vortrag der durch viele Interessierte Rückfragen gespickt war wurde natürlich noch getestet ob der hessische Gastronomiepreis 2007 zu recht an den Grünen Baum vergeben wurde. Ich bin mir sicher alle Besucher sind auf ihre Kosten gekommen.
Hier nochmal ein Gruppenfoto von allen Besuchern an der Fella Nachführanlage.
Sollten Sie interesse haben einmal die Fa. Ralos zu besichtigen einfach bei uns melden.
Heute war ich in Aschaffenburg auf der Umwelt 2009. Wie auch im letzten Jahr war die Messe sehr gut besucht. Die Franken sind schon sensibilisiert für Photovoltaik. Auch in diesem Jahr gab es einige Interessenten als erstes die uns mit der Frage “Könnt ihr noch liefern” konfrontierten. Ja wir können noch gab es die erste beruhigende Antwort. Schliesslich beschäftigen wir ca. .. 120 Mitarbeiter und die bauen schon was weg bis der Tag rum ist. Im Jahr 2008 haben wir 600 Photovoltaikanlagen an das Netz gebracht. Je Arbeitstag sind stirbt 2 bis 3 Anlagen! Aber auch Module kann man noch von uns bekommen. Durch die Zusammenarbeit mit mehreren Lieferanten läßt es sich gut bis zum Jahresende planen. Aber auch bei uns ist irgendwann Schluß dann sind die Montagekapazitäten auch bei uns erschöpft und ein Weihnachtsfest würden unsere Monteure auch gerne feiern.
Um 17 Uhr als letzter Referent hatte ich dann noch das Vergnügen einen Vortrag über “Die Photovoltaik die Königin der Erneuerbaren Energien” zu halten. Der Vortrag war gut besucht und Während des einstündigen Vortrages wurden es immer mehr Zuhörer. Ein gutes Zeichen eigentlich.
Da ich inzwischen auch das Layout an das neue Erscheinungsbild der Ralos angepasst habe möchte ich mal wieder eine Präsentation von mir hier im Blog veröffentlichen. Es gilt immer noch das Angebot ich komme vor Ort und halte einen Vortrag über Photovoltaik. Als Inhalt des Vortrages Können wir uns gerne abstimmen. Ich decke alle Nuancen der Photovoltaik ab. Müssen Sie nur für das Publikum die Unterhaltung sorgen mache ich dann.
Natürlich habe ich mich sehr gefreut über die Einladung bei der 5. Solartagung Rheinland Pfalz einen Vortrag über die Solartankstelle in Frankfurt zu halten. Vor Ort hat mich die umgestaltete ehemalige Kaserne sehr beeindruckt. Da kann man sehen was mit Wille machbar ist. Schwerter zu Solarmodulen.
Zur Eröffnung hatte ich das Glück die Rede von Margit Conrad die Staatsministerin für Umwelt in Rheinland Pfalz zu hören. Sie sagte klipp und klar wir brauchen keine Atomkraftwerke mehr. Wir können sie wie geplant abschalten. Das war wie Musik in meinen Ohren. Ich bin gespannt wann ich das in Hessen auch mal höre.
Jedenfalls hat mir von da an die Solartagung nochmal so viel Spaß gemacht.
Margit Conrad bei Ihrer Eröffnungsrede auf dem Umweltcampus in Birkenfeld.
Immerhin waren ca. 170 Personen auf dem Umweltcampus um den verschiedensten Vorträgen zuzuhören oder den Experten Fragen zu stellen. Leider waren am zweiten Tag weniger Besucher anwesend und da ich fast am Schluß kam waren leider nur noch 50 Zuhörer im Saal. Da spielte natürlich eine Rolle, daß es Freitag war und die meisten schon ins Wochenende wollten. Aber für alle die nicht persönlich anwesend sein konnten hier der Link zu den Vorträgen aller Referenten. Ich kann nur sagen eine wahre Fundgrube!
Am 29. und 30 August 2009 findet in Bürstadt die Energietrends statt. In 68642 Bürstadt in der Gartenstraße 20 “August Held Halle” die große Halle ohne Photovoltaik. Das Dach hält leider statisch gesehen keine PV-Anlage aus… Trotzdem werden wir natürlich erneut dabei sein. Gleich wenn Sie in die Halle kommen rechts Stand Nr. 86.
In Bürstadt kann ich das Rahmenprogramm besonders empfehlen. Im Vortragsprogramm stechen besonders Bene Müller (Sa. 11 Uhr) von Solarcomplex und natürlich Franz Alt (So. 15 Uhr) heraus. Wobei ich ganz bescheiden auf meinen Vortrag hinweisen möchte. Samstags um 14 Uhr “Photovoltaik – Die Königin der Erneuerbaren Energien“. Da werde ich den beiden die Show stehlen.
(Wenn Zuhörer da sind. Der Prophet gilt bekanntlich nichts im eigenen Land!)
Am Samstag den 19.9. und Sonntag den 20.9.2009 können Sie uns in Aschaffenburg auf der Umweltmesse treffen. Unser Stand in der Frankenstolz Arena finden Sie im mittleren Gang Stand 98 und 100. Leider haben wir nicht die beste Uhrzeit für unseren Vortrag erhalten. Aber dafür werde ich mir ganz besondere Mühe geben Ihnen die neuesten Infos zur Photovoltaik näher zu bringen. Mein Vortrag “Photovoltaik – Die Königin der Erneuerbaren Energien” können Sie am Sonntag den 20.9. um 17 Uhr im Vortragsraum 1 besuchen. Am besten wenn Sie sich vorher schon auf der Messe informieren, dann können Sie sich bei mir den letzten Photovoltaik Kick holen.
Am 2.4.2009 um 19 Uhr im Hüttenwerk in 64720 Michelstadt, Unterer Hammer 2 werde ich unter diesem Thema eine Vortrag über Photovoltaik halten. Der Vortrag soll besonders diejenigen ansprechen die sich gerade für die Installation einer Photovoltaikanlage interessieren. Ansgesprochen werden alle Themen die beim Kauf aber auch beim Betrieb einer Photovoltaikanlage relevant sind. Wir laden Sie dazu recht herzlich ein. Kommen Sie nach Michelstadt und stellen Sie uns alle Fragen bezüglich Solarstrom die Ihnen schon immer unter den Nägel brennen.
Am letzten Freitag schaute hier in Michelstadt die Initiative Windkraft Odenwald vorbei. Vor fast 15 Jahren gründete sich die Initiative mit dem Ziel Windräder im Odenwald zu bauen. Begonnen hat alles mit Windmessungen in 10 m () Höhe. Im Fokus lagen damals Windräder mit 2 -3 Hundert kW Leistung. Inzwischen sind aus der Initiative mehrere (Altheim, Ravenstein, Hettingen) Windparks mit Windräder im Megawatt Bereich realisiert worden.
Da ich selbst schon lange in diesem Verein aktiv bin lag es auf der Hand den “windigen” Typen mal die “sonnige” Seite des Lebens zu zeigen. Leider musste der ursprüngliche Plan Vermessung der Solarakademie mit einer Wärmebildkamera verworfen werden. Es war keine Sonne da… Wir wollten mit der Wärmekamera von Bernd Scheuermann Wärmebilder von der Solarakademie erstellen. Dies geht natürlich nur wenn die Module auch ordentlich angestrahlt werden. Na ja wir werden es halt im Sommer mal nachholen.
v.l. Arno Brunner, Uwe Steiff, Erhard Renz, Thomas Strothjohann, Bernd Brunner, Bernd Scheuermann und Roland Niebl.
Ich konnte der IWO die Solarakademie zeigen und natürlich war es der Maschinenbau den die IWO am meisten Interessierte. Besonders bei den nachgeführten Anlagen konnten Sie ihr Grinsen nicht verheimlichen als ich von Problemen mit der Windlast sprach. Dass die Welt klein ist merkten wir daran, dass die Firma Fella die unsere Movertechnik hergestellt hat auch bei der IWO ein Markenname war.
In meinem anschließenden Vortrag und dem Ausblick in die Zukunft der Energieversorgung mit Solarenergie gab es einige staunende Gesichter aber ich hatte auch die Lacher auf meiner Seite nachdem ich die solare Grundlast erklärt habe.
Anschließend gab es noch einen netten abend in einer Michelstädter Kneipe und es gab viel, viel zu erzählen. Es war (fast) so gut wie bei unseren Wind Studien Fahrten zur Husum Wind Messe. Hier nochmals herzlichen Dank an Claus der es sich nicht nehmen lies unsere Zeche zu zahlen. Er ist halt ein sonniger Typ.
Am letzten Freitag habe ich endlich mein Versprechen wahr machen können und einen Vortrag am Goethe Gymnasium in Frankfurt halten können. Das Thema war natürlich Photovoltaik und die Solartankstelle zwischen der Hauptwache und der Zeil.
Es waren ca. 40 Schüler in der ersten Schulstunde anwesend als ich allgemeines zur Photovoltaik zum Besten gab. In der zweiten Schulstunde konnte ich mich im Detail mit ca. 15 Schülern aus dem Wahlpflichtunterricht unterhalten. Hier merkte man schon die Vorkenntnisse der Schüler die sicherlich von Ihrer Lehrerin Frau Bruni Zingel stammen. Aber auch einige Infos aus der Tagespresse sind den Schülern geläufig. Das zeigt dann doch, daß die Schüler sich für diese Art der Energieversorgung interessieren. Besonders die Informationen bezüglich neuer Wirkungsgradrekorde läßt bei den Schülern die Hoffnung wachsen die konventionelle Energieversorgung durch Solarenergie abzulösen. Allerdings fehlt das Betriebswirtschaftliche Verständnis und die Unterscheidung zwischen Rekorde im Labor und tagtägliche Solar Installationen.
Die Ungeduld, warum die Solarbranche noch keine Solarmodule mit 40% Wirkungsgrad montiert, dürfte deshalb dem jugendlichen Elan geschuldet sein. Ich hatte zwei sehr lebhafte Stunden im Goethe Gymnsium verbracht und es war ein vergnügen mit den Jungen Menschen zu diskutieren. Das könnte ich öfters machen. Auf jeden Fall freue ich mich auf den 30.3. denn dann darf ich den Schülern die Solartankstelle in Echt zeigen und hoffentlich auch wieder viele Fragen beantworten.
Nochmals vielen Dank für die Einladung und die vielen interessanten Fragen.
Es ist wieder soweit die Vorbereitungen laufen zur Woche der Sonne vom 9. – 17.5.2009. In ganz Deutschland werden in tausenden Kommunen Veranstaltungen rund um die Sonne durchgeführt. Damit alle sich ein bißchen Appetit holen empfehle ich den Trailer zu der Woche der Sonne:
Na wenn jetzt noch kein Interesse besteht kann ich auch nicht weiterhelfen. Auf jeden Fall sind wieder Vorschläge gesucht was wir von Ralos in der Woche der Sonne machen können. Für mich als Referent laufen bereits die ersten Einladungen ein. Es steht natürlich wieder das Angebot für Solarinitiativen, daß ich gerne vor Ort einen Vortrag halte. Im letzten Jahr lief Ralos ja auch mit dem Motto “Beweis für die Klimaerwärmung” bei dem Blumenkorso in Michelstadt mit. Ausserdem konnte die Solarakademie besichtigt werden.
Am Freitagabend konnten wir in Mönchberg im Obstkellerca. 60 Besucher begrüßen. Angelockt durch die örtliche Presse und der Hoffnung auf Informationen zum 500 Dächer Programm. Selbst schlechtes Wetter mit Schneefall und glatten Straßen hielten die Besucher nicht ab. Auch Landrat Roland Schwinghatte den Weg nach Mönchberg gefunden.
Nach einer kurzen Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden des Energieforums Miltenberg Karlheinz Paulus stellte Landrat Schwing die Vielfältigen Projekte des Landkreises im Energiesektor vor. Er begrüßte das 500 Dächer Programm als lokale Handlungsmöglichkeit.
Danach durfte ich das 500 Dächer Programm vorstellen. Vor allem die regionale Bedeutung dieses Programmes fand ein offenes Ohr bei den örtlichen Politikern. Die 2 MW Photovoltaik die von Schott zur Verfügung gestellt werden lösen eine lokale Investition von ca. 8 Mio. Euro aus. Diese 2 MW Photovoltaik produzieren jährlich ca. 1,9 Mio. Kilowattstunden Strom die mit 43,01 Cent vergütet werden. Was in Summe dann ca. 800.000 Euro Einnahmen für die lokale Bevölkerung durch Stromproduktion ergeben. Allein die Steuereinnahmen aus den 8 Mio. Investition dürfte die Politik frohgemut stimmen.
Nach meinem Vortrag wurde die unkomplizierte Finanzierung durch die Sparkassen und Raiffeisen/Volksbanken vorgestellt. Auch bei diesem Vortrag wurde die einfache Abwicklung hervorgehoben. Dies dürfte auch eines der Stärken des 500 Dächer Programms sein.
Ein Projekt bei dem Politik, Hersteller, Händler, Handwerker und Banken gemeinsam an einem Strang ziehen. Nachdem noch einige Fragen im großen Kreis beantwortet wurden beendete Karlheinz Paulus die Veranstaltung und in kleinen Gruppen standen die Interessenten noch lange beisammen. Es meldeten sich viele die eine unverbindliche vor Ort Beratung wollten was aber aufgrund des Wetters in den nächsten Tagen nicht funktioniert…
Inzwischen liegt auch ein Bericht aus dem Main Echomit vielen detaillierten Zahlen vor.