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ralosBlog - Die sonnige Seite vom Leben   
Erhard Renz

Energyautonomy Die 4. Revolution

Mittwoch, den 3. März 2010 von Erhard Renz

Jetzt ist es bald soweit. Am 18. März 2010 wird es diesen Film in den Kinos zu sehen geben. Dazu gibt es jetzt eine neue Homepage. Vor fast eineinhalb Jahren war das Filmteam in Pfungstadt vor Ort. Damals leider zu früh denn an diesem Tag gab es nur die Vertragsunterzeichnung und die Photovoltaikanlage kam später auf das Dach. Aber wer sich den Trailer anschaut kann die Pfungstädter Baustelle schon erkennen.

Alle Werbematerialien sowohl die Homepage als auch die Flyer werden mit den Köpfen der Protagonisten geschmückt. Da wir von Anfang an diesen tollen Film unterstützt haben sind einige unsere Mitarbeiter (ich natürlich auch :-) ) auf diesen Bildern zu erkennen. Auch im Film selbst sollen diese Bilder im Abspann zu sehen sein. Da sind wir natürlich gespannt. Bis dahin muß sich jeder mit den bereits veröffentlichten Bildern zufrieden geben.
Die Community von Energyautonmy

Allein in diesem Ausschnitt der Energyautonomy Community finden sich drei Ralos MitarbeiterInnen. Auf den Flyern und sonstigen Prospekten sind allerdings weitaus mehr von uns zu sehen. Dort allerdings nur sehr, sehr klein aber wir sind zu erkennen. Ich bin gespannt wo man wen von uns so alles findet.

Am besten ihr geht am 18.3. ins Kino und achtet drauf wo ihr überall Ralos MitarbeiterInnen seht.

Erhard Renz

19. – 20.3.2010 Markteinführung BMW 5er Limousine

Freitag, den 26. Februar 2010 von Erhard Renz

Am 19. + 20.3.2010 sind wir in Erbach beim Autohaus Müller dabei wenn die neue BMW 5er Limousine vorgestellt wird. Wie üblich werden wir Sie über Photovoltaik und über die aktuellen Gesetzesänderungen informieren.

Schauen Sie doch mal vorbei

Auto-Müller GmbH & Co. KG
Robert Bosch Str. 15
64711 Erbach

Klaus Jaxtheimer

Stellungnahme CSU Landesgruppe

Donnerstag, den 11. Februar 2010 von Klaus Jaxtheimer

Ich hatte vor drei Wochen meine Meinung zur Kürzung der Solarförderung hier im Blog veröffentlicht. Inzwischen habe ich eine Rückmeldung von der CSU Landesgruppe erhalten die ich gerne hier veröffentliche.

View more documents from Erhard Renz.

Mit freundlichen Grüssen

Klaus Jaxtheimer
www.jaxtheimer.de

Erhard Renz

29.5. – 6.6.2010 Südwest Messe

Mittwoch, den 10. Februar 2010 von Erhard Renz

Die Südwest Messe, vormals Südwest, ist zu einer festen Institution der Stadt Villingen-Schwenningen geworden. 1950 wurde sie zum ersten Mal durchgeführt, und seitdem hat sie die Entwicklung der Stadt bis heute begleitet und auch mit geprägt. Aktuell ist die Südwest Messe mit jährlich rund 100.000 Besuchern während der neun Messetage, ca. 700 Ausstellern und rund 60.000 m² Fläche eine der größten Regionalmessen in Süddeutschland.

Da darf die Ralos natürlich nicht fehlen. Wie in den letzten Jahren auch werden wir mit einem Messestand vor Ort sein. In 21 Hallen und auf dem großen Freigelände werden an Verkaufs-, Informations- und Demonstrationsständen rund 10.000 Produkte und Dienstleistungen aus nahezu allen Bereichen des Lebens vorgeführt.

Die Ralos wird natürlich über die neuesten Entwicklungen in der Photovoltaikbranche informieren.

Die Messe ist täglich von 9 – 18 Uhr geöffnet. Für die ganz Kleinen gibt es sogar einen betreuten Messe-Kindergarten. Bei den Vorverkaufsstellen gibt es die Karten für Erwachsen vergünstigt zu 3,50 Euro (Normalpreis 5,50 Euro).

Erhard Renz

Hauptsache Solar in der TAZ

Mittwoch, den 27. Januar 2010 von Erhard Renz

Es ist zwar schwierig von den Einspeisereduzierungsplänen zu “normalen” Blogthemen umzuschalten aber momentan stellen sich scheinbar alle Politiker und Lobbyisten für die entscheidende Schlacht auf.
Sowas nennt man Ruhe vor dem Sturm.

Ich hab mal wieder einen Kollektor (diesmal TAZ) gefunden der Strom produziert. :-)

Kollektoren die Strom erzeugen?

Mir ist klar, daß es für die Presse schwer erkennbar ist, ob aus den “Paneelen” Wasser oder Strom strömt. Aber die Solarszene unterscheidet nunmal zwischen Kollektoren (Solarthermie – da kommt warmes Wasser raus) und Modulen (Photovoltaik – da kommt Strom raus). Ein Reporter unterscheidet ja auch ob er seinen Bericht in sein Tagebuch, die Zeitung oder in den Blog schreibt und je nachdem wo er diesen Artikel reinschreibt kommt was anderes raus.

Aber ich bin mir sicher dies war zwar der dritte Kollektor-Fall aber sicherlich nicht der letzte.

Erhard Renz

Dena mischt sich auch ein

Freitag, den 22. Januar 2010 von Erhard Renz

Dass momentan jeder seine Meinung zur Kürzung der Photovoltaikvergütung veröffentlicht ist klar. Leider scheinen einige nur drauf aus zu sein auch einmal in den Medien erwähnt zu werden. So werte ich jedenfalls den Kommentar im Handelsblatt von Stephan Kohler. Jedenfalls erwarte ich vom Dena-Chef eine differenziertere Aussage. Schließlich sieht sich die Dena als:
“Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) ist das Kompetenzzentrum für Energieeffizienz und regenerative Energien.”

Der Dena Chef spricht von einem harten Einschnitt und begründet die Kürzung mit dem niedrigen Anteil von einem Prozent an der Strompropduktion.

Lieber Herr Kohler was würden Sie denn mit der Geothermie und den Offshore Windräder machen? Die haben doch momentan auch einen niedrigen Anteil an der Stromversorgung. Deren Anteil geht gegen null?
Wir haben eine halbe Million Photovoltaikanlagen in Deutschland installiert. Viele kleine dezentrale Anlagen. Das ist die Energierevolution von unten. Liegt es vielleicht daran, daß Ihre Gesellschafter andere Interessen haben?

“Ihre Gesellschafter sind die Bundesrepublik Deutschland, die KfW Bankengruppe, die Allianz SE, die Deutsche Bank AG sowie die DZ BANK AG.”

Wir sind mit dem Ausbau der PV zufrieden. Aber wir brauchen berechenbare Verhältnisse um langfristige Entscheidungen treffen zu können.

Die Photovoltaik kann doch nichts dafür, daß der Ausbau bei anderen Erneuerbaren Energien nicht schnell genug voran geht. Eine andere Lösung wäre doch auch die Vergütung, bei denen die angeblich effizienter sind, zu erhöhen. Es zeigt aber die denkweise. Die Photovoltaik ist zuviel das muss verhindert werden. Anstatt zu denken was können wir von der Photovoltaik lernen um andere schneller auszubauen. Nur weil andere nicht so erfolgreich sind (damit meine ich auch die dena) muß die PV gebremst werden.

Herr Kohler wir haben Probleme mit unserer Energieversorgung. Unsere Ressourcen gehen zu Ende. Das Klima des Planeten verändert sich. Unsere Energieimporte werden immer teurer und belasten unsere Wirtschaft.

Aber das Kompetenzzentrum für Energieeffizienz und regenerative Energien ist der Meinung, der Ausbau der Photovoltaik geht zu schnell.

Erhard Renz

Photovoltaik

Mittwoch, den 20. Januar 2010 von Erhard Renz

Heut denk ich so wie wenn ich ein Bundestagsabgeordneter wäre. Deshalb mag mein heutiger Blogbeitrag etwas “anders” zu lesen sein. Sorry!

Photovoltaik, Solar? Nachts scheint keine Sonne. Gibt es da überhaupt eine Lobby? DGS??

Was die kriegen 20 Jahre Garantie? Wie lange bin ich gewählt? Hab mir schon immer gedacht dass die nur Kohle machen wollen. Ich will doch die Tagesschau kucken da ist keine Sonne mehr da. Das funktioniert nie. Milliarden sollen wir denen garantieren. Was nur 50.000 Arbeitsplätze wir sind doch 80 Millionen Deutsche. Morgen kommen die von der Atomkraft. Das ist viel angenehmer, da weiß man wer kommt. Mit denen kann man vernünftig reden. Nur Asse müssen sie aufräumen. Aber da haben unsere Vorgänger die Fehler gemacht. Die roten und vor allem die Grünen. Die wollten schon immer Solar wegen unserer Enkel. Dass dies alles Geld kostet haben sie nicht gesagt. Die haben sich alle schon eine Anlage aufs Dach gebaut und kassieren die Milliarden. Meine Villa steht verkehrt rum und die vielen Gauben.

Was da gibt es noch ein BSW ach so die waren bei der Anhörung auch dabei. Das waren die denen es so gut gefallen hat. Die haben den Keksteller komplett leergeputzt. Apropo Essen! Ich müsst auch mal was essen gehen. Was gibt es denn in der Kantine. Oh lecker! Da muss ich mich beeilen sonst haben die anderen wieder die leckersten Sachen weggeputz. Na ja 15% weniger das geht schon. Das kann man gut rechnen und die von der Photon die würden sogar 20%. Können die grünen Spinner sich nicht einmal absprechen? Oh, jetzt muss ich aber weg in die Kantine.

15% ab April so schnell wie möglich, das honoriert der Wähler. Wir sind diejenigen die handeln schnell handeln. Tschüß ich glaub mit dieser Entscheidung hab ich mir das Mittagessen verdient. Dann haben wir ja ein Pfund für morgen in der Tasche.

Erhard Renz

Die Zeit ist gekommen

Montag, den 18. Januar 2010 von Erhard Renz

Bevor Herr Röttgen seine Wünsche für die Photovoltaik veröffentlicht möchte ich doch noch mal auf einiges hinweisen.

Es ist zu offensichtlich wenn am Donnerstag die vier Atomkraftwerksbetreiber ihre Wahlgeschenke abholen dürfen. Obwohl sie Ihre Rechnung in der Asse noch nicht beglichen haben. Vermutlich übernachten sie im Mövenpick Hotel.

Die ungeliebten Kinder wie Kraft Wärme Kopplung oder Photovoltaik sollen erst einmal gekippt werden. Die Branche aus dem Tritt bringen um anschließend die kränkelnden Unternehmen von den großen vier aufkaufen lassen. Damit die Hierarchie wieder stimmt. Wie kommt das gemeine Volk auch auf die Idee “ihre Energie” selbst zu erzeugen und nicht bei den Großen zu kaufen. Die Romantik ist aus. Jetzt wird knallhartes Geschäft gemacht. Da ist kein Platz für Kleinerzeuger da müssen Manager ran.

Ich finde es ist Zeit dass die Erneuerbare Energien Branche sich zeigt.

In Berlin und Alle.

Wenn ich alle sage dann meine ich auch alle!
Alle Beschäftigten die in der Branche arbeiten. Es sind aber auch die Betreiber und die Landwirte gefragt. Alle die an der neuen Energieversorgung mit Erneuerbaren Energien gearbeitet haben und in sie investiert haben und wollen. Denn nur im Energiemix der Erneuerbaren sind wir stark. Die Branche und deren Mitarbeiter hat sich bisher politisch zurückgehalten, aber aus meiner Sicht war dies ein Fehler. Es ist aber noch nicht zu spät.

Die Zeit der “romantischen” Verlängerung von Atomkraftwerken die ohne vernünftige Versicherung, auf Risiko der Anwohner, betrieben werden sollen sind vorbei.
Es kommt zum Schwur zentrale Energieversorgung durch Großkonzerne oder dezentrale Energieversorger durch die Bürger selbst. Momentan sind wir an der Spitze der weltweiten Bewegung die ganze Welt schaut auf die Bundesrepublik. Kann eine Industrienation ihren Energiebedarf ohne Atomkraftwerke nur mit Erneuerbare Energien erzeugen. Ich sage wir können das und nur wenn wir es können werden andere es uns nachtun. Wir stehen am Scheideweg.

Erhard Renz

Standpunkt beim Solarserver

Mittwoch, den 13. Januar 2010 von Erhard Renz

Jetzt wurde mein offener Brief an die Verantwortlichen Politiker bezüglicher der Einspeisevergütung für Photovoltaik auch noch beim Solarserver veröffentlicht. Leider gibt es dort keine Kommentarmöglichkeit und es wurde auch kein Link auf den Blogbeitrag gelegt. Deshalb werde ich weiter auf eine “angeregte” Diskussion meiner Vorschläge warten müssen.

Erschreckend ist für mich allerdings schon die wenig dieser entscheidende Eingriff in die Photovoltaik Vergütung öffentlich diskutiert wird. Damit meine ich allerdings nicht die unwürdigen Berichte in SpOn oder die 30% Forderung des VZBV.

Ich würde mir einen offenen Austausch der Meinungen zu diesem Thema wünschen. Vielleicht wird ja nach dem Treffen der Branche mit Röttgen einiges öffentlich diskutiert.

Erhard Renz

EEX Transparenzplattform

Montag, den 4. Januar 2010 von Erhard Renz

Gleich zu Beginn des neuen Jahres möchte ich auf eine neue Quelle von Informationen zur Stromproduktion hinweisen. Die EEX Transparenzplattform veröffentlicht zeitnah sowohl Prognose Daten als auch die tatsächlichen Ertragsdaten. Die Produktionsdaten werden natürlich benötigt um an der Strombörse mit Strom handeln zu können. Dazu sind Informationen zu den großen Kraftwerkskapazitäten notwendig.

Aber auch für die Windenergie gibt es eine Wind Ertrags Prognose für den nächsten Tag. Diese Prognose wird abends um 18 Uhr ins Netz gestellt. Es wird aber auch ca. mit 2-3 Stunden Verzug die aktuelle Windkraft Stromerzeugung auf dieser Transparenzplattform angezeigt. Anscheinend kann im nachhinein kein Abgleich der Prognose/Ist Werte angezeigt werden. Dies ist natürlich schade. Wenn diese Ertragsdifferenz bekannt wäre, könnte man erkennen ob nach und nach die Prognosen besser werden.

Eines ist auf jeden Fall noch Verbesserungswürdig!
“Zurzeit werden noch keine Angaben zur erwarteten Erzeugung aus Solarenergie gemacht, da die erforderlichen Schwellenwerte noch nicht erreicht sind.”
Die erforderlichen Schwellenwerte sind nicht erreicht? Wie hoch sind die erforderlichen Schwellenwerte?
Die heutigen Ertragsdaten der Windenergie liegen zwischen 800 MWh und 3.000 MWh. Wenn der Winter sich verabschiedet, spätestens dann müsste die Photovoltaik in der Lage sein auch in diesen Leistungsgrößen einzuspeisen. Ich freu mich schon drauf und die EEX Transparenzplattform werde ich mir in nächste Zeit noch etwas intensiver anschauen. Vielleicht haben wir dann ja schon die Schwellenwerte mit der Photovoltaik überschritten. Wir arbeiten dran. :-)

Erhard Renz

Solarstrom Ertrag Dezember 2009

Samstag, den 2. Januar 2010 von Erhard Renz

Was ist wenn sich die Erde schneller dreht, wie die Einspeisezähler der Photovoltaikanlage?

Dezember!

Aber 2009 war es noch schlimmer. Der Einspeisezähler hat sich nicht gedreht, noch nicht mal gehoppelt er ist geschlichen. Am Ende des Monats hatte ich den viert schlechtesten Monatsertrag seitdem ich die Photovoltaikanlage (106 Monatsergebnisse) auf dem eigenen Dach habe.

Es waren gerade mal 88 Kilowattstunden die ich geerntet habe. Noch schlechter (die Horrorliste!) war es nur:

87 Kilowattstunden im Dezember 2002
82 Kilowattstunden im Dezember 2005
69 Kilowattstunden im Januar 2002

In meinem Lieblingsjahr 2003 hatte der Dezember gezeigt was drin ist! Nämlich 161 Kilowattstunden. Das sind allerdings die Ergebnisse meiner Anlage mit 4,32 kWp die Erträge je kWp liegen bei 20 kWh pro kWp in 2009.

Als kleiner Trost bleibt die Jahresbilanz von 941 kWh je kWp und damit (natürlich) wieder weitaus mehr als mir die damaligen “Spezialisten” angekündigt haben. Ich möchte deshalb nicht undankbar sein und bin hochzufrieden mit den 2009er Erträgen.

Aber so ein richtiges Wind und Sonnenjahr mit fetten Wind und Sonnenerträge das wäre mal längst wieder fällig.

Erhard Renz

Was können wir eigentlich besser machen?

Mittwoch, den 30. Dezember 2009 von Erhard Renz

Wenn es zum Ende des Jahres geht haben wir in der Photovoltaikbranche viel zu tun. Auch in diesem Jahr ist es unseren Monteuren gelungen die versprochenen Anlagen auf die Dächer zu bringen. Oft unter widrigen Bedingungen. Beim geselligen Zusammensein kommen dann immer die Abteilungsübergreifenden Vorschläge was man alles besser machen könnte. Da werden schon mal Vorschläge gemacht die man sich während des Jahres nicht getraut zu sagen. Aber in der lockeren Stimmung geht es halt besser.

Ich möchte heute die Blogleser auffordern uns zu schreiben was wir besser machen könnten. Wir nehmen alle Anregungen ernst. Ob es Tips für unsere Monteure, unsere Vertriebsmitarbeiter, unsere Verwaltung oder aber auch für mich dem Blogger sind. Aus Kundensicht sieht natürlich vieles anders aus wie aus der Firmen internen Sicht. Deshalb keine Scheu schreibt im Kommentar was wir besser machen könnten. Vielleicht haben Sie sich über etwas geärgert aber es war Ihnen dann doch nicht so wichtig daraus eine Beschwerde zu machen. Oder Sie wussten auch nicht wem Sie es sagen/schreiben sollten. Natürlich kann jeder Tips geben nicht nur Kunden, sondern auch Interessenten, Lieferanten, Mitarbeiter und natürlich jeder Blogleser.

Da ich nur der Blogger und nicht der Chef :-) bin, kann ich natürlich nicht versprechen, daß alle Vorschläge auch umgesetzt werden. Aber wir können es ja mal probieren. Es wäre doch ein schöner Anfang 2010 wenn wir gleich mit einer Anregung aus dem Blog unseren Service verbessern können und verbessern kann man alles.

Ansonsten machen wir so weiter wie 2009, was ja auch nicht das schlechteste sein sollte! ;-)

Erhard Renz

Die Welt beneidet uns

Sonntag, den 13. Dezember 2009 von Erhard Renz

Mit dieser Überschrift lockt SPON (Spiegel Online) auf ein Essay zur Klimadebatte. Das Essay wurde von Fritz Vahrenholt geschrieben. Zugegeben der alte Fritz war noch nie mein Freund. Selbst als er Vorstandsvorsitzender von Repower einem der größeren Windrad Hersteller war aber leider die Atomkraft noch für notwendig hielt. Dass solche Aussagen belohnt werden ist klar und deshalb darf der alte Fritz jetzt dem Vorstand von RWE vorsitzen.

Mit meiner Halbbildung musste ich natürlich erst einmal nachschauern wass ein Essay ist. Bei Wikipedia war ich allerdings bereits nach dem ersten Halbsatz bedient.

 “Ein Essay ist eine geistreiche Abhandlung,…”

Lieber SPON wenn ihr eine geistreiche Abhandlung zum Klimawandel wollt warum geht ihr dann ausgerechnet zu denen die den Klimawandel zu verantworten haben? Wenn die fossilen Energietechniken abgelöst werden sollen können die alten Energieversorger nicht die Experten für das neue sein. Genausowenig wie der Vorstand eines Schreibmaschinenherstellers die Vorzüge eines Computers mit Textprogramm erklären könnte.

Was erzürnt mich denn wieder mal so sehr an den “geistreichen” Ergüssen des RWE Vorstandes. Bei seiner “geistreichen” Analyse der verschiedenen Energien fällt ihm zur Solarenergie folgendes ein:

“Die Nutzung der Sonnenenergie hingegen wird sich in den nächsten Jahrzehnten auf die solare Wärmeversorgung konzentrieren.”

Übersetzt bedeutet das: “Was wir nicht können, geht nicht!”

“Kurzatmige und teure Showeffekte wie Glühlampenverbote, Photovoltaikdächer im Nebelland Deutschland oder Wasserstoffautos helfen nicht, die Erderwärmung zu bremsen.”

Was am Glühlampenverbot kurzatmig ist versteh ich nicht. Dass Deutschland als Nebelland gilt hör ich zum ersten mal. Wenn ich jemanden nach einer Nebelstadt fragen würde bekäme ich zu 90% die Antwort London. Fakt ist Herr Vahrenholt, daß ich seit 9 Jahren mit meiner PV-Anlage auf dem eigenen Dach mehr Strom produziere wie meine vierköpfige Familie verbraucht. Natürlich passt diese Denkweise nicht mit Ihrer Denkweise eines “Managers” zusammen. Meine ca. 40.000 kWh selbst erzeugten Strom mussten ihre Kraftwerke und ihre Netze nicht zu mir transportieren. Schade für Sie und gut für mich, daß mein Haus nicht im Nebel steht.

Merkwürdig ist auch die “kostengünstige” Darstellung der Biomasse. Wenn Öl 150 Dollar kostet dann wird Biomasse ohne Subvention auskommen. Die Photovoltaik kommt heute schon ohne Subvention aus und bringt dem Staat nur Steuereinnahmen. :-)
Wenn aber Öl 150 Dollar kostet steigt parallel der Preis für Gas an. Die Kohle und Uran werden zeitverzögert folgen. Die Folge wäre ein ansteigen des Strompreises.

Netzparität 2016

Ich habe nochmals eine ältere Grafik aus der Schublade geholt. Wenn die Vergütung für Photovoltaikstrom weiter sinkt und der Strompreis für Endverbraucher steigt, werden immer mehr Häuslebesitzer eine Photovoltaikanlage auf ihr Dach bauen. Genau vor dieser Entwicklung hat Herr Vahrenholt Angst. Fürchterliche Angst. Die Häuslebesitzer denken nämlich anders wie Manager. Sie vergleichen den Preis den sie für Strom bezahlen müssten mit den Kosten für die Photovoltaik. Da werden Sie Herr Vahrenholt mit ihren RWE Kraftwerken demnächst Alt aussehen. Es ist deshalb eine Lüge von Herrn Vahrenholt wenn er sagt “mit Photovoltaik wäre es niemals in Deutschland möglich wettbewerbsfähigen Strom zu produzieren”. Niemals sollten sie nicht sagen Herr Vahrenholt. Denn die Photovoltaikbranche geht davon aus, daß bereits 2014 dieser Punkt für die Endkunden erreicht sein wird. Denn wenn Sie sich die Grafik anschauen werden Sie feststellen seit 2008 sind die Einspeisevergütungen stärker gesunken und der Endverbraucher Strompreis ist stärker gestiegen wie geplant.

Ich bestehe nicht darauf, dass dieser Blogbeitrag als Essay in die Geschichte eingeht aber ich erwarte von SPON, daß er in Zukunft mit dieser Überschrift auch sorgsamer umgeht.

Im übrigen stelle ich gerade fest, dass Herr Vahrenholt mal Aufsichtsrat bei ErSola AG war. Die müssten ihm eigentlich eine Klage wegen Geschäftschädigung anhängen.

Im übrigen beneidet die Welt uns tatsächlich. 
Dass wir es schaffen mit unserem Wissen tatsächlich aus Atom und Kohle auszusteigen. 
Dass wir es schaffen Geräte zu entwickeln die sparsam mit Energie umgehen.
Dass wir es schaffen Elektroautos zu bauen.
Dass wir einen Lebensstandard halten der trotz verzicht auf Öl, Kohle, Gas und Uran über dem der meisten Menschen weltweit liegt. Darauf können wir stolz sein. Wir müssen es aber auch beweisen. Dies ist der Weg den Deutschland gehen muß und Frau Merkel muss dies nächste Woche in Kopenhagen auch klar sagen. Wir Deutsche können und wollen das!

Erhard Renz

Photovoltaik produziert 1 % des Stromverbrauchs

Dienstag, den 8. Dezember 2009 von Erhard Renz

Wir werden in 2009 die 1 % Marke Photovoltaik Anteil am Stromverbrauch überschreiten. Für viele mag das nocht nicht viel sein. Aber ich kann mich noch an meine ersten Photovoltaikaktivitäten erinnern. Im Jahr 2000 lag die Stromproduktion durch Photovoltaik bei 64 GWh und hatte einen Anteil vom Stromverbrauch von 0,01 %. Bis heute habe ich mich bei den Aussagen bezüglich Photovoltaik am Stromverbrauch zurückgehalten. Aber jetzt haben wir das erste Prozent erreicht. Das ist schon was. Schließlich sagt jeder Millionär, die erste Million war am schwersten. :-)

Wir wurden immer mit der produzierten Strommenge belächelt aber jetzt wo wir eine nennenswerte Menge vorweisen, möchte man uns am liebsten gleich wieder in der Versenkung verschwinden lassen. Wir werden aber wachsen und wir werden ein Wachstum vorlegen, dass die Mittelfristprognosen der großen Vier Energieversorger entlarven wird bei ihrer Kleinschreiberei!

Schauen wir uns die konkrete Meldung zum erreichten 1. Prozent an. Die Sonne, Wind und Wärme hat diesen Artikel veröffentlicht. Für 2020 wird “bereits” ein Anteil von 5% an der Stromproduktion angekündigt. Oder schauen wir an an was die Energieversorger am 11.5.2009 veröffentlicht haben. Auf Seite 3 wird für Photovoltaik Ende 2009 eine Installierte Leistung von 6.301 MW prognostiziert. Sonne, Wind & Wärme gehen bereits von 8.000 MW (das sind 30% mehr!) aus. Wohlgemerkt ein halbes Jahr nach der Stromversorger Prognose!

Die EEG Mittelfristprognose gibt für die Jahre 2010-2015 jeweils eine Neuinstallation von 1.000 MW pro Jahr an. So als ob wir nicht in der Lage wären jedes Jahr mehr zu installieren.
Wenn ich ab 2010 von einer jährlichen Steigerung von 500 MW zusätzlich ausgehe, würden wir 2020 jährlich bereits 8.000 MW jährlich neu installieren. Die installierte Kapazität läge bei über 70.000 MW und wir hätten einen Stromanteil von gut 10 Prozent. Von 2008 auf 2009 haben wir die Installierte Leistung bereits um 1.000 MW gesteigert. Ein jährliches Wachstum von jährlich +500 MW ist also locker machbar.

Die Branche kann all dies, es muß nur noch von den Verantwortlichen gewünscht werden. Da helfen keine warmen Worte in Kopenhagen sondern ambitionierte Zielvorgaben von der Politik. Wer uns natürlich ständig mit Veränderungen bei der Einspeisevergütung kommt wird keine Planungssicherheit oder Kontinuität erwarten können. Wir haben ein Prozent erreicht und wir können auch locker 10 Prozent installieren. Wer uns daran hindert muß seinen Kindern/Enkeln erklären warum er uns gestoppt hat.

Erhard Renz

Grossostheim legt vor

Montag, den 7. Dezember 2009 von Erhard Renz

Wir lieben alle unsere Kollegen aus Grossostheim. Auf jeder gemeinsamen Veranstaltung tragen sie aktiv zur guten Laune aber auch zur ständigen Verbesserung der Ralos Abläufe bei. Aber nicht nur mit Anregungen sorgt Andreas Heger und seine Truppe sondern sie montieren auch noch wie die “Weltmeister”. Jetzt schon wieder eine schöne Anlage auf dem Dach des Biomassehofs in Grossostheim.

Photovoltaikanlage auf dem Biomassehof in Grossostheim

Die Anlage wird mehr als 45.000 kWh Stunden Strom produzieren und damit ca. 15 weitere Haushalte mit Strom versorgen. Aber in Grossostheim scheint es auch einen guten Nährboden für Photovoltaik zu geben. Nicht nur weil ich dort schon zwei Vorträge gehalten habe. :-)

Sondern die Grossostheimer betreiben auch vier Biomasseanlagen und eine kleine Klärgasanlage. Wenn sich eine Gemeinde mit dem Thema Erneuerbare Energien so auseinander setzt, dann wundert es einem nicht wenn schon 129 Photovoltaikanlagen in der Gemeinde realisiert sind. Entschuldigung 130 sind es ja seit neuestem. Jedenfalls belegen die Grossostheimer bei Energymap einen vorderen Platz im Ranking.

Glückwunsch an dich Andreas und deine Truppe ihr habt da einige Verdienste dran.
Aber vielleicht lags ja auch ein klitzekleines bißchen an meinem hessischen gebabbel? :-)

Erhard Renz

Zukunft der Stromversorgung

Montag, den 30. November 2009 von Erhard Renz

Ich hab mir mal wieder einen Vortrag bei der Hochschule Darmstadt angehört. Die Vortragsreihe organisiert von Prof. Lothar Petry unter dem Namen “Energie für die Zukunft” lockt immer wieder hervorragende Referenten aber auch eine ganze Menge Publikum nach Darmstadt.

Diesmal hab ich allerdings ein “Lernsequenzen” – Unterichtsmaterial zum Thema Energie Sekundarstufe 1 Heft Nr. 8 mit nach Hause genommen. Ich wollte einfach mal sehen was die heutige Jugend unter dem Titel “Zukunft der Stromversorgung” geboten bekommt.

Bei der “Solarenergie” bin ich aber fast vom Hocker gefallen. “Solarenergie ist nach menschlichen Maßstäben unerschöpflich, ihre technische Nutzung allerdings noch nicht ausgereift.”

Photovoltaik Sekundarstufe 1

Liebe Autoren wir können froh sein, daß die natürliche Nutzung der Solarenergie schon perfekt ist sonst würden keine Pflanzen wachsen, es gäbe kein Tag und kein Nacht und es wäre bitterkalt auf dieser Welt. Das bißschen was man technisch noch umwandeln muß, können wir auch mit der noch nicht ausgereiften Photovoltaik schon mal erzeugen. Schließlich haben wir noch 4 Milliarden Jahre Zeit um ihrem Perfektionismus gerecht zu werden. Photovoltaik auf einer halben Seite nieder zu machen ist erbärmlich wenn es um die Zukunft der Stromversorgung geht!

Im gleichen Heft wird aber auf zwei Seiten über die “Aspekte der Umweltverträglichkeit der Kernenergie” berichtet.
Transmutationsanlage Sekundarstufe 1

Da will man die Uranvorräte um den Faktor 60 strecken. Da wird Transmutiert, Radiotoxizität umgewandelt, Immobilisiert und unkritische Reaktoren propagiert.
Kernenergie Sekundarstufe 1 - Umweltverträglichkeit

Nun bin ich kein studierter! Aber mit meiner mittleren Reife würde ich mal sagen:

“Die technische Nutzung der Kernenergie ist noch nicht ausgereift!”

Im Gegensatz zu den Autorinnen hab ich allerdings auch keinerlei Verbindung zum Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW).
Quellenangabe Sekundarstufe 1

Es ist schon traurig wenn unsere kommenden “Energie-Eliten” mit solch einem Schwachsinn belatschert werden. Wir brauchen junge Menschen die unvoreingenommen über Erneuerbare Energien informiert werden.

Aber wenigstens wurde die Broschüre Klimaneutral gedruckt. Aber richtiger werden die Aussagen dadurch auch nicht…

Erhard Renz

Solarstrom toppt Windkraft in 2009

Sonntag, den 22. November 2009 von Erhard Renz

Jahrelang belächelt in 2009 aber unbemerkt Spitzenreiter im Neubau von Kraftwerken. Die Photovoltaik wird in 2009 die meisten Kraftwerksleistung an das Netz bringen. Auch hier muß ich wieder mal sagen was wäre das für ein Aufschrei wenn irgendwo auf der Welt ein Atomkraftwerk fertig gebaut würde. Wir bauen aber hunderte täglich und bringen Sie ans Netz. Deshalb ist es nicht mehr als Recht wenn wir 2009 auch zum größten Baustein der Erneuerbaren Energien werden.

Wir werden voraussichtlich mehr als 2.300 MW Photovoltaik installieren. Die Windenergie hat zuletzt 2006 mehr als 2.000 MW genauer gesagt 2.233 MW installiert. In 2007 und 2008 wurden dagegen “nur” noch knapp 1.700 MW installiert. Voraussichtlich wird man 2009 unter 2.000 MW bleiben wie die nachfolgende Statistik zeigt.

In 2009 installierte Leistung

In der Photovoltaik aber sind ständig steigende Installationszahlen zu vermelden.

2006 waren es noch 833 MW
2007 wurden 1.103 MW installiert
2008 waren es bereits 1.505 MW.

Aber in 2009 erwarten wir mehr als 2.300 MW denn Ende September hatten wir bereits 1.470 MW installiert. Da wir in der Lage sind monatlich gut 300 MW zu installieren werden wir die vermutlich 1.700 MW der Windenergie locker toppen.

Liebe windigen Brüder es tut mir ja leid. Aber den sonnigen Typen gehört nun mal die Welt. :-)

Erhard Renz

Ralos war im Fernsehen und keiner hats gesehen

Montag, den 2. November 2009 von Erhard Renz

Jetzt haben wir uns so viel Mühe gegeben eine ordentliche Figur abzugeben und dann wird der Film nachts gezeigt und keiner hat ihn gesehen. Bisher hat keiner den Film im ZDFinfokanal gesehen. Alle die ich angesprochen habe ist es nicht gelungen den Film zu sehen. Aber der Film wird ja noch einige mal gesendet. Da hat jeder noch eine Chance. Bei mir ist das ganze problematisch, da ich zwar einen Fernseher habe der ist aber schon drei Jahre defekt. :-)
Ich warte noch auf die Veröffentlichung in der Mediathek. Spätestens wenn der Film über die Mediathek abrufbar ist werde ich mir den Film reinziehen. Für alle die den Film im Netz suchen die Sendung heißt “Wirtschaftswunder XXL” und dort speziell Portrait: Grüne Jobs.

Jedenfalls machen die beiden Brüder Jan und Jens schon mal eine gute Figur bei dem Text und den Bildern die auf der Homepage des ZDF Infokanals veröffentlicht wurden. Das sind super Photovoltaik Bilder.

Erhard Renz

Einspeisevergütung 2010

Freitag, den 30. Oktober 2009 von Erhard Renz

Ich bin stinksauer. Was erlauben sich die Damen und Herren der Bundesnetzagentur eigentlich. Veröffentlichen am 30.10. die Vergütungssätze für 2010. Toll wir haben ja auch lange drauf gewartet. Aber wer sich die Zahlen genau ansieht stellt fest diese Info hätte man schon vor zwei Monaten ermitteln können. Denn die Bundesnetzagentur hat sich einen tollen Kniff einfallen lassen.

Im Gesetz steht ja “wenn innerhalb der letzten zwölf Monate” die installierte Photovoltaikanlagen die 1.500 MW überschreiten gibt es zusätzlich ein Prozent Degression. Da die Zahlen Okt.-Dez. 2008 nicht vorliegen wurden die Angaben der Verteilnetzbetreiber mit 868 MW von der Bundesnetzagentur angesetzt. Na ja und mit den 826 MW die von Jan.-Juli 2009 gebaut wurden hinzuaddiert kommt man über die entscheidende Hürde von 1.500.

Damit hätte man schon nachdem die Installationszahlen Juli bekannt waren der Branche sagen können wie hoch die Einspeisevergütung 2010 sein wird. Nicht nur der Branche sondern auch allen Kunden. Das wäre eine Kundenfreundliche Kommunikation gewesen. Jetzt war es nur eine “Beamtennachricht” mehr nicht. Traurig.

Die Tatsächlichen Werte in Cent werde ich morgen bloggen heute habe ich keine Nerven mehr dazu. Tut mir leid diese Beamten kosten mich die letzten Nerven…

Erhard Renz

German Classics in Hannover

Montag, den 26. Oktober 2009 von Erhard Renz

Jetzt bin ich wieder da. Vier Tage war ich auf der Germann Classics in Hannover und habe so viele Pferde gesehen wie noch nie in meinem Leben. Leider habe ich die Persönlichkeiten (noch) nicht alle erkannt und es waren viele, sehr viele Prominente vor Ort!

Unsere “Alte” und “Neue” Familienministerin Frau Ursula von der Leyen hab ich allerdings erkannt. Sie hat der Germann Classics einen Besuch in privater Mission abgestattet. Es ist schon sehenswert was sich in der Halle 2 der Hannover Messe abspielt. Auch wenn man (so wie ich) von Pferden nicht viel vom Reitsport versteht. Zugegebener Maassen kann ich mit den Dressurreitern am wenigsten anfangen. Aber beim Springen und was noch spektakulärer war die Rennen der Vierspänner da konnte auch ich was mit anfangen. Es ist schon sensationell wie die “Kutschen” sich durch den Hindernisparcour schlängelten und die Geschwindigkeit auf den Geraden war schon atemberaubend. Das Publikum (immerhin 5.500 auf der Tribüne!) geht auch fair mit den Reitern um. Wenn die Pferde in den Hindernissen eine Kurve nach der anderen drehen ist die Tribüne muksmäuschen still aber auf der Geraden kocht der Parcour. Da wird rhytmisch geklatsch und angefeuert.

Leider fand ich nicht immer Zeit den Entscheidungen beizuwohnen denn schließlich hatte ich mit Tim aus Hamburg die Aufgabe die Besucher über Photovoltaik zu informieren. :-)

Aber die Siegerehrungen waren schon ein besonderes Spektakel.

Siegerehrung

richtig die Post abgegangen ist allerdings erst wenn der Sieger alleine seine Ehrenrunde gedreht hat. Wenn die Pferde ohne Hindernisse mal richtig zeigen konnten welchen Speed sie entwickeln können. Das war schon beeindruckend.

Ehrenrunde der Sieger

Tim und ich hatten allerdings mehr unsere Heimat am Ralos Truck.

Übersicht der Stände auf der Germann Classics

Der Truck stand zwar am Ende der Verkaufsstände allerdings liefen alle Reiter und Pferdebesitzer ständig bei uns vorbei um in der Nachbarhalle die Pferde zu versorgen. Wir waren wirklich zufrieden mit den Kontakten die wir schließen konnten. Vor allen Dingen waren es immer gleich Projekte mit mindestens 30 kWp die wir besprochen haben. :-)

Allerdings mussten wir neidlos anerkennen, dass der Truck von der Fa. MEFA um einiges mehr Interessenten angezogen hat wie unser Truck. Der Truck stand unserem gegenüber und lockte die Besucher scharenweise ins Innere. Dort gab es dann Luxus pur in mahagoni! Da waren die Besucher schon enttäuscht wenn in unserem Truck “nur” Solarmodule hingen…

Erhard Renz

Subvention der Photovoltaikbranche

Sonntag, den 4. Oktober 2009 von Erhard Renz

Mensch hat mich die Überschrift für Überwindung gekostet.
Wir werden nicht subventioniert! Die Investoren die in Photovoltaik investieren erhalten einen garantierten Preis der Ihnen eine Rendite von 7 bis 7,5% bringen soll. Wer sich die Renditen der vier großen Energieversorger (RWE, E.on, EnBW und Vattenfall) anschaut wird feststellen, daß die 7 bis 7,5% eine lächerlich geringe Rendite sind mit denen die großen 4 nicht zufrieden wären. Wer jetzt meint deren Rendite sei schwer verdient den möchte ich auf die Beherrschende Macht dieser 4 sowohl bei der Erzeugung als auch beim Verkauf an Endkunden hinweisen. Die Photovoltaik Anlagen Besitzer werden also nur “Gleichgestellt” schließlich könnten auch die traditionellen Energieversorger in Photovoltaik investieren. Tun sie aber nicht!

Was löst aber diese Förderung aus?
Plötzlich investieren Menschen in die eigene Stromerzeugung. Ein Dach das bisher dumm in der Sonne lag bekommt einen Aufbau: eine Photovoltaikanlage. Der Investor erzeugt “seinen Strom” auf dem eigenen Dach. Er benötigt keinen “Import” von Strom mehr! Dazu musste er investieren. Oft geschieht dies indem er einen Kredit bei der lokalen Bank aufnimmt und eine Versicherung abschließt.
Die Montage überläßt er erfahrenen Photovoltaik Firmen. Diese Firmen beauftragen lokale Gerüstbauer.
Arbeitsplatz Effekte entstehen also bei: Bank, Versicherung, lokalem Handwerk
steuerlicher Aspekt: alle zahlen Steuern, Umsatzsteuer, Einkommenssteuer

 Die Komponenten die von der Photovoltaik Firma installiert werden sind im wesentlichen die Wechselrichter und die Solarmodule. Bei den Wechselrichtern können dies z.B. SMA oder KACO Produkte sein. Beides Deutsche Unternehmen SMA aus Hessen bei Kassel und KACO aus Baden-Württemberg aus Neckarsulm. Die Module können von Bosch Solar, Solar Fabrik oder Solon kommen. Ebenfalls alles Deutsche Solarmodul Hersteller.
Arbeitsplatz Effekte entstehen also bei: PV Firmen, deren Banken, Versicherungen, lokalem Handwerkern, Zulieferern und Dienstleistern
steuerlicher Aspekt: alle zahlen Steuern, Umsatzsteuer, Einkommenssteuer

Die Solarmodulhersteller benötigen von ihren Zulieferern Glas, Aluminium, Folie, Solarzellen und vor allem Maschinen. Alles Produkte bei denen die Deutschen Zulieferer gut im Rennen sind. Auch diese Zulieferer beschäftigen Menschen, bilden Menschen aus und zahlen Steuern. Hier in Deutschland!

Selbst bei dem “teuersten” Rohstoff” dem Silizium für die Solarzellen haben wir in Deutschland mit der Firma Wacker aus Burgshausen einen der führenden Player in der Branche. Auch Wacker beschäftigt viele Menschen, bildet Jugendliche aus, exportiert und zahlt Steuern alles hier in Deutschland.

Was passiert also mit der angeblichen hohen “Subvention”?
Selbst wenn die Einspeise-Vergütung zu hoch wäre und dadurch die Solarmodule überteuert verkauft würden, käme dieses Geld in Deutschland wieder in Umlauf. Letztendlich trimmen wir uns fit für den Weltmarkt.
Dafür erhalten wir sauberen Strom, weniger Umweltverschmutzung, wir sparen Importe für Rohstoffe (Kohle, Gas, Uran) und wir sparen durch den Merit-Order Effekt.
Volkswirtschaftlich eine super Sache!

Wenn wir jetzt unsere führende Rolle in der Photovoltaik verlieren werden wir diese Führerschaft auch nie wieder erlangen. Es gibt nur einen Weg und der heißt Vorne Weg!

Natürlich gibt es auch Menschen die mehr zahlen müssen. Es sind diejenigen die Strom nur verbrauchen. Durchschnittlich muss jeder Deutsche zwei Euro im Monat für den Photovoltaikstrom bezahlen. Wenn die Zahlen vom RWI H. Frondel stimmen. Er meint ja, daß durch die PV bis 2028 ganze 35 Milliarden Euro gezahlt werden muss nur für die bis 2008 installierten Photovoltaikanlagen. Diese 35 Milliarden dividiert durch 80 Millionen Einwohner und verteilt auf zwanzig Jahre bedeutet dies 24 Euro im Jahr pro Kopf.

Wer diese “Last” nicht tragen möchte dem empfehle ich sich an einer Bürgersolaranlage zu beteiligen. Wer sich mit 62 Watt an einer Photovoltaikanlage beteiligt erntet im Jahr ca. 56 kWh Strom die er mit 0,43 Cent vergütet bekommt. Dies sind dann die 24 Euro die er über seinen Stromverbrauch für Photovoltaik “mehr” bezahlen muß.
Um einen 62 Watt finanziert zu bekommen reichen ca. 223 Euro (3.600 Euro je kWp) aus.

Nur wer weiter nur meckert und von der “milliardenschweren Subvention” redet wird es nie kapieren…

Erhard Renz

Photovoltaik boomt!

Mittwoch, den 30. September 2009 von Erhard Renz

Auch im Internet wird immer mehr nach Photovoltaik gegoogelt. Mit dem Google Tool Insights kann ermittelt werden wie oft ein Wort gegoogelt wurde. Ich habe mal eine Statistik für das Wort Photovoltaik in Deutschland ausgegeben.

Photovoltaik Abfrage

Leider wird keine Anzahl ausgegeben wie oft ein Wort gegoogelt wurde sondern nur eine prozentuale Verteilung. Im Photovoltaik Beispiel fällt die 100% auf den aktuellen Tag. Es wurde also noch nie so viel nach Photovoltaik gegoogelt wie momentan. Seit 2004 bis ins erste Quartal 2009 bewegte sich die Abfragen im 30-60% Bereich. Seit Mai 2009 steigt die Suche ständig an um derzeit bei 100% zu landen. Im Vergleich zum Vorjahr also ca. eine Verdopplung der Abfragen.

In Insights kann auch die regionale Verteilung ermittelt werden.

Photovoltaik Abfrage nach Länder 

 Hier erkennt man, dass die Bayern am meisten nach Photovoltaik googeln. Die Hessen kommen nur auf einen Anteil von 56% (Bayern = 100%). Wobei ich nicht sagen kann ob die Abfragen mit der Einwohnerzahl relativiert werden? Was allerdings kompliziert wäre… Wenn nicht relativiert wird, dann sind die Saarländer reine Photovoltaikweltmeister…

Selbst die Länderaufteilung kann noch auf Städte/Regionen runtergebrochen werden.

Photovoltaik Abfrage innerhalb Hessens 

Hier überrascht in Hessen die nordhessische Dominanz. In Kassel wird fast doppelt soviel nach Photovoltaik gegoogelt wie in Wiesbaden. Mit unserer Zentrale in Michelstadt sind wir also noch nicht einmal in einer Photovoltaik Hochburg.

Google-Insights zeigt auch noch ähnliche Suchwörter die im Zusammenhang mit Photovoltaik gegoogelt wurden. Diese Suchbegriffe können in der linken Spalte angesehen werden.

Photovoltaik Suchbegriffe

In der rechten Spalte werden die Suchbegriffe angezeigt, die in letzter Zeit verstärkt gesucht wurden. Hier kann man Tendenzen erkennen. Zum Beispiel wurde “Solarworld” in letzter Zeit sehr häufig gegoogelt. Da hier auch “nur” Prozentsätze gezeigt werden können die Steigerungen natürlich auf einer niedrigen Suchanzahl basieren.

Auf jeden Fall kann mit Insights der derzeitige Photovoltaik Boom auch im Internet aufgezeigt werden. Hoffen wir mal alle, daß der Boom auch am Anfang 2010 anhält.

Erhard Renz

Photovoltaik auf der Urnenwand

Donnerstag, den 24. September 2009 von Erhard Renz

Ich habe dieses Bild bei Photon Italien gefunden. Ob so etwas auch bei uns in Deutschland möglich wäre?

Photovoltaik auf Urnenwand

Neben den Diskussionen ob eine Photovoltaikanlagen aus Pietätsgründen auf der Urnenwand erstellt werden darf wären natürlich auch noch Vergütungsfragen zu klären.

Ist es eine Freilandanlage oder eine Photovoltaikanlage auf einem Gebäude. Im Paragraph 33 Absatz 3 steht:

Gebäude sind selbständig benutzbare, überdeckte bauliche Anlagen, die von Menschen betreten werden können und vorrangig dazu bestimmt sind, dem Schutz von Menschen, Tieren oder Sachen zu dienen.”

Da die Urnenwand nicht “betreten” werden kann, könnte die höhere Dachvergütung vom Energieversorger verweigert werden. Dann käme nur die niedrigere Freilandanlagen Vergütung zur Geltung. Damit dürfte sich dieses Thema in Deutschland erledigt haben. Ausser natürlich jemand findet die Kombination Solarenergie und Urne gelungen und die Vergütungshöhe steht nicht im Vordergrund.

Erhard Renz

Zinsgünstiger Photovoltaik Kredit

Donnerstag, den 3. September 2009 von Erhard Renz

Die Volksbank Odenwald bietet ein Sonderkreditprogramm für Photovoltaik an. Bei diesem Darlehen sind nicht nur die Konditionen attraktiv:
Solarkreditprogramm

Nur 1,75 % für die Finanzierung der Photovoltaikanlage, da bleiben noch ein paar Prozente für das alkoholische Getränk übrig. Auch wenn Ralos einige dieser sonder finanzierten Photovoltaikanlagen montieren wird, wir können Sonja nicht auf jede Baustelle zum Sekt trinken schicken.

Da Sonja nicht mehr als Monteurin bei Ralos arbeitet muß man schon in der Controlling Abteilung anrufen um die Auswirkungen des äußerst zinsgünstigen Photovoltaikkredits erklärt zu bekommen. Aber Vorsicht, daß kann leicht dazu führen, daß man Sonja den Sekt (oder Eis, oder Pizza oder, oder…) bezahlen muss. :-)

Erhard Renz

Klaus wartet im Wendland auf die Ralos Monteure

Dienstag, den 1. September 2009 von Erhard Renz

Ja wo bleibt ihr denn?

Mit dieser Frage hat mich Klaus Müller aus dem Wendland am Telefon begrüßt. Er war schon öfter für uns als Monteur auf dem Dach und hat Photovoltaikanlagen montiert. Als Zimmerer fühlt er sich auf dem Dach recht wohl und im Herbst wird die Arbeit weniger. Aber gerade in dieser Zeit geht es in der Photovoltaik richtig ab. Die Jahresendralley muß auch auf dem Dach noch geleistet werden. Klaus hat uns da schon öfters unterstützt.

Jetzt brauch er uns!

Am Samstag gilt es Flagge zu zeigen bei der Anti Atom Demo in Berlin. Ich hab ihm schon zugesagt. Natürlich komme ich. Aber wie kann ich noch nicht sagen. Jedenfalls habe ich Franz Alt mit meiner Idee die Azubis nach Berlin zu schicken angesteckt. Denn er ruft auf seiner Homepage die Firmen auf ihren Azubis einen Firmenwagen für die Demo zur Verfügung zu stellen. Es kann wirklich nicht sein, daß RWE, EnBW, Vattenfall und EON ihre Azubis vor das Atomkraftwerk Biblis karren und so tun als ob dies die zukünftige Energieversorgung wäre.

Da müssen wir dagegen halten. Es gibt die verschiedensten Möglichkeiten. Wir könnten tatsächlich unseren Azubis einen Firmenwagen stellen oder wenn wir selbst kein Fahrzeug lenken können dann eine Trecker Patenschaft übernehmen.

Ich kann momentan Klaus noch nichts zusagen aber wir werden es in den nächsten Tagen hier noch diskutieren. Auf jeden Fall werde ich den Monteuren die Grüße vom Klaus aus dem Wendland ausrichten.