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Mittwoch, den 23. Juni 2010 von Erhard Renz
Ich bin es ja gewohnt, dass die Photon anders denkt wie ich. Wenn die Bundesregierung 16% Einspeisereduzierung will meint Photon 20% wären besser. Wenn die Bundesregierung den Eigenverbrauch fördern will meint Photon Eigenverbrauch schadet. Photon denkt immer wieder anders. Sie sind halt Querdenker. Oft ist es auch gut so, dass man auch mal anders denkt wie der Mainstream. Es gibt aber auch Momente da vergallopiert man sich und so ist es der Photon bei Ihrem Titelbild Juni 2010 ergangen. Schauen wir uns mal das Titelphoto an:

Da steht ein Installateur auf dem Dach mit einer “neuen” Photovoltaikanlage und anscheinend hat er keinen Wechselrichter zur Inbetriebnahme. Deshalb schließt er ein Glühlampe an und beweist damit. Die Solaranlage produziert Strom. Warum aber hält der gute Mann eine Tageszeitung in der Hand. Ausgerechnet auch noch die Tageszeitung die in hoher Auflage die tollsten Dinge veröffentlicht. Anscheinend will er damit das Datum dokumentieren!
Photon scheint sich zuviele Entführungsfilme anzuschauen denn dort wird diese Praxis auch immer wieder angewendet. Um zu beweisen, dass ein Foto in letzter Zeit aufgenommen wurde wird eine aktuelle Tageszeitung in die Kamera gehalten.
Nun liebe Photon beim Anschluß einer Photovoltaikanlage geht es aber darum nachzuweisen, dass die Anlage bereits vor dem 1.7.2010 Strom produziert. Der Monteur könnte aber ohne weiteres am 5.7.2010 eine Tageszeitung vom 15.6.2010 in die Kamera halten und damit dokumentieren die Anlage ist schon lange am Netz.
Man sieht also der Tageszeitungstrick funktioniert bei der Inbetriebnahme von Photovoltaikanlagen nicht. Aber ein schönes Titelfoto ist es allemal. Nur ein bißschen reißerisch. Photon eben. Fast wie die Tageszeitung die der Monteur in der Hand hält.
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Mittwoch, den 26. Mai 2010 von Erhard Renz
Auf vielen Veranstaltungen oder Messen bekomme ich von Interessenten zu hören: “Ich hab gelesen, daß eine neue Solar-Technik entwickelt wurde die viel effizeinter ist wie die derzeitigen Module deshalb warte ich bis es leistungsstärkere Module gibt”.
Na ja ich weiß zwar nicht wie schnell sich in der Zukunft die Photovoltaik weiterentwickelt aber bisher hat die Branche sich Stückchen für Stückchen verbessert. Die Photon kann diese Entwicklung anhand Ihrer Moduldatenbank bereits über zehn Jahre aufzeigen.

Der von Photon ermittelte Durchschnittswert wird leider “nur” durch die Anzahl der verschiedenen Modultypen ermittelt. Deshalb werden Exoten-Module genau so gezählt wie ein Modul welches in hoher Stückzahl produziert und verbaut wird. Aus der Grafik kann trotzdem aufgezeigt werden, daß es eine kontinuerliche Weiterentwicklung war und nicht geprägt durch Innovationssprüngen. Selbst wenn es gelingt eine neue Technik auf den Markt zu bringen würde die fehlende Stückzahl dazu führen, dass nur wenige Kunden in den Genuß des neuen Moduls kämen.
Weiterhin besteht natürlich das Risiko, dass bei einer neuen Technik keine Langzeiterfahrungen vorliegen. Die meisten Interessenten sehen dies dann als Auschlusskriterium und setzen dann lieber auf bewährte Technik. Deshalb gehe ich auch in den nächsten Jahren davon aus, dass wir eine kontinuierliche Steigerung des Wirkungsgrads erleben werden.
Aber ich will auch mal nicht klagen. Immerhin stieg der Wirkungsgrad um ca. 30% von 2000 bis 2010 dies sollten wir auch als Massstab für die nächste Dekade nehmen.
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Freitag, den 30. April 2010 von Erhard Renz
Ich hatte ja bereits berichtet, daß ich angelockt durch die Ankündigung Röttgen, Scheer und Fell würden über das EEG diskutieren in Stuttgart zu “Photon’s 6th Photovoltaic Technology Show 2010 Europe” gefahren war.
Jetzt hat die Photon einen eigenen Bericht zu dieser Veranstaltung veröffentlicht. Schon der Titel des Berichts “Von einer Welt zur nächsten” zeigt die Abgehobenheit von Photon. Wir haben nur eine Welt und wenn wir die versaut haben können wir nicht zur nächsten wechseln. Solche Titel und der folgende Artikel dazu, tun so als ob wir neu Anfangen könnten ohne das bereits geschaffene zu beachten. Dies entspricht aber nicht der Realität. Der Ausbau der Photovoltaik wurde durch Menschen geschaffen die jetzt einen Anspruch haben bei der Weiterentwicklung mitgenommen zu werden. Diejenigen die den Markt entwickelt haben sollen auch an den anstehenden Geschäften partizipieren. Der Markt muß weiterentwickelt werden und nicht ein neuer erfunden werden und schon gar nicht von diesen Podiumsteilnehmern.
Wer die “alte Welt” als “kuschelige Nische” bezeichnet in der Betreiber “risikolos investieren” und Herstellern von Solarmodulen “auskömmliche Umsatzrenditen” verschafft der diffamiert die Pioniere der Photovoltaik. Bei der Veranstaltung in Stuttgart war mir auch schnell klar hier gehöre ich nicht hin. Wenn bis auf Götz Fischbeck dem Aktienanalyst alle Podiumsteilnehmer meinen die Vergütungsabsenkung könnte man “mindestens als unproblematisch” ansehen, dann war ich auf der falschen Veranstaltung. Wir werden durch die 16% Absenkung eine Marktbereinigung bekommen. Das heiß es werden Arbeitsplätze wegfallen. Aber nicht diejenigen die schlechte Anlagen gebaut haben werden vom Markt verschwinden sondern solche Firmen die nicht genug Kapitalreserven haben um einen zwei-dreimonatigen Nachfrageeinbruch verkraften zu können. Es werden Firmen verschwinden oder viel Geld verlieren die nichts aber auch rein garnichts für dieses Dilemma können. Die Verantwortung liegt allein bei der Politik und solchen “Experten” die auf Podiumsdiskussionen ihren Schwachsinn zum besten geben.
Krawinkel träumt schon mal von 10 GW Zubau in 2010 und einer EEG Umlage von 4 bis 5 Cent je kWh. Da die Umlage nicht nur von der installierten Leistung sondern auch vom Strompreis an der Börse abhängt weiß Krawinkel anscheinend schon wie sich der Strompreis in 2010 entwickelt. Ich empfehle dazu eher mal einen Blick auf den Ölpreis vorzunehmen. Da der Gaspreis sicherlich noch eine ganze Weile sich am Ölpreis orientiert gehe ich eher von einem steigenden Strompreis aus und einer geringeren Differenz wie die 4 bis 5 Cent von Krawinkel.
Philippe Welters markigen Sprüche vor “mehreren hundert Zuhörer” (ich hab 250 geschätzt) sich Gedanken um die PV zu machen empfand ich als Hohn. Gerade mal vier Fragen waren zugelassen worden ich hatte mir schon das Mikro ergattert als die “lebhafte” Diskussion abgebrochen wurde. Bei einem PV-Stromanteil von derzeit einem Prozent zu behaupten bei größerem Anteil der PV wäre dieser Strom ohne EEG nix Wert entbehrt jeder Grundlage. Photovoltaikstrom wird zur besten Zeit produziert. Nämlich dann wenn die Menschen aktiv sind. Sollten wir tatsächlich so viel PV-Strom zur Mittagszeit haben dass keine Abnehmer mehr da sind dann muß der Verbrauch dieser “kostengünstigen” Produktion angepaßt werden.
Eigentlich hatte ich gedacht es gäbe eine Diskussion zum EEG aber Krawinkel wollte “den Preismechanismus an der Börse” verändern. Nun bin ich kein Börsenexperte und will es auch nicht werden sondern ich wollte über die Zukunft des EEG reden…
Im Photon Bericht wird dann auch noch Peter Fath mit seinem 75 Cent Modul zitiert welches laut Photon “bald” zur Verfügung steht. Ich hab in Erinnerung, daß H. Fath sagte: wenn er die komplette Fabrik neu bestücken (mit seinen Maschinen) könnte dann wäre er in 2013 bereit zu den oben genannten 75 Cent zu produzieren. Nur Träumer die von Betriebswirtschaft keine Ahnung haben können in einer neuen Welt eine neue Fabrik auf die grüne Wiese stellen und die Kosten der alten Welt und der alten Fabrik ignorieren. Ich empfand diese Aussage von H. Fath als Werbeblock der Fa. Centrotherm für die anwesenden internationalen Zuhörer mit der Zukunft des EEG hat dies auch nichts zu tun.
Für mich ist klar Photon lebt tatsächlich in einer Welt die mit meiner “alten” Welt nichts zu tun hat. Ich bitte deshalb alle die sich mit mir demnächst unterhalten nicht die “auserirdische Photon” mir gegenüber zu zitieren.
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Mittwoch, den 28. April 2010 von Erhard Renz
Nein ich war nicht krank ich bin topfit, hochengagiert und rund um die Uhr bemüht. Ich war aber irgendwie sprachlos was momentan in unserer Republik passiert. Seit mehr als eineinhalb Jahren bemühe ich mich um eine Degression in der Photovoltaik im Sommer statt im Winter zu bekommen. Ich bemühe mich Argumente zu finden diese zu belegen und andere damit zu überzeugen. Dafür habe ich viel gelesen, geschrieben, geredet, präsentiert und bin viel gereist. Ich war in Berlin, Bayern und gestern in Stuttgart. Mit welcher Ignoranz sich die Regierenden aber über Sachargumente hinwegsetzen hätte ich mir nicht träumen lassen.
Was soll ich von einer Regierung halten die am 21.4. sich 8 Experten nach Berlin in den Umweltausschuß einlädt. Dort sich von den (sogenannten) Experten in mehreren Stunden verbal und mit Argumenten auf 200 Seiten Papier bearbeitet läßt. Wenn diese Regierung sich am 23.4. abends dann zusammenkungelt und auf ein Papier einigt dass ich nur mit dem Prädikat “Beratungsresistent” versehen kann. Auf das Schmierentheater mit den ostdeutschen Ministerpräsidenten will ich gar nicht groß eingehen. Anscheinend ist es üblich anstelle ordentlich abgestimmter Gesetze die anhand von Sachargumenten abgewogen werden sich die Zustimmung zu erkaufen. In diesem Fall mit Forschungsgeldern im 100 Millionen Euro Bereich.
Die überreife Banane (schwarz/gelb) läßt grüßen.
Es bleibt bei den 16% Reduktion. Ackerfläche wird ganz gestrichen. Eigenverbrauch wird verkompliziert bis unkalkulierbar. Die Reduzierung für 1.1.2011 kann man sich schon mal ca. 13% vormerken und dann muß ich mir von einem Träumer noch sagen lassen:
“Es bleibt bei der Absenkung der Fördersätze zum 1.7.2010, um Traumrenditen zu Lasten der Verbraucher zu beenden”
Herr Dr. Christian Ruck von der CDU ich bin es leid mir solche Sprüche anzuhören. Genau diese Sprüche sind es die uns Beschäftigten in der Solarbranche vorgehalten werden wenn wir auf Messen stehen oder wenn ich Vorträge halte. Wenn sie mal bei wachem Verstand Traumrenditen erleben wollen empfehle ich Ihnen die RWE Hauptversammlung. Traumrenditen im Odenwald auf einem Einfamilienhaus mit Photovoltaik zu erzielen sind Träumerei.
Aber entschuldigung wer interessiert sich denn auch schon für die Probleme der Installateure die Photovoltaikanlagen auf Einfamilienhäuser bauen wollen. Welchen Stellenwert wir haben durfte ich bei der gestrigen PHOTON ACADEMY erfahren. Eigentlich hatte ich mich mit Marcus Merkel auf den Weg nach Stuttgart gemacht, weil ich dort auf einer Podiumsdiskussion Röttgen, Scheer und Fell zum Thema “Die Zukunft des EEG” erleben wollte. Die waren aber nicht da. Warum hat uns keiner gesagt. Hermann Scheer ward am Stuttgarter Bahnhof gesehen. Er war mal wieder schlauer wie ich und hat sich rechtzeitig aus dem Staub gemacht. Denn die Podiumsdiskussion die ich dann erleben durfte war mehr eine Jubelveranstaltung derer die locker in der Lage sind 30% Degression umzusetzen. Alles null Problemo!
In der allgemeinen Jubelorgie auf dem Podium der Internationalen Solarfirmen störte nur der Aktienanalyst Götz Fischbeck mal kurz mit dem Hinweis, daß es Solarfirmen gibt die keinen Gewinn vermelden. Dies ging im allgemeinen First-Solar Jubel unter. Oder hinter der Scheuten Solar Aussage die der internationalen Zuhörerschaft signalisierten wir sind ja International unterwegs und wir sind sowieso Spitze ging diese kurze Bemerkung von H. Fischbeck unter.
Philipp Welter (PHOTON) phantasierte dann der staunenden Zuhörerschaft von einem Szenario “man muß mal von hinten kucken” wieviel GW Photovoltaik eigentlich sinnvoll wären für Deutschland. Seit Helmut Kohl wissen wir ja wie wichtig es ist was hinten raus kommt aber die Theorien von H. Welter halte ich bei theoretischen Diskussionen über Gott und die Photovoltaik Welt für gut und angebracht wir sind aber real und es droht am 1.7. ein Fiasko. Wenn er über Photovoltaikstrom philosophiert der keinen “Wert an der Börse” hat dann wird mir klar wie er denkt.
Ich möchte den 7 Diskutanten mal empfehlen sich die Entwicklung der Stromgestehungskosten der Photovoltaik laut PHOTON bis zum Jahr 2020 anzusehen. Photovoltaik auf dem Dach wird zu Kosten von 11,16 Cent produziert werden. Ich würde gerne mal die 7 Diskutanten fragen welche Energieerzeugung im Jahre 2020 günstigeren Strom “frei Haus” liefert wie Photovoltaik.
Die Photovoltaik wird der Billigmacher der Stromversorung unserer Bürger sein.
Aber den 7 Diskutanten geht es nur noch ums große Geld. Megawatt, Freiland, Rendite, Sicherheit, Global, International für die Investoren. Sicherheit für meine Monteure im Winter dieses Thema kennt man in solchen Kreisen nicht. Gespräche mit Kunden sowas gibt es in diesen edlen Kreisen nicht. Dort verhandeln Manager untereinander. Da wird alles abgesichert mit Verträgen und Versicherungen. Big Business eben. Die schläfrigen Gesichter bei der PHOTON ACADEMY der englischsprachigen Zuhörer zeigte mir, die sind den ganzen Tag durch die zwei Ausstellerhallen geschlurft und haben sich für abends ein trockenes Plätzchen gesucht. Was da über das deutsche Einspeisegesetz gesprochen wurde kann keiner dieser Herren verstehen. Für diese Leute war dies Show gestern abend aber auch gemacht. Nicht für diejenigen in Deutschland die sich schon jahrelang für eine Energiewende einsetzen. Davon habe ich auch kaum einen gesehen. Glückwunsch ihr seid alle schlauer wie ich gewesen.
Wir diejenigen die immer noch der Meinung sind wir brauchen in Deutschland eine Solare Revolution, uns sollte aber auch klar sagen. Liebe Photon Macher ihr seid nicht mehr unser Sprachrohr wir brauchen euch auch nicht mehr ihr könnt euch auf die Internationale Plattform verdrücken. Dort passt eure Show auch hin wir wollen in Deutschland etwas anderes.
Wir die Solarbranche brauchen jetzt ein überarbeitetes EEG mit dem wir ab 1.7.2010 wieder zu unseren Kunden gehen können und eine Planungssicherheit haben. Wir wollen auch zusammen mit unseren Lieferanten eine Planung/Abschätzung durchführen mit welchen Mengen wir rechnen können. Wir würden gerne mal wieder in ein preisliches Fahrwasser kommen in dem wir langsam talwärts plätschern. In letzter Zeit sind wir Sturzbäche hinabgestürzt und stehen momentan vor einer Staumauer. Wir wollen eine eigen Vergütungsklasse für Kleinanlagen (bis 10 kW) einen Degressionszeitpunkt im Sommer und auch weiterhin Photovoltaikanlagen auf Ackerflächen.
Wir wollen dies alles diskutieren mit allen Beteiligten in einem offenen Prozess. Wenn die Photon dies nicht organisieren kann muß es jemand anderes tun. Wenn sich schwarz/gelb dieser Diskussion nicht stellen will müssen wir den Druck erhöhen. Noch hat sich “nur die Koalition” im Hinterzimmer auf etwas geeinigt. Aber in dieser Bananenrepublik Deutschland entscheidet noch immer das Parlament. Ich hab mich deshalb entschlossen in den nächsten Tagen einen offenen Brief an alle Abgeordneten des Bundestages zu schreiben. Auch wenn es für mich viel Zeit kostet den Entwurf und den Verteiler aufzustellen. Ich kämpfe bis zuletzt. Im Gegensatz zu den vielen anderen weiß ich warum und für was ich kämpfe.
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Donnerstag, den 15. April 2010 von Erhard Renz
Nachdem ich bei den Vorschlägen von Photon zu den Themen regionale Differenzierung, Ost/West Dächer und Netzentlastungsbonus bereits anderer Meinung bin, kann ich auch einem festschreiben einer jährlichen Degression nicht zustimmen. Allerdings finde ich die Argumentation von Photon auch etwas schräg.
Schon die Findung der 10% Reduktion werden anhand einer Lernkurventheorie abgeleitet. Dass diese Lernkurfentheorie von mir aus auf die Modulkosten angewendet werden können möchte ich nicht abstreiten. Aber wie die Kostenreduktion bei der Installation von einer 4 kWp Anlage sich analog der Lernkurventheorie entwickeln soll ist mir schleierhaft. Die Lernkorventheorie passt nur für die Industriell hergestellten Produkte. Nicht aber für die Planung, Montage, Beratung und Anfahrt zum Kunden.
Ich persönlich sehe mich zwar als Lobbyist aber dass geht zu weit:
“Lange Zeit hat die Solarlobby die Politik mit falschen – zu niedrigen – Zubauzahlen genarrt.”
Derzeit kann ich öfters von der Solarlobby lesen. Dazu möchte ich folgendes schreiben. Wir sind sehr wenige Hauptberufliche Solar-Lobbyisten. Weitaus weniger wie sie die traditionelle Energiebranche stellt. Aber wir haben 500.000 Kraftwerksbetreiber auf unserer Seite die für uns reden. Diese Lobby ist unbezahlbar und deshalb auch ganz klar als “Überzeugungstäter” unterwegs. Auf diesem Gebiet sind wir der traditionellen Öl, Gas, Kohle und Uran Lobby um fast 100% überlegen. Denn wer setzt sich in seiner Freizeit schon für die Plünderung unseres Planeten ein?
Die montierten Stückzahlen der letzten Jahren unterlagen vielen nicht vorhersehbaren Ereignissen. Deshalb dann davon zu schreiben die Politik wäre genarrt worden ist falsch. Richtig ist schon im EEG 2004 wurde von der Politik festgelegt:
“Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit hat dem Deutschen Bundestag bis zum 31.Dezember 2007 und dann alle vier Jahre im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit über den Stand der Markteinführung von Anlagen zur Stromerzeugung von Strom aus Erneuerbaren Energien und aus Grubengas sowie die Entwicklung der Stromgestehungskosten in diesen Anlagen zu berichten…”
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft
Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit
Drei Bundesministerien sind im Gesetz von 2004 mit der Aufgabe betreut worden. Aber laut Photon narrt die Solarlobby die Politik. Wahrheit ist die Politik war nicht in der Lage Installationszahlen vorzulegen. Selbst heute mit Bundesnetzagentur erfahren wir die monatlichen Zahlen erst 3 Monate später. Anstatt eine Datenbank eingerichtet wird und in “Echtzeit” die Meldungen abgerufen werden können arbeitet die Bundesnetzagentur noch wie zu Zeiten von Atom, Kohle und Öl und nicht wie im Solarzeitalter.
Photon schlägt für Bayern eine regionale Sonderdegression zum 1.7. von 26% sowie die jährliche Degression zum 1.1.2011 von 10% vor. 39,14 Cent Minus 26% und minus 10% sind noch 26,06 Cent eine weitere 10% Degression zum 1.1.2012 und wir wären in Bayern bei 23,45 Cent je kWh. Bereits hier wären wir in einer Größenordnung die dem Bezugsstrompreis entspricht. Ab diesem Moment wird eine Überarbeitung der Einspeisevergütung erneut notwendig. Denn laut Photon werden die Preise für die PV Anlage um 10% fallen die Erträge aufgrund des Eigenverbrauchs (gerechnet zum Strompreis 2012) sich jedoch erhöhen.
Die PV braucht keine langfristigen gesetzlich festgelegten Prozentsätze mehr. Wir brauchen eine ständige Weiterentwicklung der Einspeisevergütung nicht anhand der Prozente sondern mit Steuerungsparametern. Natürlich fällt mir da als erstes die Sommerdegression ein…
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Sonntag, den 11. April 2010 von Erhard Renz
Die Photon hetzt ja schon geraume Zeit gegen die Eigenverbrauchsförderung. Um diese abzulösen haben sich die Photonis was besonderes einfallen lassen. Den Netzentlastungsbonus. Den braucht man laut den Photonis eigentlich erst nachdem 50 Gigawatt Photovoltaikstrom installiert sind. Derzeit haben wir ca. 9 GW Photovoltaik installiert und haben knapp 4 GW in 2009 installiert.
Um einen größeren Ausbau wie 50 GW zu ermöglichen sind laut den Photonis Netzausbau oder Smart Grids erforderlich. Es ist zu bezweifeln (so die Photon..), daß dies rechtzeitig erfolgt. Deshalb kann der Einbau von Speicher sinnvoll sein. Je installiertem kWp müssten deshalb 6 kwh Speicherkapazität vorgehalten werden um den Strom über 24 Stunden gleichmäßig an das Netz abzugeben. Sogar das Wort Grundlast verwenden die Ph’s.
“Dazu ist ein Akkumulator nötig, der einer zusätzlichen Invetition bedarf”.
Dann rechnen die Photonis noch wieviel das kosten würde vermerken ganz nebenbei, daß die Wechselrichter dadurch billiger werden. Im nächsten Satz meinen die Photonis es könnten auch die Alt PV Besitzer in den Genuß des Netzentlastungsboni kommen. Dass die dann den Wechelrichter evtl. tauschen müssten wird nicht erwähnt. Am Schluß kommen die Photonis auf einen Zuschlag von 3 Cent je kWh was den Stromkunden unterm Strich nix kosten würde!
Nur so nebenbei bemerkt. Heute haben wir vier Einspeisetarife. Die Photonis haben die vier bereits mit 16 Bundesländertarifen auf 64 mögliche Kombinationen erhöht. Durch die Ost/West Boni kämen nochmal 64 Werte hinzu. Die 3 Cent Netzentlastungsboni führt somit auf 256 mögliche Einspeisevergüungswerte. Ich bin gespannt auf wieviele Werte ich ankomme wenn ich alle “Vorschläge” der Photonis durchhabe…
Das geschwafel der Photonis gegen die Eigenverbrauchsförderung ist unerträglich.
Wenn der Anlagenbetreiber im Urlaub ist!
Die Photonis wollen uns weißmachen, dass wenn die 100.000 neuen (z.B. 2011) Photovoltaikanlagenbesitzer in Urlaub gehen und keinen Strom mehr verbrauchen würde dies das Netz überlastet. Was machen denn die Netzbetreiber heute? Die müssen doch heute auch kalkulieren, daß Menschen in Urlaub fahren.
Kabarettistische Ausmasse nimmt die Argumentation an wenn die Zeitschaltuhren ins Spiel kommen. Die “normalen Bürger” werden zu vollen Stunden ihre Elektrogeräte einschalten durch diese “ungeahnte Dynamik” wäre ebenfalls das Netz mal wieder in Gefahr. Wenn diese Argumentation ein Fünkchen Wahrheit beinhaltet, dann müssten wir zukünftig alle Veranstaltungen, Fernsehsendungen und Termine auf ungerade Anfangszeiten setzen damit nicht abends um 20 Uhr alle Veranstaltungen gleichzeitig mit einem höheren Verbrauch das Netz gefährden.
Das Beispiel die Eigenverbraucher als Rentenkassen bescheißer hinzustellen ist wohl das absurdeste was man sich vorstellen kann. Wenn ich mir morgen eine Steckerleiste kaufe und damit Standbye Stromverbrauch vermeide wäre ich laut den Photonis dann auch ein Rentenkassen Bescheißer? Liebe Photon wir brauchen eine dramatische Umstellung des Energieverhaltens da sind solche Peanuts Berechnungen lächerlich.
Deshalb betrachte ich eueren Netzentlastungsbonus als lächerlichen Versuch den Eigenverbrauch der Photovoltaik Stromproduzenten zu verhindern.
Durch das EEG müssen attraktive Voraussetzungen geschaffen werden damit immer mehr Menschen bereit sind in Photovoltaik zu investieren. Wir sind dezentral. Wir müssen nicht vier Vorstände von Konzernen überzeugen sondern wir müssen Millionen von Häuslebesitzer überzeugen, daß auf deren Dächern Platz für ein Kraftwerk ist und nix ist da hilfreicher als den Menschen eine gewisse Unabhängigkeit von denen zu geben die ihnen bisher das Geld aus der Tasche ziehen.
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Donnerstag, den 8. April 2010 von Erhard Renz
Heute möchte ich nochmal auf die “Super Idee” von Photon eine regionale Differenzierung der Einspeisevergütung vorzunehmen detaillierter eingehen. Ich bin zwar nur “Ralos Blogger” und möchte auch nicht mit einem “weltweit führenden Fachverlag mit 11 Büros auf drei Kontinenten” konkurrieren aber mitreden möchte ich schon.
Derzeit haben wir vier verschiedene Vergütungssätze für Photovoltaikanlagen nach Größe gestaffelt. Bis 30 kWp, bis 100 kWp, bis 1.000 kWp und größer wie 1.000 kWp. Mit 16 Ländern ausmultipliziert kommen wir schon auf 64 Vergütungshöhen die wir beachten müssen. Für Kunden eine tolle transparente Angelegenheit die zu permanenter Unzufriedenheit führen würde.
Wenn ich mir die Einstrahlungskarte von Bayern ansehe gibt es Schwankungen von ca. 20%. Sollen jetzt die Nordbayrischen Installateure und Häuslebauer für die hervorragenden Verhältnisse in Südbayern büßen?
Bei einer Absenkung der Vergütung um 26% in Bayern oder 23% in Baden Württemberg (ohne Eigenverbrauchs Möglichkeit) gehe ich von einem Abbau von Arbeitsplätzen im Handwerk aus und nicht wie Photon von gleichbleibender Beschäftigung.
Wenn eine regionale Komponente mit hinzukommen soll kann ich die meines erachtens nicht an Landesgrenzen festmachen. Bei der Windenergie gibt es ja bereits eine Komponente bei denen Starkwindstandorte in der Vergütung herabgesetzt werden wenn diese Anlagen eine bestimmte Menge von Strom produziert haben. Solch eine Lösung könnte ich mir auch in der PV vorstellen. Es sollen ja nicht bestimmte Regionen sondern “Standorte mit niedriger Einstrahlung” besser gestellt werden und super Standorte in der Förderung begrenzt werden.
Wir sollten von der ”bewährten” Windvergütung lernen.
Beispiel:
Es gibt je installiertem kWp eine Vergütung von z.B. 37,18 Cent je kWh (39,14 Cent minus 5% Degression). Diesen Vergütungssatz erhält man für 16.000 kWh produzierte Energie. Die 16.000 kWh errechnen sich aus 800 kWh im Jahr und 20 Jahre Laufzeit. Wenn eine Photovoltaikanlage diese Strommenge sagen wir mal nach 18 Jahren bereits produziert hat wird danach der Strom “nur” noch mit 25 Cent je kWh (hab ich einfach festgelegt ohne große Kalkulation) vergütet.
Ich hab mir wirklich keine große Mühe gegeben die richtigen Parameter zu ermitteln. Dies sollen “Experten” machen aber mit solch einer “einfachen” Regelung kann ich weiterhin einfachst kommunizieren. Die Branche muß mit einem Vergütungspreis Bundesweit an die Öffentlichkeit gehen können. Mit diesem Modell wäre dies möglich und viel Berechnungs- und Kommunikations Missverständnisse wären vom Tisch. Letztendlich würde sich mit solch einer Lösung auch der “Ost/West Photon Bonus” gleich mit erledigen. Mir ist sowieso schleierhaft wie Photon in der Praxis einen Ost/West Anlagen Bonus vergeben will. Am Ende hätten wir noch aufgeständerte Solarmodule die nach Ost oder West gerichtet sind nur weil sich durch den Bonus die Rendite verbessert!
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Mittwoch, den 7. April 2010 von Erhard Renz
Die Solarbranche wird ja wahrlich nicht verwöhnt vom “weltweit führenden Fachverlag im Bereich der solaren Stromerzeugung“. Aber was Photon jetzt als verspätetes Osterei da präsentiert haut dem Modul die Kontakte aus dem Laminat.
Nach ca. 3 Monaten Degressionsdiskussion der verantwortlichen Politiker genehmigt sich Photon heute eine 13 seitige Abhandlung zu diesem Thema. Anstatt sich mit dem Bundestag vorliegenden Gesetzesentwurf oder den Einwendungen des Bundesrats zu beschäftigen macht Photon 5 Vorschläge die einen Solarstromanteil von 30% (bisher max. 2%) ermöglichen sollen.
Ich halte es für kontraproduktiv, wenn in der jetzigen Phase völlig neue Ideen in die Diskussion eingebracht werden. Aus der bisherigen politischen Diskussion (z.B. Bundestag) sehe ich nur noch eine handvoll Politiker die unsere Fachdiskussion bezüglich einer sinnvollen Weiterentwicklung des EEG für Photovoltaik noch geistig mitverfolgen. Wenn Photon jetzt zu diesem Zeitpunkt eine regionale Differenzierung, einen Netzentlastungsbonus und eine Ost/West Förderung neu in die Diskussion einbringt dann erzeugt dies nur ein Chaos!
Chaos bei der Politik, unseren zukünftigen Kunden und bei uns den Firmen die momentan auf Kundensuche für nach dem Photovoltaikgau 1.7. sind. Ja wir suchen momentan Kunden die nach dem 1.7. eine Photovoltaikanlage auf ihr Dach montiert bekommen möchten. Wir erhalten Anfragen nehmen Kontakt auf und reden mit den Menschen. Jeder dieser Interessenten ist auf einem anderen Informationsstand und hofft von uns Klarheit zu bekommen. Wenn wir unsere bisherige Situation schildern war die Resonanz immer gleich und immer auch von unserer Seite nachvollziehbar. “Kommt wieder wenn ihr bescheid wisst”.
Ab morgen gibt es auch diejenigen die meinen sie würden von der neuen Regelung (5 Photon Vorschläge) profitieren. Das sind die mit den Ost/West Dächern die rufen morgen an und fragen uns ob wir ab 1.7. bei ihnen montieren könnten.
Die Photon Vorschläge kommen drei Monate zu spät oder drei Monate zu früh. Auf jeden Fall helfen sie in der momentanen Situation nicht weiter. Was jedem Politiker sofort ins Auge springen wird sind 26% Reduzierung ab 1.7. in Bayern! In Cent ausgedrückt sind das noch 28,96 Cent je kWh bei Anlagen bis 30 kWp. Zum 1.1.2011 dann nochmal 10% runter und wir sind bei 26,07 Cent und ich sag mal dann sind wir in Bayern auf Netzparität. Liebe Photon ich werde mich in den nächsten Tagen mit euren 5 Vorschlägen noch näher beschäftigen aber für heute reicht es mir.
Ihr habt ein Problem mit der Prozentrechnung und mit dem Feingefühl wie ihr eure Nachrichten in die Welt setzt. Ich weiß noch nicht welches eurer Probleme für die Solarbranche schlimmer ist!
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Mittwoch, den 20. Januar 2010 von Erhard Renz
Heut denk ich so wie wenn ich ein Bundestagsabgeordneter wäre. Deshalb mag mein heutiger Blogbeitrag etwas “anders” zu lesen sein. Sorry!
Photovoltaik, Solar? Nachts scheint keine Sonne. Gibt es da überhaupt eine Lobby? DGS??
Was die kriegen 20 Jahre Garantie? Wie lange bin ich gewählt? Hab mir schon immer gedacht dass die nur Kohle machen wollen. Ich will doch die Tagesschau kucken da ist keine Sonne mehr da. Das funktioniert nie. Milliarden sollen wir denen garantieren. Was nur 50.000 Arbeitsplätze wir sind doch 80 Millionen Deutsche. Morgen kommen die von der Atomkraft. Das ist viel angenehmer, da weiß man wer kommt. Mit denen kann man vernünftig reden. Nur Asse müssen sie aufräumen. Aber da haben unsere Vorgänger die Fehler gemacht. Die roten und vor allem die Grünen. Die wollten schon immer Solar wegen unserer Enkel. Dass dies alles Geld kostet haben sie nicht gesagt. Die haben sich alle schon eine Anlage aufs Dach gebaut und kassieren die Milliarden. Meine Villa steht verkehrt rum und die vielen Gauben.
Was da gibt es noch ein BSW ach so die waren bei der Anhörung auch dabei. Das waren die denen es so gut gefallen hat. Die haben den Keksteller komplett leergeputzt. Apropo Essen! Ich müsst auch mal was essen gehen. Was gibt es denn in der Kantine. Oh lecker! Da muss ich mich beeilen sonst haben die anderen wieder die leckersten Sachen weggeputz. Na ja 15% weniger das geht schon. Das kann man gut rechnen und die von der Photon die würden sogar 20%. Können die grünen Spinner sich nicht einmal absprechen? Oh, jetzt muss ich aber weg in die Kantine.
15% ab April so schnell wie möglich, das honoriert der Wähler. Wir sind diejenigen die handeln schnell handeln. Tschüß ich glaub mit dieser Entscheidung hab ich mir das Mittagessen verdient. Dann haben wir ja ein Pfund für morgen in der Tasche.
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Dienstag, den 24. November 2009 von Erhard Renz
Jeder der sich eine Photovoltaikanlage auf das Dach baut, geht mit seinem Netzbetreiber eine rechtliche Verbindung ein. Eigentlich sind alle notwendigen Vereinbarungen über das EEG bereits geregelt. Trotzdem kann es Sinn machen einen separaten Einspeisevertrag mit dem Netzbetreiber abzuschließen. Auf jeden Fall versuchen es die Netzbetreiber den Photovoltaikanlagenbesitzer einen Vertrag aus dem “eigenen Hause” anzubieten. In der Regel stellen diese Verträge den Photovoltaikanlagen Besitzer schlechter wie ohne Vertrag. Nicht nur in der Regel sondern eigentlich ist es in den meisten Fällen so.
Wer sich unsicher ist ob der Vertrag den der Netzbetreiber ihm anbietet akzeptabel ist kann sich bei der Homepage von Photon erkundigen. Dort kann man sich auch eine Bewertung des Einspeisevertrages einholen. Allerdings sind bereits Verträge von über 350 Netzbetreibern in der Datenbank drin. Leider sind noch immer die bereits vor einem Jahr beschriebenen negativen Paragrafen in den Verträgen zu finden. Mir ist es unbegreiflich wie die Bundesnetzagentur diesem schändlichen Treiben der Netzbetreiber tatenlos zusehen kann. Bei der Bewertung durch die Zeitschrift Photon bekommen lediglich 5 Netzbetreiber mit einem “grünen Daumen” (vorbildlich) die bestmögliche Bewertung. Solch ein Engagement muß mit einer namentlichen Erwähnung belohnt werden:
Eisenacher Versorgungs-Betriebe GmbH
Stadtwerke Bretten GmbH
Stadtwerke Traunstein GmbH
SWN Stadtwerke Neumünster GmbH
Technische Werke Friedrichshafen GmbH
Die 144 Netzbetreiber mit der “Na ja” Bewertung akzeptabel oder keine schwerwiegenden Bedenken könnte man ja noch akzeptieren. Aber nachdem es das EEG bereits seit dem Jahre 2000 gibt könnte man doch von den Netzbetreibern erwarten, daß nur noch ein kleiner Teil “nicht akzeptable” Verträge anbietet. Aber von den 355 Netzbetreiber bieten immer noch über 200 inakzeptable Verträge an. Photon rät vom Abschluß dieser Verträge ab.
Liebe Bundesnetzagentur wie wäre es wenn Sie sich diese inakzeptablen Verträge mal näher anschauen würden?
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Mittwoch, den 14. Oktober 2009 von Erhard Renz
Mir hat es ja in den Fingern gejuckt. Aber ich hab mich zurückgehalten. Vielen Dank an Claudio Fischer-Zernin (Vorstandsmitglied BSW-Solar) sie haben richtig beobachtet. Da hat die Photon richtig fett aufgetragen…so wie es sonst immer die “Blödzeitung” macht. Dieses Brandfoto war nicht in Bürstadt.

Die Reaktion von Photon auf den Leserbrief von H. Fischer-Zernin ist wohl mehr als dürftig. Das “Aufmacherbild zeigt einen typischen Brand” was Photon nicht schreibt ist dass im Text der auf dem “Aufmacherbild” geschrieben wurde sechsmal Bürstadt erwähnt wird. Da erwartet natürlich jeder Leser, daß im “Aufmacherbild” auch Bürstadt gezeigt wird und nicht ein “typisches Brandbild”.
In einer immer größer werdenden Datenflut die seriösen Berichterstatter herauszufiltern wird permanent schwieriger. Wie soll über den Brand noch sachlich berichtet werden wenn dieses Foto mit dem Brand in Bürstadt in Verbindung gebracht wird?
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Donnerstag, den 24. September 2009 von Erhard Renz
Ich habe dieses Bild bei Photon Italien gefunden. Ob so etwas auch bei uns in Deutschland möglich wäre?

Neben den Diskussionen ob eine Photovoltaikanlagen aus Pietätsgründen auf der Urnenwand erstellt werden darf wären natürlich auch noch Vergütungsfragen zu klären.
Ist es eine Freilandanlage oder eine Photovoltaikanlage auf einem Gebäude. Im Paragraph 33 Absatz 3 steht:
“Gebäude sind selbständig benutzbare, überdeckte bauliche Anlagen, die von Menschen betreten werden können und vorrangig dazu bestimmt sind, dem Schutz von Menschen, Tieren oder Sachen zu dienen.”
Da die Urnenwand nicht “betreten” werden kann, könnte die höhere Dachvergütung vom Energieversorger verweigert werden. Dann käme nur die niedrigere Freilandanlagen Vergütung zur Geltung. Damit dürfte sich dieses Thema in Deutschland erledigt haben. Ausser natürlich jemand findet die Kombination Solarenergie und Urne gelungen und die Vergütungshöhe steht nicht im Vordergrund.
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Dienstag, den 15. September 2009 von Erhard Renz
Klar, Ralos ist international unterwegs. Aber bisher war das immer noch in unserer Schrift und ich konnte mir trotz meiner bescheidenen Fremdsprachen Kenntnissen weiterhelfen. Aber jetzt ist es aus. Diesen Text kann ich nicht mehr deuten geschweige denn lesen.

Aber anhand der restlichen Bilder im Bericht weiß ich natürlich, es geht um den Brand in Bürstadt. Es ist aber schon ein merkwürdiges Gefühl sein Foto zu sehen und unleserliche Zeichen daneben die anscheinend von anderen Menschen gelesen werden können. Alle Achtung. Wer hat sich diese Vielfalt an Zeichen ausgedacht?

Ich hoffe doch, daß die Photon Redakteure den gleichen Text wie in der deutschen und der internationalen Photon veröffentlicht haben. Nicht dass beim nächsten Besuch aus China die Besucher mir schlechtes berichten.
Auf jeden Fall war diese Photon Zeitschrift für mich amüsanter als die deutsche Originalausgabe.
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Donnerstag, den 9. Juli 2009 von Erhard Renz
Seit 1996 erfasst die Zeitschrift Photon alle neu auf den Markt kommenden Solarmodule. Bis zu 88 Einzelinformationen stehen je Modultyp zur Verfügung. Mehr als 10.000 Module sind in der Datenbank enthalten und täglich werden es mehr. Bisher wurden diese Infos per CD einmal im Jahr veröffentlicht. Aber ab sofort kann jeder die Daten Online einsehen. Für private Zwecke können die Infos kostenfrei genutzt werden.
Beim ausprobieren stelle ich fest, daß auch die Wechselrichter in einer eigenen Datenbank gespeichert sind. Mit mehr als 2.000 Wechselrichter dürfte auch diese Quelle für jeden der ein bestimmtes Produkt sucht eine wahre Fundgrube sein.
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Sonntag, den 22. März 2009 von Erhard Renz
Im Februar Heft 2009 veröffentlichte Photon die Einstrahlungswerte für das Jahr 2008. Dabei ist auffällig, daß die Solarstadt Freiburg in 2008 viel weniger Sonne abbekommen hat wie in den Jahren zuvor.
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Samstag, den 21. März 2009 von Erhard Renz
Verlässliche Zahlen in der Photovoltaik sind ja bekanntermaßen rar. Deshalb möchte ich die von Photon in der Januar Ausgabe veröffentlichen Zahlen für das Jahr 2007 veröffentlichen. Insgesamt waren Ende 2007 ca. 4.000 MW Photovoltaik am Netz.

Der Zuwachs 2007 lag somit bei 38% bezogen auf die installierte Leistung. Der Anteil am Stromverbrauch liegt bei fast nichts in Hamburg und Berlin bis zu 1,7% in Bayern. Zumindest in Bayern kommen wir langsam in Größenordungen die nicht mehr unter sonstiges laufen. Bundesweit lag der Anteil bei 0,56%.
Auf der zweiten Karte werden von Photon die installierten Watt je Einwohner per Balken angezeigt.

Im Bundesdurchschnitt reicht es gerade für 47 Watt womit gerade mal eine 40 Watt Glühbirne rum um die Uhr betrieben werden könnte. In Bayern kommen allerdings schon installierte 127 Watt zusammen. Damit kann in Bayern im Jahr ca. 120 Kilowatt Stunden Strom produziert werden. Dann allerdings gibt Photon noch die installierte Modulfläche je Quadratkilometer an. Ich konnte mir darunter nichts vorstellen und habe mal für meine Heimatstadt probiert dies darzustellen.

In die Google Karte habe ich dafür ein gelbes Quadrat eingezeichnet. Dieses Gelbe Quadrat entspricht ca. ein Quadrat Kilometer. Da die bundesweit installierten Photovoltaik zu gering sind um sie in diesem Quadrat darzustellen habe ich ein rotes Quadrat (10.000 qm) eingezeichnet und zehnfach vergrößert oben rechts eingezeichnet. In diesem Quadrat habe ich die bayrische Photovoltaikfläche blau eingezeichnet. Aber auch in grün die hessische und der gelbe Punkt soll die Photovoltaische Fläche von Mecklenburg-Vorpommern oder Brandenburg darstellen.
DIe transparente blaue Fläche als Mass eingezeichnet wenn man sich die zehnfache bayrische Fläche und damit 17% am Stromverbrauch vorstellen möchte. DIese transparente blaue Fläche habe ich in das gelbe Quadrat masstabsgerecht wieder reingebastelt. Vereinfacht gesagt um 17% des Stromverbrauchs (im gelben Quadrat) mit Photovoltaik zu produzieren müsste die kleine blaue Fläche mit PV-Modulen belegt sein.
Über dem gelben Quadrat links oben ist das Dach mit der 5 MW Anlage zu erkennen. Dort liegen auf dem ca. 50.000 qm Dach 30.000 Solarmodule.
Mit ist natürlich klar, daß bei der Flächen Betrachtung auch Wälder und landwirtschaftliche Flächen mit einbezogen sind. Aber ich wollte einfach mal eine Größenordnung als Bild sehen. Jedenfalls wird einem bewußt, was die Bayern können das müsste in anderen Bundesländer doch auch möglich sein.
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Donnerstag, den 12. März 2009 von Erhard Renz
Mit dieser Überschrift im Photon Newsletter verbreitete die Nachricht bei den schnellen Lesern Angst und Schrecken. Bei mir gingen Anfragen ein ob die EEG Vergütung ab 2010 nicht mehr gezahlt würde. Keine Angst diese Meldung betrifft nicht die Einspeisevergütung. Auch 2010 wird es eine EEG-Vergütung für Photovoltaik geben.
Ich versuche mal ein wenig Klarheit in die Meldung zu bringen:
“11.03.2009: Es verdichten sich die Hinweise, dass die EEG-Wälzung zum Jahresbeginn 2010 auf eine rein finanzielle Wälzung umgestellt wird. Dies würde bedeuten, dass die Stromvertriebe ab dem 01.01.2010 keinem Pflichtbezug von EEG Strom mehr unterliegen.”
Im Artikel wird die “EEG-Wälzung” angesprochen. Unter diesem Begriff wird die Kostenweitergabe vom Netzbetreiber an den Übertragungsnetzbetreiber verstanden.
Beispiel: Ralos hat in Bürstadt die weltgrößte Dach Photovoltaik Anlage mit 5 MWp Leistung gebaut. Diese PV-Anlage kann in einem Jahr ca. 4 Millionen kWh Strom produzieren. Der PV-Anlagenbesitzer bekommt vom Energieversorger deshalb ca. 2 Millionen Euro im Jahr vergütet. Es wäre ungerecht wenn der örtliche Energieversorger auf diesen Kosten sitzen bleiben würde. Er darf die Kosten weitergeben an den übergeordneten Netzbetreiber. Auf Bundesebene werden die Kosten ermittelt und auf jeden Energieversorger aufgrund seiner verkauften Strommenge gleichmäßig verteilt. Somit bezahlt jeder Deutsche ein kleines bißchen für die 5 MW PV-Anlage in Bürstadt.
Auf den ersten Blick hört sich das einfach an. Wenn man sich aber allein die achtundreißig verschiedenen Tarife im Photovoltaikbereich seit 2001 – 2008 anschaut ahnt man das Dilemma:
Ausserdem gibt es noch:
43 Wasservergütungen
172 Biomassvergütungen
38 Deponie-, Klär-, Grubengas Vergütungen
28 Geothermie Vergütungen
28 Windvergütungen
Wie gesagt über die Jahre 2001 bis 2008 aufgelaufene verschiedene Einspeisevergütungen. Es werden aber jedes Jahr mehr da die Einspeisevergütung jedes Jahr angepasst wird. Der Energieversorger muß derzeit getrennt nach den 347 verschiedenen Einspeisevergütungen die kWh und den dafür gezahlten Preis weitermelden. Der übergeordnete Netzbetreiber muß die Zahlen zusammentragen und wieder weitermelden…
Ab 2010 soll diese Wälzung nur noch rein in finanzieller Währung durchgeführt werden. Dies verstehe ich so, daß nur noch der nach EEG bezahlte Euro Betrag (in Summe) an die übergeordnete Netzbetreiber gemeldet werden müssen. Es wäre also eine Verwaltungsvereinfachung. Dafür geht die Transparenz mal wieder flöten. Aber ich kann die Kollegen vom Energieversorger schon verstehen 347 verschiedene Tarife da muß man ja verrückt werden.
Für uns kann ich also Entwarnung melden. Auch im nächsten Jahr können Photovoltaikanlagen mit einer EEG Vergütung rechnen.
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Dienstag, den 28. Oktober 2008 von Erhard Renz
Die Zeitschrift Photon hat im Oktober 2008 einen Bericht über den Kauf von Photovoltaikanlagen im Internet veröffentlicht. Photon testete dabei zwei führende Dienstleister bei denen der Photovoltaik Interessent seine Objektdaten hinterlegen kann.
Bei der Fa. My-Hammer sind bei erfolgreicher Vermittlung 4 % Vermittlungsgebühr fällig. Allein schon die Höhe der Provision für die Vermittlung von Anfragen eines Interessenten an Fachinstallateure zeigt, daß dies in der Photovoltaik nicht funktionieren kann. Bei Photovoltaikanlagen auf Privathäuser könnten schon mal 1.000 Euro Vermittlungsgebühr entstehen.
Nur für die Vermittlung einer Adresse! 
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Montag, den 27. Oktober 2008 von Erhard Renz
Wer eine Photovoltaikanlage sein eigen nennt, der bekommt in der Regel von seinem Netzbetreiber (NB) bei dem er den Photovoltaikstrom einspeist einen Einspeisevertrag angeboten. Diese Einspeiseverträge können sinnvoll sein wenn z.B. die Abschlagszahlungen geregelt werden. Denn einige NB’s sind der Meinung sie können den produzierten Strom auch noch am Jahresende bezahlen. Da im Regelfall aber der Stromkunde für seinen gekauften Strom ebenfalls Abschlagszahlungen zahlen muß gilt der Grundsatz der Gleichbehandlung. Die Abschlagszahlungen können im Einspeisevertrag vereinbart werden. Ansonsten gibt es kaum Verbesserungen für den Photovoltaikanlagenbesitzer die er in einem Einspeisevertrag regeln kann. Aber dafür lauern einige Fußangeln die manche NB’s in Ihren Verträgen haben. Ich möchte einige für den Photovoltaikanlagen Besitzer Nachteilige Paragrafen benennen:
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Samstag, den 18. Oktober 2008 von Erhard Renz
Nachdem ich selbst seit einiger Zeit den Newsletter von der Zeitschrift Photon erhalte möchte ich diesen Service weiterempfehlen. Der Newsletter ist kostenlos und wird an allen Arbeitstagen (Montag-Freitags) verschickt. Es gibt zwar keine festen Uhrzeiten an denen der Newsletter gesendet wird aber er enthält alle wichtigen Infos zu den verschiedensten Themen. Wobei man bei der Anmeldung ein eigenes Profil anlegt das man auch mit dem eigenen Passwort später ändern kann. In diesem Profil legt der Empfänger fest zu welchen Themen er Infos erhalten möchte. Zu jedem dieser Themen kann man wählen ob man alle oder auch die weniger wichtigen oder auch die unwichtigen Infos haben möchte. Durch diese Feinsteuerung kann man nicht gewünschte abblocken.
Ich z.B. habe die “Marktentwicklung Australien” komplett abgewählt. Was soll ich auch mit dem Australischen Markt anfangen? Bei den “Solarzellenkonzepten der Zukunft” möchte ich auch die unwichtigen Infos erhalten. Wer kann heute schon sagen welche Entwicklung sich durchsetzt? Aber wie gesagt jeder kann sich seinen eigenen Newsletter gestalten. Im Newsletter selber wird jedes Thema in ca. drei Sätzen angeschnitten und mit einem Link auf den kompletten Artikel kann sich jeder die Infos aus dem Internet abholen die er braucht. Damit knallt man sich seinen Mail Briefkasten nicht voll. Ich kopiere mir den Newsletter auf meinen Rechner in einen speziellen Ordner. Mit der Suchfunktion kann ich dann in allen Newsletter nach speziellen Nachrichten suchen. Das finde ich ist ein super Service der Zeitschrift Photon.
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Montag, den 11. August 2008 von Erhard Renz
Bei dieser Hitze ist mir ein Artikel der Photon Zeitschrift vom Juni 2007 eingefallen. In diesem Artikel hat Photon vier Photovoltaikmodule auf den jährlichen Ertrag getestet. Wie in einem späteren Artikel von Photon bekannt wurde, sind die drei Module von der Fa. Sharp nicht verdeckt gekauft worden, sondern sind von Sharp zur Verfügung gestellt worden. Da dies aus meiner Sicht den anderen Herstellern gegenüber nicht gerecht ist habe ich Sharp aus meinen Betrachtungen rausgenommen. Vor allem wenn man sich die geflashten Daten der Sharp Module anschaut bin ich der Meinung die wurden gezielt an Photon weitergegeben. Die Sharp Module (NT-R5E3E) haben eine Nennleistung von 175 Watt die drei getesteten Module kommen im Schnitt aber auf mehr als 187 Watt tatsächlicher Leistung!!!
Die drei restlichen Modulhersteller liegen im Photon Test ganz nah beieinander. Photon errechnet einen normierten Jahresertrag und vergleicht die Module. Dabei hat BP am besten abgeschnitten.
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Sonntag, den 13. Juli 2008 von Erhard Renz
Eine neue Branche schaukelt sich nur langsam mit den Produktionszahlen nach oben. Geprägt ist die Entwicklung durch ständige Knappheiten und kurzfristig entstehende Überschüsse. Bei der Photovoltaik beherrschte der Siliziummangel eine ganze Zeit die Diskussion. In 2006 und 2007 fehlten einigen Zellherstellern der Grundstoff um im allgemeinen Wachstum mitzuhalten. Inzwischen wird von 400 Dollar pro Kilogramm Silizium auf den Spotmärkten gesprochen. Die Langfristigen Verträge einiger Chemiekonzerne sollen sich bei 50 bis 70 Dollar bewegen. Eine Riesen Chance weiter…
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Montag, den 28. April 2008 von Erhard Renz
Heute möchte ich nochmals auf das EEG 2009 eingehen da von der Politik keine Anstalten gemacht werden die Verrückten Reduzierungen (von 9,12% in 2009, 7% in 2010 und 8% ab 2011) zu verändern. Die Politiker der großen Koalition beabsichtigen einen derartigen weiter…
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Samstag, den 19. April 2008 von Erhard Renz
Erklären kann man es vielleicht aber verstehen?
Ich versuche es mal wieder mit eigenen einfachen Worten… (alle studierten etc. bitte nicht weiterlesen )
von der Sonne werden Lichtteilchen (Photonen) abgestrahlt, einige davon kommen auf die Erde…
trifft ein Photon auf einer Photovoltaikanlage weiter…
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Freitag, den 29. Februar 2008 von Erhard Renz
Na ja, immehin 9 Personen haben ein zweites mal den Weg in das Autohaus Vögler gefunden um den Vortrag von raloS zu lauschen. Für diejenigen die nach dem Terminkonflikt nochmals gekommen sind hatte ich als kleines Trostpflaster kostenlos die Jahreszeitschrift der Zeitschrift Photon parat. In der Jahresausgabe (7,50 Euro) werden die wichtigsten Dinge zum betreiben einer Photovoltaikanlage beschrieben. Dazu gehören die Verträge (z.B. mit Montagefirmen, Energieversorgern und Versicherungen) die steuerliche Betrachtung aber auch die Technik der Module und Wechselrichter. Die Sonderausgabe kann über das Internet bestellt werden.
Es war nicht schwierig die interessierten Besucher für die Solarenergie zu begeistern. Sie hielten es immerhin mehr als zweieinhalb Stunden aus. Erst als keiner der Zuhörer mehr eine Frage hatte beschloß ich die Veranstaltung in der Hoffnung, daß die Interessenten den erneuten Besuch nicht bereut haben. Wie immer habe ich weitere Vorträge vor interessiertem Publikum angeboten um den Gedanken der erneuerbaren Energien weiter voran zu bringen.
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