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Montag, den 14. Februar 2011 von Erhard Renz
Die Überschrift hab ich geklaut vom Photovoltaikbüroblog. In dem gut recherchierten Artikel wird die Mediendominanz der großen Konzerne wunderbar beschrieben. Es ist an der Zeit, daß wir dieser Dominanz durch unsere Vielfältigkeit entgegentreten. Mit Geld können wir dies nicht erreichen. Da bleiben wir den vier Konzernen immer unterlegen. Aber unserer Vielfalt und unserer Kreativität können die Konzerne nichts entgegensetzen.
Dazu gehören auch Filme wie der vom Photovoltaikbüroblog
Ich hoffe nur, daß bald die weiteren Folgen veröffentlicht werden. Die filmisch aufbereitete Information schlägt die schriftliche Form um Längen. Der Film ist unterhaltsam und bringt die Hintergrundinformationen gut rüber. Um es mit Facebook zu sagen: “Gefällt mir!”
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Dienstag, den 23. November 2010 von Erhard Renz
Da saßen sie wieder mal beisammen bei Kaffee und Keksen finanziert von der Bundesregierung. Sie haben sich gut unterhalten zum Thema ”Integration erneuerbarer Energien in die deutsche Stromversorgung im Zeitraum 2015 – 2020 mit Ausblick 2025″ und “Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse durch die Projektsteuerungsgruppe”.
Ja ja, schwieriger Titel und viel Ausblick in die Zukunft. Auf 28 Seiten schwafeln die Experten “Amprion GmbH, BARD Engineering GmbH, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi), Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW), EnBW Transportnetze AG, E.ON Netz GmbH, EWE Netz GmbH, Siemens AG, Stiftung Offshore –Windenergie/Offshore Forum Windenergie GbR, TenneT TSO GmbH, Forum Netztechnik/Netzbetrieb im VDE (FNN), Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE), Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer e.V. Fachverband Power Systems (VDMA Power Systems), VGB PowerTech e.V., Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI), 50Hertz Transmission GmbH” über den Ausbau von Netzen bis 2020.
Leider war keiner dabei der neben dem Kaffee und den Keksen den Ausbau der Photovoltaik beobachtet hat. Denn in der Netzstudie II gehen die Experten noch von einem Ausbau der Photovoltaik bis 2020 auf 17.900 MW aus.

Irgendeiner muß allerdings in letzter Sekunde bemerkt haben dass sich in der realen Welt etwas getan hat. Denn bei Photovoltaik wird eine Fußnote “9″ gesetzt! Diese wir wiefolgt erläutert:
“9
Die in der dena-Netzstudie II zugrunde gelegte Ausbauerwartung bzgl. installierter Erzeugungskapazitäten aus Photovoltaik basieren auf dem BMU-Leitszenario 2008. Vor dem Hintergrund der rasanten Ausbauentwicklung bei Photovoltaik-Anlagen wird diese Anlagenkapazität voraussichtlich bereits in 2011 erreicht. Aktuelle Abschätzungen gehen von einem möglichen Ausbau in Höhe von rund 50.000 MW in 2020 im Bereich der Photovoltaik aus.”
Aha, mit aktuellen Zahlen geht mal also nicht von 17.900 MW sondern von 50.000 MW aus. Ob die neuen Zahlen in die Studie eingearbeitet wurden ist nicht erkenntlich. Aber was solls auch. Dezentral erzeugter Strom hätte ja nur das gewünschte Ergebnis verhindert. Wo kämen wir hin wenn jeder seinen Strom selbst produziert.
Was soll denn eine Studie aussagen die nur olle Kamellen wiederkäut und die aktuelle Entwicklung der PV (verdreifachung) nicht berücksichtigt? Momentan ist eine verstärkte Pressearbeit gegen Photovoltaik zu erkennen. Der Kampf zwischen zentralen Energien und dezentralen Energien spitzt sich zu. Falschaussagen, Zahlenwirrwarr, Lügen und Studien mit katastrophalen Basiswerten sind das Handwerkszeug der konventionellen Energieerzeuger und ihren AngeHörigen. Wenn wir nicht aufpassen wird man die dezentralen Energien ruck zuck platt machen.
Beispiel gefällig? Planetopia
Übrigens hatten wir Ende 2009 ca. 9.800 MW Photovoltaikanlagen in Deutschland installiert. In 2010 werden ca. 8.000 MW dazukommen. Dann sind wir schon bei 18.000 MW wenn wir “nur” noch 32.000 MW in 10 Jahren installieren, dann wären dies pro Jahr 3.200 MW? Also nur noch 40% von der installierten Leistung 2010!
Will uns da jemand die Arbeitsplätze streichen? So ne Art Laufzeitverkürzung für Photovoltaik?
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Dienstag, den 23. März 2010 von Erhard Renz
Am 1.5. – 9.5.2010 findet in diesem Jahr wieder die “Woche der Sonne” statt. In diesem Jahr gibt es für Besitzer einer Solaranlage (PV oder Thermie) die Möglichkeit sich als Solarfamilie zu bewerben.
Voraussetzungen und Teilnahmebedingungen:
Bewerben Sie sich als Solarfamilie, wenn die Bereitschaft besteht am 29.04.2010 nach Berlin zu reisen bzw. am 30.04.2010 in Berlin vor Ort zu sein.
Sie über die positiven Erfahrungen mit der eigenen Solaranlage berichten möchten und Sie folgendes akzeptieren können:
ich bin damit einverstanden, von Pressevertretern befragt, fotografiert und ggf. gefilmt zu werden
ich bin damit einverstanden, dass meine Kinder fotografiert und ggf. gefilmt werden
ich bin einverstanden, Pressevertretern über die Erfahrungen mit meiner Solaranlage zu berichten
meine Kinder werde ich offiziell von der Schule befreien lassen (Anschreiben vom BSW wird offiziell bestätigen, das eine Teilnahme im Rahmen der Auftaktveranstaltung vorliegt)
Sie bereit sind im Vorfeld zum Auftakt (April) die Woche der Sonne aktiv zu unterstützen, in dem (mit Hilfestellung des Kampagnenteams) bereits am Heimatort Lokalpresse empfangen wird und Auskunft über die Solaranlage und die Aktion (fiktive „Reise der Modell-Bauteile vom Heimatort nach Berlin”) gegeben wird.
Aus jedem Bundesland wird eine Solarfamilie gesucht, die am 30.04.2010 zum offiziellen Auftakt-Event der Woche der Sonne nach Berlin eingeladen wird. Jede der ausgelosten Familien erhält ein Bauteil eines Modell-Hauses, das die Familie mit nach Berlin zum offiziellen Pressetermin zum Auftakt der Woche der Sonne mitbringt oder dort vor Ort in Empfang nimmt und präsentiert. Gemeinsam mit den anderen Familien werden alle Bauteile symbolisch zu einem „Modell-EnergieHaus“ zusammengesetzt. Im Anschluss daran wird mit den Familien ein gemeinsames Pressephoto erstellt.
Die Kosten der Anreise (Bahnfahrt 2. Klasse) zum Event und eine Übernachtung für die ganze Familie werden übernommen.
Die Bewerbung kann hier erfolgen.
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Freitag, den 2. Oktober 2009 von Erhard Renz
Die Erträge meiner eigenen Photovoltaik-Anlage sind im September 2009 leicht über den bisherigen Septemberergebnissen. Ich habe 408 kWh Strom im September in das öffentliche Netz eingespeist. Da meine Anlage 4,32 kWp Spitzenleistung hat sind das je installiertem kWp Photovoltaikmodulen 94 Kilowatt Stunden Strom. Damit liege ich leicht über dem Mittelwert aller acht Septembermonaten seit 2001. Das ganze Jahr 2009 entwickelt sich zu einem normalen Durchschnittsjahr. Bisher hat die Anlage je installiertem kWp immerhin 838 kWh Strom produziert. Auch damit liege ich fast genau im Mittelwert der bisherigen Jahre von 844 kWh je kWp. Aber was noch wichtiger ist ich liege bereits jetzt bei dem Ertrag den ich bei der wirtschaftlichkeitsberechnung angesetzt habe.
Die damaligen Berechnungen wurden mit 825 kWh je instlliertem kWp für das ganze Jahr gerechnet. Deshalb bin ich vom ersten Tag bis heute vollauf zufrieden mit meiner Photovoltaikanlage. Wobei inzwischen klar zu sehen ist, daß heutige Anlagen je kWp höhere Erträge erzielen als meine inzwischen im neunten Jahr produzierende Anlage. Wer sich diesen Effekt näher anschauen möchte kann dies gern beim Solar Förder Verein anschauen.
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Mittwoch, den 12. August 2009 von Erhard Renz
“Photovoltaik schafft tausende Arbeitsplätze” unter diesem Titel informiert Photovoltaik Online über die Entwicklung der Photovoltaik speziell in Baden-Württemberg. Es wird von Jobmotor und 10.000 Arbeitsplätze gesprochen und viel gutes berichtet. Dazu zeigt man eine (unfertige) PV-Anlage auf einer Mülldeponie und gibt als Bildquelle EnBW an. Natürlich stimmt das alles. ABER
WER HAT SIE GEBAUT?
Ich zeig mal ein Bild von der fertigen Anlage. Die Leistung beträgt 1.150 kWp und wurde mit Modulen von Day4Energy gebaut.

Ihr könnt diese größeren Anlagen von uns natürlich bei den Referenzen ansehen.
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Samstag, den 2. Mai 2009 von Erhard Renz
So nach und nach erledigen die Ämter ihre Hausaufgaben die sich aus der EEG Novelle 2009 ergeben haben. Jetzt hat das Bundesfinanzministerium eine Umsatzsteuerliche Regelung für den Eigenverbrauch von Photovoltaikstrom erlassen. Ich kann nur sagen was vom Bundesfinanzministerium da erlassen wurde schafft zwar Klarheit aber ob damit der Eigenverbrauch herbei “gesteuert” werden kann, wage ich zu bezweifeln.
Am besten ich zeige an einem Beispiel wie abgerechnet wird. Nehmen wir eine PV-Anlage die in 2009 an das Netz angeschlossen wird und 3.000 kWh Strom im ersten Jahr produziert. Davon kann der Investor 1.000 kWh im eigenen Haushalt verbrauchen. Die Abrechnung mit dem Netzbetreiber sieht folgendermassen aus:
2.000 kWh zu 0,4301 Euro je kWh = 860,20 Euro plus 19% Umsatzsteuer = 163,44 Euro
1.000 kWh zu 0,2501 Euro je kWh = 250,10 Euro plus 19% Umsatzsteuer = 47,52 Euro
1.000 kWh zu 0,1800 Euro = (180,00 Euro) plus 19% Umsatzsteuer = 34,20 Euro
Die fett gedruckten Euro Beträge berechnet der Investor dem Netzbetreiber. Der in Klammer gesetzte Betrag wird nur zur Verständigung angezeigt.
Der Investor erhält also vom Netzbetreiber insgesamt 1.355,46 Euro.
Diese setzen sich zusammen aus 245,16 Euro Umsatzsteuer und 1.110,30 Euro EEG Vergütung für die 3.000 kWh Strom. Die Umsatzsteuer (245,16 Euro) muß vom Investor an das Finanzamt weitergeleitet werden.
Jetzt kommt allerdings der dicke Hund. Für den selbstverbrauchten Strom (1.000 kWh) berechnet der Netzverbraucher die Umsatzsteuer (19%) für einen theoretischen Preis von 0,18 Euro (0,4301 minus 0,2501) an den Photovoltaikbesitzer. Es wird also so abgerechnet als ob der Strom erst an den Netzbetreiber geliefert und dann wieder vom PV-Anlagen Besitzer gekauft würde.
Sprich 3,4 Cent je kWh muß ich am “Erlös” von 25,01 Cent je kWh abziehen bleiben 21,61 Cent da ich aber durch einen Verkauf der kWh für 43,01 Cent bekommen hätte, rentiert sich das ganze nur wenn ich mehr als 21,40 Cent (incl. USt.) bei meinem Stromversorger für eine kWh bezahlen würde. Mit dieser Regelung dürfte für`s erste mal der Eigenverbrauch unwirtschaftlich sein. Wenn ich mir noch die Kosten für einen zusätzlichen Zähler und die oben dargestellte Abrechnungs Hin und Her Rechnerei anschaue dann werden wir frühestens mit intelligenten Rechnern und einem erhöhten Strompreis zum Eigenverbrauch kommen.
Da dies alles ziemlich verwirrend ist hier auch nochmal die Darstellung des Solar Förder Vereins (SFV).
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Samstag, den 18. April 2009 von Erhard Renz
Ich kann mich noch an die Überschriften erinnern: Chinesen produzieren Deutsche bezahlen! So oder ähnlich wurde argumentiert wenn es um die “teure” Photovoltaikförderung ging. Es wurde behauptet, die Chinesen produzieren die Solarmodule und in Deutschland werden diese Module installiert und damit vom Stromverbraucher teuer bezahlt. Dass dies zu kurz gedacht war kann ich mit folgender kleinen Statistik entkräften.

Ich habe die Produktions und Installationszahlen in Deutschlan der letzten vier Jahre aufgelistet. Die Produktion von Solarmodulen hat sich in dieser Zeit fast verfünffacht von 253 MW in 1.207 MW. Die Installationszahlen sind in dieser Zeit nur verdoppelt worden von 850 MW auf 1.500 MW. Letztendlich hat sich der Prozentanteil der in Deutschland produzierten Module von 30% auf 80% erhöht.
Für 2009 sind ca. 2.100 MW Photovoltaikproduktion in Deutschland anvisiert. Die Kapazitäten werden sogar auf ca. 3.300 MW ausgebaut. Wir werden also immer mehr in Richtung Photovoltaik Exportnation kommen. Was in der Windenergie bereits gelungen ist wird auch in der Photovoltaik langfristig für Arbeitsplätze sorgen.

Da wir inzwischen von der Netzparität in Deutschland schon ab 2013 sprechen, werden wir gerade rechtzeitig mit den Fabriken zur Stelle sein wenn die weltweite Nachfrage anläuft. Was wollen wir mehr als in einer umweltfreundlichen Technik viele Arbeitsplätze zu schaffen.
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Samstag, den 21. März 2009 von Erhard Renz
Verlässliche Zahlen in der Photovoltaik sind ja bekanntermaßen rar. Deshalb möchte ich die von Photon in der Januar Ausgabe veröffentlichen Zahlen für das Jahr 2007 veröffentlichen. Insgesamt waren Ende 2007 ca. 4.000 MW Photovoltaik am Netz.

Der Zuwachs 2007 lag somit bei 38% bezogen auf die installierte Leistung. Der Anteil am Stromverbrauch liegt bei fast nichts in Hamburg und Berlin bis zu 1,7% in Bayern. Zumindest in Bayern kommen wir langsam in Größenordungen die nicht mehr unter sonstiges laufen. Bundesweit lag der Anteil bei 0,56%.
Auf der zweiten Karte werden von Photon die installierten Watt je Einwohner per Balken angezeigt.

Im Bundesdurchschnitt reicht es gerade für 47 Watt womit gerade mal eine 40 Watt Glühbirne rum um die Uhr betrieben werden könnte. In Bayern kommen allerdings schon installierte 127 Watt zusammen. Damit kann in Bayern im Jahr ca. 120 Kilowatt Stunden Strom produziert werden. Dann allerdings gibt Photon noch die installierte Modulfläche je Quadratkilometer an. Ich konnte mir darunter nichts vorstellen und habe mal für meine Heimatstadt probiert dies darzustellen.

In die Google Karte habe ich dafür ein gelbes Quadrat eingezeichnet. Dieses Gelbe Quadrat entspricht ca. ein Quadrat Kilometer. Da die bundesweit installierten Photovoltaik zu gering sind um sie in diesem Quadrat darzustellen habe ich ein rotes Quadrat (10.000 qm) eingezeichnet und zehnfach vergrößert oben rechts eingezeichnet. In diesem Quadrat habe ich die bayrische Photovoltaikfläche blau eingezeichnet. Aber auch in grün die hessische und der gelbe Punkt soll die Photovoltaische Fläche von Mecklenburg-Vorpommern oder Brandenburg darstellen.
DIe transparente blaue Fläche als Mass eingezeichnet wenn man sich die zehnfache bayrische Fläche und damit 17% am Stromverbrauch vorstellen möchte. DIese transparente blaue Fläche habe ich in das gelbe Quadrat masstabsgerecht wieder reingebastelt. Vereinfacht gesagt um 17% des Stromverbrauchs (im gelben Quadrat) mit Photovoltaik zu produzieren müsste die kleine blaue Fläche mit PV-Modulen belegt sein.
Über dem gelben Quadrat links oben ist das Dach mit der 5 MW Anlage zu erkennen. Dort liegen auf dem ca. 50.000 qm Dach 30.000 Solarmodule.
Mit ist natürlich klar, daß bei der Flächen Betrachtung auch Wälder und landwirtschaftliche Flächen mit einbezogen sind. Aber ich wollte einfach mal eine Größenordnung als Bild sehen. Jedenfalls wird einem bewußt, was die Bayern können das müsste in anderen Bundesländer doch auch möglich sein.
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Mittwoch, den 25. Februar 2009 von Erhard Renz
Angeregt durch eine Mail habe ich mir das Energiekonzept für den Odenwald (pdf 3 MB) aus Sicht einer Photovoltaik Montagefirma angesehen. Ich bin erschüttert, welche handwerklichen Fehler in diesem Konzept in Bezug auf die Solarenergie gemacht wurden. Auch dieses Konzept kann sich in die lange Reihe von Gutachten, Konzepten und Prognosen einreihen in denen die Solarenergie kleingeschrieben wird.
Die Abneigung der Autoren gegenüber der Photovoltaik ist bei folgenden Stellen besonders auffallend.
“Da der Wirkungsgrad der thermischen Anlagen höher ist als derjenigen zur Stromproduktion und zudem die Wärme im Privathaushalt gut genutzt werden kann, ist es empfehlenswert, als Alternative der thermischen Anlage den Vorzug zu geben.” weiter…
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Montag, den 9. Februar 2009 von Erhard Renz
Na in den letzten Tagen haben wir es aber mit den falschen Zahlen. Jetzt hat es auch Ralos erwischt. In einem Nachrichtenblock des “Wohlfühl” Radiosenders Primavera aus Aschaffenburg wurde die Jahresproduktion der 2,5 MW Photovoltaikanlage auf der Deponie in Stockstadt mit “2,6 kWh” angegeben…und die sollen auch noch für 730 Haushalte reichen!
Wir erwarten aber 2,6 Millionen kWh Ertrag in einem Jahr! Also für zwei Komma sechs Kilowatt Stunden Strom brauchen wir maximal zwei Module um in einem Jahr auf diese Menge zu kommen…
Ob dass dann eine Nachricht wäre?
Wer sich die Nachrichten anhören möchte, kann dies hier tun. Nach knapp einer Minute kommen ca. 30 Sekunden zum Projekt in Stockstadt.
Trotzdem recht herzlichen Dank an den “Wohlfühl Radiosender” Primavera für die Weitergabe der frohen Nachricht.
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Sonntag, den 8. Februar 2009 von Erhard Renz
Nachdem Kai in einem Artikel die aktuelle technische Situation beim Eigenverbrauch von Photovoltaikstrom aufgegriffen hat und J. Schuster kommentierte möchte ich mich mit der Umsatzsteuer Problematik beschäftigen. Bisher konnte der PV-Anlagen Besitzer seinen produzierten Strom verkaufen und bekam zu der gesetzlichen Mindestvergütung noch die Umsatzsteuer (43,01 Cent + 8,17 Cent USt.) obendrauf vergütet. Die Umsatzsteuer musste er allerdings wieder an das Finanzamt weiterleiten.
Seit dem 1.1.2009 kann der PV-Anlagen Besitzer den selbst erzeugten Strom aber selbst verbrauchen und bekommt vom Energieversorger je kWh 25,01 Cent plus Umsatzsteuer (19% wären 4,75 Cent) erstattet. Die unklare Situation war welche Umsatzsteuer muß der PV Anlagenbesitzer an das Finanzamt überweisen da er ja den Strom selbst verbraucht hat. Dem Finanzamt entgingen dadurch ja je kWh 3,42 Cent Einnahmen…
Jetzt wurde vom Bundesumwelt- und Bundesfinanzministerium eine Lösung präsentiert die keine Nachteile für den PV-Anlagenbesitzer bringt. Anmerken muß ich allerdings noch, daß dies eine vorläufige Information zu sein scheint… weiter…
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Mittwoch, den 4. Februar 2009 von Erhard Renz
So könnte es von mir aus das ganze Jahr weitergehen. Meine Anlage hat im Januar ein Super Ergebnis eingefahren. Insgesamt 178 kWh Strom speiste meine Anlage in das öffentliche Netz. Je installiertem kWp (4,32 kWp) entspricht das stattlichen 41 kWh. Soviel hatte ich seit 2002 noch nie im Januar geerntet. Das beste Ergebnis stammte bisher mit 34 kWh aus den Jahren 2005 und 2006.
Auch im Vergleich mit den Anlagen die inzwischen beim Solar Förder Verein (SFV) gelistet sind kann sich dieses Ergebnis sehen lassen. Der Durchschnitt von 43 PV-Anlagen beträgt derzeit 34 kWh. Damit zeigt sich mal wieder, daß meine Anlage im Winter höhere Erträge erzielt als der durchschnitt der Anlagen und das obwohl die Anlage schon fast 8 Jahre alt ist.
Wenn diese Erträge 2009 so weitergingen dann würden laut der prozentualen Verteilung am Ende des Jahres ein Ertrag von 1.500 kWh je installiertem kWp rauskommen.
Trotz Klimaveränderung, daran glaube selbst ich nicht. 
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Dienstag, den 3. Februar 2009 von Erhard Renz
Angeregt durch einen Kommentar von Herrn Stefan Walther möchte ich auf die Erträge eingehen die hier im Odenwald erzielt werden. Auch heute möchte ich nicht unsere internen Zahlen aus der Solarakademie sondern öffentliche Daten verwenden. Die Daten der Solarakademie sind aus verschiedenen Gründen problematisch. Zum einen befindet sich unsere “Referenzanlage” Wiese auf dem Boden. Seitdem wir am Rand der Solarakademie Parkplätze eingerichtet haben kann es dort zu Verschattungen kommen. Ausserdem werden die Anlagen immer wieder vom Netz genommen wenn von der Hochschule an der Anlage gearbeitet wird. Es gibt also keine durchgängigen Daten.
Die öffentlich zugängliche Datenbank des Solar Förder Vereins (SFV) dagegen kann von jedem ausgewertet werden. Ich empfehle deswegen jedem PV-Anlagenbetreiber seine Erträge in dieser Datenbank einzutragen. Wer sich “nur” informieren will, kann jedoch seine individuelle Abfrage unter dem obigen Link erstellen. Ich habe alle PV-Solaranlagen ausgewertet die im Postleitzahlenbereich 64 (Bensheim, Darmstadt und Erbach) liegen. Im Jahr 2007 wurden für 56 Anlagen in jedem Monat Ertragszahlen geliefert.
weiter…
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Dienstag, den 20. Januar 2009 von Tim Siegert
Eine schwierige Entscheidung, nur der Investor kann sie für sich selbst beantworten.
Hier erhalten Sie einige Hilfestellungen.
Aus Umweltgesichtspunkten kann die Entscheidung nur lauten: So schnell wie möglich!
Ja, das stimmt natürlich grundsätzlich, aber für eine Entscheidung ist das nicht ausreichend.
Denn was ist, wenn die Preise weiter fallen?
Dazu ein kleiner Blick in die Vergangenheit. weiter…
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Freitag, den 16. Januar 2009 von Erhard Renz
Nach einem sehr erfolgreichen 100 Dächer-Programm vor zwei Jahren wollen die Stadt Aschaffenburg die Landkreise Aschaffenburg und Miltenberg nun für einen verstärkten Einsatz von Photovoltaikanlagen in der Region Bayerischer Untermain werben. Deshalb starten sie jetzt gemeinsam mit leistungsstarken Partnern ein „500-Dächer-Programm“ für das Jahr 2009. Wir von Ralos sind da natürlich mit im Boot. Am Mittwoch den 2. Januar findet dazu eine Auftaktveranstaltung im Landratsamt statt.
Mit diesem Programm werden die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aschaffenburg sowie der Landkreise Aschaffenburg und Miltenberg motiviert, vermehrt Photovoltaikanlagen zu installieren.
Im “500 Dächer Programm” können komplette “rundum sorglos” Pakete angeboten werden. Mit dem eigens für das „500 Dächer-Programm“ geschnürten Gesamtpaket soll aufgezeigt werden, dass Einbau und Betrieb einer PV-Anlage nach wie vor mit vergleichsweise geringem Aufwand möglich und lohnenswert sind, auch bei verminderter Stromvergütung. Wir freuen uns natürlich sehr, daß wir mit der Stadt Aschaffenburg und den Landkreisen Aschaffenburg und Miltenberg dieses Programm durchführen können.
Die Auftaktveranstaltung zum „500 Dächer-Programm“ findet am Mittwoch, den 21. Januar 2009 um 16 Uhr im großen Sitzungssaal des Landratsamtes Aschaffenburg statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger der Region Bayerischer Untermain sind zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen.
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Samstag, den 10. Januar 2009 von Erhard Renz
Ausgelöst durch meine monatlichen Ertragsveröffentlichungen habe ich aufgezeigt, daß meine PV-Anlage von 2002 in den letzten Jahren schlechter abschneidet im Vergleich zum Durchschnitt der gemeldeten Anlagen beim SFV aus meinem Postleitzahlengebiet (68). In 2001 habe ich beim SFV im Postleitzahlengebiet 68 – 69999 meine Anlage erstmals angemeldet. In dieser Kategorie war es die dritte Anlage die gemeldet wurde. Inzwischen sind über 70 Anlagen gemeldet. Die “effizienteren” neuen Anlagen heben natürlich den Durchschnitt dieser Anlagen nach oben. Heute möchte ich diese Vermutung anhand von ein paar Effizienzdaten und Wirkungsgraden untermauern in einem späteren Beitrag werde ich die Datenbank vom Solarförderverein erneut nutzen um diese Aussagen zu untermauern.
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Freitag, den 9. Januar 2009 von Erhard Renz
Klar wir haben eigentlich momentan andere Probleme wie die Einspeisevergütung 2010. Aber bevor wir uns in die Arbeit stürzen möchte ich doch noch einmal auf die derzeitige Gesetzeslage für 2010 eingehen.
Der Politik ging die Photovoltaik Entwicklung anscheinend zu schnell. Deshalb hat sie eine Komponente in das EEG 2009 eingebaut die Planwirtschaftliche Züge an sich hat. Was genau im Gesetz steht möchte ich an den Anlagen bis 30 kWp aufzeigen. Es gilt allerdings auch für die größeren Anlagen.
In 2009 erhält man für jede kWh Strom die von Anlagen bis 30 kWp produziert werden 43,01 Cent. Diese Einspeisevergütung soll für Anlage die in 2010 gebaut werden um 8% reduziert werden.
Wenn allerdings bereits am 30.9.2009 bei der Bundesnetzagentur mehr als 1.500 Megawatt (MW) Photovoltaikanlagen gemeldet sind erhöht sich die Degression von 8 auf 9%.
Sind weniger als 1.000 Megawatt gemeldet reduziert sich die Degression auf 7%.
Das bedeutet die Einspeisevergütung können 2010 drei verschiedene Beträge sein.
Wenig installierte Anlagen in 2009 dann 40,00 Cent je kWh ( Degression 7%)
mehr als 1.000 MW neue PV-Anlagen bis Sept. 2009 dann 39,57 Cent je kWh ( Degression 8%)
oder es werden mehr als 1.500 MW gebaut dann sind es 2010 nur noch 39,14 Cent je kWh ( Degression 9%)
Der eigen verbrauchte Strom wird allerdings auch der Degression unterworfen. Hier könnten je selbst-erzeugten und verbrauchten Kilowattstunde Strom 23,26 / 23,01 oder aber nur 22,76 Cent verrechnet werden.
Wie bereits erwähnt sind das die Anlagen für “Haus und Hof” diese Regel gilt aber auch für die großen Anlagen. Dann sehen die Einspeisevergütungsmöglichkeiten folgendermaßen aus.
< 100 kWp wenige PV-Anlagen 38,05 Cent, mehr als 1.000 MW dann 37,64 Cent und wenn viel gebaut wird nur 37,23 Cent.
< 1.000 kWp wenige PV-Anlagen 36,02 Cent, mehr als 1.000 MW dann 35,62 Cent und wenn viel gebaut wird nur 35,23 Cent.
> 1.000 kWp wenige PV-Anlagen 30,03 Cent, mehr als 1.000 MW dann 29,70 Cent und wenn viel gebaut wird nur 29,37 Cent.
Es wird also bis Ende September 2009 spannend bleiben und es wird sich sicherlich erst im letzten Moment entscheiden wie die Vergütungen 2010 aussehen.
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Donnerstag, den 8. Januar 2009 von Erhard Renz
Ich hab mir den “Sparzähler” von Yello angesehen. Da fehlt noch einiges bis es ein “Intelligenter Zähler” wird. Aber zumindest der erste Schritt wurde gemacht. Jetzt müssen andere nachziehen und besseres anbieten. Die Voraussetzung eine DSL Flatrate siebt zwar schon viele aus aber damit habe ich schon gerechnet. Der Sparzähler schickt anscheinend alle 15 Minuten Verbrauchsdaten an yello. Die Sekundengenauen Daten bleiben beim Kunden auf seinem Rechner. Ausser bei einer cleveren Animation habe ich noch keine Erkenntnis wie der “Sparzähler” erkennt welches Gerät gerade eingeschaltet ist. Meine schlimmste Vermutung der “Sparzähler” zeigt nur auf wieviel Strom sekundengenau verbraucht wird. In den ”dümmlichen” Filmchen wird dies jedenfalls suggeriert.
Die Kosten sind auch nicht ohne und ich hätte nicht gedacht, dass mit so hohen Kosten zu rechnen ist. Allerdings kann jeder sich einen “Sparzähler” von Yello einbauen lassen. Ich privat könnte das auch obwohl bei mir der Netzbetreiber EWR heißt und ich meinen Strom von Naturstrom bekomme. Den “Sparzähler” einbauen würde mich einmalig 79 Euro kosten und die monatliche Mietgebühr nochmal 8,48 Euro. Also im ersten Jahr 180 Euro. Ob und wieviel der Preis sich bei Naturstrom (Zählermiete entfällt dort) reduziert habe ich nicht recherchiert. Aber bei 180 Euro müsste man schon ca. 900 kWh Strom einsparen um die Kosten in etwa wieder reinzuholen. Also diese Variante scheint mir für niemanden Interessant zu sein.
Für Yello Kunden sieht es etwas anders aus. Hier erhöht sich die Zählermiete um 73 Euro jährlich. Dafür bekommt man einen besonderen Tarif in der “Sparstromzeit” (von 22 – 6 Uhr) in der die kWh 2,6 Cent günstiger ist. Allein schon wer 80% seines Stroms (Schnitt 4 Pers. Haushalt 3.500 kWh Verbrauch) in der Sparzeit verbraucht deckt die Kosten des Sparzählers. Wenn allerdings noch eine Einsparung von 5 % (175 kWh) dazukommt kann der Kunde 30 Euro von seinen bisherigen 800 Euro Stromkosten sparen. Ich könnte jetzt alle möglichen Varianten durchrechnen aber es zeigt so viele Vorteile für den Kunden sind nicht gegeben. Vermutlich will yello auch erst einmal die Infrastruktur hochfahren und sehen wie das Produkt am Markt ankommt. Yello hat mit dem “Sparzähler” natürlich alle Informationen die auch zukünftig der Energieversorger wünscht. Er erhält zeitgleich im 15 min. Takt die Verbrauchsdaten seiner Kunden.
Mehr als ein Anfang ist gemacht kann ich dem “Sparzähler” nicht abringen vor allem weil er nicht in der Lage ist auch noch eine PV-Anlage anzuschließen geschweige denn den Eigenverbrauch aus einer PV-Anlage zu messen. Jezt stellt sich die Frage wer ist der nächste Energieversorger der sich auf den Zählermarkt vorwagt!
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Dienstag, den 6. Januar 2009 von Erhard Renz
Ich berichte ja monatlich von meiner eigenen Photovoltaikanlage die ich im März 2001 in Betrieb genommen habe. Die Anlage wurde von der Fa. Rothenbach (Vorgänger von Ralos) damals installiert. Es wurden 80 Watt polykristalline Module von der Fa. Solarex (jetzt BP) und Wechselrichter von SMA verwendet. Die Anlage (54 Module) hat eine Spitzenleistung von 4,32 kWp.
Im Dezember habe ich einen kleinen Jahresrückblick durchgeführt. Meine PV Anlage im Vergleich zum Durchschnitt der PV Anlagen aus der Datenbank des SFV. Allerdings nicht alle PV Anlagen aus Deutschland sondern nur die PV Anlagen die im Postleitzahlenbereich 68 gebaut sind. Meine PV Anlage steht in 68642 Bürstadt. Das sind inzwischen ca. 70 Solaranlagenbetreiber die ihre Erträge dort monatlich eintragen.
Bei diesem Vergleich habe ich festgestellt, daß meine Anlage im Sommer 2008 weniger dafür aber im Winter mehr produziert hat und ich habe angekündigt, daß ich mir die Gesamtzahlen mal näher anschauen wollte. Dies habe ich getan.
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Montag, den 5. Januar 2009 von Malte Vögler
Ein sehr wichtiges Thema in der Photovoltaik-Branche ist der Wirkungsgrad von Solarzellen.
Das NREL (National Renewable Energy Laboratory), welches in Golden (Colorado) liegt, ist das primäre Forschungszentrum für erneuerbare Energien der USA. Es wurde 1974 gegründet und spielt seit diesem Zeitpunkt eine große Rolle in der Entwicklung neuer Technologien.
Auf diesem Diagramm kann man die stetige Verbesserung des Wirkungsgrades aller Solarzellentypen deutlich erkennen.
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Sonntag, den 4. Januar 2009 von Erhard Renz
Der Bundesverband der Energie und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW) veröffentlicht die unter anderem auch die Statistik des Stromimportes und dagegen den Stromexport.

Im Balkendiagramm ist gut zu erkennen, daß sich von 1991 bis 2003 zwischen Im- und Export sich kaum Unterschiede ergeben haben. Es ist klar, daß mit Strom über die Landesgrenzen gehandelt werden muß. Immer dann wenn wir zuviel oder zuwenig Strom haben können wir uns mit unseren Nachbarn austauschen. Seit 2004 aber steigt der Stromexport an. Inzwischen exportieren wir mehr als 20 Terawatt Sunden Strom zu unseren Nachbarn.
In dieser Zeit haben die erneuerbaren Energien ihre Stromproduktion von 49 TWh(2003) auf 87 TWh(2007) gesteigert. Also 38 TWh Strom mehr aus sauberen nachhaltigen Quellen.
Eigentlich haben die großen Stromkonzerne ja unterschrieben alte Atomkraftwerke abzuschalten. Im Schnitt haben die 17 Atomkraftwerke je ca. 9 TWh in 2007 produziert. Wir hätten also ohne Not zwei Atomkraftwerke abschalten können und in Deutschland wäre es zu keinerlei Problemen gekommen. Wir hätten nur weniger Strom exportiert so wie die zwanzig Jahre zuvor auch.
Der Strom aus Photovoltaik hat in dieser Zeit (2003-2007) von 0,3 TWh auf 3,5 TWh zugenommen.
Wir haben also verzwölffacht!!!
Wir erwarten auch in den nächsten Jahren in der PV enorme Zuwächse deshalb glauben wir nicht an eine Stromlücke. Wir sind sicher, wir können soviele Kraftwerke mit erneuerbaren Energien bauen wie wir alte Kraftwerke abschalten…
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Samstag, den 3. Januar 2009 von Erhard Renz
Er ist vorbei der schrecklichst Monat des Solar Jahres. Der Dezember. Diesmal quälte sich der Stromzähler meiner Solaranlage auf insgesamt 96 kWh Solarstrom Ertrag. Wenn ich das umrechne auf ein installiertes Kilowatt Spitzenleistung (kWp) dann waren das mal wieder 22 kWh… Das ist zwar immer noch besser wie die 82 kWh die im Dezember 2005 rausgekommen waren aber natürlich träumt der PV-Anlagenbesitzer immer von den 2003er Erträgen das waren nämlich 161 kWh.
Dabei müsste ich mit meinen 22 kWh noch hochzufrieden sein wenn ich mir den Durchschnitt aller (47) PV-Anlagen im Postleitzahlenbereich 68 beim Solar Förder Verein (SFV) anschaue.
Die haben im Schnitt nur 15 kWh erzielt. Ich stelle einfach mal die Erträge 2008 von meiner Anlage und die durchschnittlichen Erträge aller 68er (Plz) Solaranlagen gegenüber.
Jan. Feb. März Apr. Mai Jun. Jul. Aug. Sep. Okt. Nov. Dez.
27 74 72 83 137 124 114 104 81 53 31 22 Gesamt: 922 meine Anlage
27 61 62 89 147 132 127 111 80 51 28 15 Gesamt: 930 Durchnitt aller 68er
13 10 1 2 3 7 im Winter besser
-6 -10 -8 -13 -7 im Sommer schlechter
Was lerne ich daraus? Sollte meine Anlage im Sommer nicht genug hinterlüftet sein? Oder ist nur die Dachschräge zu steil? Optimal wären ja 28% in unserer Gegend, ich dürft ein paar Grad mehr haben aber nicht viel? Oder mache ich mich wegen einem Prozent Abweichung nur verrückt? Schließlich sind die 68er Anlagen zum Großteil neue effektivere Anlagen? Ich würde sagen da muß ich doch in einem separaten Artikel nochmal nachhaken.
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Freitag, den 2. Januar 2009 von Erhard Renz
Was ist nun richtig wie soll man den Strom aus der Sonne schreiben Traditionell Photovoltaik oder Neudeutsch Fotovoltaik?
Was spricht für Traditionell Photovoltaik:
Der Begriff der Photovoltaik stammt von dem Griechischen “photos” (das Licht). Im Jahr 1839 stieß Alexandre Edmond Becquerel (1820–1891) bei Experimenten auf den photoelektrischen Effekt. Bei Experimenten mit elektrolytischen Zellen maß er zwischen Elektroden fließenden Strom. Dabei stellte er fest, dass der Strom bei Licht geringfügig größer war als im Dunkeln. Damit entdeckte er die Grundlage der Photovoltaik.
Das Neudeutsche Fotovoltaik wurde durch die Rechtschreibreform erst richtig populär. Die neue Rechtschreibung sieht vor, dass Eindeutschungen parellel zur bisherigen Schreibweise verwendet werden dürfen. Für Fremdwörter, die zugleich Fachbegriffe sind, wird jedoch die alte Schreibweise empfohlen.
Für und wieder:
Im Duden stehen beide Varianten also sind beide Varianten richtig. Photovoltaik ist ein internationaler Begriff im englischen (photovoltaics) wird “ph” verwendet im spanischen (la fotovoltaica) allerdings mit “f”.
Aber jetzt habe ich die Entscheidung gefunden: Photovoltaik wird mit anerkanntermaßen mit PV abgekürzt. Wenn wir Fotovoltaik mit FV abkürzen wollten würden sich alle Fußballvereine beschweren. Dies ist für mich die Entscheidung.
Vorerst werde ich hier in diesem Blog weiterhin Photovoltaik oder PV-Anlage verwenden.
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