Das war gestern nachmittag eine Überraschung als Wolfram Schneider von Schneider Displaytechnik mit einem Blumenstrauß bei Ralos Michelstadt vorbeischaute. H. Schneider hatte im Odenwald zu tun und nutzte die Gelegenheit bei uns vorbei zu schauen. Er überbrachte uns die besten Wünsche zum 10-jährigen und einen Blumenstrauß.
v.l. Wolfram Scheider, Sonja Lenz und Johannes Ochs
Schneider Displaytechnik ist ein zuverlässiger Partner wenn es um Anzeigetafeln geht. Auch die Anzeigetafel unserer Solarakademie Odenwald wurde von Schneider Displaytechnik geliefert. Auf dem Bild sieht man auch eine neues Fahrzeug im Ralos Fuhrpark. Leicht zu erkennen an den Modulen und dem gelben Schmetterling.
Vielen Dank an Wolfram Schneider für die schönen Blumen und die netten Worte zum zehnjährigen. Schade, dass H. Schneider schnell wieder weiter musste und am Samstag nicht in Michelstadt vorbei schauen kann. Wir hoffen natürlich, dass morgen viele Besucher kommen und mit uns das 10-jährige Jubiläum feiern.
Also bis morgen früh um 11 Uhr in Michelstadt Unterer Hammer 3.
Am 12. Mai 2011 um 18:30 Uhr werde ich in Beerfelden einen Photovoltaikvortrag halten. Die Veranstaltung findet mit Unterstützung der Volksbank Odenwald in der Geschäftsstelle Beerfelden Brunnengasse 13 statt. Bei dieser Veranstaltung werde ich vor allem auf die Möglichkeit des Strom Eigenverbrauchs eingehen. Je mehr vom selbst produzierten Photovoltaikstrom im eigenen Haus verbraucht wird um so wirtschaftlicher wird die Photovoltaikinvestition. Damit unsere Kunden auch gleich Informationen zur Finanzierung erhalten wird die Volksbank erläutern wie einfach eine Photovoltaikfinanzierung ist.
Für mich ist vollkommen unverständlich wenn momentan diskutiert wird, durch den Atomausstieg würde der Strompreis steigen. Bis zu 20% werden da genannt. Das wären dann schon ca. 28 Cent den die Verbraucher für Strom bezahlen sollen. Photovoltaikstrom wird momentan aber “nur” noch mit 28,74 Cent je Kilowattstunde vergütet und die nächsten Kürzungen steht zum 1.7.2011 und 1.1.2012 an. Es dürfte doch wohl klar sein, daß je größer die Differenz zwischen gekauftem Strom und selbst produziertem Strom wird umso mehr Bürger werden sich eine Photovoltaikanlage auf das eigene Dach bauen. Sie werden selbst investieren und sich aus der Abhängigkeit von Konzernen verabschieden. Den Strompreis auf 20 Jahre festzuschreiben mit dem Bau einer eigenen Photovoltaikanlage werde ich deshalb zum Thema in Beerfelden machen. Ich freue mich drauf dort wo wir bereits eine tolle Freilandanlage erstellt haben einen Vortrag zu halten.
In 80 Tagen mit Elektrofahrzeugen um die Welt und dabei in Michelstadt Station gemacht. Das hat Louis Palmer vor gut einem halben Jahr gemacht. Schon damals begeisterte Louis Palmer 300 Besucher seines Vortrages. Diesmal waren es knapp 600 geladene Gäste die in der Odenwaldhalle den Erlebnissen von Louis Palmer lauschten. Er war mit seinem Solartaxi gekommen mit dem er in anderthalb Jahren einmal um die Welt gefahren war.
Stilgerecht wurde das Solartaxi natürlich mit Ralos Sonnenstrom betankt. Da staunten selbst die Ziegen von Claus und Claudia. Louis Palmer hat sich die Solare Elektromobilität auf die Fahnen geschrieben. Die Weltumrundung mit dem Solartaxi war sein erstes Projekt. In 80 Tagen mit Elektrofahrzeugem um die Welt war sein zweites Projekt. Zur Überraschung der Zuhörer kündigte er seine dritte Fahrt an. Eine Solarralley durch Deutschland und der Knüller es wird ein Odenwälder Team geben. Claus Rothenbach wird an den Start gehen. Mit welchem Auto hat er noch nicht verraten und für Copiloten scheint auch noch Platz zu sein. Es gab aber schon die Möglichkeit mit den individuellen PG-Bikes eine Probefahrt zu machen. Da fliegt man die Odenwälder Berge hoch…
Nach dem Vortrag von Louis Palmer gab es nur positive Stimmen. Er schaffte es erneut die Zuhörer in seinen Bann zu ziehen. Da wollen wir doch mal hoffen, daß ein Odenwälder Rennteam von seinen Erlebnissen bei der dritten Elektrofahrzeuge Fahrt auch nur gutes zu berichten hat.
Die Energiegenossenschaft Odenwald eG (EGO) hatte mal wieder zu einer Veranstaltung “Fit im Klimawandel” eingeladen. Diesmal waren wir in Rossdorf. Insgesamt elf Photovoltaikanlagen wurden durch die EGO in Rossdorf realisiert. Eingeladen waren die Bürger sich über die Möglichkeiten der Beteiligung an der EGO zu informieren. Nach dem Vortrag von Christian Breunig einem der Vorstände der EGO durfte ich die Vorzüge von Photovoltaikanlagen und sowie die Firma Ralos Solar GmbH vorstellen. Die Veranstaltung lockte trotz des sehr schönen Wetters knapp 30 Interessenten an und es wurde ein interessanter Abend mit vielen Fragen. Selbst im Darmstädter Echo erschien ein kleiner Bericht über die Veranstaltung. Auch auf der Seite der Energiegenossenschaft wird die Veranstaltung erwähnt.
Vor allem, dass es inzwischen viele Menschen gibt die mit mir auch über langjährige Praxis Erfahrung mit Photovoltaikanlagen diskutieren können macht mir immer mehr Spaß.
Auf der Seite der Energiegenossenschaft Odenwald eG habe ich ein Foto vom 18. Jahrestreffen der Bayerischen Solarinitiativen gefunden. Christian Breunig war dort als Referent geladen um von den Erfolgen der EGO zu berichten. Ich war dort “nur” als Zuhörer konnte aber auf der zweitägigen Veranstaltung viele Wegbegleiter treffen die immer wieder Interessante Ideen mitbringen. Ich muß zugeben die Bayrischen Solarinitiativen sind uns da um einiges voraus! Aber das Genossenschaftsthema war für die meisten hochspannend!
An manchen Tagen möchte ich weit weg sein. Am besten auf einer Insel, aber bitte jetzt nicht Japan denken. Was haben wir davor gewarnt, was haben wir begeistert/verkauft/montiert und trotzdem ist es uns nicht gelungen diesen Gau zu verhindern. Neben Trauer, Wut und Ratlosigkeit bleibt der Gedanke: “jetzt erst recht”. Abschalten von Atomkraftwerken und weiter wie die verrückten Photovoltaikanlagen bauen und ablenken von den Sorgen der Welt.
Was könnte es da schöneres geben als mit unserer Son(n)ja für die Sache zu werben. Sonja arbeitet ja inzwischen im Controlling und fällt deshalb für die Messestände aus. Vielleicht hat der viele Regen sie wie z.B. in Heppenheim bei der Happy Haus Messe verärgert. Zwar auch nass, aber im Hallenbad ein Cocktail im Blick war ihr da natürlich schon lieber:
Auch wenn uns die Volksbank erzählen will Sonja schaut auf die e@sy card ich bin mir sicher, Sonja hat auf den leckeren Cocktail geblickt und sich schon drauf gefreut ihn zu verputzen…
Aber ihr Weg war damit gezeichnet Sie hat sich dem schnöden Mammon verschrieben und setzte noch einen drauf indem Sie sich aufs Dach räkelte setzte und behauptete ihr Dach würde das Geld verdienen. Alles darf man aber in der Werbung nicht glauben. Sonja Controlled ja inzwischen und ihr Blick richtet sich auf die Wirtschaftlichkeit von unseren Projekten.
Ob Sie hier auf diesem Bild unsere Monteure bei der Arbeit verfolgt habe ich ihr nicht abgenommen.
Aber inzwischen habe ich rausgefunden was Sonja so entspannt in die Zukunft schauen läßt.
Ich sag nur Frauen und Autos! (rechts das Werbefilmchen anklicken!)
Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt. Was muss ich da in der Frankfurter Rundschau lesen:
“Wenn künftig ein Autofahrer mitten im Odenwald mit seinem E-Fahrzeug festsitzen würde, nur weil kein Mechaniker mangels nötiger Fachkenntnis im helfen kann – das wäre fatal”.
Da fühlen wir uns mal wieder ganz schön diskriminiert. Als ob der Odenwald hinter dem Mond wäre. Dabei sind wir mitten im prallen sonnigen Leben. Wir haben momentan jedenfalls keine Probleme mit unseren Fahrzeughäusern. Unsere Autohäuser (und Ralos auch) haben top ausgebildete junge Leute im Einsatz.
Ach übrigens wer hat eigentlich Mitten in Frankfurt zwischen Zeil und Hauptwache die erste Solartankstelle gebaut? Das war die Solar Kompetenz aus dem Odenwald. Eines kann ich schon heute versichern. Kauft ihr Frankfurter erst mal ordentlich umweltfreundliche Elektroautos. Wenn ihr dann in den Odenwald umweltfreundlich gefahren kommt, dann sorgen wir schon dafür, daß bei Problemen mit eurer Elektrokarre geholfen werden kann.
Ansonsten führen wir dann doch noch die “blaue Kochkäs Plakette” ein!
Wenn ich täglich aus meinem Heimatort Bürstadt nach Michelstadt im Odenwald fahre sehe ich immer wieder Kühe in der Landschaft stehen. Ob idyllisch am Berghang stehend, kauend am Elektrozaun, dösend und verdauend im Gras liegend oder beim “Almabtrieb” vor meinem Smart wenns am Winteranfang nach Hause geht.
Es gibt auch Schilder auf denen die Landwirte 40 Cent je Liter Milch fordern und es gibt die Molkerei Hüttenthal die mich an das spezifische Odenwälder Produkt Milch von “glücklichen Kühen” erinnern.
Wir haben noch Mitarbeiter die direkt bei “Ihrem” Odenwälder Bauern die frische Milch kaufen. Dann bezahlen sie 1,20 Euro. Die Mitarbeiter finden dies einen fairen Preis. Es gibt auch kein Werbeschild am landwirtschaftlichen Gebäude oder ein Flyer vom “Bauer Karl” und es gibt keine Werbeanzeige in den Zeitungen der Umgebung. Er hat auch kein Logo! Jeder weiß “Bauer Karl” verkauft Milch. Es gibt noch nicht mal eine elektronische Kasse nein es gibt eine “Zigarrenkiste” in die wird der Euro zwanzig reingelegt. Mit Scheckkarte kann auch nicht gezahlt werden! Geschäftsbedingungen hat “Bauer Karl” keine und Skonto gibts nicht, höchstens mal ein paar kostenlose Äpfel (Bewohner können aber inclusive sein) aber “Anschreiben” ist erlaubt. Die Öffnungszeiten vom “Bauer Karl” kann man auch nicht im Internet nachfragen. Aber die Melkzeiten kennen alle im Ort und wer besonders frische Milch haben will kommt um diese Uhrzeit vorbei. Beim “Bauer Karl” kann man aber auch später noch vorbeikommen es gibt keinen Ladenschluß. Dann muß man ihn allerdings finden, denn er wartet nicht auf die Milchkäufer. Er hat ja noch anderes zu tun. Es gibt auch keine Einwegverpackung sondern jeder bringt sein “Milchkännchen” mit das frisch gespült verwendet wird.
Klar es gibt auch Milch sauber abgepackt im platzsparenden, quadratischen Tetra Pack beim Lebensmittelhändler im Odenwald. Auf der Verpackung steht auch genauestens drauf was im Tetrapack drin ist. Auf der Verpackung ist auch ein hübscheres Bild vom Bauernhof wie das Gebäude beim “Bauer Karl” und die Kühe sehen auch schicker auf der Verpackung aus. Nicht einfach Milch wird verkauft nein es stehen die Inhaltsstoffe drauf in Mengenangaben die mir als Laie nix sagen. Diese Milch wird für ca. 1 Euro verkauft.
Die großen Handelsunternehmen die als Hauptabnehmer von Milch bundesweit auftreten kaufen Milch zum Großhandelspreis von ca. 30 Cent ein. Sonst würden die großen Abnehmer woanders die Milch einkaufen. Wo weiß ich leider nicht. Vielleicht in den Osteuropäischen Länder oder in Afrika was weiß ich. Jedenfalls sind die dortigen Landwirte oder besser gesagt Großlandwirte bereit die Milch günstiger abzugeben.
Sind meine Kollegen eigentlich blöd wenn die 1,20 Euro bei ihrem “Bauer Karl” Milch kaufen wenn sie doch einen Liter Milch für 30 Cent bekommen könnten. Die Milch ist doch die gleiche! Oder doch nicht? Wenn sie die Milch nicht kaufen für 1,20 Euro muß “Bauer Karl” die Milch für 30 Cent an die “Großen” verkaufen und meine Kollegen kaufen für 1 Euro die Milch schön verpackt mit tollen Bildern auf der Milchpackung im Laden ein. Klar die Kollegen hätten 20 Cent gespart aber Bauer Karl hätte 90 Cent weniger in der Tasche. Irgendeiner hätte natürlich die 50 Cent eingesteckt. Aber der managt ja auch alles. Das abholen der Milch, das kühlen der Milch, das Verpacken der Milch, die Werbung für die Milch, die Verteilung der Milch und das ordentliche verkaufen der Milch. Ein wahnsinns Aufwand um die Milch an den Mann/Frau zu bringen.
Wenn die Werbung jetzt behauptet die Milch im Einkaufszentrum ist billiger wie beim “Bauer Karl” ist das dann gelogen?
Vielleicht muß ich mal erwähnen, daß ich heute noch keine Milch getrunken habe. Nur Tee und Kaffee aber irgendwie habe ich das Gefühl da war was besonderes drin! Durch die Zeitungsberichte, Vorträge und Diskussionen der letzten Tage bin ich leicht “emotionalisiert”!
Irgenwie erinnert mich das mit der Milch an den Solarstrom. Da werden auch die tollsten “Preise” mit “Kosten”, “Subventionen”, “Förderungen”, ”Internen Kosten” mit “externen Kosten”, “Folgekosten” verglichen, berechnet, prognostiziert und begutachtet. Dabei ist es doch nur Strom? Viel Spaß beim Diskutieren.
Mit dieser Veranstaltung der Odenwald Akademie am 2. November 2010 in Beerfelden wird natürlich die Theorie diskutiert. Die Praxis haben wir ja gerade gestern im Blog beleuchtet. Für uns ist das keine Frage ob der Odenwald Energieautark werden kann im Gegenteil. Der Odenwald wird mehr Energie produzieren (müssen) um die Städte, die sich selbst nicht zu 100% mit Energie versorgen können, zu beliefern. Der Odenwald wird also zukünftig zum Stromexporteur.
Aber ich will der Diskussion nicht zuviel vorgreifen am besten wir treffen uns alle in Beerfelden und dikutieren dort mit den Experten wie es am schnellsten geht.
Wir konnten gerade die beiden ersten Teams von Zero Race in Michelstadt bei Ralos begrüßen. Das Schweizer Zerotracer Team hängt schon an Netz.
Aber auch das Deutsche Team Vectrix oder besser gesagt Sandra Lust ist auch schon da. Das Zerotrace Team wollte nur noch eins in das Hotel. Sandra Lust dagegen freut sich mal wieder im Odenwald zu sein.
Glückwunsch an die beiden Teams das habt ihr toll gemacht.
Die Spannung steigt denn morgen beginen vier Elektrofahrzeuge mit ihrem Wettrennen um die Erde. Angetrieben werden die Fahrzeuge nur durch Strom der mit Erneuerbaren Energien Kraftwerken produziert wurde. Deshalb nennt sich dieses Rennen auch Zero Race. Ohne Sprit geht es eben auch!
Wir in Michelstadt freuen uns natürlich ganz besonders auf den Mittwoch Abend. Denn dann übernachtet die Crew und die Fahrzeuge im Odenwald. Das wird ein riesen Event.
Natürlich stehen die verschiedenen Fahrzeuge im Mittelpunkt.
Da sind die Schweizer mit dem Zerotracer mit seinen 180 PS und 250 Kilometer Höchstgeschwindigkeit bei einer Reichweite von 200 Kilometer. Das Elektromotorrad werden wir leider nur in den niedrigeren Geschwindigkeiten in Michelstadt erleben. Dass dieses Fahrzeug “noch langsamer” ist wie ein Ferrari kann eigentlich nur noch kurze Zeit gelten denn mit der nächsten Motorisierung dürfte dieses “Problem” auch erledigt sein.
Ein weiteres Team kommt aus Australien und wird gesponsert von Google das Team Trev. Der Trev sieht schon eher wie ein altbekanntes Auto aus und dürfte von der Spitzengeschwindigkeit auch ein wenig alltagstauglicher sein.
Der Elektroflitzer könnte sich schon im Alltag unter die Fahrzeuge trauen. Aber warten wir es ab. Für heute soll es erst einmal genug sein. Noch stehen zwei Teams aus die mitfahren und ich kann bereits versprechen dass wir die Ralos unser Scherflein zu Zero Race bei einem der ausstehenden Teams auch beigetragen haben. Dazu aber später mehr.
Eigentlich wollten wir Louis Palmer mit seinem Solartaxi zum Tag der offenen Tür zu Ralos nach Michelstadt holen. Dass wir am Schluß eine der Stationen bei seiner Reise “in 80 Tagen um die Welt” würden hätten wir uns nicht träumen lassen. Aber wir haben es geschafft in Zusammenarbeit mit der Stadt Michelstadt, der Energiesparkasse und der entega dem regionalen Energieversorger. Wir finden es toll, dass die Erneuerbaren Energien mitten in der Gesellschaft angekommen sind und uns die Stadt, die Sparkasse und der Energieversorger behilflich sind diesen tollen Event nach Michelstadt zu holen.
Es ist aber auch ein toller Event der uns geboten wird. Eine Wettfahrt um die Welt. Nicht wer am schnellsten ist und Hundertstel Sekunden schneller im Kreis rum fährt nein Alltagstauglichkeit ist gefragt. Das Rennen zeigt man kann jeden Punkt der Welt umweltfreundlich erreichen. Angetrieben von den Erneuerbaren Energien. In Michelstadt werden wir natürlich mit Solarstrom die Batterien der Fahrzeuge aufpimpen. Auch wenn man uns auf der Weltkarte nicht erwähnt im Tourkalender sind wir schon zu sehen.
Am dritten Renntag fahren die Fahrzeuge von Heilbronn nach Michelstadt hier übernachten die FahrerInnen in der historischen Altstadt. Morgens gehts dann um 9:00 Uhr los mit einem obligatorischen Foto am historischen Rathaus. Danach werden die Fahrzeuge noch zwei Stunden in Michelstadt sein bevor das Rennen mit dem Ralos-Solarstrom nach Mainz weitergeht. Wir sind sicher mit unserem Solarstrom wird dies die High-Speed Strecke des ganzen Zero-Race werden. Spätestens in Mainz werden die Reifen glühen.
Bei unserem Tag der offenen Tür haben wir nicht nur Solarmodule gezeigt sondern auch dem Bürgermeister von Michelstadt Herrn Kelbert unseren Solar Elektroroller für einen Monat zur Verfügung gestellt.
Bei der Übergabe freuen sich von links Bürgermeister Stephan Kelbert, Niederlassungsleiter Johannes Ochs, Landrat Dietrich Kübler und Claus Rothenbach. Vor allem Stephan Kelbert freute sich das neue Gefährt gleich aus zu probieren. Er fuhr mit dem Elektroroller gleich zum Schäferfest nach Rehbach. Auch der Landrat des Odenwalds Dietrich Kübler hat einige Probefahrten auf den elektrisch betriebenen Fahrzeugen hingelegt. Er musste allerdings noch mit seinem fossil angetriebenen Fahrzeug zum Schäferfest fahren.
Wir werden Herrn Kübler und den Bürgermeister auf jeden Fall am 19.8.2010 erneut treffen. Denn dann kommt Louis Palmer mit seinen Elektrofahrzeugen nach Michelstadt. Bereits am dritten Tag seiner Reise um die Welt (zero race) kommt er nach Michelstadt! Hier wird es dann einen Tourstopp den einzigen in Hessen geben.
Louis Palmer hat schon einmal mit seinem Solartaxi die Welt umrundet. Diesmal wird es ein Wettrennen zwischen 5 Elektrofahrzeugen die in 80 Tagen um die Welt fahren. Es wird jedoch kein Geschwindigkeitsrennen sein sondern die Kriterien sind auf Nachhaltigkeit getrimmt. Es wird jedenfalls viele Infos geben zu der Tour. Natürlich freuen wir uns dass diese Elektrofahrzeuge bei Ralos in der Solarakademie ihre Akkus mit Solarstrom füllen werden.
Das Zero Race wird natürlich über einige Medien zu verfolgen sein z.B. Facebook und Twitter aber auch ein Film auf Youtube ist bereits vorhanden:
Als erstes möchte ich gleich mal festhalten wir werden schönes Wetter haben am nächsten Sonntag 1.8.2010 ab 11 Uhr mindestens bis 17 Uhr. Danach könnte es ein kleines Gewitter geben oder so regnen wie gerade momentan hier.
Also bei schönem Wetter werden wir den Besuchern für das leibliche Wohl einiges zur Verfügung stellen. Die Preise für diese Leckereien haben wir auf einen Euro festgelegt. Die Einnahmen stellen wir dem Kindergärtchen e.V. zur Verfügung. Allein schon deshalb hätte ich die Bitte, kommt zahlreich und lasst es euch schmecken. Wer will kann natürlich auch mehr geben bei den Kinder aus dem Kindergärtchen ist jeder Euro gut investiert.
Natürlich wird es auch Informationen zur Solarenergie geben. Wir haben drei Vorträge anzubieten:
12:30 Uhr “Energiegenossenschaft Odenwald eG” Christian Breunig
13:30 Uhr “Ralos – Photovoltaik alles aus einer Hand” den Vortrag halte ich
15:00 Uhr um diese Uhrzeit werde ich in einem Vortrag darlegen, dass Photovoltaik immer noch attraktiv sein kann. Wir haben ja eine außerplanmäßige Reduzierung der Einspeisevergütung zu verkraften. Aber ich bin sicher, dass es sich weiterhin lohnt Solarstrom selbst zu erzeugen. Nicht nur erzeugen sondern auch selbst verbrauchen. Eigenverbrauch heißt das Zauberwort. Also kommt und lasst euch überraschen.
Keine Überraschung soll die Hüpfburg für die Kinder und das Kistenklettern für alle Besucher sein. Denken Sie dran den Kindern entsprechende Kleidung (Sonne scheint!) und Hüpfburgenfest anzuziehen. Fürs Kistenklettern sind nur gefühlvolle Schuhe notwendig. Dass unsere Vertriebsspezialisten für alle Fragen zur Verfügung stehen ist natürlich auch nicht besonders überraschend.
Wer sich dieses Bild genau anschaut wird eine Veränderung in der Solarakademie feststellen!
Was genau wird erst am Sonntag den 1.8. verraten. Ob wir allerdings in der Solarakademie noch die 50.000 Kilogramm CO2 Ersparnis am Sonntag erreichen dass kann ich (noch) nicht garantieren.
Seit dem Dezember 2006 haben wir es auf 49.827 Kilogramm CO2 Ersparnis gebracht. Aber bei der Wettervorhersage für morgen und am Samstag wird es knapp werden. Auch wenn am Sonntag strahlender Sonnenschein über dem Unterer Hammer 3 sein wird. Es wird knapp.
Was man tun kann/sollte um die Erträge seiner Photovoltaikanlage immer unter Höchstleistung laufen zu lassen zeigen euch unser Service Team. Wir werden an konkreten Beispielen zeigen wie sich die Erträge durch verschmutzte Module verringern und wie sich die Reinigung dieser Module auf die Erträge auswirkt.
Des weiteren werden Elektrofahrzeuge zu sehen aber auch zum ausprobieren da sein.
Es wird also ein rundum interessanter Tag im Odenwald. Fehlt nur noch, dass auch viele Besucher zu uns kommen wir freuen uns schon auf alle!
Eine ideale Kombination sind Solarenergie und Windenergie. Ein “alter” Freund des Hauses war gestern abend im hessischen Fernsehen zu sehen. Franz Mitsch der Windpionier aus dem Odenwald. Wenn Windräder heute größer gebaut werden können und diese Windräder weniger Geräusche von sich geben dann ist dies mit ein Verdienst von Franz. Der Ausbau seiner Firma ESM war der Anlass des Fernsehberichts. Beim betrachten des Films die Dächer beachten.
Derzeit sind die Dächer noch ohne Photovoltaik. Dies wird sich aber in den nächsten Wochen ändern. Denn auf vier Dächern werden wir insgesamt mehr als 150 kWp Photovoltaik installieren. Mir ist bewußt dass bei den Windfirmen momentan eher über 7 Megawattanlagen gesprochen wird als über 150 kW vor allem wenn man sich die Entwicklung der Windräder anschaut.
Auch wenn wir mit 150 kWp bei der Windradentwicklung bereits zwischen 1985 und 1990 so weit war sind wir von der Solarenergie heute immer noch froh wenn wir so “kleine” Kraftwerke bauen dürfen.
… und ausserdem bei der neuen Halle könnte es ja vielleicht ein MW geben.
Gestern wurde über das Odenwälder Journal eine Beilage des Cluster Erneuerbare Energien Odenwald (CLEO) verteilt. In dieser Beilage konnten wir die Fa. Ralos darstellen.
In der aktuellen Online Ausgabe des Odenwälder Journals kann auf Seite 17 aber auch beim CLEO kann die Sonderseite als pdf eingesehen werden.
2002 gründete die Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) mbH die zentrale Netzwerkstelle für die Förderung der regenerativen Energien in der Region Odenwald.
Als Pilotprojekt für Öffentlichkeitsarbeit, Endverbraucher-Information und regionale Wirtschaftsförderung wurde im Jahr 2004 das Cluster Erneuerbare Energien Odenwald (CLEO) ins Leben. Dieser wurde beim 1. Clusterwettbewerb des Hessischen Wirtschaftsministeriums prämiert und wird nun zu einem Wirtschaftscluster ausgebaut, der Synergieeffekte bei den beteiligten Unternehmen und Institutionen generieren soll.
Kernpartner sind beispielsweise die HEAG Südhessische Energie (HSE) AG, das TU Darmstadt Energy Center, die Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG mbH), die Ralos Solar GmbH und die Geothermie Rhein-MainNeckar GmbH.
Es ist natürlich nett wenn man über das Netzwerk die eigene Firma mal vorstellen darf.
Die Firma Ralos Vertriebs GmbH wurde im Jahr 2001 von Matthias Belz, Günter Schölzl, Bernd und Claus Rothenbach gegründet. Erfahrung mit Photovoltaik haben die vier aber schon viel länger gemacht. Die Brüder Bernd und Claus Rothenbach agierten mir der Rothenbach Solartechnik schon länger im Odenwald genauer gesagt in Michelstadt-Vielbrunn in der Ohrnbachtalstraße 42.
Eigentlich ist meine Photovoltaikanlage noch von Rothenbach Solartechnik geliefert und montiert worden. Wer das Logo anschaut erkennt in dem “R” die Form eines Wasserhahns der bei Rothenbach Solartechnik damals noch eine Rolle spielte. Es wurden auch Heizungen und vor allem Solarthermische Anlagen gebaut. Von der Photovoltaik konnte damals noch niemand leben. Bei der Vorbereitung dieses Artikels hat mir Claus gerade erzählt, dass ich die Module eigentlich Günter Schölzl zu verdanken habe. Aber der Reihe nach. Angeboten hatte Rothenbach Solartechnik Solarex 110 Watt Module. Da damals ausser der Einspeisevergütung noch ein KfW Kredit zu 1,9% angeboten wurde verzögerte sich die Zuteilung meines Kredites bei der KfW und Claus bekam über IBC keine Module mehr. Wir hatten damals schon Modulmangel.
Nach einigen Telefonaten mit IBC hörte er von einem Schwaben der noch Solarex 80 Watt Module hätte. Das war Günter. So hat Claus Günter kennengelernt. Ich hab endlich meine Photovoltaikanlage (wenn auch nur mit 80 Watt Modulen) bekommen.
Aus der Bekanntschaft von Claus und Günter im Zusammenspiel mit Bernd und Matthias wurde Ralos.
Als Claus die Montage der 80 Watt Module auf meinem Dach durchführte zeigte ich ihm das 5 MW Dach in Bürstadt. Nach zwei Jahren Vorarbeit von mir und Claus machte Günter letztendlich den Vertrag mit tts dingfest.
Mann oh Mann wenn man so zurückdenkt durch welche Zufälle manche Dinge entstehen.
Auf jeden Fall gibt es inzwischen die Fa. Rothenbach Solartechnik nicht mehr aber die treuen Kunden werden natürlich immer noch bedient. Wer also Rothenbach Solartechnik sucht kann sich gerne bei uns melden.
Ich hatte ja bereits über den Besuch der Europa Abgeordneten Franziska Brantner bei uns in Michelstadt berichtet. Jetzt hat Franziska auf ihrem eigenen Blog über den Besuch berichtet. Auch im Echo Online gab es einen Artikel (mit Bild) zum Besuch von Franziska hier im Odenwald. Viel Spaß beim lesen der verschiedensten Berichte.
Gestern abend war es dann soweit bevor Franziska Brantner Bündnis 90/ Die Grünen nach Bad König zur Aschermittwochsrede fuhr schaute sie zu einem Gespräch bei Ralos vorbei. Wir hatten extra Schnee geräumt um an der nachgeführten Photovoltaikanlage ein Photo zu schießen.
Der Mantel konnte nicht mehr verdecken was schon lange bekannt war. Franziska Brantner ist schwanger und ließ es sich trotzdem nicht nehmen mit uns fast zwei Stunden (eine war geplant) über Energiepolitik zu reden. Dabei merkte man ihr an, Sie kennt sich aus und dabei stimmt sie mit der pragmatischen Einstellung ihres Lebensgefährten Boris Palmer überein. Boris Palmer ist Grüner Oberbürgermeister in Tübingen und fährt dort eine lokale CO2 Einsparungs-Kampagne “Tübingen macht blau“. Auch er wird demnächst blau machen da er sich für zwei Monate Elternzeit ausgesprochen hat.
Ein interessantes Paar er auf lokaler Ebene und sie auf europäischer Ebene. Die Fragen von ihr pendelten auch über alle Ebenen hinweg und es war spannend als regionaler Öffentlichkeits Mensch auch Ihre europäische Sicht kennen zu lernen. Besonders lebendig wurden die Diskussionen nachdem der Michelstädter Bürgermeister Stephan Kelbert sich noch zu der Runde gesellte. Ein kurzfristiger Termin hatte leider verhindert meine Ralos Präsentation von Anfang an anzuschauen. Dafür ging es in der Diskussion umso lebendiger zu. Von Desertec, über HGÜ Leitungen, Offshore und Onshore Windkraftanlagen, Smart Grids und natürlich Photovoltaik, Photovoltaik und nochmals Photovoltaik.
Wir hätten ohne weiteres den politischen Aschermittwoch mit Themen füllen können. Bei solchen Diskussionen bei denen man merkt, allen ist klar wir müssen etwas an unserer Energieversorgung verändern, wird aber auch deutlich es gibt keinen Königsweg. Aber mit solchen Menschen kann man den Weg in die richtige Richtung weiterentwickeln. Es gibt einen Konsens auf den sich aufbauen läßt.
Vielen Dank nochmals an Franziska Brantner und ihre Begleiter bei diesem Winterwetter zu uns in den Odenwald zu kommen und auch vielen Dank an Stephan Kelbert der sich Zeit für eine spannende Diskussion mit Ralos und allen Grünen BegleiterInnen genommen hat.
Ich persönlich finde mich durch Franziska Brantner in Europa gut vertreten.
Normalerweise kann man bei uns in Michelstadt Photovoltaikanlagen und eine grüne Wiese mit Wald im Hintergrund erkennen. Momentan ist dies etwas anders:
Da wo der “rote Strich” zu sehen ist steht unsere Photovoltaikanlage auf der “Wiese”. Schön zu erkennen sind die unterschiedlichen Neigungswinkel der Anlagen. Während die Anlagen auf der Wiese und auf dem Container vollkommen mit Schnee bedeckt sind hat Rauser ein wenig Schnee und Fella ist komplett Schneefrei. Dies hängt damit zusammen, daß Rauser der “Sonne” einachsig nachgeführt (die Anlage dreht sich) wird Fella aber zweiachsig. Rauser hat einen fest eingestellten Neigungswinkel Fella dagegen steht im Winter extrem steil und bietet dem Schnee damit keine Chance zu haften.
Noch extremer ist der Blick von der Eingangstür von Ralos:
Verschneite Sitzbank und Tisch, Bambus, Schnee, Photovoltaik, Solarlampen und im Hintergrund der Odenwald. Wer diese Bilder sieht versteht vielleicht warum derzeit im Odenwald einige Straßen gesperrt und alle Schulen heute geschlossen sind. Wo heute unsere Monteure sind dürfte jedem klar sein. Nicht auf dem Dach sondern hinter dem warmen Ofen.
Derzeit wird vor weiteren Schneefällen gewarnt. Allerdings scheint die Temperatur in die Plus Region anzusteigen. Dann dürfte es nicht mehr lange dauern und die Monteure können hinter dem Ofen vorkommen. Hoffentlich passiert dies bald, die Kunden warten und die Politik droht immer noch mit dem 1.4.
In den letzten Tagen höre ich ständig die Spekulationen ob es weiße Weihnachten gibt.
Wir im Odenwald haben Sie!
Marbach Stausee heute morgen um 8:30 Uhr leider noch ein bißchen trüb aber Idylle pur.
Allerdings sind die Temperaturen um die Null Grad und es könnte noch sein, daß morgen wieder alles weg ist. Aber momentan haben wir Weiße Weihnacht. Sogar direkt vor unseren Büros in Michelstadt kann man den Odenwald pur genießen.
Na dann wünsche ich mal allen eine Frohe Weihnachten!
Wer eine Weiße Weihnacht möchte kann gerne in den schönen Odenwald kommen. Allerdings ohne Garantie dass es so bleibt! Wir gehen heute noch zum Jahresabschlußessen in die Gerste. Absoluter Kult!
Da laufen garantiert wieder die Fensterscheiben an… Das haben sich aber auch die Ralos Mitarbeiter redlich verdient!
Wieder einmal ein riesen Marketing Erfolg. Das Fernsehteam von RTL Hessen war ja gestern im Odenwald unterwegs um einen Originalton vom Landrat Kübler einzufangen. Auslöser war die Aussage von Dietrich Kübler den Odenwald zu 100% mit Erneuerbare Energien zu versorgen. Aber die RTL Reporter haben die Vision von Dietrich Kübler noch nicht richtig verstanden. Denn der Bericht läuft unter dem Titel “Öko Versprechen” und genau dies ist nur die halbe Wahrheit. Wer 100% Erneuerbare Energien anstrebt der macht ein “Ökonomisches Versprechen” denn die lokale Wertschöpfung ist der entscheidende Unterschied zwischen einer zentralen Energieversorgung mit Kohle und Atomkraftwerken und dezentralen Sonne, Wasser und Windkraftwerken. Der Odenwald wird ökonomisch von einer dezentralen Energieversorgung profitieren.
Dass unsere Solarzellen nur acht Sekunden im 43 Sekunden “langen” Beitrag zu sehen sind kann ich verkraften. Ob wir in Zukunft uns solche Berichte allerdings noch leisten sollen ist mehr als fraglich. Wenn zwei Reporter stundenlang im Odenwald rumfahren um diese Nachricht zusammenzustellen dann ist dies nicht Ökologisch. Da hätte Landrat Dietrich Kübler auch in eine WebCam sprechen können dann hätte die Zeit auch für drei Sätze mehr gereicht.
Gratulation H. Dietrich Kübler diese Aussage sitzt. Nach 100 Tagen als Landrat des Odenwalds dieses Ziel anzugehen hören wir gerne. Hoffentlich hören diejenigen die in Kopenhagen rumjammern diese Botschaft. Einhundert Prozent des benötigten Stroms aus den eigenen erneuerbaren Ressourcen zu generieren dass sind die Botschaften die wir jetzt brauchen. Vielleicht bewegt sich ja noch was in Kopenhagen.
Natürlich sind wir als Odenwälder Photovoltaikfirma stolz, daß unser Landrat sich zu so einem Ziel bekennt. Wobei wir natürlich noch ein klitzekleines bißchen stolzer sind aus Michelstadt zu sein, wo der neue Bürgermeister Stephan Kelbert bereits in seiner Antrittsrede sich zu 100% Erneuerbare Energien bekannt hat.
Die nächste Stufe wäre jetzt auf Hessischer Ebene weiter zu arbeiten. Aber da steht ja noch die Aussage des Ministerpräsidenten Hessen zum Musterland der Erneuerbaren Energien zu machen. Wir werden uns natürlich bei der Erreichung dieser Ziele einbringen und viele, viele Photovoltaikanlagen im Odenwald bauen. Schließlich können wir es uns nicht erlauben weder Stephan Kelbert noch Dietrich Kübler im Regen stehen zu lassen.
100 % Erneuerbare Energien sind möglich und wir werden beweisen dass es geht, hier im Odenwald und in Michelstadt zuerst.
Natürlich hat nicht nur uns diese Aussage überrascht sondern auch die Nachrichtensender sind sofort aktiv geworden. Deshalb war gerade RTL Hessen hier bei uns und hat ein paar Aufnahmen gemacht. Natürlich wird das Interview von Dietrich Kübler im Vordergrund stehen. Aber sicherlich werden auch einige schöne Bilder von unseren Solaranlagen gezeigt. Deshalb ran an den Fernseher und um 18 Uhr die RTL Hessen Nachrichten anschauen…
Erste NATURpur PV-Anlage ging vor 10 Jahren in Betrieb – Heute produzieren 117 Anlagen der HSE-Tochter CO2-frei Strom
Vor zehn Jahren (21. Oktober 1999) ist die erste Photovoltaik-Anlage der NATURpur Energie AG in Betrieb gegangen. Die Anlage auf dem Dach der Kreisberufsschule in Michelstadt war damals mit 230 Quadratmetern Solarmodulen die größte in Südhessen. Sie hat bis heute mehr als 238.000 Kilowattstunden Strom produziert und ins Netz eingespeist. Im Vergleich mit konventioneller Stromerzeugung hat die Anlage über 121 Tonnen CO2 vermieden.
Mit dem Bau von PV-Anlagen engagierte sich NATURpur Energie bereits für den Klimaschutz, als die Aufmerksamkeit für dieses Thema bei Politik und Medien noch nicht so groß war wie heute. Heute gehören die Produktion und der Vertrieb von Ökostrom zu den Markenzeichen der HEAG Südhessische Energie AG (HSE), die ein Investitionsprogramm von über einer Milliarde Euro für Klimaschutzmaßnahmen und den Ausbau erneuerbarer Energien aufgelegt hat. Die HSE beteiligt sich unter anderem an einem Windpark in der Nordsee, nutzt mit dem Bau von Biogas- und Biomasseanlagen aber auch die Potentiale in der Region. “Der 21. Oktober 1999 ist für uns ein wichtiges Datum. Es zeigt, dass Klimaschutz und nachhaltige Energieversorgung für uns schon frühzeitig hohe Priorität hatten”, sagt der Leiter der HSE-Konzernkommunikation, Jürgen Hein-Benz.
Insgesamt hat NATURpur Energie bis heute 117 Photovoltaik-Anlagen im Rhein-Main-Gebiet und Südhessen errichtet. Die größte Anlage mit einer Leistung von rund 100 Kilowatt (peak) befindet sich auf dem Taubertsbergbad in Mainz. Solarmodule hat NATURpur zum Beispiel auch auf dem Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadtium in Darmstadt installiert. Alle Anlagen zusammen haben in ihrer Betriebszeit bislang fast vier Millionen Kilowattstunden Ökostrom erzeugt und somit über 2.000 Tonnen CO2 vermieden.
Die NATURpur Energie wurde im April 1999 als HEAG NATURpur gegründet und ist seit Frühjahr 2008 unter dem Dach des NATURpur-Institutes für Klima- und Umweltschutz, einer Tochter der HSE.
Leider gab es die Ralos Vertriebs GmbH vor 10 Jahren noch nicht. Aber die Rothenbach Solartechnik GmbH. Deren Geschäftsführer Claus und Bernd Rothenbach haben im Jahr 2001 zusammen mit Günter Schölzl und Matthias Belz die Ralos Vertriebs GmbH gegründet.
Es ist also eigentlich einer “unserer” Anlagen die wir gebaut haben. Vor zehn Jahren und der Kunde ist anscheinend immer noch zufrieden. Inzwischen haben wir viele Anlagen für die HSE gebaut ich erinnere nur an die PV Anlage auf dem Dach des Michelstädter Kindergartens. Dort hat uns ja das ZDF gefilmt. Auch dies ist eine Anlage der HSE. Glückwunsch an die HSE für diese schöne Anlage nur durch die Vorreiterrolle der HSE konnte es uns gelingen hier im Odenwald so viele Photovoltaikanlagen zu bauen.
Genauer gesagt das Velotaxi fuhr in Weiten Gesäß bei der Kerb (Kirchweih) mit. Wobei das ganze den Bildern des TSV Weiten Gesäss nach, nicht viel mit “Kirchweih” zu tun hat. Aber im Odenwald wird halt gern gefeiert und wer viel arbeitet der darf auch feiern.
Für Ralos war natürlich interessant, daß unser Velotaxi das normalerweise in Frankfurt für uns Werbung fährt, beim Kerweumzug mitfuhr. Aber auch die Fracht, der neue Michelstädter Bürgermeister Stephan Kelbert, wurde durch Weiten Gesäss kutschiert.
Das sind für uns endlich mal wieder positive politische Signale.
Ein Bürgermeister der nicht nur von CO2 Reduzierung spricht sondern der sie auch lebt.
Bei seiner Ansprache zur Amtseinführung hat er schon klar seine Ziele angesprochen:
“Erklären wir als Stadt Michelstadt und als Odenwaldkreis mutig das Ziel, in 15 oder 20 Jahren unsere Energie nicht zu 20 %, sondern zu 100 % CO2-neutral zu erzeugen.
Erklären wir mutig das Ziel, die Wertschöpfung für Energieerzeugung und Energieverteilung in 20 Jahren vollständig im Odenwald zu realisieren.
Lassen wir die Gewinne hieraus auch vollständig den Menschen hier zu Gute kommen.
Das kann nach wie vor ein Motor für wirtschaftliche Entwicklung sein, das schafft Odenwälder Arbeitsplätze und setzt ein starkes Zeichen nach draußen:
Hier ist eine Region, die es mit Nachhaltigkeit ernst meint!”
Das sind mutige Worte wie wir sie gerne hören. Bleibt zu hoffen, daß Stephan Kelbert die Kurve kriegt den einfach wird es nicht, sein das Ziel eine 100% CO2 freie Energieversorgung zu erreichen.
Wir wünschen ihm jedenfalls, daß er die Kurve kriegt!
Das Wetter hat zwar nicht gepasst aber trotzdem freuten sich alle über die neue Photovoltaikanlage. In Rimhorn einem Ortsteil von Lützelbach konnten wir die neue 10,8 kWp Photovoltaikanlage offiziell in Betrieb nehmen.
Nach der Besichtigung des Feuerwehrhauses gab es noch ein offizielles Inbetriebnahmefoto.
Auf den Leitern von links: Uwe Olt (Bgm. Lützelbach) und Christian Breunig (Energiegenossenschaft Odenwald eG)
stehend von links: Erhard Renz (ralos), Edwin Wießmann (Ortsvorsteher Rimhorn) rechts Karl Heusel (Aufsichtsratsvorsitzender Energiegenossenschaft)
Wir haben auf dem Dach 54 Module der Firma Yokasol verbaut und wie unschwer auf dem Foto zu erkennen ist Wechselrichter von der Firma SMA verwendet.
Das war bereits die zweite Anlage die von Ralos für die Energiegenossenschaft in Betrieb genommen wurde. Vor sechs Wochen hatten wir bereits die 64 kWp Anlage auf den Bierhallen in Erbach gefeiert. Leider liegt das Feuerwehrhaus in Rimhorn etwas abseits und nicht so attraktiv wie die Bierhallen. Landschaftlich jedenfalls ist Rimhorn interessant und hätte eine größere Aufmerksamkeit verdient.
Von der Energiegenossenschaft sind in nächster Zeit noch drei weitere Projekte in der Planung. Hoffen wir alle, daß wir weiterhin gutes Wetter haben damit alle Anlagen noch rechtzeitig an das Netz angeschlossen werden können. Es zeigt sich, daß die Energiegenossenschaft bereits im ersten Jahr Ihrer Gründung ein voller Erfolg ist.