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ralosBlog - Die sonnige Seite vom Leben   
Erhard Renz

Geiz war geil – Vertrauen ist besser

Donnerstag, den 6. November 2008 von Erhard Renz

Wir hatten gestern Vertriebsversammlung und fast alle Ralos Vertriebsleute berichten von Beratungsgesprächen die unsere Interessenten mit dem Satz beginnen.

“Ihr Angebot ist nicht das günstigste…”


Es gibt die vielfältigsten Möglichkeiten wie sich das nachfolgende Gespräch weiter entwickelt. Aber eines ist klar es entsteht eine besondere Situation zwischen dem Interessenten und dem Verkäufer. Es müsste eigentlich jedem klar sein, daß Ralos nicht in allen Fällen das günstigste Angebot machen kann. Auch hier sind die Möglichkeiten Vielfältig. Mehr Leistung angeboten, Qualitativ hochwertigere Module, komplettes/vollständiges Angebot oder aber der Mitbewerber bietet absolute Kampfpreise an.

Mit der Erfahrung von tausenden Photovoltaikanlagen, Top Mitarbeitern und mit Zulieferern von Rang und Namen können wir abschätzen was unsere Leistung wert ist. Ich möchte deshalb auf ein Zitat das John Ruskin (englischer Sozialkritiker 1819 – 1900) zugeschrieben wird verweisen.

“Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften.

Es ist unklug, zuviel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen.
Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld. Das ist alles.
Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann.

Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten.
Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen etwas hinzurechnen.

Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.”

Erhard Renz

Solarenergie für den Papst Benedikt XVI

Donnerstag, den 16. Oktober 2008 von Erhard Renz

Endlich nutzt auch Papst Benedikt XVI (81) die Energie die er von seinem Chef selbst geschenkt bekommt. Dabei unterstützt ihn eine deutsche Solarfirma nämlich die Solarworld AG. Sie baut derzeit 2.000 Solarmodule auf die päpstliche Audienzhalle. Damit allen zukünftigen Besuchern ein Licht aufgeht. Diese Anlage wurde Papst Benedikt XVI bereits zum Dreikönigsfest als “vierte Gabe der Könige” übergeben. Damit ist natürlich viel Symbolik verbunden. Gerade an der Schaltstelle zwischen Himmel und Erde wird jetzt anstelle eines dummen Daches die Botschaft verstanden und genutzt. Überirdische Energien nutzen damit die unterirdischen Energien dort bleiben können wo sie sind.

Es wäre zu wünschen, daß dieses Beispiel von den vielen Katoliken dieser Welt aufgenommen würde und dazu führt, daß auf allen Dächern die Solarenergie nachhaltig genutzt wird. Die katholische Kirche sieht ja die Bewahrung der Schöpfung als eine der wichtigsten Aufgaben an. Ich bin gespannt was die BILD jetzt statt “wir sind Papst” schreibt.

Vielleicht:

Wir sind Solarier.

oder

Wir sind Stromer.

Erhard Renz

Photovoltaik auf dem Acker für Elektromobilität

Mittwoch, den 15. Oktober 2008 von Erhard Renz

Wenn wir mal ein paar Jahre in die Zukunft schauen und die Emotionen bezüglich der Diskussion Tank oder Teller raus sind wird man folgendes zur Kenntnis nehmen müssen.

Photovoltaikstrom vom Acker hält die Menschheit mobil.

Wie effizient Photovoltaik auf dem Acker sich darstellt kann man in der Statistik von Tomi Engel
Hektar Mobilität

von der Deutschen Gesellschaft für Solarenergie e.V. (DGS) sehen. Während nur 1,2 PkW mit Rapsöl von einem Hektar Land ein Jahr lang (14.000 km) fahren können, sind es mit Biogas schon 2,8 PkW’s. Wenn das gewonnene Biogas aus einem Hektar Ertrag zur Stromerzeugung und dann dieser Strom für Elektro Fahrzeuge genutzt wird dann fahren schon 5 PkW’s ein Jahr lang. Aber wenn man Photovoltaikmodule auf einem Hektar Land aufstellt und diesen Strom in Elektro Fahrzeuge verfährt, können 89 Fahrzeuge ein Jahr lang (14.000 km) fahren.

Wer sich diese Statistik zu Gemüt führt wird auch die Vorteile der Photovoltaik auf dem Acker erkennen. Wobei selbst wenn Module auf dem Acker aufgebaut sind ja noch nicht gesagt ist, daß dort nichts mehr wächst…

Dieses Szenario wird allerdings erst dann konkret wenn die entsprechenden Speichermöglichkeiten für Elektro Fahrzeuge gefunden sind.

Erhard Renz

Röhren Module

Donnerstag, den 9. Oktober 2008 von Erhard Renz

Bisher mussten wir jeden von unserem Messestand wegschicken der “Röhren” Module (Solarthermie) wollte. Vielleicht wird dies in Zukunft anders. Denn jetzt gibt es Photovoltaik Röhren Module (Fa. Solyndra) die Strom produzieren.

Ich möchte diese techn. Neuheit einfach mal weitergeben wie ihr wisst bin ich “nur” Kaufmann und kann die technische Sinnhaftigkeit nicht beurteilen. Obwohl die Bilder auf der Homepage schon sehr überzeugend sind. Leider sind noch keine wirtschaftlichen Daten auf der Homepage genannt. Deshalb kann ich auch noch nicht abschätzen wie dieses Modul im Markt einschlagen wird. Sicherlich wird die Phönix AG die 10 MW in 2009 auf dem Markt vertickern können. Ich bin jedenfalls schon gespannt wie der Preis der Röhren Module und der Ertrag pro Jahr sich gestaltet. Technisch scheint es eine Option für Flachdächer zu sein.

Aber auf jeden Fall haben wir es auf dem Messestand in Zukunft noch schwieriger mit der Beratung,
denn jetzt müssen wir auch Röhren Interessenten noch den Stromfluss erklären…

Erhard Renz

Geschäftsschädigender Solarlack…

Samstag, den 4. Oktober 2008 von Erhard Renz

Als alter Praktiker ärgern mich Meldungen wie folgende ganz besonders.

“Photovoltaik-Lack macht Solardächer überflüssig”

Im Text weiter unten steht dann, daß der Lack vorerst nur für Boote und Yachten geplant sei.
Aha jetzt kommen wir der Sache schon näher.
Es ist nur geplant ein paar Böötchen und Yachten mit dem Lack einzuschmieren. Es wird aber von “ästhetisch meist als störend empfundenen Siliziumpaneelen” geredet. Den Lack dagegen kann man an jedem gewünschten Ort anbringen. Wir können auch die Solarmodule an jedem beliebigen Ort installieren, daß dort keine Sonne hinkommt ist schließlich das Problem des Kunden oder?

Vermutlich wird bei den Erfindern Fabio Capelli, Antonio Matroscia und Stefano Segato bald der Lack ab sein. Wer sein so innovatives Produkt nur durch Schmähungen gegenüber den bisherigen Techniken positioniert der muß es nötig haben. Meine lieben Italiener wir wollen Taten sehen und keine gelackten Typen die nichts vorzeigen und nur rumschwafeln…

Erhard Renz

Solarstrom vom Dach und nicht aus der Sahara

Donnerstag, den 2. Oktober 2008 von Erhard Renz

In Deutschland scheint doch nicht genug Sonne aber in der Sahara da wäre auch noch Platz.
So wird öfters argumentiert wenn nach Gründen gesucht wird keine Photovoltaíkanlage auf das eigene Dach zu bauen. Auch die Großen Energieversorger streuen diesen Traum gerne aber ständig propagiert wird dieses Thema von Dr. Gregor Czisch. Er war auch als Experte bei der Anhörung im hessischen Landtag im September 2008. Jetzt schreibt der “Sahara-Stromer” im September Heft von natur+kosmos die Photovoltak spielt im Zukunfsszenario keine Rolle denn “Sie ist schlicht zu teuer“. Da liegt der gute Doktor aber ganz schön daneben und von Marktwirtschaft hat er auch noch nichts gehört. In letzter Zeit hört man solche Aussagen leider immer Häufiger vom ISET in Kassel. Eigentlich schade ich dachte immer die wären auf unserer Seite…

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Malte Vögler

Schatten – Der Alptraum jeder PV-Anlage

Mittwoch, den 1. Oktober 2008 von Malte Vögler

Schatten spielen in der Photovoltaik eine wesentlich höhere Rolle als bei der Solarthermie. So kann bei fehlender Voraussicht schnell mit 10% Ertragseinbußen gerechnet werden. Welche Arten von Schatten gibt es überhaupt, und wie stark beeinflussen Sie meine Photovoltaik-Anlage?

Temporäre Verschattung

Zu dieser Art von Verschattung gehören Laub, Schnee, Staub, Ruß und Vogelexkremente. Von dem Großteil dieser Verschmutzungen kann sich die Anlage selbst “befreien”. Durch abfließendes Regenwasser ab einem Neigungswinkel der Module von 12° ist eine gewisse Selbstreinigung vorhanden. Bei einer Neigung von 30°, welche aus Ertragsgründen sehr oft verwendet wird, kann das Wasser durch erhöhte Abfließgeschwindigkeit sogar noch mehr Dreck entfernen und somit Zeit der temporären Verschattung verringern. weiter…

Erhard Renz

Gibt es überhaupt schon so alte Module?

Dienstag, den 16. September 2008 von Erhard Renz

Wenn wir auf Messen von den üblichen Garantien der Modulhersteller berichten, bekommen wir immer wieder diese Frage gestellt. Die Hersteller geben in der Regel eine Garantie, daß die Module nach 10 Jahren noch 90% der Leistung und nach 25 Jahren noch 80% der Leistung bringen.

Woher weiß der Hersteller, daß die Module 25 Jahre aushalten?

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Erhard Renz

Niedrigere Raumtemperatur dank Photovoltaik

Mittwoch, den 10. September 2008 von Erhard Renz

Photovoltaik Module auf dem Dach führen zu niedrigeren Raumtemperaturen. Aufgrund der Verschattung des Daches durch die Module heizt sich die Ziegel nicht so sehr auf und gibt damit auch weniger Wärme an das Gebäude ab. Dies macht im Sommer 2 Grad bei gedämmten Räumen und bei ungedämmten Räumen bis zu vier Grad aus. Zu dieser Aussage kam eine Studie die von der EnergieAgentur NRW in Auftrag gegeben wurde. weiter…

Anna Caldarone

Planung und Vertrieb

Freitag, den 29. August 2008 von Anna Caldarone

Das letzte, was ich mache, bevor ich am Montag nach Sizilien fliege?
Klar, einen Beitrag für den Blog schreiben

Da ich in den ersten 5 Wochen meines Praktikums hauptsächlich im Bereich Planung und Vertrieb tätig war, möchte ich nun ein bisschen über diesen Bereich berichten.

Planung und Vertrieb bedeutet: Kundenkontakt, Kundenbesuch, Zeichnen, Rechnen, Angebot erstellen.

Damit wirklich alles optimal geplant werden kann, ist es wichtig, den Kunden vor Ort zu besuchen. So kann man sich ein Bild des Gebäudes machen, Besonderheiten vermerken, den Kunden beraten und auf Wünsche eingehen und alle anderen wichtigen Punkte messen und aufnehmen (Größe der Dachfläche, evtl. Verschattung, Zählerschrank, Wechselrichterstandort, um nur ein paar Dinge zu nennen).

Wieder im Büro wird eine Zeichnung angefertigt.
Die sieht zum Beispiel so aus:

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Erhard Renz

Photovoltaik schafft neue Arbeitsplätze

Freitag, den 22. August 2008 von Erhard Renz

Sicherlich ist dies keine Nachricht die einem vom Hocker reißt!
Aber diesmal möchte ich nicht von einem Siliziumhersteller, keinem Zellhersteller, keinem Modulhersteller und auch von keinem Montagebetrieb Ausbauzahlen berichten.
Heute möchte ich von einem Lötdrahthersteller der Fa. Luvata aus Finnland berichten. Luvata wird die Produktionskapazität für seine Lötbänder “Sunwire” verdreifachen.

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Eylem Häußler

Vorstellung Auftragsabwicklung

Mittwoch, den 20. August 2008 von Eylem Häußler

Hallo,

Meine Kolleginnen und ich (Eylem Häußler) sind für die Auftragsabwicklung (Ralos Zentrale + Fachhandel und Ralos Hamburg) zuständig. Hier wird das Projekt ab dem Auftragseingang bis zur Rechnungsstellung bearbeitet und organisiert.

Bild: Elena Voloshyna, Nadja Schuck, Anna An, Eylem Häußler

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