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Freitag, den 1. April 2011 von Erhard Renz
Nach intensiven Untersuchungen und vielen Experimenten ist uns in der Solarakademie die Optimierung unserer Nachführanlagen zur Nutzung des intensiven Mondlichtes gelungen.
Dank des genialen Hinweises der Firma SolarConsult (letzter Satz) erkannten wir die Potentiale der “gefährlichen Hochspannung” des Mondlichtes. Wir nutzen diese Hochspannung um Strom zu produzieren. Damit entfällt eine der Argumentationen der Photovoltaikanlagen Gegner.
Nachts scheint keine Sonne.
Dieser Satz ist zwar schon immer falsch gewesen, weil die Sonne ja auch nachts scheint! Nur nicht auf unseren Flecken Erde sondern auf die hintere/vordere/andere Hälfte der Erdkugel. Aber jetzt können wir sagen wir nutzen die Hochspannung des intensiven Mondlichtes. Wobei bei Halbmond natürlich nur der halbe Ertrag erzielt werden kann. Wir sprechen dann von Niederspannung.
Aber von der Idee bis zur fehlerfreien Steuerung war es ein weiter Weg. Den Lauf der Sonne kennt jeder, aber den Lauf des Mondes da musste auch ich in Wikipedia nachlesen. Aber es hat sich gelohnt. Die einachsig nachgeführten Photovoltaikanlagen von der Solarakademie wurden für die Optimierung programmiert. Besonders die Anlage Rauser haben wir durch verschiedene Einstellungen auf die Mondumlaufbahn justiert. Die Schwierigkeit liegt in der exakten Nachführung der Solarmodule am Lauf des Mondes. Minimalste Abweichungen führen zu einem soforten Stopp des Elektronenflusses. Um dieses Phänomen näher zu erforschen wurden Fördergelder bei der Bundesregierung beantragt.
Leider liegt uns noch kein kompletter Jahres Nacht Ertrag vor, aber bereits heute können wir feststellen: Die Mondstrahlung wurde tatsächlich stark unterschätzt und wird zur wirtschaftlichkeit der Photovoltaik einen enormen Beitrag leisten. Grob geschätzt erwarten wir bei einer Nachbehandlung der bereits 800.000 installierten Photovoltaikanlagen einen Stromertrag der es ermöglichst mindestens ein weiteres Atomkraftwerk abzuschalten.
In Vorbereitung sind die Kombination unserer bereits vorgestellten Forschungsergebnissen aus der Solarakademie wie die Leistungssteigernde Montage und die Verschattungsfreiheit. Wenn jetzt noch der Scheinfaktor von der Bundesregierung aufgegriffen wird steht der Energiewende nichts mehr im Weg!
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Mittwoch, den 16. März 2011 von Erhard Renz
Da hab ich mich aber gefreut, dass von Frank Asbeck in meinen Briefkasten ein Werbeflyer im Briefkasten landete.

Vor allem hab ich ihn nicht mit so einem gestylten Drei Tage Bart in Erinnerung. Na ja, er wußte ja schon immer wie man gut lebt. An seinen Modulen hab ich auch nichts auszusetzen. Aber wenn er mich schon anschreibt, dann doch nicht mit dieser (links oben im Bild) lächerlichen Anrede:
An die zukünftigen Solarstromerzeuger
Gutenbergstr. 8
68642 Bürstadt
Lieber Dr. Ing. E.h Frank Asbeck meine PV Anlage auf dem Dach in der Gutenbergstr. 8 produziert seit zehn Jahren Strom. Dies kann man im Internet sogar nachlesen bei Energymap. Dort steht meine Adresse drin so wie von allen anderen 837.995 Photovoltaikanlagenbesitzer in Deutschland auch. Vorschlag von meiner Seite. Beim nächsten mal wenn SolarWorld seine Werbeflyer versendet schickt an die 837.995 Photovoltaikanlagenbesitzer keine Werbung mehr. Die sind alle schon stolze Besitzer von Solarkraftwerken. Da spart SolarWorld einiges und wir Solaranlagenbesitzer sind auch nicht unbedingt scharf drauf vom Poldi erklärt zu bekommen wie einfach das ist mit dem Solar. Den amerikanischen Dallas Kasper und den alten Jean Pütz (74 Jahre) brauchen uns auch nicht aufzuklären.
Hier im Blog kann man auch einiges über die Anlage nachlesen und aktuell steht heute in meiner Heimatzeitung ebenfalls ein Bericht. Leider mit vielen Bugs u.a. wird der Ertrag von einem kWp für die ganze Anlage angesetzt und ich werde mal wieder als Solarpapst beschrieben, dabei müsste die Redakteurin doch wissen, dass ich nur der Sonnenflüsterer bin…
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Mittwoch, den 9. März 2011 von Erhard Renz
Unter dem Titel “Hauptsache Solar” hab ich bisher Verwechslungen von Solarthermie und Photovoltaik aufgezeigt. Diesmal hab ich ein schönes Bild von einer 5 MW “Dünnschichtanlage” gefunden!

Von wegen überall Dünnschicht! Ich seh nur polikristalline Silizium Module und keine First Solar Module. Das Bild habe ich in der neuesten Ausgabe der Zeitschrift “forum new.power” gefunden. Der Artikel wurde von Sascha Rentzing geschrieben. Ihm würde ich solch einen Fehler nicht zutrauen…
Vermutlich gab es in der Redaktion eine Verwechslung…
Wie richtige “Dünnschicht Kollektoren” aussehen habe ich ja schon bei der TAZ markiert…
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Donnerstag, den 24. Juni 2010 von Erhard Renz
Kollektoren die Strom produzieren erfreuen mich ja immer wieder. Diesmal aber von einer Firma der man die Unterscheidung zwischen Modul und Kollektor zutrauen sollte. Vermutlich bei der Übersetzung des Kinderbuches “Die Erde ist unser Freund” ist der Fehler entstanden.

Warum laut der Überschrift “Sonnenkollektoren” hergestellt werden und im Text Korrekterweise immer von Modulen gesprochen wird dürfte nur dem Texter klar sein. Jedenfalls finde ich das Heftchen von Kyocera insgesamt gelungen. Der kleine “Sola” mit seinem Hund und dem Vogel erfährt in der kleinen Broschüre wie umweltfreundlich Solarmodule sind. So kurz und prägnant wie in diesem Kinderbuch habe ich die Prozesskette vom Silizium zum Modul noch nicht gesehen.
Viel Spaß beim lesen von
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Donnerstag, den 27. Mai 2010 von Erhard Renz
Die Riester Rente kennt inzwischen jeder aber wenn einer unserer Kunden seine Photovoltaikanlage als seine Ralos-Rente bezeichnet dann horchen wir schon auf. Es könnte ja zweideutig gemeint sein. Wenn man sich aber die ganze Rückmeldung anschaut dann ist klar erkenntlich unser Kunde rechnet fest mit seiner Ralos Rente!
Gerne geben ich Ihnen ein paar Daten bezüglich der von Ihnen im April 2009 erstellten Anlage bekannt:
- 62 Module SOLON mit 17,4 kwp Leistung,
- Ertrag am 25.05.2010: 102 kwh
- Ertrag am 24.05.2010: 101 kwh
Sie sehen, die Anlage läuft wie am Schnürchen. Ich nenne sie übrigens nicht Riester-Rente, sondern
meine RALOS-RENTE.
Ich bin überzeugt, im Gegensatz zur gesetzlichen Rente vom Märchen-Erzähler und Ex-Minister Blüm ist diese
Rente: “ABSOLUT SICHER”
Freundliche Grüße an die Fa. RALOS sendet Ihr………………..
P.S.:
Auch die 1. Anlage auf dem Dach der Tennishalle in …… (139 kwp) läuft im 5. Jahr ihres Bestehens einwandfrei. Tages-Ertrag 700 – 800 kwh über Pfingsten 2010.
Vielen Dank für die nette Rückmeldung da macht die Hetzerei bis zum 31.6.2010 wieder richtig Spass!
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Montag, den 5. April 2010 von Erhard Renz
Na endlich mal wieder einen guten Monatsertrag. Es war ja auch Zeit ich bin ja schon depressiv geworden. Nachdem im Januar und Februar zwei Niedrigredkorde erzielt wurden macht der März Hoffnung auf ein gutes Sonnenjahr. Immerhin 366 kWh Strom hat meine Anlage produziert. Auf die installierte (4,32 kWp) Einheit umgerechnet bedeutet dies 85 kWh immerhin.

Natürlich komme ich nicht an das Ausnahmejahr 2003 dran aber die 85 kWh sind ein sehr guter Ertrag. Wie man der Statistik auch entnehmen kann ist von Degration nix zu erkennen. Jetzt hoffe ich mal, daß die guten Erträge in den nächsten Monaten anhalten. Vor allem jetzt im April beginnt das zehnte Jahr meiner PV-Anlage. Meine Darlehen die ich damals aufgenommen habe sind auch fast zurückgezahlt. Noch zwei Halbjahresraten sind zu zahlen und dann hoffe ich mal, daß die Module ihr bestes geben…
Hoffentlich schreibt mir dann die Sonne keine Rechnung.
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Freitag, den 26. Februar 2010 von Erhard Renz
Am 19. + 20.3.2010 sind wir in Erbach beim Autohaus Müller dabei wenn die neue BMW 5er Limousine vorgestellt wird. Wie üblich werden wir Sie über Photovoltaik und über die aktuellen Gesetzesänderungen informieren.
Schauen Sie doch mal vorbei
Auto-Müller GmbH & Co. KG
Robert Bosch Str. 15
64711 Erbach
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Mittwoch, den 12. August 2009 von Erhard Renz
Moser Baer Photovoltaic ist ein “neuer” Player in der Photovoltaik. Erst seit 2006 ist das indische Unternehmen in der PV aktiv. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1983 und seit 1986 produziert Moser Baer Speichermedien. Heute zählt Moser Baer zu Indiens führenden Technologie Unternehmen und zu den drei führenden Hersteller von optischen Speichermedien in der Welt.
Täglich verlassen 30 Millionen CD`s, DVD`s und Blu-ray Discs die Produktionsstätten von Moser Baer. Die Kunden sind so bekannte Firmen wie Sony und TDK.
Moser Baer fertigt mit europäischem Know how und Fertigungsmaschinen aus Deutschland und den USA. Das Solarglas kommt ebenfalls von Saint Gobain Germany.
Von den techn. Daten fallen die Kennzahlen der Moser Baer Solarmodule nur durch die längere garantierte Leistung von mind. 90% der Minimalleistung nach 12 Jahren aus dem Rahmen.
Bei Ralos verwenden wir die “MAX-Serie” die im Leistungsbereich von 190 – 220 Watt angesiedelt ist.
Ansonsten gibt sich Moser Baer bescheiden, sowohl mit seinem Internet Auftritt als auch mit seinen Datenblätter von Broschüren ganz zu schweigen. Da wird in allen Publikationen nur das beschrieben was notwendig ist. Keinerlei Werbe Firlefanz. Für mich sieht das alles sehr solide aus. Die Firma Moser Baer wird uns in der PV Branche noch viel Freude bereiten. Bei Ralos Kunden ist Moser Baer inzwischen schon ein beliebtes Produkt.
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Montag, den 27. Juli 2009 von Erhard Renz
Nachdem alle Module in Bürstadt auf der 5 MW Anlage entkoppelt sind und keinerlei Gefahr von den Modulen mehr ausgehen kann, geben sich die Gutachter die größte Mühe um die Brandursache zu ermitteln.
Auch in den Medien hinterläßt der Brand seine Spuren. Obwohl dort kaum Neuigkeiten zu lesen sind so werden doch immer wieder die alten Geschichten weiterverbreitet. Eine Ausnahme bilder der BSW der ein Hintergrundpapier zum Brandschutz bei PV Anlagen herausgegeben hat. Dort ist u.a. zu lesen:
“Nach Angaben der Mannheimer Versicherung, dem größten Solarversicherer in Deutschland, waren es 2006 2,7 Prozent der Schadensfälle Brände bei Gebäuden mit PV-Aufdachanlagen. 2007 und 2008 sank der Anteil auf rund ein Prozent. Laut Versicherung ist in der überwiegenden Anzahl dieser Schadensfälle die Brandursache nicht an der Solaranlage selbst, sondern im Umfeld der Anlage zu finden (z.B. Scheunenbrand). Trifft doch der seltene Fall ein, dass eine PV-Anlage einen Brand verursacht, kommt es fast nie zu offenem Feuer.”
Etwas reißerisch wird in der Financial Times Deutschland (FTD) von “Pannenserie lähmt Solarbranche” geschrieben. Auch der Fernsehbeitrag vom Hessischen Rundfunk trägt kaum zur Beruhigung bei ausser daß ein beteiligter Feuerwehrmann sehr sachlich erkennt bei seiner Aufdachanlage könnte so ein Brand nicht entstehen. Die Diskussion im Photovoltaikforum hilft auch nicht wirklich weiter. Daß aber auch noch Cadmiumängste ins Spiel geracht werden bei kristallinen Modulen finde ich schon übertrieben.
Alle werden sich noch gedulde müssen. Die Brandursache steht immer noch nicht fest und die rechtlichen Konstellationen sind alles andere als einfach. Deswegen gilt es weiter abzuwarten bis der Brand aufgeklärt wurde.
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Freitag, den 10. Juli 2009 von Erhard Renz
Na dass ist doch mal eine tolle Qualitätsinfo. Solon verlängert seine Produktgarantie von 5 auf 10 Jahre. Damit zeigt Solon, daß sie ein Markenmodul mit höchster Qualität ausliefern. Wo findet man noch solch eine lange Produktgarantie ausser in der Photovoltaik?
Diese Produktgarantie gilt für alle Module, die ab dem 1. Juli 2009 in Europa ausgeliefert werden. SOLON unterstreicht damit den eigenen Qualitätsanspruch und schafft für alle Planungs- und Finanzierungssicherheit. Die Gewissheit, ein Qualitätsprodukt erworben zu haben, wird mit solch einer 10 Jahre lang gültigen Produktgarantie natürlich unterstrichen.
Für die innovativen, hochqualitativen Produkte wurde SOLON bereits mehrfach ausgezeichnet. Das Indachmodul SOLON Black 160/05 gehörte zu den Gewinnern des Innovationspreises der diesjährigen Intersolar, der weltgrößten Photovoltaikfachmesse.
Zuvor war die Produktneuheit bereits auf dem 24. Photovoltaikforum in Bad Staffelstein ausgezeichnet worden.
Natürlich gibt es auch ein paar kleingedruckte Anmerkungen. Diese finden Sie auf der Solon Homepage. Aber diese schmälern in keinster weise diese Innovative Verlängerung der Produkgarantie. Mit diesen “kleingedruckten” Anmerkungen wird nur klargestellt was im einzelnen sich dahinter verbirgt. Ich finde das Klasse!
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Dienstag, den 7. Juli 2009 von Erhard Renz
Bereits gestern abend konnte Entwarnung in Bürstadt gegeben werden. Nach dem Brand auf der weltgrößten Dach Photovoltaikanlage sind die derzeit ca. 16.000 Solarmodule alle entkoppelt. Damit kann die Spannung in den Modulen “nur” noch die üblichen 44 Volt je Modul erreichen. Damit wurden die Arbeiten schneller erledigt als in den ersten Planungen angenommen.
Dieser zeitliche Erfolg war nur möglich durch den Einsatz verschiedenster Montagegruppen die in den letzten Tagen noch hinzugezogen wurden. Dies trotz der Hitze die in der letzten Woche über Bürstadt lag. Selbst die Montagegruppe die zwei Jahre in Spanien Photovoltaikanlagen installiert hat war von den tropischen Temperaturen überrascht. In Bürstadt erreicht man zwar nicht so hohe Temperaturen wie in Spanien aber die hohe Luftfeuchtigkeit führt zu einer enormen Belastung der Monteure.
Als nächstes stehen die Untersuchungen der Fachleute an. Erst wenn diese Gutachten vorliegen wird es möglich sein weitere Schritte einzuleiten.
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Sonntag, den 5. Juli 2009 von Erhard Renz
Ich habe ja schon mehrfach vom Brand auf der 5 MW Anlage in Bürstadt berichtet. Inzwischen hat dieser Brand in der Presse seine Runde gemacht. Wir werden uns an diesen Diskussionen nicht beteiligen. Nicht zum jetzigen Zeitpunkt. Wir haben wichtigeres zu tun als mit jedem Pressevertreter das wenn und aber durchzusprechen.
Die Ralos sichert aber das Solardach und dies ist momentan vorrangig.
Seit dem Brand am 21.6. haben die Mitarbeiter der Spedition ein Problem. Sie sollen in der Halle arbeiten obwohl sie wissen über ihren Köpfen liegen tausende Solarmodule mit 792 Volt Leerlaufspannung. Diese 792 Volt kommen natürlich nur zum tragen wenn die Sonne scheint, aber genau dies tut die Sonne derzeit ausgiebig über Bürstadt.
Deshalb wurden als Erstmassnahme Brandwachen auf den Sheddächern positioniert. Auf jedes Dach wurden zwei Pulverlöscher zur Erst- Brandbekämpfung gestellt. Alle diese Massnahmen sind mit der Feuerwehr abgesprochen. Auch hier nochmals mein Dank an alle beteiligten Feuerwehrfrauen und -männer. Ihr habt einen tollen Job gemacht.
Wir hatten bereits die Feuerwehr bei der Inbetriebnahme über die Photovoltaikanlage informiert und mit den Verantwortlichen das verhalten im Brandfall besprochen. Die jetzige Rückmeldung aus der Wehr “im Brandfall sieht vieles anders aus” haben wir sofort aufgegriffen. Ralos hat die Löschmannschaft zu einer Übung nach Michelstadt eingeladen. Dort werden wir ähnliche Übungen in der Solarakademie wie mit der Erbacher Feuerwehr durchführen. Vermutlich wird auch keiner aus der Wehr hungrig oder durstig nach Hause fahren.
Wie kommt diese Spannung in den Modulen zustande. Auf der Anlage sind entweder 17 oder 18 Module zu einem String verschaltet. Eines dieser Module liefert eine Spannung von 44 Volt. Da die Module noch im String von max. 18 Modulen verschaltet sind, kann eine Spannung von 792 Volt (44 mal 18) auftreten. Diese hohe Spannung in den Modulen muss weg bis die Brandursache geklärt ist. Deshalb wurde beschlossen die ca. 16.000 Solarmodule auf den Shed Dächern 1 bis 10 zu entkoppeln. Auf Shed 11 bis 16 liegen derzeit ja keine Module da diese ausgetauscht werden sollen. Mit der Montage dieser ausgetauschten Module sollte am 22.6.2009 begonnen werden. Diese Montage wurde natürlich erst einmal verschoben.
Was bedeutet entkoppeln? Die Module werden “demontiert” und dabei werden die Verbindungskabel zu den Nachbarmodulen getrennt. Man könnte auch sagen die Stecker werden gezogen. Danach werden die Module wieder auf dem Dach montiert. Diese Dachmontage wurde nötig weil die Module den Regenschutz für das Gebäude darstellen. Bei einem Starkregen am 1.7. im nur 15 km entfernten Viernheim kamen schließlich 40 Liter Regen je qm runter… Mit der Entkopplung hat jedes Module nur noch 44 Volt maximal Spannung.
Der Dachbesitzer hat für die Sicherungsmassnahmen uns 10 Tage zugestanden. Die Frist läuft am Mittwoch abend ab. Wir haben alles mögliche (z.B. auch Sonntagsarbeit) getan um diese Frist einzuhalten. Zum einen um die Vorgaben des Dachbesitzers zu erfüllen aber hauptsächlich um den Mitarbeitern der Spedition die Ängste zu nehmen. Dies sind jetzt die wichtigsten Tätigkeiten. Ich bin seit heute nachmittag sicher, wir die Ralos, wir werden dies schaffen.
Natürlich bin auch ich so oft wie möglich vor Ort. So braune Arme hab ich schon lange nicht mehr gehabt. Allerdings bin ich abends nach zehn bis zwölf Stunden “Sonnenstudio” platt wie eine Flunder und der Blog kommt etwas zu kurz. Aber auch dafür müsst ihr Verständnis haben…
Ich möchte weiterhin auf diesem Weg offen kommunizieren. Damit alle aus diesem Brand wenigstens etwas lernen, wie im Ernstfall damit umzugehen ist.
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Sonntag, den 28. Juni 2009 von Erhard Renz
Nach dem Brand der 5 MW Anlage in Bürstadt wurde bereits die komplette Anlage abgeschaltet. Dies geschieht aus Vorsorge und dient der Sicherheit. Das bedeutet, die vier Wechselrichter wurden abgeschaltet. Ausserdem wurden die Kabel die von den einzelnen Strings an die Sammelstelle geführt werden ebenfalls auch entfernt.

Auf dem Foto kann man die Kabel, die von den Strings (gelb und rote Kennzeichnung) kommen, erkennen. Auch diese Kabelverbindungen wurden gelöst. Auf dem 5 MW Dach sind ca. 150 dieser Kästen installiert. Damit kann derzeit bei Sonnenschein nur noch im String selbst eine Spannung entstehen.
Auf dem Dach sind 18 Module zu einem String verschaltet. Da jedes Modul eine Spannung von 44 Volt produzieren kann, könnten knapp 800 Volt Spannung in jedem String entstehen. Deshalb wurde beschlossen die Module zu trennen. Dies bedeutet, daß die derzeit auf dem Dach befindlichen Module alle demontiert und die Kabelverbindungen gelöst werden müssen. Damit das Dach seine Dichtigkeit behält müssen diese Module anschließend wieder verlegt werden. Diese Arbeiten werden derzeit auf dem Dach erledigt.
Parallel dazu sind natürlich die Fachleute und Gutachter auf der Suche nach der Brandursache. Natürlich haben alle Beteiligten eine großes Interesse daran die Anlage wieder in einem ordnungsgemäßen Zustand ans Netz zu bringen. Dies geht erst dann wenn alle vom Risikolosen Betrieb der Anlage überzeugt sind.
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Donnerstag, den 25. Juni 2009 von Erhard Renz
Nachdem BP Solar bisher keine Stellungnahmen veröffentlicht hat, ausser im Südhessen Morgen “Wir waren so schnell wie möglich vor Ort, um die Sache zu analysieren” gibt es heute eine Stellungnahme in den Solarthemen. Leider derzeit nur in der Papierausgabe.
Die Solarthemen “verbinden” den Brand mit der Rückrufaktion von BP Solar wegen brandgefährdeten Anschlussdosen der Saturn-5-Serie. Diese Aktion wurde von BP Solar vor drei Jahren gestartet allerdings bis heute nicht vollständig abgeschlossen.
In einer ersten Stellungnahme gegenüber den Solarthemen schrieb BP am Tag nach dem Brand:
“Die betroffenen Laminate sind alle aus der Saturn-7-Serie. Das Anschlussdosen Design bei der Saturn-7-Serie wurde mit einem neuen Verfahren für die Befestigung und Verlötung der Anschlusskabel optimiert. Zusäätzlich wurden Schulungen für die Montagemitarbeiter in der Produktion intensiviert und die Zertifizierungsprozesse verstärkt. Die Einführung des IntegrabusTM hat darüber hinaus die Sicherheit der Anschlussdose erhöht. Die Untersuchungen des gestrigen Vorfalls in Bürstadt hat BP Solar gerade erst eingeleitet. Daher ist die Ursachenanalyse zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht ausgeschlossen.”
Mehr gibt es derzeit von BP Solar nicht. Diese Info wurde anscheinend nur an die Solarthemen gegeben. Wir sind der Meinung BP Solar muß offensiver auf seiner eigenen Homepage von diesem Brandschaden berichten. Jeder Photovoltaikanlagen Besitzer mit BP Solar Module sollte vom aktuellen Brand wissen und seine eigenen Schlüsse daraus ziehen können.
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Dienstag, den 23. Juni 2009 von Erhard Renz
Eigentlich wollte ich gestern und heute über die tollen Veranstaltungen am Wochenende berichten. Zum einen war die Meisterschaftsfeier der Solarbundesliga in Bürstadt und zum anderen habe ich im Odenwald bei einem guten Solarfreund mit vielen Solarfreund(inn)en :-) “bis in die Puppen” gefeiert.
Leider muß ich aber von einer äußerst unangenehmen Sache berichten. Am Sonntag gegen 13.15 Uhr bekam ich von Claus die tel. Nachricht auf dem Dach von Fiege brennt es. Ich war gerade mit dem Ralos Transporter in Riedrode und wollte auf der Meisterschaftsfeier aufräumen und bin natürlich sofort “zu meinem Dach” gefahren.
Der erste Eindruck war schrecklich. Mehrere Feuerwehrfahrzeuge und viele (ca. 70) Feuerwehrleute waren an der Brandstelle. Da der Brand schon gelöscht war kletterte ich über die Brandleiter auf das Dach. Dort waren mehrere Mitarbeiter der Fa. activ solar und einige Feuerwehrleute bereits am sichern der Brandstelle. Der Brandherd war auf ca. 50 qm begrenzt aber um den Brandherd rum mussten auch die verschmorten Module entfernt werden. Da während der Brand Löschung die Kabel der Module gekappt wurden entfernten die Monteure alle dazugehörigen Module. Insgesamt ca. 100 kWp. Danach wurde die komplette Anlage stillgelegt indem alle Verbindungen gelöst und alle vier Wechselrichter vom Netz genommen wurden.
Es gilt als erstes dem Aufmerksamen Anwohner der den Rauch bemerkt und gemeldet hat zu danken. Ebenso den Feuerwehrleuten die so schnell und kompetent den Brand gelöscht haben. Natürlich auch allen von activ Solar die ebenfalls schnell vor Ort waren und den Feuerwehrleuten mit Rat und Tat zur Seite standen.
Da ich jetzt gleich wieder vor Ort fahre möchte ich nur kurz noch auf einen Artikel im Südhessen Morgen eingehen. Dort wird behauptet der “Sonnenflüsterer schweigt”. Ich finde es unverschämt dies in der Montagsausgabe zu schreiben. Ich hatte auf dem Dach während den Aufräumarbeiten einen Anruf vom Bürgermeister. Er fragte mich ob er meine Handy Nr. an die Presse weitergeben darf. Ich habe dies verneint weil ich am Sonntag auf dem Dach besseres zu tun habe. Vielen Dank an den Bürgermeister. Aber mit der Redakteurin muss ich noch ein paar Takte plaudern.
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Montag, den 9. März 2009 von Erhard Renz
Das freut uns natürlich!
Herzlichen Glückwunsch an unseren Partner Solon!
Auf dem 24. Symposium Photovoltaische Solarenergie ging der Innovationspreis an unseren Partner Solon. Es freut uns natürlich, daß wir wieder einmal mit der Zusammenarbeit von Solon richtig lagen. Wir werden immer gefragt warum wir uns für bestimmte Module entschieden haben. Wenn wir dann von langjähriger Zusammenabeit zu beiderseitiger Zufriedenheit reden, dann schauen uns die Kunden fragend an. Aber so ist es nun mal. Wer jahrelang, tagtäglich Solarmodule verbaut und auch die Rückmeldungen von Kunden erhält der weiß warum er auf zuverlässige Partner setzt.
Der Kunde will aber auch sehen, daß die Modulhersteller Innovativ agieren. Deshalb hilft uns diese neutrale Auszeichnung von dem “Solar Orakel” der Branche, dem Staffelsteiner Symposium. Damit können wir wieder gestärkt zu unseren Kunden gehen und das Solon / Ralos Premium Paket anbieten.
Nochmal Herzlichen Glückwunsch an die Berliner Solarmodulhersteller.
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Montag, den 9. März 2009 von Erhard Renz
Neuer negativ Ertragswert im Februar.
Es ist traurig aber 2009 fing zu gut an um wahr zu sein. Leider hat meine Anlage im Februar nur 35 kWh je installiertem kWp produziert. So wenig war es noch nie seit 2002. Das schlechteste Ergebnis bisher aus dem Jahr 2006 waren 37 kWh. Im Superjahr 2003 hatte ich 76 kWh allein im Februar eingefahren. Für diese 76 kWh musste ich dieses Jahr den Januar (41 kWh) und den Februar (35 kWh) zusammen zählen um das gleiche Ergebnis zu erzielen.
Alles Jammern hilft nicht. Solarenergie ist ein Naturprodukt und unsere Solarmodule können nur das in Strom umwandeln was von der Sonne am Dach angeliefert wird. Wenn viele Wolken den Himmel bedecken dann kommt nun mal am Dach nix mehr an.
Ich kann sogar noch froh sein denn der Durchschnitt (lt. SFV) von über 50 Photovoltaikanlagen im Mannheimer Postleitzahlenbereich liegt bei ca. 33 kWh. Da bleibt nur auf einen Sonnenreichen Frühling zu hoffen.
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Dienstag, den 17. Februar 2009 von Erhard Renz
Ich habe ja schon öfters über verschiedene Lieferanten von Modulen hier geschrieben. Für 2009 hat Ralos mit sieben verschiedenen Herstellern Lieferverträge abgeschlossen. In nächste Zeit werde ich die vergleichbaren Kennzahlen aus den Datenblättern der Modul Lieferanten darstellen. Heute möchte ich als erstes die Firmen und die entsprechenden Modultypen auflisten. Wobei die aufgeführten Leistungsklassen dieser Modultypen die derzeit am häufigsten gelieferten Module sind. Diese Leistungsklassen können sich je nach Hersteller im Laufe des Jahres verschieben. Da der Herstellungsprozess optimiert wird geht die Tendenz in Richtung Leistungsstärkerer Module.
Die zweite Folie listet die Leistungsgarantien der Lieferanten auf. Fast alle Hersteller geben die Garantie nach 10 Jahr noch 90% Leistung und nach 25 Jahren noch 80% der Leistung. Nur die Fa. Moserbaer legt noch einen drauf und garantiert die 90% Leistung für 12 Jahre. Man kann an dieser Aufstellung sehen, daß die Hersteller schon eng beieinander liegen aber trotzdem gibt es kleine Unterschiede. Das wird sich bei den weiteren Vergleichen noch zeigen.
Wir von Ralos empfehlen Ihnen je nach Gegebenheit vor Ort ein Modul. Natürlich wird es auch vorkommen, daß Module eines Herstellers momentan nicht verfügbar sind. Dies kann die unterschiedlichsten Ursachen haben, deshalb sollten Sie sich nicht auf ein Modul festlegen sondern sich die Argumente unserer Vertriebsmitarbeiter anhören. Was Sie allerdings gleich sagen sollten sind Ihre Vorlieben für Qualität oder deutsche Produkte oder günstige Preise oder sonstige Vorlieben. Dann kann unser Vertriebsmitarbieter Ihre Wünsche von Anfang an in seinen Planungen berücksichtigen.
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Sonntag, den 15. Februar 2009 von Erhard Renz
Ich habe ja schon oft über meine eigene PV-Anlage geschrieben. EInen Großteil dieser Artikel erhält man durch anklicken von “Ertrag” in der Tag-Cloud (Neudeutsch – Schlagwort Wolke!).
Aufgrund meiner guten Ertragsdatenlage seit Februar 2001 sind mir einige Auswertungen möglich. Nachdem ich in meinem Angebot nachgelesen habe, daß meine poly-kristallinen Module (Solarex Megaline 80 S) einen Wirkungsgrad von 13,9 % haben sollen, wollte ich den tatsächlichen Praxis- Wirkungsgrad ermitteln. Dazu mußte ich erst einmal die bedeckte Fläche meiner 54 Solarex Module ermitteln. Da die 80 Watt Module 1456 mm lang und 502 mm breit sind habe ich eine Modulfläche von 39,47 qm und damit bei einer 4,32 kWp (80 mal 54 Stück) Anlage je installiertem kWp 9,14 qm Modulfläche.
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Dienstag, den 23. Dezember 2008 von Erhard Renz
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Montag, den 22. Dezember 2008 von Malte Vögler
Sich mit einem neuen Thema auseinanderzusetzen heist auch auf viele neue Fachbegriffe zu stolpern. Dabei möchte Ich Ihnen etwas helfen und habe eine kleine Liste von immer wieder auftreffenden Schlagwörtern im Bereich der Photovoltaik zusammen gestellt.
Direkte Sonnenstrahlung
So werden jene Lichtstrahlen bezeichnet welche direkt und ungestört von der Sonne auf ein Objekt auf der Erde trifft.
Diffuse Sonnenstrahlung
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Mittwoch, den 17. Dezember 2008 von Norbert Spangler
Meine Name ist Norbert Spangler (n.spangler at ralos.de). Im Rahmen des Vertriebs von Ralos betreue ich die Region Frankfurt-Hanau-Offenbach.
Anfang Oktober bekamen wir einen Hinweis, dass in der „Sonnenstadt Hessens“ Nidderau ein Bürgersolaranlage über die Sonneninitiative e.V. in Marburg geplant war. Nachdem Klaus Bormann und ich uns dort über das Vorhaben informiert hatten war uns klar, dass dies ein sehr interessantes Projekt ist, vor allem weil dies der Beginn einer vielversprechenden Zusammenarbeit mit der Sonneninitiative e.V. sein könnte. Eine 30 KWp-Anlage dann gemäß den Wünschen des Kunden zu planen und anzubieten war eine leichte Übung. Das eigentliche Problem war dann jedoch die Verfügbarkeit der vorgesehenen Solon-Module und der Wannen für die Aufständerung. Eigentlich haben wir 2008 keine Module mehr, erfuhren wir von Eylem Häußler aus der Zentrale.
Aber wo Probleme sind gibt es auch Lösungen.
So wurden die guten Kontakte zu unserem Lieferanten Solon intensiviert und wir bekamen einen „Nachschlag“. Dass wegen des großen Interesses die Anlage auch 40,5 KWp erweitert wurde sei nur nebenbei erwähnt. Rechtzeitig wurden Module und auf den letzten Drücker auch die Wannen geliefert. Aber als der Bau dann beginnen sollte kam das Wetter.
Aber auch diese Widrigkeiten wurden umschifft und am 12. Dezember wurde die Photovoltaikanlage mit einer kleinen Einweihung dann den 18 Eigentümern übergeben. Diese konnten dann vor Ort „ihre Module“ in Augenschein nehmen und zeigten sich hochzufrieden von der gelieferten Qualität und der Ausführung der Arbeiten.

Volker Klös (4.v.l. ganz in schwarz) von der Sonneninitiative e.V. gibt Informationen zur Photovoltaikanlage
Dabei haben 8 Teilnehmer mit einem Anteil von 1 KWp sich erstmalig engagiert, die anderen lagen zwischen 2 und 6 KWp. Dies zeigt, dass man auch ohne eigenes Dach und großem finanziellen Aufwand sich an einer derartigen PV-Anlage beteiligen kann.
In einem abschließenden Gespräch mit Herrn Klös von der Sonneninitiative e.V. wurde wurde die gelungene Abwicklung des Projektes bestätigt und eine Fortsetzung der Zusammenarbeit beschlossen.
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Dienstag, den 16. Dezember 2008 von Erhard Renz
Angeregt durch einen Kommentar von H. Wolfgang Konz zum Artikel “Photovoltaikanlagen seit 2006 um 15% billiger” möchte ich zur Preissituation von Photovoltaikanlagen bloggen.
Als erstes finde ich es nicht negativ für die Branche wenn wir sinkende Preise vermelden können!
Sowohl die Hersteller als auch wir Montagefirmen optimieren ständig unsere Prozesse. Schließlich schaffen wir dies jedes Jahr seit 2001. Seit dieser Zeit wurde die Vergütung jährlich um 5% reduziert. Auch wenn sich die Verkaufspreise nicht im gleichen Rhythmus kontinuierlich gleichmäßig nach unten bewegt haben so war die Richtung doch klar. Photovoltaik wurde jedes Jahr günstiger.
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Dienstag, den 25. November 2008 von Erhard Renz
Aus einer konkreten Anfrage möchte ich zum vielgefragten Thema Elektrosmog was schreiben.
Als gesetzliche Grenzwerte für die elektromagnetische Strahlung wird die 26. Bundes-Immissionsschutz-Verordnung (BImSchV) und die Vornorm zum Schutz von Personen VDE V0848 4/A3 1995 07 herangezogen.
Da sich die BImSchV und die VDE auf gesicherte pathogene (krankheitsauslösende) Effekte beschränken, werden auch baubiologische Empfehlungen mit berücksichtigt. Damit das ganze nicht zu trocken wird habe ich die Werte verglichen mit im Alltag vorkommenden elektrischen Geräten.
Elektrosmog wird umgangssprachlich für elektromagnetsiche Umweltverträglichkeit (EMVU) verwendet. Darunter wird die Wirkung elektromagnetischer Felder auf die Umwelt und insbesondere den Menschen
verstanden. Neben dem natürlichen Erdmagnetfeld werden elektromagnetische Felder durch eine Vielzahl von Elektrogeräten oder elektrischen Anlagen erzeugt. Hierbei sind je nach Gerät erzeugte Gleichfelder, niederfrequente Wechselfelder und hochfrequente Wechselfelder zu unterscheiden.
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Freitag, den 7. November 2008 von Erhard Renz
Jetzt muß ich aber die Anlagen von Ralos Italy Nord mal vorstellen. Es liegen einfach zuviele Artikel vor und ich komme mit den Themen nicht mehr nach…
Nachdem die Anlagen sowohl in der neuesten Zeitschrift von Photovoltaik (11/2008) als auch im Photovoltaik&Solar Blog vorgestellt wurden muß ich einfach diesen Bericht vorziehen. Bei den Bildern habe ich allerdings die Befürchtung, daß die Landschaft mehr interessiert als die Photovoltaikanlage…

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