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ralosBlog - Die sonnige Seite vom Leben   
Erhard Renz

19. – 20.3.2010 Markteinführung BMW 5er Limousine

Freitag, den 26. Februar 2010 von Erhard Renz

Am 19. + 20.3.2010 sind wir in Erbach beim Autohaus Müller dabei wenn die neue BMW 5er Limousine vorgestellt wird. Wie üblich werden wir Sie über Photovoltaik und über die aktuellen Gesetzesänderungen informieren.

Schauen Sie doch mal vorbei

Auto-Müller GmbH & Co. KG
Robert Bosch Str. 15
64711 Erbach

Erhard Renz

Moser Baer Photo Voltaic (MBPV)

Mittwoch, den 12. August 2009 von Erhard Renz

Moser Baer Photovoltaic ist ein “neuer” Player in der Photovoltaik. Erst seit 2006 ist das indische Unternehmen in der PV aktiv. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1983 und seit 1986 produziert Moser Baer Speichermedien. Heute zählt Moser Baer zu Indiens führenden Technologie Unternehmen und zu den drei führenden Hersteller von optischen Speichermedien in der Welt.

Täglich verlassen 30 Millionen CD`s, DVD`s und Blu-ray Discs die Produktionsstätten von Moser Baer. Die Kunden sind so bekannte Firmen wie Sony und TDK.

Moser Baer fertigt mit europäischem Know how und Fertigungsmaschinen aus Deutschland und den USA. Das Solarglas kommt ebenfalls von Saint Gobain Germany.

Von den techn. Daten fallen die Kennzahlen der Moser Baer Solarmodule nur durch die längere garantierte Leistung von mind. 90% der Minimalleistung nach 12 Jahren aus dem Rahmen. :-)

Bei Ralos verwenden wir die “MAX-Serie” die im Leistungsbereich von 190 – 220 Watt angesiedelt ist.

Ansonsten gibt sich Moser Baer bescheiden, sowohl mit seinem Internet Auftritt als auch mit seinen Datenblätter von Broschüren ganz zu schweigen. Da wird in allen Publikationen nur das beschrieben was notwendig ist. Keinerlei Werbe Firlefanz. Für mich sieht das alles sehr solide aus. Die Firma Moser Baer wird uns in der PV Branche noch viel Freude bereiten. Bei Ralos Kunden ist Moser Baer inzwischen schon ein beliebtes Produkt.

Erhard Renz

Gutachter geben sich die Türklinke in die Hand

Montag, den 27. Juli 2009 von Erhard Renz

Nachdem alle Module in Bürstadt auf der 5 MW Anlage entkoppelt sind und keinerlei Gefahr von den Modulen mehr ausgehen kann, geben sich die Gutachter die größte Mühe um die Brandursache zu ermitteln.

Auch in den Medien hinterläßt der Brand seine Spuren. Obwohl dort kaum Neuigkeiten zu lesen sind so werden doch immer wieder die alten Geschichten weiterverbreitet. Eine Ausnahme bilder der BSW der ein Hintergrundpapier zum Brandschutz bei PV Anlagen herausgegeben hat. Dort ist u.a. zu lesen:

“Nach Angaben der Mannheimer Versicherung, dem größten Solarversicherer in Deutschland, waren es 2006 2,7 Prozent der Schadensfälle Brände bei Gebäuden mit PV-Aufdachanlagen. 2007 und 2008 sank der Anteil auf rund ein Prozent. Laut Versicherung ist in der überwiegenden Anzahl dieser Schadensfälle die Brandursache nicht an der Solaranlage selbst, sondern im Umfeld der Anlage zu finden (z.B. Scheunenbrand). Trifft doch der seltene Fall ein, dass eine PV-Anlage einen Brand verursacht, kommt es fast nie zu offenem Feuer.”

Etwas reißerisch wird in der Financial Times Deutschland (FTD) von “Pannenserie lähmt Solarbranche” geschrieben. Auch der Fernsehbeitrag vom Hessischen Rundfunk trägt kaum zur Beruhigung bei ausser daß ein beteiligter Feuerwehrmann sehr sachlich erkennt bei seiner Aufdachanlage könnte so ein Brand nicht entstehen. Die Diskussion im Photovoltaikforum hilft auch nicht wirklich weiter. Daß aber auch noch Cadmiumängste ins Spiel geracht werden bei kristallinen Modulen finde ich schon übertrieben.

Alle werden sich noch gedulde müssen. Die Brandursache steht immer noch nicht fest und die rechtlichen Konstellationen sind alles andere als einfach. Deswegen gilt es weiter abzuwarten bis der Brand aufgeklärt wurde.

Erhard Renz

Solon verlängert Produktgarantie auf 10 Jahre

Freitag, den 10. Juli 2009 von Erhard Renz

Na dass ist doch mal eine tolle Qualitätsinfo. Solon verlängert seine Produktgarantie von 5 auf 10 Jahre. Damit zeigt Solon, daß sie ein Markenmodul mit höchster Qualität ausliefern. Wo findet man noch solch eine lange Produktgarantie ausser in der Photovoltaik?

Diese Produktgarantie gilt für alle Module, die ab dem 1. Juli 2009 in Europa ausgeliefert werden. SOLON unterstreicht damit den eigenen Qualitätsanspruch und schafft für alle Planungs- und Finanzierungssicherheit. Die Gewissheit, ein Qualitätsprodukt erworben zu haben, wird mit solch einer 10 Jahre lang gültigen Produktgarantie natürlich unterstrichen.

Für die innovativen, hochqualitativen Produkte wurde SOLON bereits mehrfach ausgezeichnet. Das Indachmodul SOLON Black 160/05 gehörte zu den Gewinnern des Innovationspreises der diesjährigen Intersolar, der weltgrößten Photovoltaikfachmesse.
Zuvor war die Produktneuheit bereits auf dem 24. Photovoltaikforum in Bad Staffelstein ausgezeichnet worden.

Natürlich gibt es auch ein paar kleingedruckte Anmerkungen. Diese finden Sie auf der Solon Homepage. Aber diese schmälern in keinster weise diese Innovative Verlängerung der Produkgarantie. Mit diesen “kleingedruckten” Anmerkungen wird nur klargestellt was im einzelnen sich dahinter verbirgt. Ich finde das Klasse!

Erhard Renz

Entkopplung beendet

Dienstag, den 7. Juli 2009 von Erhard Renz

Bereits gestern abend konnte Entwarnung in Bürstadt gegeben werden. Nach dem Brand auf der weltgrößten Dach Photovoltaikanlage sind die derzeit ca. 16.000 Solarmodule alle entkoppelt. Damit kann die Spannung in den Modulen “nur” noch die üblichen 44 Volt je Modul erreichen. Damit wurden die Arbeiten schneller erledigt als in den ersten Planungen angenommen.

Dieser zeitliche Erfolg war nur möglich durch den Einsatz verschiedenster Montagegruppen die in den letzten Tagen noch hinzugezogen wurden. Dies trotz der Hitze die in der letzten Woche über Bürstadt lag. Selbst die Montagegruppe die zwei Jahre in Spanien Photovoltaikanlagen installiert hat war von den tropischen Temperaturen überrascht. In Bürstadt erreicht man zwar nicht so hohe Temperaturen wie in Spanien aber die hohe Luftfeuchtigkeit führt zu einer enormen Belastung der Monteure.

Als nächstes stehen die Untersuchungen der Fachleute an. Erst wenn diese Gutachten vorliegen wird es möglich sein weitere Schritte einzuleiten.

Erhard Renz

Sicherheit geht vor

Sonntag, den 5. Juli 2009 von Erhard Renz

Ich habe ja schon mehrfach vom Brand auf der 5 MW Anlage in Bürstadt berichtet. Inzwischen hat dieser Brand in der Presse seine Runde gemacht. Wir werden uns an diesen Diskussionen nicht beteiligen. Nicht zum jetzigen Zeitpunkt. Wir haben wichtigeres zu tun als mit jedem Pressevertreter das wenn und aber durchzusprechen.

Die Ralos sichert aber das Solardach und dies ist momentan vorrangig.

Seit dem Brand am 21.6. haben die Mitarbeiter der Spedition ein Problem. Sie sollen in der Halle arbeiten obwohl sie wissen über ihren Köpfen liegen tausende Solarmodule mit 792 Volt Leerlaufspannung. Diese 792 Volt kommen natürlich nur zum tragen wenn die Sonne scheint, aber genau dies tut die Sonne derzeit ausgiebig über Bürstadt.

Deshalb wurden als Erstmassnahme Brandwachen auf den Sheddächern positioniert. Auf jedes Dach wurden zwei Pulverlöscher zur Erst- Brandbekämpfung gestellt. Alle diese Massnahmen sind mit der Feuerwehr abgesprochen. Auch hier nochmals mein Dank an alle beteiligten Feuerwehrfrauen und -männer. Ihr habt einen tollen Job gemacht.

Wir hatten bereits die Feuerwehr bei der Inbetriebnahme über die Photovoltaikanlage informiert und mit den Verantwortlichen das verhalten im Brandfall besprochen. Die jetzige Rückmeldung aus der Wehr “im Brandfall sieht vieles anders aus” haben wir sofort aufgegriffen. Ralos hat die Löschmannschaft zu einer Übung nach Michelstadt eingeladen. Dort werden wir ähnliche Übungen in der Solarakademie wie mit der Erbacher Feuerwehr durchführen. Vermutlich wird auch keiner aus der Wehr hungrig oder durstig nach Hause fahren. :-)

Wie kommt diese Spannung in den Modulen zustande. Auf der Anlage sind entweder 17 oder 18 Module zu einem String verschaltet. Eines dieser Module liefert eine Spannung von 44 Volt. Da die Module noch im String von max. 18 Modulen verschaltet sind, kann eine Spannung von 792 Volt (44 mal 18) auftreten. Diese hohe Spannung in den Modulen muss weg bis die Brandursache geklärt ist. Deshalb wurde beschlossen die ca. 16.000 Solarmodule auf den Shed Dächern 1 bis 10 zu entkoppeln. Auf Shed 11 bis 16 liegen derzeit ja keine Module da diese ausgetauscht werden sollen. Mit der Montage dieser ausgetauschten Module sollte am 22.6.2009 begonnen werden. Diese Montage wurde natürlich erst einmal verschoben.

Was bedeutet entkoppeln? Die Module werden “demontiert” und dabei werden die Verbindungskabel zu den Nachbarmodulen getrennt. Man könnte auch sagen die Stecker werden gezogen. Danach werden die Module wieder auf dem Dach montiert. Diese Dachmontage wurde nötig weil die Module den Regenschutz für das Gebäude darstellen. Bei einem Starkregen am 1.7. im nur 15 km entfernten Viernheim kamen schließlich 40 Liter Regen je qm runter… Mit der Entkopplung hat jedes Module nur noch 44 Volt maximal Spannung.

Der Dachbesitzer hat für die Sicherungsmassnahmen uns 10 Tage zugestanden. Die Frist läuft am Mittwoch abend ab. Wir haben alles mögliche (z.B. auch Sonntagsarbeit) getan um diese Frist einzuhalten. Zum einen um die Vorgaben des Dachbesitzers zu erfüllen aber hauptsächlich um den Mitarbeitern der Spedition die Ängste zu nehmen. Dies sind jetzt die wichtigsten Tätigkeiten. Ich bin seit heute nachmittag sicher, wir die Ralos, wir werden dies schaffen.

Natürlich bin auch ich so oft wie möglich vor Ort. So braune Arme hab ich schon lange nicht mehr gehabt. Allerdings bin ich abends nach zehn bis zwölf Stunden “Sonnenstudio” platt wie eine Flunder und der Blog kommt etwas zu kurz. Aber auch dafür müsst ihr Verständnis haben…

Ich möchte weiterhin auf diesem Weg offen kommunizieren. Damit alle aus diesem Brand wenigstens etwas lernen, wie im Ernstfall damit umzugehen ist.

Erhard Renz

Anlage in Bürstadt wurde komplett abgeschaltet

Sonntag, den 28. Juni 2009 von Erhard Renz

Nach dem Brand der 5 MW Anlage in Bürstadt wurde bereits die komplette Anlage abgeschaltet. Dies geschieht aus Vorsorge und dient der Sicherheit. Das bedeutet, die vier Wechselrichter wurden abgeschaltet. Ausserdem wurden die Kabel die von den einzelnen Strings an die Sammelstelle geführt werden ebenfalls auch entfernt.

Photovoltaik Verschaltung auf der weltgrößten Dach Photovoltaikanlage

Auf dem Foto kann man die Kabel, die von den Strings (gelb und rote Kennzeichnung) kommen, erkennen. Auch diese Kabelverbindungen wurden gelöst. Auf dem 5 MW Dach sind ca. 150 dieser Kästen installiert. Damit kann derzeit bei Sonnenschein nur noch im String selbst eine Spannung entstehen.

Auf dem Dach sind 18 Module zu einem String verschaltet. Da jedes Modul eine Spannung von 44 Volt produzieren kann, könnten knapp 800 Volt Spannung in jedem String entstehen. Deshalb wurde beschlossen die Module zu trennen. Dies bedeutet, daß die derzeit auf dem Dach befindlichen Module alle demontiert und die Kabelverbindungen gelöst werden müssen. Damit das Dach seine Dichtigkeit behält müssen diese Module anschließend wieder verlegt werden. Diese Arbeiten werden derzeit auf dem Dach erledigt.

Parallel dazu sind natürlich die Fachleute und Gutachter auf der Suche nach der Brandursache. Natürlich haben alle Beteiligten eine großes Interesse daran die Anlage wieder in einem ordnungsgemäßen Zustand ans Netz zu bringen. Dies geht erst dann wenn alle vom Risikolosen Betrieb der Anlage überzeugt sind.

Erhard Renz

Erste Reaktion von BP Solar in Solarthemen zum Brand in Bürstadt

Donnerstag, den 25. Juni 2009 von Erhard Renz

Nachdem BP Solar bisher keine Stellungnahmen veröffentlicht hat, ausser im Südhessen Morgen “Wir waren so schnell wie möglich vor Ort, um die Sache zu analysieren” gibt es heute eine Stellungnahme in den Solarthemen. Leider derzeit nur in der Papierausgabe.

Die Solarthemen “verbinden” den Brand mit der Rückrufaktion von BP Solar wegen brandgefährdeten Anschlussdosen der Saturn-5-Serie. Diese Aktion wurde von BP Solar vor drei Jahren gestartet allerdings bis heute nicht vollständig abgeschlossen.

In einer ersten Stellungnahme gegenüber den Solarthemen schrieb BP am Tag nach dem Brand:
“Die betroffenen Laminate sind alle aus der Saturn-7-Serie. Das Anschlussdosen Design bei der Saturn-7-Serie wurde mit einem neuen Verfahren für die Befestigung und Verlötung der Anschlusskabel optimiert. Zusäätzlich wurden Schulungen für die Montagemitarbeiter in der Produktion intensiviert und die Zertifizierungsprozesse verstärkt. Die Einführung des IntegrabusTM hat darüber hinaus die Sicherheit der Anschlussdose erhöht. Die Untersuchungen des gestrigen Vorfalls in Bürstadt hat BP Solar gerade erst eingeleitet. Daher ist die Ursachenanalyse zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht ausgeschlossen.”

Mehr gibt es derzeit von BP Solar nicht. Diese Info wurde anscheinend nur an die Solarthemen gegeben. Wir sind der Meinung BP Solar muß offensiver auf seiner eigenen Homepage von diesem Brandschaden berichten. Jeder Photovoltaikanlagen Besitzer mit BP Solar Module sollte vom aktuellen Brand wissen und seine eigenen Schlüsse daraus ziehen können.

Erhard Renz

Feuer auf Weltgrößter Dach Photovoltaikanlage

Dienstag, den 23. Juni 2009 von Erhard Renz

Eigentlich wollte ich gestern und heute über die tollen Veranstaltungen am Wochenende berichten. Zum einen war die Meisterschaftsfeier der Solarbundesliga in Bürstadt und zum anderen habe ich im Odenwald bei einem guten Solarfreund mit vielen Solarfreund(inn)en :-) “bis in die Puppen” gefeiert.

Leider muß ich aber von einer äußerst unangenehmen Sache berichten. Am Sonntag gegen 13.15 Uhr bekam ich von Claus die tel. Nachricht auf dem Dach von Fiege brennt es. Ich war gerade mit dem Ralos Transporter in Riedrode und wollte auf der Meisterschaftsfeier aufräumen und bin natürlich sofort “zu meinem Dach” gefahren.

Der erste Eindruck war schrecklich. Mehrere Feuerwehrfahrzeuge und viele (ca. 70) Feuerwehrleute waren an der Brandstelle. Da der Brand schon gelöscht war kletterte ich über die Brandleiter auf das Dach. Dort waren mehrere Mitarbeiter der Fa. activ solar und einige Feuerwehrleute bereits am sichern der Brandstelle. Der Brandherd war auf ca. 50 qm begrenzt aber um den Brandherd rum mussten auch die verschmorten Module entfernt werden. Da während der Brand Löschung die Kabel der Module gekappt wurden entfernten die Monteure alle dazugehörigen Module. Insgesamt ca. 100 kWp. Danach wurde die komplette Anlage stillgelegt indem alle Verbindungen gelöst und alle vier Wechselrichter vom Netz genommen wurden.

Es gilt als erstes dem Aufmerksamen Anwohner der den Rauch bemerkt und gemeldet hat zu danken. Ebenso den Feuerwehrleuten die so schnell und kompetent den Brand gelöscht haben. Natürlich auch allen von activ Solar die ebenfalls schnell vor Ort waren und den Feuerwehrleuten mit Rat und Tat zur Seite standen.

Da ich jetzt gleich wieder vor Ort fahre möchte ich nur kurz noch auf einen Artikel im Südhessen Morgen eingehen. Dort wird behauptet der “Sonnenflüsterer schweigt”. Ich finde es unverschämt dies in der Montagsausgabe zu schreiben. Ich hatte auf dem Dach während den Aufräumarbeiten einen Anruf vom Bürgermeister. Er fragte mich ob er meine Handy Nr. an die Presse weitergeben darf. Ich habe dies verneint weil ich am Sonntag auf dem Dach besseres zu tun habe. Vielen Dank an den Bürgermeister. Aber mit der Redakteurin muss ich noch ein paar Takte plaudern.

Erhard Renz

Innovationspreis an Solon

Montag, den 9. März 2009 von Erhard Renz

Das freut uns natürlich!

Herzlichen Glückwunsch an unseren Partner Solon!

Auf dem 24. Symposium Photovoltaische Solarenergie ging der Innovationspreis an unseren Partner Solon. Es freut uns natürlich, daß wir wieder einmal mit der Zusammenarbeit von Solon richtig lagen. Wir werden immer gefragt warum wir uns für bestimmte Module entschieden haben. Wenn wir dann von langjähriger Zusammenabeit zu beiderseitiger Zufriedenheit reden, dann schauen uns die Kunden fragend an. Aber so ist es nun mal. Wer jahrelang, tagtäglich Solarmodule verbaut und auch die Rückmeldungen von Kunden erhält der weiß warum er auf zuverlässige Partner setzt.

Der Kunde will aber auch sehen, daß die Modulhersteller Innovativ agieren. Deshalb hilft uns diese neutrale Auszeichnung von dem “Solar Orakel” der Branche, dem Staffelsteiner Symposium. Damit können wir wieder gestärkt zu unseren Kunden gehen und das Solon / Ralos Premium Paket anbieten.

Nochmal Herzlichen Glückwunsch an die Berliner Solarmodulhersteller.

Erhard Renz

Solarstrom Ertrag Februar 2009

Montag, den 9. März 2009 von Erhard Renz

Neuer negativ Ertragswert im Februar.

Es ist traurig aber 2009 fing zu gut an um wahr zu sein. Leider hat meine Anlage im Februar nur 35 kWh je installiertem kWp produziert. So wenig war es noch nie seit 2002. Das schlechteste Ergebnis bisher aus dem Jahr 2006 waren 37 kWh. Im Superjahr 2003 hatte ich 76 kWh allein im Februar eingefahren. Für diese 76 kWh musste ich dieses Jahr den Januar (41 kWh) und den Februar (35 kWh) zusammen zählen um das gleiche Ergebnis zu erzielen.

Alles Jammern hilft nicht. Solarenergie ist ein Naturprodukt und unsere Solarmodule können nur das in Strom umwandeln was von der Sonne am Dach angeliefert wird. Wenn viele Wolken den Himmel bedecken dann kommt nun mal am Dach nix mehr an.

Ich kann sogar noch froh sein denn der Durchschnitt (lt. SFV) von über 50 Photovoltaikanlagen im Mannheimer Postleitzahlenbereich liegt bei ca. 33 kWh. Da bleibt nur auf einen Sonnenreichen Frühling zu hoffen.

Erhard Renz

Ralos Modullieferanten 2009

Dienstag, den 17. Februar 2009 von Erhard Renz

Ich habe ja schon öfters über verschiedene Lieferanten von Modulen hier geschrieben. Für 2009 hat Ralos mit sieben verschiedenen Herstellern Lieferverträge abgeschlossen. In nächste Zeit werde ich die vergleichbaren Kennzahlen aus den Datenblättern der Modul Lieferanten darstellen. Heute möchte ich als erstes die Firmen und die entsprechenden Modultypen auflisten. Wobei die aufgeführten Leistungsklassen dieser Modultypen die derzeit am häufigsten gelieferten Module sind. Diese Leistungsklassen können sich je nach Hersteller im Laufe des Jahres verschieben. Da der Herstellungsprozess optimiert wird geht die Tendenz in Richtung Leistungsstärkerer Module.

Die zweite Folie listet die Leistungsgarantien der Lieferanten auf. Fast alle Hersteller geben die Garantie nach 10 Jahr noch 90% Leistung und nach 25 Jahren noch 80% der Leistung. Nur die Fa. Moserbaer legt noch einen drauf und garantiert die 90% Leistung für 12 Jahre. Man kann an dieser Aufstellung sehen, daß die Hersteller schon eng beieinander liegen aber trotzdem gibt es kleine Unterschiede. Das wird sich bei den weiteren Vergleichen noch zeigen.

Wir von Ralos empfehlen Ihnen je nach Gegebenheit vor Ort ein Modul. Natürlich wird es auch vorkommen, daß Module eines Herstellers momentan nicht verfügbar sind. Dies kann die unterschiedlichsten Ursachen haben, deshalb sollten Sie sich nicht auf ein Modul festlegen sondern sich die Argumente unserer Vertriebsmitarbeiter anhören. Was Sie allerdings gleich sagen sollten sind Ihre Vorlieben für Qualität oder deutsche Produkte oder günstige Preise oder sonstige Vorlieben. Dann kann unser Vertriebsmitarbieter Ihre Wünsche von Anfang an in seinen Planungen berücksichtigen.

Erhard Renz

Wirkungsgrad einer Photovoltaikanlage

Sonntag, den 15. Februar 2009 von Erhard Renz

Ich habe ja schon oft über meine eigene PV-Anlage geschrieben. EInen Großteil dieser Artikel erhält man durch anklicken von “Ertrag” in der Tag-Cloud (Neudeutsch – Schlagwort Wolke!).

Aufgrund meiner guten Ertragsdatenlage seit Februar 2001 sind mir einige Auswertungen möglich. Nachdem ich in meinem Angebot nachgelesen habe, daß meine poly-kristallinen Module (Solarex Megaline 80 S) einen Wirkungsgrad von 13,9 % haben sollen, wollte ich den tatsächlichen Praxis- Wirkungsgrad ermitteln. Dazu mußte ich erst einmal die bedeckte Fläche meiner 54 Solarex Module ermitteln. Da die 80 Watt Module 1456 mm lang und 502 mm breit sind habe ich eine Modulfläche von 39,47 qm und damit bei einer 4,32 kWp (80 mal 54 Stück) Anlage je installiertem kWp 9,14 qm Modulfläche.

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Erhard Renz

Wunschzettel sollte erfüllt werden

Dienstag, den 23. Dezember 2008 von Erhard Renz

Wir haben es geschafft. Alle versprochenen Anlagen sind am Netz. Jetzt kommt die kurze Vorbereitungszeit für Weihnachten. Wir in der Solarbranche schauen gerne auf die Wunschzettel der Deutschen.

Wünsche zur Vollstaendige-Stromversorgung-EE

Wenn es nur so einfach wäre, daß der Nikolaus  die Anlage gleich auf das Dach montiert. Aber der hat gerade genug mit den vielen Kinderwünschen zu tun.

Anscheinend hat es sich noch nicht rumgesprochen. Man kann sich Wünsche selbst erfüllen oder erfüllen lassen. Mit der Einspeisevergütung wird es auch 2009 sehr interessant sein eine eigene Photovoltaikanlage auf das Dach montieren zu lassen. Die Ralos Mannschaft hat sich aber gerade in die wohlverdienten Betriebsferien verabschiedet. Wenn Sie im nächsten Jahr die ersten sein wollen denen unsere Monteure auf’s Dach steigen, dann empfehle ich eine Anmeldung über unser Online Formular. Wir werden dann im neuen Jahr ab dem 12.1.2009 mit Ihnen Kontakt aufnehmen.

Bis dahin können Sie es sich ja noch einmal überlegen ob Sie auch zur nächsten Weihnachten sich nur eine Solaranlage wünschen oder ob Sie schon einen Schritt weiter sind und sich ein sonnige Jahr wünschen.

Für heute wünsche ich allen wenn schon keine weiße Weihnacht dann wenigstens ein paar Sonnenstrahlen auf die Solar Module damit das Geschenk für die Kinder entsprechend ausfallen kann…

                       

Malte Vögler

Begriffe und Definitionen für die Photovoltaik

Montag, den 22. Dezember 2008 von Malte Vögler

Sich mit einem neuen Thema auseinanderzusetzen heist auch auf viele neue Fachbegriffe zu stolpern. Dabei möchte Ich Ihnen etwas helfen und habe eine kleine Liste von immer wieder auftreffenden Schlagwörtern im Bereich der Photovoltaik zusammen gestellt.

Direkte Sonnenstrahlung

So werden jene Lichtstrahlen bezeichnet welche direkt und ungestört von der Sonne auf ein Objekt auf der Erde trifft.

Diffuse Sonnenstrahlung

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Norbert Spangler

Bürgerkraftwerk in Nidderau übergeben

Mittwoch, den 17. Dezember 2008 von Norbert Spangler

Meine Name ist Norbert Spangler (n.spangler at ralos.de). Im Rahmen des Vertriebs von Ralos betreue ich die Region Frankfurt-Hanau-Offenbach.

Anfang Oktober bekamen wir einen Hinweis, dass in der „Sonnenstadt Hessens“ Nidderau ein Bürgersolaranlage über die Sonneninitiative e.V. in Marburg geplant war.  Nachdem Klaus Bormann und ich uns dort über das Vorhaben informiert hatten war uns klar, dass dies ein sehr interessantes Projekt ist, vor allem weil dies der Beginn einer vielversprechenden  Zusammenarbeit mit der Sonneninitiative e.V.  sein könnte. Eine 30 KWp-Anlage dann gemäß den Wünschen des Kunden zu planen und anzubieten war eine leichte Übung. Das eigentliche Problem war dann jedoch die Verfügbarkeit der vorgesehenen Solon-Module und der Wannen für die Aufständerung. Eigentlich haben wir 2008 keine Module mehr, erfuhren wir von Eylem Häußler aus der Zentrale.

Aber wo Probleme sind gibt es auch Lösungen.

So wurden die guten Kontakte zu unserem Lieferanten Solon intensiviert und wir bekamen einen „Nachschlag“. Dass wegen des großen Interesses die Anlage auch 40,5 KWp erweitert wurde sei nur nebenbei erwähnt. Rechtzeitig wurden Module und auf den letzten Drücker auch die Wannen geliefert. Aber als der Bau dann beginnen sollte kam das Wetter.

Aber auch diese Widrigkeiten wurden umschifft und am 12. Dezember wurde die Photovoltaikanlage mit einer kleinen Einweihung dann den  18 Eigentümern übergeben. Diese konnten dann vor Ort „ihre Module“ in Augenschein nehmen und zeigten sich hochzufrieden von der gelieferten Qualität und der Ausführung der Arbeiten.
Photovoltaikanlage Nidderau
Volker Klös (4.v.l. ganz in schwarz) von der Sonneninitiative e.V. gibt Informationen zur Photovoltaikanlage

Dabei haben 8 Teilnehmer mit einem Anteil von 1 KWp sich erstmalig engagiert, die anderen lagen zwischen 2 und 6 KWp. Dies zeigt, dass man auch ohne eigenes Dach und großem finanziellen Aufwand sich an einer derartigen PV-Anlage beteiligen kann.

In einem abschließenden Gespräch mit Herrn Klös von der Sonneninitiative e.V. wurde wurde die gelungene Abwicklung des Projektes bestätigt und eine Fortsetzung der Zusammenarbeit beschlossen.

Erhard Renz

Deutlicher Preisverfall bei Solarmodulen?

Dienstag, den 16. Dezember 2008 von Erhard Renz

Angeregt durch einen Kommentar von H. Wolfgang Konz zum Artikel “Photovoltaikanlagen seit 2006 um 15% billiger” möchte ich zur Preissituation von Photovoltaikanlagen bloggen.

Als erstes finde ich es nicht negativ für die Branche wenn wir sinkende Preise vermelden können!

Sowohl die Hersteller als auch wir Montagefirmen optimieren ständig unsere Prozesse. Schließlich schaffen wir dies jedes Jahr seit 2001. Seit dieser Zeit wurde die Vergütung jährlich um 5% reduziert. Auch wenn sich die Verkaufspreise nicht im gleichen Rhythmus kontinuierlich gleichmäßig nach unten bewegt haben so war die Richtung doch klar. Photovoltaik wurde jedes Jahr günstiger.

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Erhard Renz

Elektromagnetische Strahlung – Elektrosmog

Dienstag, den 25. November 2008 von Erhard Renz

Aus einer konkreten Anfrage möchte ich zum vielgefragten Thema Elektrosmog was schreiben.
Als gesetzliche Grenzwerte für die elektromagnetische Strahlung wird die 26. Bundes-Immissionsschutz-Verordnung (BImSchV) und die Vornorm zum Schutz von Personen VDE V0848 4/A3 1995 07 herangezogen.
Da sich die BImSchV und die VDE auf gesicherte pathogene (krankheitsauslösende) Effekte beschränken, werden auch baubiologische Empfehlungen mit berücksichtigt. Damit das ganze nicht zu trocken wird habe ich die Werte verglichen mit im Alltag vorkommenden elektrischen Geräten.

Elektrosmog wird umgangssprachlich für elektromagnetsiche Umweltverträglichkeit (EMVU) verwendet. Darunter wird die Wirkung elektromagnetischer Felder auf die Umwelt und insbesondere den Menschen
verstanden. Neben dem natürlichen Erdmagnetfeld werden elektromagnetische Felder durch eine Vielzahl von Elektrogeräten oder elektrischen Anlagen erzeugt. Hierbei sind je nach Gerät erzeugte Gleichfelder, niederfrequente Wechselfelder und hochfrequente Wechselfelder zu unterscheiden.

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Erhard Renz

Ralos Italy North realisiert vier Projekte

Freitag, den 7. November 2008 von Erhard Renz

Jetzt muß ich aber die Anlagen von Ralos Italy Nord mal vorstellen. Es liegen einfach zuviele Artikel vor und ich komme mit den Themen nicht mehr nach…
Nachdem die Anlagen sowohl in der neuesten Zeitschrift von Photovoltaik (11/2008) als auch im Photovoltaik&Solar Blog vorgestellt wurden muß ich einfach diesen Bericht vorziehen. Bei den Bildern habe ich allerdings die Befürchtung, daß die Landschaft mehr interessiert als die Photovoltaikanlage…

Photovoltaikanlage in Italien

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Erhard Renz

Geiz war geil – Vertrauen ist besser

Donnerstag, den 6. November 2008 von Erhard Renz

Wir hatten gestern Vertriebsversammlung und fast alle Ralos Vertriebsleute berichten von Beratungsgesprächen die unsere Interessenten mit dem Satz beginnen.

“Ihr Angebot ist nicht das günstigste…”


Es gibt die vielfältigsten Möglichkeiten wie sich das nachfolgende Gespräch weiter entwickelt. Aber eines ist klar es entsteht eine besondere Situation zwischen dem Interessenten und dem Verkäufer. Es müsste eigentlich jedem klar sein, daß Ralos nicht in allen Fällen das günstigste Angebot machen kann. Auch hier sind die Möglichkeiten Vielfältig. Mehr Leistung angeboten, Qualitativ hochwertigere Module, komplettes/vollständiges Angebot oder aber der Mitbewerber bietet absolute Kampfpreise an.

Mit der Erfahrung von tausenden Photovoltaikanlagen, Top Mitarbeitern und mit Zulieferern von Rang und Namen können wir abschätzen was unsere Leistung wert ist. Ich möchte deshalb auf ein Zitat das John Ruskin (englischer Sozialkritiker 1819 – 1900) zugeschrieben wird verweisen.

“Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften.

Es ist unklug, zuviel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen.
Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld. Das ist alles.
Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann.

Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten.
Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen etwas hinzurechnen.

Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.”

Erhard Renz

Solarenergie für den Papst Benedikt XVI

Donnerstag, den 16. Oktober 2008 von Erhard Renz

Endlich nutzt auch Papst Benedikt XVI (81) die Energie die er von seinem Chef selbst geschenkt bekommt. Dabei unterstützt ihn eine deutsche Solarfirma nämlich die Solarworld AG. Sie baut derzeit 2.000 Solarmodule auf die päpstliche Audienzhalle. Damit allen zukünftigen Besuchern ein Licht aufgeht. Diese Anlage wurde Papst Benedikt XVI bereits zum Dreikönigsfest als “vierte Gabe der Könige” übergeben. Damit ist natürlich viel Symbolik verbunden. Gerade an der Schaltstelle zwischen Himmel und Erde wird jetzt anstelle eines dummen Daches die Botschaft verstanden und genutzt. Überirdische Energien nutzen damit die unterirdischen Energien dort bleiben können wo sie sind.

Es wäre zu wünschen, daß dieses Beispiel von den vielen Katoliken dieser Welt aufgenommen würde und dazu führt, daß auf allen Dächern die Solarenergie nachhaltig genutzt wird. Die katholische Kirche sieht ja die Bewahrung der Schöpfung als eine der wichtigsten Aufgaben an. Ich bin gespannt was die BILD jetzt statt “wir sind Papst” schreibt.

Vielleicht:

Wir sind Solarier.

oder

Wir sind Stromer.

Erhard Renz

Photovoltaik auf dem Acker für Elektromobilität

Mittwoch, den 15. Oktober 2008 von Erhard Renz

Wenn wir mal ein paar Jahre in die Zukunft schauen und die Emotionen bezüglich der Diskussion Tank oder Teller raus sind wird man folgendes zur Kenntnis nehmen müssen.

Photovoltaikstrom vom Acker hält die Menschheit mobil.

Wie effizient Photovoltaik auf dem Acker sich darstellt kann man in der Statistik von Tomi Engel
Hektar Mobilität

von der Deutschen Gesellschaft für Solarenergie e.V. (DGS) sehen. Während nur 1,2 PkW mit Rapsöl von einem Hektar Land ein Jahr lang (14.000 km) fahren können, sind es mit Biogas schon 2,8 PkW’s. Wenn das gewonnene Biogas aus einem Hektar Ertrag zur Stromerzeugung und dann dieser Strom für Elektro Fahrzeuge genutzt wird dann fahren schon 5 PkW’s ein Jahr lang. Aber wenn man Photovoltaikmodule auf einem Hektar Land aufstellt und diesen Strom in Elektro Fahrzeuge verfährt, können 89 Fahrzeuge ein Jahr lang (14.000 km) fahren.

Wer sich diese Statistik zu Gemüt führt wird auch die Vorteile der Photovoltaik auf dem Acker erkennen. Wobei selbst wenn Module auf dem Acker aufgebaut sind ja noch nicht gesagt ist, daß dort nichts mehr wächst…

Dieses Szenario wird allerdings erst dann konkret wenn die entsprechenden Speichermöglichkeiten für Elektro Fahrzeuge gefunden sind.

Erhard Renz

Röhren Module

Donnerstag, den 9. Oktober 2008 von Erhard Renz

Bisher mussten wir jeden von unserem Messestand wegschicken der “Röhren” Module (Solarthermie) wollte. Vielleicht wird dies in Zukunft anders. Denn jetzt gibt es Photovoltaik Röhren Module (Fa. Solyndra) die Strom produzieren.

Ich möchte diese techn. Neuheit einfach mal weitergeben wie ihr wisst bin ich “nur” Kaufmann und kann die technische Sinnhaftigkeit nicht beurteilen. Obwohl die Bilder auf der Homepage schon sehr überzeugend sind. Leider sind noch keine wirtschaftlichen Daten auf der Homepage genannt. Deshalb kann ich auch noch nicht abschätzen wie dieses Modul im Markt einschlagen wird. Sicherlich wird die Phönix AG die 10 MW in 2009 auf dem Markt vertickern können. Ich bin jedenfalls schon gespannt wie der Preis der Röhren Module und der Ertrag pro Jahr sich gestaltet. Technisch scheint es eine Option für Flachdächer zu sein.

Aber auf jeden Fall haben wir es auf dem Messestand in Zukunft noch schwieriger mit der Beratung,
denn jetzt müssen wir auch Röhren Interessenten noch den Stromfluss erklären…

Erhard Renz

Geschäftsschädigender Solarlack…

Samstag, den 4. Oktober 2008 von Erhard Renz

Als alter Praktiker ärgern mich Meldungen wie folgende ganz besonders.

“Photovoltaik-Lack macht Solardächer überflüssig”

Im Text weiter unten steht dann, daß der Lack vorerst nur für Boote und Yachten geplant sei.
Aha jetzt kommen wir der Sache schon näher.
Es ist nur geplant ein paar Böötchen und Yachten mit dem Lack einzuschmieren. Es wird aber von “ästhetisch meist als störend empfundenen Siliziumpaneelen” geredet. Den Lack dagegen kann man an jedem gewünschten Ort anbringen. Wir können auch die Solarmodule an jedem beliebigen Ort installieren, daß dort keine Sonne hinkommt ist schließlich das Problem des Kunden oder?

Vermutlich wird bei den Erfindern Fabio Capelli, Antonio Matroscia und Stefano Segato bald der Lack ab sein. Wer sein so innovatives Produkt nur durch Schmähungen gegenüber den bisherigen Techniken positioniert der muß es nötig haben. Meine lieben Italiener wir wollen Taten sehen und keine gelackten Typen die nichts vorzeigen und nur rumschwafeln…

Erhard Renz

Solarstrom vom Dach und nicht aus der Sahara

Donnerstag, den 2. Oktober 2008 von Erhard Renz

In Deutschland scheint doch nicht genug Sonne aber in der Sahara da wäre auch noch Platz.
So wird öfters argumentiert wenn nach Gründen gesucht wird keine Photovoltaíkanlage auf das eigene Dach zu bauen. Auch die Großen Energieversorger streuen diesen Traum gerne aber ständig propagiert wird dieses Thema von Dr. Gregor Czisch. Er war auch als Experte bei der Anhörung im hessischen Landtag im September 2008. Jetzt schreibt der “Sahara-Stromer” im September Heft von natur+kosmos die Photovoltak spielt im Zukunfsszenario keine Rolle denn “Sie ist schlicht zu teuer“. Da liegt der gute Doktor aber ganz schön daneben und von Marktwirtschaft hat er auch noch nichts gehört. In letzter Zeit hört man solche Aussagen leider immer Häufiger vom ISET in Kassel. Eigentlich schade ich dachte immer die wären auf unserer Seite…

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