Sonntag, den 24. Mai 2009 von Erhard Renz
Wo sind all die großen Automobilhersteller, die Energieversorger und die Elektrokonzerne aus unserer Hemisphäre?
Ich kann denen allen nur empfehlen sich auf den Weg von Shai Agassi und seinem Better Place zu machen. Die setzen Massstäbe. Better Place hat seinen ersten Entwurf eines Tanksystems vorgestellt. Ich kann nur sagen sensationell.

Bild von betterplace.com
Tanken in einer Minute und was noch toller ist “ohne aus dem Auto auszusteigen”.
Damit wird konkret was Better Place in der elektrischen Mobilität bedeutet. Wir fahren einfach Elektro Auto, an Tankstellen (Batteriewechselstationen vielleich beim McDonalds Drive in?) kann während des einminütigen Aufenthalts automatisch die Batterie ausgetauscht werden. Danach geht die Fahrt mit dem Strom der Sonne weiter.
Keine stinkigen Zapfsäulen mehr, keine Benzinspritzer auf den Klamotten und keine verschmierten Schuhe vom Sprit. Du hälst einfach an und unten bekommst du eine neue Batterie reingeschoben. Genial.
Ich verbeuge mich vor der Einfachheit der zukünftigen CO2 freien Mobiliät.
Shai Agassi das habt ihr Klasse gemacht.
Es zeigt aber auch, daß der Smart oder die A-Klasse vom Benz mit seiner unter Boden Konstruktion bereits um Jahrzehnte der Entwicklung voraus war. In diese Unterbodenkonstruktion werden die Batterien verschwinden.
Ach übrigens ihr solltet euch die 50 Minuten Zeit nehmen die Vorstellung dieser neuen Technik anzuschauen. Dann wisst ihr wo es lang geht. Die ersten 10 Minuten reichen um live zu sehen wie einfach es ist. Aber man muss es gesehen haben. Denn wie blöd werden wir aussehen wenn wir so ein Auto fahren und wissen nicht einmal wie man CO2 freie Autos tankt?
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Donnerstag, den 23. April 2009 von Erhard Renz
Wer immer noch von tanken bei Elektroautos spricht hat, noch nicht verstanden was es bedeutet wenn wir 50 Millionen fossil betriebene Autos durch Elektromobile ersetzen werden. Derjenige denkt noch an die Werbewirksamen “Solartankstellen” wie wir sie momentan aus Imagegründen auch bauen. In Zukunft benötigen wir aber die 50 Millionen Batterien der Elektroautos um Sonnen- und Windstrom zwischen zu speichern. Voraussetzung für diese Aufgabe der Elektromobile wäre aber, daß diese immer dann wenn Sie nicht “fahren” am Netz hängen.
Netzintegriert eben!
Was dies für die Einführung von Elektroautos und den Bau von Parkplätzen für Elektromobile bedeutet hat Tomi Engel anschaulich dargestellt. Schauen wir uns als erstes mal an wieviel eine “Batterieladung” kostet.

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Mittwoch, den 22. April 2009 von Erhard Renz
Nix von beiden ist richtig auch wenn jetzt schon über Prämien für den Kauf von Elektro Fahrzeugen nachgedacht wird. Da ist mir doch glatt ein Artikel in der Sonnenenergie Nov/Dez 2008 von Tomi Engel eingefallen. Ich kann nur jedem empfehlen der von Tomi einen Vortrag im Elektro Fahrzeugbereich besuchen kann dies zu tun. Danach sind euch die Augen für die Elektromobilität geöffnet. Natürlich hat sich Tomi Ende letzten Jahres nicht getraut 5 Milliarden Euro Förderung für Elektromobilität zu fordern. Wie kann man auch auf so verrückte Ideen kommen. Da müssen einem die Sinne von Autoabgase vernebelt sein.
Nein Tomi Engel und die Deutsche Gesellschaft für Solarenergie (DGS) haben der Bundesregierung Vorschläge unterbreitet die wenig kosten. Das war vielleicht der Fehler!
Als erstes hat er auf die fehlende Feinstaubplakette für Fahrzeuge hingewiesen die Null Feinstaub rauspusten. Deshalb schlägt er vor eine blaue (blauer Himmel) Null Emissions Plakette zu verleihen.

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Mittwoch, den 25. März 2009 von Erhard Renz
Entgegen den Absprachen wurde bereits heute in der Presse von “unserer” Solartankstelle in Frankfurt berichtet. Nur positiv! Es ist ein Hammer…
Selbst im Leitartikel wird “unsere” Solartankstelle als Auslöser für die “Vorzeigestadt der Elektromobilität” angeführt. Da haben wir genau zum richtigen Zeitpunkt ein Symbol auf der Zeil aufgestellt. Wer momentan in der Frankfurter Runschau nach Elektro Mobilität sucht wird fast täglich mit Neuigkeiten fündig. Es würde mich natürlich riesig freuen wenn wir den Startschuß für eine andere Mobilität gegeben hätten. Auch wenn der Kommentar von einem Symbol schreibt dann verkennt er, daß parallel zum Bau der Solartankstelle unsere Monteure tagtäglich neue Solaranlagen auf die Dächer bringen. Über die Symbolik ist die Photovoltaik schon längst draußen. Recht hat Jürgen Schultheis von der Frankfurter Runschau mit seiner Einschätzung wenn er seine Argumentation auf die Elektromobilität bezieht. Für die Elektromobilität ist die Frankfurter Solartankstelle ein Symbol. Aber ein mächtiges
Hier nochmal ein Bild vom Aufbau der Solaranlage um den prominenten Standort zu würdigen…

links die Hauptwache im Hintergrund der Main Tower von dem aus es eine Webcam gibt. Wenn das Wetter am Montag gut ist kann man uns vielleicht bei der Eröffnung zusehen.
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Mittwoch, den 11. März 2009 von Erhard Renz
Vom 2.4. – 5.4.2009 findet zum 34. mal die Frühjahrsmesse in Dornbirn Österreich statt. Auf dieser Messe finden Sie auch die Ralos Austria GmbH in Halle 9 Stand 17. Die Ralos Austria stellt die StreetSun sowie PV Anlagen an.
Im Aussenbereich wird ein PV-Carport für Elektroautos vorgestellt. Zusammen mit der VKW (Vorarlberger Kraftwerke) stellt Ralos Austria im Außenbereich den Think city (Elektroauto) in Zusammenhang mit dem Projekt „Vlotte“ aus. (Die österreichische Bundesregierung hat über den Klima- und Energiefonds die Förderung einer Modellregion für Elektromobilität ausgeschrieben. In dieser Region soll über mehrere Jahre die Einführung von Elektrofahrzeugen konzentriert gefördert werden).
Na wenn das kein Grund ist mal in Österreich einen Wochenendausflug zu machen.
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Mittwoch, den 10. Dezember 2008 von Erhard Renz
Atomkraftwerke abschalten, keine neuen Kohlekraftwerke bauen und jetzt auch noch Autos elektrisch betreiben.
Wo soll denn der ganze Strom herkommen?
Diese Fragen kriege ich oft schon im hysterischen Tonfall gestellt. Die Antwort lautet wir werden mit den erneuerbaren Energiequellen diesen Bedarf decken können.
Heute würde ich gerne die Elektromobilität beleuchten.
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Sonntag, den 2. November 2008 von Erhard Renz
Sicherlich bin ich mit meinen 37 Jahren bei Daimler kein unparteiischer Tester. Schon gar nicht weil ich selbst seit ca. 7 Jahren im Smart (2 Jahre Benziner und seit 5 Jahren Diesel) unterwegs bin.

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Mittwoch, den 15. Oktober 2008 von Erhard Renz
Wenn wir mal ein paar Jahre in die Zukunft schauen und die Emotionen bezüglich der Diskussion Tank oder Teller raus sind wird man folgendes zur Kenntnis nehmen müssen.
Photovoltaikstrom vom Acker hält die Menschheit mobil.
Wie effizient Photovoltaik auf dem Acker sich darstellt kann man in der Statistik von Tomi Engel

von der Deutschen Gesellschaft für Solarenergie e.V. (DGS) sehen. Während nur 1,2 PkW mit Rapsöl von einem Hektar Land ein Jahr lang (14.000 km) fahren können, sind es mit Biogas schon 2,8 PkW’s. Wenn das gewonnene Biogas aus einem Hektar Ertrag zur Stromerzeugung und dann dieser Strom für Elektro Fahrzeuge genutzt wird dann fahren schon 5 PkW’s ein Jahr lang. Aber wenn man Photovoltaikmodule auf einem Hektar Land aufstellt und diesen Strom in Elektro Fahrzeuge verfährt, können 89 Fahrzeuge ein Jahr lang (14.000 km) fahren.
Wer sich diese Statistik zu Gemüt führt wird auch die Vorteile der Photovoltaik auf dem Acker erkennen. Wobei selbst wenn Module auf dem Acker aufgebaut sind ja noch nicht gesagt ist, daß dort nichts mehr wächst…
Dieses Szenario wird allerdings erst dann konkret wenn die entsprechenden Speichermöglichkeiten für Elektro Fahrzeuge gefunden sind.
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