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Montag, den 6. Juni 2011 von Erhard Renz
Ich hätte es nicht für möglich gehalten aber das Super Sonnenjahr 2003 wurde zumindest in den ersten 5 Monaten vom Jahr 2011 übertroffen. Mit einem tollen Ertrag von 632 Kilowattstunden (kWh) Strom die meine 4,32 Kilowatt peak (kWp) erzeugt hat konnte ich im Mai 2011 das drittbeste Monatsergebnis seit mehr als 10 Jahren einfahren. Den besten Monatsertrag (168 kWh) hatte ich ja im April 2007. Im Juli 2006 waren es 147 Kilowattstunden je installiertem kWp und jetzt die 146 Kilowattstunden je kWp. Damit habe ich einen aufsummierten Ertrag im Jahr 2011 von 458 Kilowattstunden im Vergleich zu 2003 als ich im Mai “erst” 456 kWh geerntet hatte. Mein Jahresertrag von 1.134 Kilowattstunden habe ich danach nie wieder erreicht. Allerdings muss ich sagen, dass die Top Monatserträge in 2003 erst im zweiten Halbjahr erfolgten. Es wird also im Jahr 2011 spannend ob das Super Sonnenjahr 2003 getoppt werden kann. Zu hoffen wäre es natürlich, dass die vielen Solaranlagenbesitzer mal wieder einen tollen Ertrag erzielen würden.
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Dienstag, den 8. März 2011 von Erhard Renz
Der Februar 2011 war einer der schlechteren Februars Ergebnisse meiner Photovoltaik Anlage. In Summe 176 Kilowatt Stunden Strom konnte die 4,32 kWp Anlage produzieren. Inzwischen liegt das Super Sonnenjahr 2003 ja schon einige Jahre zurück aber ich frag mich schon wie konnten damals 327 kWh produziert (kein Schaltjahr) werden. Das sind ja fast doppelt so viele Kilowattstunden wie in 2011. Das magere 2011er Ergebnis liegt natürlich auch unter dem langjährigen Schnitt. Die Schönwetterperiode hat allerdings gleich in den ersten März Tagen angefangen und mit ein paar Sonnentagen kann die Jahres-Bilanz erheblich aufgepuscht werden.
Der Februar trägt mit seinen Erträgen mit ca. 5% zum Jahresertrag bei. Es ist also noch lange nicht entschieden wo in 2011 die Reise hingeht.
Allerdings hat die Anlage im Winter wieder bessere Erträge erzielt wie andere Photovoltaikanlagen in der Gegend. Dies liegt an der Dachneigung die bei geschätzten 40 Grad liegt. Im Winter bei flacherer Sonneneinstrahlung erzielt diese Anlage immer bessere Erträge wie die “flacheren” Anlagen. Im Sommer dreht sich dies allerdings wieder und am Schluß zählt halt doch der Gesamtertrag über das ganze Jahr!
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Mittwoch, den 12. Januar 2011 von Erhard Renz
Im Dezember 2010 hat meine Photovoltaikanlage nur die Hälfte des Stroms wie im Vorjahr produziert. Damit krönt der Dezember das miese Solarjahr 2010. Mit 43 Kilowattstunden Gesamt Ertrag (10 kWh je kWp) ist es mit Abstand das schlechteste Ergebnis was meine Anlage in den letzten 10 Jahren eingefahren hat.
Aber es war auch klar, daß die verschneiten Solarmodule keine Erträge bringen können. Deshalb ist dieses schlechte Ergebnis nicht überraschend. Wenn ich mir die Erträge beim Solarförderverein anschaue dann sind meine 10 kWh je kWp noch viel denn dort ist momentan der Schnitt im Postleitzahlenbereich “68″ sogar nur bei 7 kWh.
Das kann an meiner etwas steiler installierten Anlage liegen. Selbst wenn die Photovoltaikanlage nur wenige Grade steiler installiert ist kann dies dazu führen, dass der Schnee eben früher von den Modulen rutscht wie bei der Vergleichs Photovoltaikanlage. Da kann dann schon eins zwei Tage früher Eisfrei ein zusätzlicher Ertrag von 3 kWh je kWp bedeuten. Aber was solls drei kWh mehr oder wenige…
Finanziell sind die schlechten Dezember Erträge kein Problem. Selbst der Spitzen Dezember in 2003 mit 37 kWh je kWp reißt einem nicht vom Hocker. Der Dezember und der Januar sind nun mal die Monate mit dem niedrigsten Ertrag.
Das Jahr 2010 wird allerdings als schlechtes Sonnenjahr in die Geschichte eingehen. Mit 906 kWh je kWp war dies das drittschlechteste Ergebnis von bereits 9 vollen Jahren. In den nächsten Tagen werde ich aber noch einen Artikel zum Jahresergebnis schreiben. Im März dann wird es meine erste 10 Jahres Bilanz Photovoltaik geben. Eins kann ich schon verraten, es kam alles viel besser wie berechnet. Deshalb hoffe ich auch nach dem schlechten Sonnenjahr 2010 auf ein sonniges 2011.
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Mittwoch, den 8. Dezember 2010 von Erhard Renz
Oh je, erneut ein mieses Ergebnis im November. Mit 21 Kilowattstunden (kWh) Stromertrag je installiertem Kilowatt peak (kWp) war dieser November erneut der niedrigste November Ertrag in der 10 jährigen Geschichte meiner Anlage. Im letzten Jahr hatten wir schon wenig (24 kWh) aber die kläglichen 21 Kilowattstunden imVergleich zum Spitzenwert im “Sonnenjahr” 2003 mit 40 kWh sind schon enttäuschend wenig.
Damit liege ich mit 895,8 kWh je installiertem kWp in 2010 immer noch unter dem “magischen” 900 kWh Ertragsziel. Da im Dezember aber auch noch mit ca. 20 kWh (trotz Schnee) zu rechnen ist wird diese Grenze sicherlich noch übertroffen. Damit endet das neunte volle Jahr meiner Photovoltaikanlage.
Bereits fünf Monate in 2010 fallen durch die niedrigsten Ergebnisse seit Inbetriebnahme auf. Solch eine Häufung von schlechten Monatserträgen hatte ich noch nie. In 2008 und 2009 waren es je zwei Monatsergebnisse mit Negativrekord. Aber 2010 ist schon der Hammer. Wenn ich solche Erträge sehe dann kommt im Kopf gleich die Frage hoch, hat das was mit Degradation zu tun? Eine permanente Verringerung der Erträge?
Bisher habe ich dies Mindererträge noch nicht erlebt aber mit den 5 schlechten Monatsergebnissen bin ich mal wieder aufgeschreckt. Ich werde die Erträge weiterhin verfolgen und hoffe, dass 2011 ein neues 2003 wird.
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Sonntag, den 28. November 2010 von Erhard Renz
Das wird zumindest von den Stromverkäufern behauptet. Vor allem wenn es darum geht den Strompreis mal wieder anzuheben. Dann sind die Erneuerbaren Energien dran schuld. Auch in der BILD Zeitung werden “Die größten Strompreis-Treiber” aus den 100 größten Städten aufgelistet.
Da hab ich doch gleich mal die neue Homepage zum Ökostromvergleich ausgetestet. Auf Naturvolt.de kann man die Jahreskosten für seinen Haushalt ganz einfach anzeigen lassen. Aber Hoppla wenn ich dort einen Verbrauch von 4.000 Kilowattstunden eingebe müsste ich bei Naturstrom “nur” 945,40 Euro zahlen?
Wenn ich diese 945,40 Euro mit der Bild Liste vergleiche stelle ich fest nur in 11 Städten sind die konventionellen Anbieter günstiger???
Das bedeutet der Ökostrom wäre in 89 Städten günstiger wie der konventionelle Anbieter! Dabei garantiert Naturstrom noch, daß 1,25 Cent je kWh in neue Projekte investiert wird.
Da sind einige Stromanbieter dabei wie z.B. Mühlheim an der Ruhr RWE Vertrieb Gmbh die sind im Jahr 123,60 Euro teurer wie der Ökostromanbieter Naturstrom? Obwohl ja RWE die günstigen Atomkraftwerke betreibt?
Da stimmt was nicht!
Entweder lügt die BILD Zeitung. (das glaub ich nicht )
Naturstrom mogelt und geht bald pleite. (das hoffe ich nicht)
oder diese Behauptungen mit dem teuren Ökostrom sind gelogen. (das glaub ich sofort!)
Die Auflistung des Strompreisvergleichs aus den 100 größten Städten hab ich hier angehängt.
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Dienstag, den 5. Oktober 2010 von Erhard Renz
Inzwischen bin ich ja schon froh wenn ich keine neuen Minusrekorde aufstelle. Mit 401 Kilowattstunden produziertem Strom insgesamt im September 2009 und damit 93 kWh je installiertem kWp hab ich das langjährige Mittel geradeso erreicht. Jetzt wird es ganz knapp ob in Summe die 900 kWh je kWp in 2010 noch erreicht wird. Mit knapp 800 kWh (genau 796,1 kWh) wurde bisher ein mageres Ergebnis eingefahren. Die letzten drei Monate bringen im Schnitt noch ca. 120 kWh und damit hätte ich ca. 916 kWh in 2010 produziert.
Aber die müssen erst noch kommen. Wenn ich die schlechtesten Erträge (Okt., Nov. und Dez.) addiere komme ich auf gerademal 96 kWh als alter Optimist orientiere ich mich an den Topergebnissen natürlich lieber. Dann wären es immerhin noch 151 kWh. Auf jeden Fall bleibt meine Anlage in diesem Jahr wieder einmal unter 1.000 kWh.
Aber die Hoffnung stirbt zuletzt und wie ich gerade erfahren habe soll die Sonnenaktivitäten 2012 stärker sein muss aber nicht!
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Donnerstag, den 12. August 2010 von Erhard Renz
Am 20. Juli hab ich schon in den Statistiken gekramt und von neuen Rekorden geträumt. Die Wettervorhersagen waren auch äußerst positiv. Es kam dann aber noch ganz anders…
Am Monatsende reichte es nur für einen gutes July Ergebnis allerdings keinen Spitzenwert in der 9-jährigen Statistik. Mit 545 kWh war es der viertbeste July Ertrag aber auch nicht mehr. Der Spitzenwert von 636 kWh aus dem Jahr 2006 wurde bei weitem nicht erreicht. Es zeigt sich wieder einmal die Zukunft läßt sich schlecht vorhersagen und selbst wenn nach zwei Drittel der Zeit noch alles hervorragend aussieht kann das Ende ganz anders aussehen.
Mit 126 Kilowattstunden je installiertem kWp möchte ich allerdings nicht nörgeln denn immerhin liege ich damit noch ca. 7 kWh über dem Durchschnitt der letzten 9 Jahre. Wenn ich allerdings aus dem Fenster schaue wird mit Angst und Bange für das August Ergebnis.
Aber auch hier stirbt die Hoffnung zuletzt. Wäre doch gelacht wenn wir nicht noch einen sonnigen August bekämen.
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Dienstag, den 18. Mai 2010 von Erhard Renz
Der April 2010 geht als sehr guter Solarmonat in die Geschichte ein. Mit meiner 4.32 kWp Anlage konnte ich 539 Kilowattstunden (kWh) Strom produzieren. Dies ist ein sehr gutes Ergebnis. Ich komme damit zwar nicht an den Sensationellen April 2007 ran in dem ich 727 kWh produziert habe. Aber der 2007er April war ja die absolute Ausnahme! Sonnenschein schon “fast” rund um die Uhr.
Die 539 kWh Solarstrom meiner Anlage oder umgerechnet auf das installierte kWp waren es 125 kWh sind mein drittbestes April Ergebnis bisher. Der April schwankt ja sehr. Das beste Ergebnis 2007 mit 168 kWh und in 2008 mit 83 kWh/je kWp unterliegt einer großen Bandbreite. Der April macht halt was er will.
Deshalb bin ich für das Jahr 2010 zuversichtlich mal endlich wieder ein fettes Solarjahr zu erzielen. Momentan habe ich zwar noch durch die sehr schlechten Januar und Februar Ergebnisse einen Rückstand zum durchschnittlichen Ertrag aber wenn es weitere guten “April Ergebnisse” gibt dann kann sich das ganze noch ins überdurchschnittliche drehen. Hoffen wir mal, dass sich die Sonne bald sehen lässt schließlich wollen wir demnächst im Freien grillen und dabei Fußballweltmeisterschaft sehen.
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Montag, den 1. Februar 2010 von Erhard Renz
Der Januar 2010 war eine einzige Solarkatastrophe. Nich nur die Informationen zur Reduzierung der Einspeisevergütung, auch der Schnee auf den Dächern war eine Katastrophe. So wenig Strom hat meine Anlage in den fast neun Jahren noch nie produziert.
Gerade mal 54 Kilowattstunden Strom sammelten die Module ein. Das sind 20% weniger wie mein bisheriges schlechtes Ergebnis von 69 kWh im Januar 2002. An das Jahr 2002 erinnere ich mich nicht gerne denn damals habe ich meine schlechteste Jahresernte mit 877 kWh je kWp eingefahren. Im letzten Jahr habe ich das Januar Hchstergenis mit 178 kWh noch eingefahren. Da sieht man mal wie unterschiedlich die Erträge sein können. Umgerechnet auf den Ertrag je kWp hatte ich letztes Jahr 41 kWh und in diesem Jahr nur 13 kWh also nur ein Drittel. Trotzdem da hilft kein Jammern es kommt auch wieder mal der Frühling. Dann dreht sich der Stromzähler wieder.
Noch schlimmer ist natürlich, daß unsere Monteure noch keine einzige Photovoltaikanlage montieren konnten. Ein weiteres Beispiel, daß die Senkung der Einspeisevergütung am Jahresende eine richtige Falle für die Montagebetriebe sein könnte. Alle Firmen nehmen im Oktober und November Aufträge für den Dezember an. Der Schnee der in 2010 im Januar fiel hätte genausogut bereits im Dezember Ärger bereiten können. Nicht nur Ärger sondern wenn wir einen Monat nicht auf das Dach hochkönnen und die Aufträge nicht ausführen, dann kann es auch finanzielle Regreßansprüche geben. Besonders wenn die Absenkung der Einspeisevergütung 9% beträgt die dem Kunden natürlich 20 Jahre lang fehlen. Allein an diesem Beispiel wird klar, daß die Montagefirmen hier ein großes Risiko eingehen und wir die hohe Degression am Jahresende abschaffen müssen.
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Sonntag, den 3. Januar 2010 von Erhard Renz
Wie bereits gestern geschrieben habe ich mit meiner Photovoltaikanlage in 2009 einen Ertrag von 941 Kilowattstunden je installiertem kW erzielt. Da ich die Anlage seit März 2001 betreibe kann ich jetzt bereits 8 vollständige Jahreserträge aufzeigen:

Wie man der Grafik entnehmen kann war 2002 mit 877 kWh das schlechteste Jahr und 2003 das beste mit 1.134 kWh je installiertem kWp. Die in 2009 erzielten 941 kWp sind damit wieder einmal ein gutes Ergebnis. Von Degradation, einer nachlassenden Umwandlung der Sonneneinstrahlung in elektrische Energie kann aus dieser Grafik nicht abgeleitet werden. Der wichtigste Einfluss auf den Ertrag der Photovoltaikanlage ist bei meiner Anlage immer noch die Sonneneinstrahlung.
Ich kann nur sagen die Entwicklung ist unspektakulär aber sie entspricht halt auch dem was ich mir von der Anlage erwünscht hatte. Besser gesagt die Erträge sind weitaus höher wie damals von allen “Experten” prognostiziert. Die hatten alle konservative Betrachtungen angestellt. Aber konservativ ist halt nicht natürlich.
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Samstag, den 2. Januar 2010 von Erhard Renz
Was ist wenn sich die Erde schneller dreht, wie die Einspeisezähler der Photovoltaikanlage?
Dezember!
Aber 2009 war es noch schlimmer. Der Einspeisezähler hat sich nicht gedreht, noch nicht mal gehoppelt er ist geschlichen. Am Ende des Monats hatte ich den viert schlechtesten Monatsertrag seitdem ich die Photovoltaikanlage (106 Monatsergebnisse) auf dem eigenen Dach habe.
Es waren gerade mal 88 Kilowattstunden die ich geerntet habe. Noch schlechter (die Horrorliste!) war es nur:
87 Kilowattstunden im Dezember 2002
82 Kilowattstunden im Dezember 2005
69 Kilowattstunden im Januar 2002
In meinem Lieblingsjahr 2003 hatte der Dezember gezeigt was drin ist! Nämlich 161 Kilowattstunden. Das sind allerdings die Ergebnisse meiner Anlage mit 4,32 kWp die Erträge je kWp liegen bei 20 kWh pro kWp in 2009.
Als kleiner Trost bleibt die Jahresbilanz von 941 kWh je kWp und damit (natürlich) wieder weitaus mehr als mir die damaligen “Spezialisten” angekündigt haben. Ich möchte deshalb nicht undankbar sein und bin hochzufrieden mit den 2009er Erträgen.
Aber so ein richtiges Wind und Sonnenjahr mit fetten Wind und Sonnenerträge das wäre mal längst wieder fällig.
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Mittwoch, den 8. April 2009 von Erhard Renz
Das Jahr 2009 bleibt das Jahr der extremen Ertragsergebnisse. Leider war der März so wie der Februar ein Negativrekord. So wenige Kilowattstunden hat meine Anlage in den acht Jahren noch nicht in einem März produziert. Da der Januar ebenfall ein Rekordmonat, allerings im positiven Sinn, war liegt das erste Quartal im Vergleich zu den frlüheren Quartalen noch im Rahmen.
Der Ertrag von 66 kWh je installiertem kWp ist für einen März aber schon extrem wenig. Im Superjahr 2003 konnte ich immerhin 110 kWh je installiertem kWp ernten. Aber solche Superergebnisse darf man anscheinend wirklich nur alle hundert Jahre erwarten…
Aber schließlich sind die 66 kWh noch ca. 10% weniger wie der bisher schlechteste März im Jahr 2008. Im Mittelwert liege ich immerhin bei 83 kWh. Das einzig tröstende sind die momentan tollen Sonnentage. Das läßt hoffen. Zumindest ein schönes Osterfest scheint vor der Tür zu stehen. Vielleicht reißt der April die schlechten Erträge des ersten Quartals ja aus dem Tief.
Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Zuletzt noch eine Anmerkung. Wer seine Erträge mit meiner Anlage vergleicht, kann dies nicht anhand eines Monatsergebnisses tun. Meine Anlage erzielt in den Wintermonaten höhere Erträge wie der Schnitt, hängt aber dafür im Sommer etwas hinterher. Deshalb wer Vergleiche anstellt auch meine früheren Beiträge zum Ertrag lesen und berücksichtigen.
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Freitag, den 6. Februar 2009 von Erhard Renz
Wir bei Ralos kennen ja das Gefühl wenn man eine neue Superlative verkündet. Schließlich haben wir mehrere Jahre am Weltrekord gearbeitet. Die vielen Infoveranstaltungen und Veröffentlichungen waren in der Presse anschließend gespickt mit falschen Zitaten und nicht korrekten Mengenangaben. Immer wenn große Zahlen im Spiel sind setzen die Mechanismen des “normalen” Menschenverstandes aus. Mit der Zeit bekommt man ein Gespür für die kleinen Falschangaben.
Trotzdem: momentan kenne ich immer noch nicht eine größere PV-Anlage wie unsere 5 MW Anlage in Bürstadt die auf “einem Dach” installiert ist.
Heute morgen habe ich wieder mal so einen Fehler entdeckt. Die Firma Sunselex GmbH kündigte den Baubeginn von Deutschlands größter PV-Anlage mit 63 MW an. Die 880.000 Dünnschicht Solarmodule sind noch in Ordnung denn demnach hat jedes Modul eine Leistung von 71 Watt. Hier sei mir der Hinweis erlaubt, daß Silizium Module inzwischen eine Leistung von mehr als 200 Watt haben also das dreifache…
Aber dann kommt es:
“Nach der Fertigstellung wird die Anlage bei Cottbus das größte Photovoltaikkraftwerk in Deutschland sein und pro Jahr mehr als 550 Millionen Kilowattstunden Solarstrom liefern.”
Sicherlich könnte diese Anlage nach der Fertigstellung Deutschlands größte Photovoltaikanlage sein aber in einem Jahr wird sie niemals 550 Millionen Kilowattstunden Strom produzieren. Ich würde mal behaupten, da ist eine null zuviel in die Pressemitteilung reingerutscht. Oder aber die Überschrift müsste geändert werden z.B. könnte ich mir vorstellen:
“Baubeginn der Weltweit effizientesten Photovoltaikanlage” soll natürlich nur ein Scherz sein…
Inzwischen wurde der Pressetext auch bei meinen Freunden vom Solarserver veröffentlicht. Na wenn es der Solarserver nicht merkt, dann kann es auch der Photovoltaikblog veröffentlichen. Ich gebs auf es sind schon zu viele, ich wünsche der Sunselex GmbH daß dieser tolle Ertrag in den nächsten zwanzig Jahren mit den Dünnschichtmodulen eingefahren wird…
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Donnerstag, den 13. November 2008 von Erhard Renz
Das A und O jeder Photovoltaik Wirtschaftlichkeitsbetrachtung sind die Erträge die mit einer Photovoltaikanlage erzielt werden. Wieviele Kilowattstunden Ertrag wird meine Photovoltaikanlage tatsächlich erzielen? Dies ist die meist gestellte Frage und es gibt viele Antworten. Deshalb werde ich in nächster Zeit ein paar Hilfen zu den Ertragsabschätzungen geben. Die Zukunft kann keiner vorhersagen und deshalb lohnt sich ein Blick zurück auf Anlagen die bereits seit Jahren in Ihrer Nachbarschaft installiert sind. Der Solaranlagen Förder Verein (SFV) hat vor einigen Tagen die 10.000 PV Anlage in seiner Datenbank vermelden können. Die eingegebenen Erträge sind für alle frei einsichtbar und können von allen Interessenten ausgewertet werden.
Da man keiner Statistik glauben soll ausser man hat sie selbst gefälscht gebe ich noch ein paar Hinweise und Tips zur Auswertung dieser Daten:
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Dienstag, den 9. September 2008 von Erhard Renz
Auch im August 2008 hat meine sieben Jahre alte Photovoltaikanlage nur unterdurchschnittliche Erträge eingefahren. Mit 449 kWh im August bin ich nur ein paar kWh über dem schlechtesten August von 2006. Mit 104 kWh je installiertem kWp komme ich bis jetzt (Jan. – Aug.) im Jahr 2008 auf 735 kWh je kWp. Damit wird das Jahr 2008 sicherlich eines der schlechteren Ertragsjahre bei mir sein. Aber da ich meine Investition auf Basis von einem Ertrag von 825 kWh je kWp getätigt habe bin ich immer noch mehr als zufrieden. Damals gab es noch eine ganze menge an pessimistischen Stimmen die mir diesen konserativen Jahresertrag einredeten. Aber momentan haben wir ja einen herrlichen Sommertag der mir die Hoffnung gibt, daß wir einen goldenen September und vielleicht auch noch Oktober bekommen. Dann könnte noch ein Ertrag von 950 kWh drin sein. Aber erstmal möchte ich mich über den August Ertrag freuen und hoffe, daß die Anlage weiterhin Störungsfrei produziert…
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Freitag, den 15. August 2008 von Erhard Renz
Wir werden des öfteren angesprochen wegen der “hohen garantierten Einspeisevergütung” von derzeit 46,75 Cent je Kilowattstunde Strom. Der Photovoltaikstrom wäre an den gestiegenen Strompreisen schuld. Ich habe dazu eine Grafik vom Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) herangezogen.
Hier wird der Strompreis anhand seiner Komponenten von 2002 bis 2007 verglichen. Ausgangsbasis ist ein Haushalt der im Jahr ca. 3.500 Kilowattstunden Strom verbraucht. Verglichen wird der monatliche Betrag der vom Kunden zu zahlen ist.

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Freitag, den 8. August 2008 von Erhard Renz
Fast hätte uns heute das schlechte Wetter ein Strich durch die Rechnung gemacht. Da ich die letzten beiden Tage unterwegs war, habe ich Sonja gebeten aufzupassen wenn unsere zweiachsig nachgeführte Solaranlage Fella in der Solarakademie die 10.000 kWh produziert hat um dann ein Photo zu schießen…
Allerdings war Sonja heute schon lange in den wohlverdienten? Urlaub gefahren als gegen 18 Uhr doch noch dieses Jubiläum in unserer Solarakademie Odenwald erreicht wurde. Seit Dezember 2006 hat die zweiachsig nachgeführte Anlage mit einer Spitzenleistung von 4,86 kW 10.000 Kilowattstunden Strom produziert.
Na wenn dass kein Jubiläum ist.

10.000 Kilowattstunden
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Sonntag, den 3. August 2008 von Erhard Renz
Wer sich an den Juli zurückerinnert, der wird an ein Wechselbad von sehr heißen und vielen Tagen mit bedecktem Himmel denken. Natürlich schlägt sich solch ein Wetter auf die Erträge auch meiner Photovoltaikanlage nieder.
Mit 494 kWh Stromertrag habe ich wieder ein durchschnittliches Ergebnis über die sieben Jahre die ich die Anlage schon habe erzielt. In 2007 habe ich 488 und 2004 486 kWh Ertrag eingefahren. Natürlich war es kein Superjahr wie 2003 da konnte ich mich über 603 kWh freuen aber es war auch kein superschlechtes Jahr wie 2006 als am Ende des Monats nur 437 kWh mehr auf dem Zähler standen.
Nach den ersten 7 Monaten habe ich je installiertem kWp 631 Kilowattstunden Strom produziert.
Dies läßt wieder ein Ergebnis erwarten, daß weit über den damaligen Prognosen von 825 kWh oder 850 kWh pro Jahr der mich damals beratenden Institutionen liegt.
Vielleicht ist das auch ein Grund, daß ich bei zukünftigen Prognosen gerne mal genauer hinschaue wer die Prognose abgibt.
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Dienstag, den 8. Juli 2008 von Erhard Renz
Seit Freitag ist das EEG 2009 auch durch den Bundesrat beschlossen. Bis auf eine kleine Änderung im § 17 wurde das EEG 2009 wie bereits im Bundesrat beschrieben weiter…
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Mittwoch, den 2. Juli 2008 von Erhard Renz
Der Ertrag meiner privaten Anlage hat im Juni einen durchschnittlichen Ertrag im Vergleich zu den sechs Vorjahren erbracht. Mit 124 Kilowattstunden Ertrag pro installiertem kWp liege ich ziemlich weiter…
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Samstag, den 3. Mai 2008 von Erhard Renz
Oft werde ich ungläubig angesehen wenn ich von zukünftig 100 % erneuerbarer Energie rede. Deshalb möchte ich auf einen Denkfehler hinweisen der allzu gerne von den “Energieversorgern” suggeriert wird.
Der Anteil der erneuerbaren Energien am Primär Energieverbrauch beträgt im Jahr 2007 weiter…
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Donnerstag, den 1. Mai 2008 von Erhard Renz
Die Katastrophe an sich. Wie kann uns die Sonne nur so verlassen. Meine PV Anlage hat im April 2008 nur die Hälfte vom April 2007 produziert??? Keine Angst die Anlage ist nicht defekt aber der April 2007 hatte den höchsten Solarertrag aller Zeiten eingefahren. Daß wir in diesem Jahr weniger weiter…
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Freitag, den 18. April 2008 von Erhard Renz
Jetzt liegen die ersten Ergebnisse unsere neue Photovoltaik Anlage mit den vermutlich 17 Jahre alten Modulen vor. Es war ja ein langer Weg vom Dach in Eich (bei Worms) bis zu den ersten Kilowattstunden in Michelstadt. Auf dem Dach waren es noch 18 Siemens Module und zwei andere Module. Da wir einige Module z.B. für das Solar und Energie Beratungs Zentrum Bergstraße oder die Martin Luther Schule in Rimbach abgegeben haben. Konnten wir “nur” noch 14 Module in Michelstadt in der Solarakademie aufstellen. Die letzte Hürde die genommen werden mußte war der Anschluß der neuen Anlage an das allgemeine Netz. weiter…
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Montag, den 31. März 2008 von Erhard Renz
Im letzten Monat habe ich wohl zu früh gejubelt. Der März 2008 war Grottenschlecht der schlechteste März seit Beginn meiner Solarstromanlage. Nur 2006 war ähnlich schlecht, damals habe ich noch 73,4 kWh je installiertem kWp geerntet, diesmal kamen nur 72,5 kWh durch den Wechselrichter in das öffentliche Netz. Es war auch das erste weiter…
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Samstag, den 1. März 2008 von Erhard Renz
Genau doppelt so viele Kilowattstunden (kWh) je installiertem Kilowatt peak (kWp) wie 2006 hat meine Anlage im Februar 2008 produziert. Naja diesmal war der Monat auch einen Tag länger und 2006 war der Februar mit 36,8 kWh Ertrag wirklich der schlechteste seit 2002. Zum neuen Rekord hat es, trotz dem einen Tag mehr, nicht gereicht. Das legendäre Sonnenjahr 2003 hält mit 75,7 kWh Ertrag noch immer den Februar Rekord. Aber 73,6 kWh in diesem Jahr können sich auch sehen lassen. Damit liege ich effektiv im Jahr 2008 voll im Grünen Bereich und habe bereits fast 100 kWh mehr produziert wie das langjährige Mittel. Ich glaube wir gehen einem sonnigen Jahr 2008 entgegen.
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