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Donnerstag, den 7. April 2011 von Erhard Renz
Schade dass ich keine Einladung hatte. Wobei die inhaltliche Diskussion zum Thema Hessische Energieversorgung sich auf einem niedrigen Level bewegte. Leider war Jürgen Großmann Vorstandsvorsitzenden eingeladen und konnte seinen Managersenf einbringen. Mit Sprüchen wie “Was nützt es, alle Leute zu zwingen, einen Rolls Royce zu fahren, wenn sie sich in Wirklichkeit nur einen Polo leisten wollen.“ oder „Wer Strom nur noch importiert, kann gar nichts mehr selbst bestimmen.“ disqualifizierte er sich mal wieder selbst. Es soll um die Energieversorgung Hessens gehen, was ein Lieferant da zu sagt sollte eigentlich uninteressant sein. Vor allem wenn es solch ein unqualifiziertes geblubber ist…
Nur Schade dass diese “Rendite Bewahrer” immer wieder eingeladen werden und die Experten vor Ort, außen vor gelassen werden. Wenn neue Techniken zum Zuge kommen sollen, muß man die Vertreter dieser Techniken einladen und nicht die Eigentümer der alten abzuschaffenden Technik.
Ich werde mich jedenfalls bemühen mein Wissen in den Arbeitsgruppen einzubringen. Vor allem zwei Arbeitsgruppen sind für mich interessant.
Bei Umweltministerin Lucia Puttrich (CDU) geht es um den “künftigen Energiemix” und die “gesellschaftliche Akzeptanz” diskutiert der Kreis um Justizminister Jörg-Uwe Hahn (FDP). Beide Themen sind spannend und ich würde mich freuen wenn ich bei der Arbeitsgruppe dabeisein könnte.
Ich kann mich noch gut an die sehr informative Anhörung im hessischen Landtag erinnern. In 2008 waren sehr kompetente Fachleute aber auch Scharlatane eingeladen. Hoffentlich bleiben wir 2011 von Prof. Czisch verschont er hat mir schon 2008 aber noch mehr in 2009 die Nerven geraubt.
Es ist also bereits der dritte Anlauf Hessen mit erneuerbarer Energie zu versorgen. Vielleicht erhalte ich ja diesesmal Rederecht. Bessere Sprüche wie Großmann und Czisch hätt ich allemal!
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Dienstag, den 30. November 2010 von Erhard Renz
Öfter mal was Neues unter diesem Gesichtspunkt beschlossen wir uns auf dem Michelstädter Weihnachtsmarkt zu präsentieren. Wer von Michelstadt redet dem fällt zuerst das alte Rathaus ein und dann der Michelstädter Weihnachtsmarkt. Mit mehr als 100 Buden findet sich aber auch alles was zu Weihnachten gehört im Altstadtkern von Michelstadt. Natürlich bietet die herrliche Altstadt eine wunderbare Kulisse für die vielen Buden, Lichter und Düfte die von den Ständen ausgehen.
Ralos und vor allem die Mitarbeiter der Zentrale fühlen sich Michelstadt besonders verbunden. Dies haben wir schon öfters bewiesen. Ob es der Stadtlauf auf dem Bienenmarkt ist, der Blumenkorso, ein neuer Bürgermeister oder Zero Race wir engagieren uns für und mit Michelstadt. Deshalb wollten wir auch zum Weihnachtsmarkt was besonderes anbieten. Selbstverständlich braucht man eine Hütte um am Weihnachtsmarkt teilzunehmen.

Dieses Foto entstand noch bevor der Schnee den Odenwald erreicht hat. In den nächsten Tagen werde ich sicherlich noch ein Foto mit Schnee nachreichen können. Auf der “Südseite” des Daches erkennt man Solarmodule ebenso wie an der Theke der Hütte. Zum Verkauf bieten wir verschiedene Solarspielzeuge an. Der obligatorische Solarhubschrauber, die Solarbiene, das Solarauto und natürlich “Flip” der Solargrashüpfer. Ich bin mal gespannt welches dieser Solarspielzeuge sich zum Verkaufsschlager mausert.
Wir haben uns aber ein weiteres Ziel gesetzt und zwar die Stadt Michelstadt in der Solarbundesliga nach vorne zu pushen.

Zusammen mit dem Bürgermeister von Michelstadt Stephan Kelbert (rechts), Johannes Ochs (Mitte) Niederlassungsleiter Ralos Michelstadt haben wir eine Datenerfassung von Solaranlagen auf dem Weihnachtsmarkt gestartet. Bisher ist Michelstadt mit 36 Solarpunkten auf Platz 46 in der “Hessenliga”. Allerdings sind bisher nur Photovoltaikanlagen in der Statistik enthalten. Es sind zwar ca. 200 Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von 1.800 kWp aber wir haben keine Solarthermischen Anlagen gelistet.
Wir von Ralos montieren zwar keine Solarthermie Anlagen aber es würde uns schon freuen wenn wir Michelstadt zumindest unter die Top 20 der hessischen Städte bringen könnten. Dazu wird der Nachweis von ca. 500 Quadratmetern Solarthermischer Anlagen benötigt. An unserer Solarhütte hängt ein Stadtplan aus in den die Michelstädter Bürger ihre Solarthermischen Anlagen eintragen können. Ich hoffe doch, daß wir die 500 qm schaffen…
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Montag, den 22. November 2010 von Erhard Renz
Das Online Portal Quotatis vermeldet eine sinkende Nachfrage nach Photovoltaik. Nun muß man sehen, daß dieses Vermittlungsportal natürlich nicht die gesamte Branche abbildet. Da eignet sich eher das Tool “Insights” von Google . Vor gut einem Jahr habe ich über dieses kostenlose Tool von Google geschrieben.
Googel stellt in diesem Tool die Anzahl der Google Suchen gegenüber. Es stehen vielzählige Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung. Damit kann das Suchverhalten der Google Benutzer transparent dargestellt werden. Für den Begriff Photovoltaik habe ich mal Insights bemüht.

Die Auswertung kann über 5 Jahre erstellt werden. Gegenüber 2006 haben sich die Suchabfragen verdoppelt. Die Spitzenzugriffe fanden im Januar 2010 statt. Im Jahr 2010 sind bisher die Gesamtzugriffe (69) noch höher wie die Zugriffe 2009 mit 62. Allerdings kippten die Zugriffe im Vergleich von 2009 zu 2010. In den ersten 6 Monaten 2010 waren die Zugriffe um einiges höher wie 2009. Ab der zweiten Jahreshälfte sind die Suchvorgänge nach dem Wort “Photovoltaik” fast schon auf das Niveau der vergangenen Jahre zurückgegangen. Somit dürften sich in Summe am Ende von 2010 die Zugriffe auf dem Niveau von 2009 einpendeln.
Viel dramatischer finde ich die regionalen Unterschiede.

Demnach wird im Saarland dreimal mehr nach Photovoltaik gesucht wie in Hessen? Natürlich dürften sich dadurch auch mehr Kunden finden lassen die eine Photovoltaikanlage möchten. Richtig deutlich wird die Hessische “Solar-Wüste” wenn man sich den Zeitverlauf anschaut.
Ich rufe die Suchhäufigkeit von Photovoltaik ab. Auf der Übersichtsgrafik ist zu erkennen, daß der Begriff Photovoltaik mehr gesucht wurde wie in den Jahren zuvor. Wenn man unter der Deutschlandkarte auf “Veränderung im Zeitverlauf” klickt kann man erkennen wie sich die Suchhäufigkeit von 2004 bis heute verändert hat. Das Hessische Suchvolumen hat nie die 30% vom jeweiligen Spitzenreiter überschritten. Die Ostdeutschen Länder haben allerdings mächtig zugelegt. Wurde 2004 kaum aus dem Osten nach Photovoltaik “gegoogelt” haben sich zumindest Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen auf 50% vom Top Ergebnis hochgegoogelt.
Wie läßt sich solch ein Verhalten erklären? Warum suchen die Hessen weniger nach Photovoltaik wie die Mitbürger in anderen Bundesländer? Da kann man natürlich herrlich spekulieren. Fakt ist jedenfalls wir sind bei den Suchanfragen mit dem Begriff “Photovoltaik” wieder auf dem Nieveau von 2008!
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Samstag, den 20. November 2010 von Erhard Renz
Mit diesem Begriff beschreibt der Marburger Oberbürgermeister Egon Vaupel die am 29.10.2010 beschlossene “Marburger Solarsatzung”. Ich finde er hat mit dieser Beschreibung den Nagel auf den Kopf getroffen. Es muss einer Gemeinde erlaubt sein, eine Satzung zu beschließen, die der regionalen Wertschöpfung dient.
Allerdings gibt es im hessischen Parlament Neider aus CDU/FDP die der neuen Satzung kritisch bis histerisch gegenüberstehen. In Marburg wurde die Satzung am 16.11.2010 öffentlich bekannt gemacht und damit rechtsverbindlich.
Die hessische Landesregierung war nicht so schnell denn erst am 18.11.2010 wurde mit den Stimmen von CDU/FDP eine neue Bauordnung verabschiedet. In dieser neuen Bauordnung wurde ohne Sinn und Verstand die Grundlage für die “Marburger Solarsatzung” gestrichen. Dieses Gesetz wird am 1.1.2011 gültig und damit dürfte Marburg vorläufig die einzige hessische Stadt mit einer “Wertsicherung für Bestandsgebäude” bleiben. Weitere Städte dürften es nicht mehr schaffen dieses sinnvolle Instrument einzusetzen.
Immerhin setzen sich 49 Kommunen für die “Solarsatzung” ein. Darunter auch die CDU Bürgermeisterin Petra Roth mit der Begründung “Die Gestaltungsfreiheit für die energetischen Maßnahmen auf kommunaler Ebene ist erforderlich”.
Ich möcht auf das besondere Ziel der hessischen Landesregierung hinzuweisen. Hessen beabsichtigt bis 2020 den Stromverbrauch um 20% zu senken. Auf Bundesebene werden “nur” 10% anvisiert. Damit muß Hessen besondere Massnahmen einleiten um dieses Ziel zu erreichen. Hessen gilt als ein Land mit hohem Stromverbrauch. Ich verweise nur auf die Frankfurter Metropole mit ihrem Flughafen. Wenn man aber den Städten das Heft des Handelns aus der Hand nimmt, dann muß man selbst aktiv werden.
Die Hessische Landesregierung muß also endlich mal aufzeigen wie die 20% Stromverbrauchsreduzierung erfolgen soll. Spannend wird natürlich auch was mit der Marburger Satzung ab 2011 geschieht?
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Freitag, den 9. Juli 2010 von Erhard Renz
Eine ideale Kombination sind Solarenergie und Windenergie. Ein “alter” Freund des Hauses war gestern abend im hessischen Fernsehen zu sehen. Franz Mitsch der Windpionier aus dem Odenwald. Wenn Windräder heute größer gebaut werden können und diese Windräder weniger Geräusche von sich geben dann ist dies mit ein Verdienst von Franz. Der Ausbau seiner Firma ESM war der Anlass des Fernsehberichts. Beim betrachten des Films die Dächer beachten.
Derzeit sind die Dächer noch ohne Photovoltaik. Dies wird sich aber in den nächsten Wochen ändern. Denn auf vier Dächern werden wir insgesamt mehr als 150 kWp Photovoltaik installieren. Mir ist bewußt dass bei den Windfirmen momentan eher über 7 Megawattanlagen gesprochen wird als über 150 kW vor allem wenn man sich die Entwicklung der Windräder anschaut.

Auch wenn wir mit 150 kWp bei der Windradentwicklung bereits zwischen 1985 und 1990 so weit war sind wir von der Solarenergie heute immer noch froh wenn wir so “kleine” Kraftwerke bauen dürfen.
… und ausserdem bei der neuen Halle könnte es ja vielleicht ein MW geben.
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Donnerstag, den 11. März 2010 von Erhard Renz
Wieviele Photovoltaikanlagen gibt es in Deutschland? Wieviele davon stehen in Hessen und von wieviele sind davon in Darmstadt montiert? Auf solche Fragen gibt seit August 2009 www.energymap.info Auskunft.
Da diese Homepage von der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. (DGS) gepflegt wird, fragt man sich wo die DGS ihre Informationen herbekommt. Nun die Antwort ist einfach. Schon im EEG 2004 stand in
§ 15 – Transparenz
[…]
(2) Netzbetreiber sind verpflichtet, die für die Ermittlung der auszugleichenden Energiemengen und Vergütungszahlungen nach § 14 erforderlichen Angaben bis zum 30. September des Folgejahres zu veröffentlichen.
Die DGS zapft jetzt die von den Netzbetreibern veröffentlichten Zahlen an und stellt sie in einer Datenbank zur Verfügung.
Aktuell sind 492.175 Photovoltaikanlagen in ganz Deutschland dokumentiert.

In Hessen sind es leider nur 37.485 und in Darmstadt nur 364 Photovoltaikanlagen.
Es ist also sehr einfach festzustellen welche Gemeinde hat viele Photovoltaikanlagen installiert oder wer kann nur unterdurchschnittlich viele Anlage vorzeigen.
Die Datenbank selbst ist natürlich auf die Datenqualität der Netzbetreiber angewiesen und da ist leider noch vieles im argen. Beim Start der Datenbank im August 2009 waren z.B. “nur” 18.114 Windkraftanlagen dokumentiert inzwischen sind es bereits 21.113 also fast 3.000 Windräder mehr. Dieser Zubau hat aber im letzten halben Jahr so nicht stattgefunden sondern die Netzbetreiber dokumentieren in zwischen besser.
Bei der Photovoltaik ist die Nachdokumentation nicht so gravierend. Im August 2009 waren 442.812 Photovoltaikanlagen und heute sind 492.175 PV-Anlagen dokumentiert. Es sind also knapp 50.000 Photovoltaikanlagen mehr im System drin. Das könnte stimmen. Grob gerechnet wurden in 2009 in der Bundesrepublik ca. 100.000 Photovoltaikanlagen installiert. Das sind wiederum ca. 500 Photovoltaikanlagen am Tag. Wenn wir alles zusammenrechnen installiert/verkauft Ralos knapp 5 Anlagen pro Tag.
Es wäre natürlich schön wenn wir demnächst von der DGS die Meldung bekämen die Netzbetreiber haben sauber dokumentiert und wir könnten korrekte Zahlen abrufen. Für alle wäre dies eine hervorragende Datenquelle aber bevor es so weit kommt müssen wir bei den Netzbetreibern noch dicke Bretter bohren.
Obwohl es doch eigentlich selbstverständlich sein müsste, denn für was steht es eigentlich so im Gesetz?
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Donnerstag, den 3. Dezember 2009 von Erhard Renz
Zuerst die gute Nachricht am morgen, Dr. Czisch war nicht mehr da.
Dafür waren weitaus mehr Abgeordnete der Regierungskoalition anwesend. Sogar Silke Lautenschläger, die Hessische Umweltministerin, war kurz anwesend. Es gab auch bei den Sachverständigen und den Anzuhörenden einige zusätzlich neue Ansätze die für mich wertvoll waren.
Leider gab es wieder einen Adrenalinstoß der meinen Kreislauf auf 180 brachte. Ausgerechnet Peter Stephan (CDU) aus dem Odenwälder Teil der Bergstraße sorgte für diesen Schub. Er meinte die Photovoltaik wäre “grandios Übersubventioniert”.
So lange wie es solche Entgleisungen von Politikern gibt, können diese nicht erwarten, daß wir Sie mit Samthandschuhe anfassen. Ich empfehle Herrn Stephan bei Frau Lautenschläger auf der Homepage des Ministeriums mal nachzuschauen. Da gibt es zur Photovoltaik Sätze wie:
“Ministerin Lautenschläger unterstreicht, dass es für ein Hochtechnologieland wie Hessen von besonderer Bedeutung ist, im Bereich der Photovoltaik bei der Entwicklung vorne dabei zu sein. Die Fa. SMA Technologie AG in Niestetal, der weltweit umsatzstärkste Hersteller von Solar-Wechselrichtern, ist ein herausragendes Beispiel in Hessen.
Mit dem vom Hessischen Umweltministerium geförderten Projekt „CO2-neutrale Fabrik“ der Fa. SMA wurde anhand der Errichtung einer neuen, 20.000 m² großen Produktionshalle des Unternehmens eine Methodik entwickelt, wie sich für Unternehmen eine CO2-neutrale Produktion erreichen lässt.”
Der geneigte Blogleser wird verstehen, dass ich die Worte der Hessischen Umweltministerin lieber höre wie die Entgleisung von H. Stephan. Das Problem, dass beide in der gleichen Partei sind gibt einem zu denken. Welche Aussage stimmt denn jetzt innerhalb der CDU? Von Herrn Stephan kann ich für die Photovoltaikbranche sicherlich nichts gutes erwarten. Selbst in seinem Kommentar zur Anhörung sind die Sachverständige und Anzuhörenden immer nur mit einzelnen ihm genehmen Wortaussagen zitiert. So einfach ist Umwelt- und Wirtschaftspolitik nicht zu machen. Da muß man sich schon tief in die Materie einarbeiten. So bleibt meine Hoffnung auf Silke Lautenschläger. Ich hoffe Sie nimmt die gut gemeinten Anregungen auf und arbeitet daran.
Wer sich Top Experten nach Wiesbaden einlädt von dem erwarte ich auch, dass er deren Anregungen und Argumente ernst nimmt. Wenn ich z.B. den Hinweis von Prof. Vajen von der Uni Kassel nehme. Er forderte für die Wärme ein Einspeisegesetz wie es für Strom bereits vorhanden ist. Natürlich nur in den Städten und Gemeinden in denen bereits ein Wärmenetz vorhanden ist. Die Bausatzung anzupassen damit die Vorgaben für Industriebauten so ausfallen, daß die Dachstatik auch noch Solaranlagen aushalten. Ein Argument fehlte ihm allerdings, dieser Vorschlag ist unter dem Aspekt des Flächenverbrauchs enorm wichtig.
Oder Dr. Franz Kahle mit seiner Innovativen Satzung um die Solarwärme in Marburg voranzubringen.
Oder Dr. Horst Meixner von der HessenEnergie der gerne den Städten und Gemeinden die Möglichkeit geben möchte Windräder selbst zu betreiben. Am Schluß möchte ich noch Fabio Longo erwähnen der es immer wieder schafft die trockenen Paragraphen so zu erklären, daß man die feinen Unterschiede erkennen kann.
Ich danke jedenfalls allen die sich an der Anhörung mit Gedanken und Ideen eingebracht haben. Es wäre für mich eine Genugtuung wenn Hessen mit seinem 5% Anteil Erneuerbare Energien endlich durchstartet und zum Musterland der Erneuerbaren Energien wird. Sicher ist allerdings, ohne Windenergie und Photovoltaik geht das nicht.
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Mittwoch, den 2. Dezember 2009 von Erhard Renz
Heute habe ich mir den ersten Tag der öffentlichen Anhörung zu vier Gesetzentwürfen betreffend Erneuerbare Energien und Klimaschutz in Hessen reingezogen. Diese Gesetze wurden von SPD und von Bündnis 90/Die Grünen eingebracht. Ich hatte mir ja schon im letzten Jahr drei Tage Anhörung im hessischen Landtag gegönnt.
Damals muß ich sagen, waren hochkarätigere Referenten anwesend. Diesmal sind anscheinend einige davon ausgegangen, daß die ganze Anhörung ja nur von der Opposition ausgeht und die beiden Regierungsparteien doch keinen “Rat” annehmen. Zumindest Personell finde ich diese Befürchtung bestätigt. Es ist erschreckend wie wenige Politiker sich die Anhörung anhören. Geschweige denn Fragen stellen.
Die Beratungsresistenz von einigen Verbänden ist ebenso erschreckend. Da wollen einige das Pferd noch reiten und merken garnicht, daß der Gaul schon tot ist…
Als Höhepunkt Niederung möchte ich aber den Beitrag von Dr. Gregor Czisch bezeichnen. Er hat “im Auftrag der Ausschüsse ULA und WVA des Hessischen Landtags” eine Stellungnahme abgegeben.
Um Gottes Willen! Der hat einen Auftrag gehabt? Womöglich sogar noch Geld dafür bekommen?? 
Zu seinen Ausführungen bezüglich seinen Lieblingsthemen Strom aus der Sahara oder Strom aus Norwegen möchte ich nicht näher eingehen. Schließlich ging es im Hessischen Landtag um Gesetze für Hessen und nicht darum die ganze Welt von Konzernen retten zu lassen.
Wenn er aber schreibt: “Die Photovoltaik ist noch immer eine extrem teure Methode der Stromerzeugung“. Dann bleibt mir erst einmal die Spucke weg. Wenn ich mir allerdings die Quellenangaben des Dr. Czisch anschaue muß ich feststellen er war wohl zwei Jahre im Winterschlaf!
In seinen Rechnungen nimmt er kurzerhand mal 5.000 Euro je kWp und beschreibt. “Diese Preise sind leider noch immer üblich, wie beispielweise das Ergebnis einer Umfrage der Deutschen Gesellschaft für Solarenergie mit einem Durchschnitt von 4.837 Euro je kWp belegt”.
In der Klammer gibt er dann wenigstens ehrlicherweise zu DGS2007! Herr Dr. Czisch die 2007 ist nicht die Nummer unter der die DGS diesen Bericht verfasst hat, sondern die Jahreszahl nach Christi Geburt! Die Umfrage ist also total veraltet. Sie können gerne mal in unseren Solarrechner reinschauen wir sind derzeit bei kleinen Anlagen fix und fertig installiert bei ca. 3.400 Euro!!!
“Auch 2008 wird selbst bei größeren PV-Anlage im Leistungsbereich von mehreren 10 kWp noch von Preisen deutlich über 5.000 Euro kWp berichtet”.
Berichtet?
Was heißt hier berichtet Herr Dr. Czisch? Babbeln Sie alles nach? Sie sind als Gutachter eingeladen und nicht als Geschichtenerzähler…
Aber Dr. Czisch kann sich noch steigern er kennt auch neuere Erhebungen:
“Selbst eine neuere Erhebung der Kosten von 9.000 PV-Anlagen bis 5 kW in Österreich…”
Hallo Zischi was interessieren uns Hessen die Preise aus Österreich?
Nach diesen in seinen Traum passende Zahlen flippt er völlig aus:
“Damit wären seit fast einem Jahrzehnt in diesem Leistungssegment praktisch keine Kostenreduktion erreicht worden”.
Ich weiß nicht wer den Dr. Czisch immer einlädt. Vielleicht wäre es sinnvoller mal jemand vom BSW einzuladen. Die haben sicherlich mehr Ahnung von dem was in Deutschland passiert. Hier mal die “offizielle” Statistik:

Es ist einfach ärgerlich wenn ein Dr. Czisch geholt wird der mit dem Wort “praktisch” vorgibt er hätte Erfahrung aus der Praxis. Wer in einer 2009er Stellungnahme in Hessen schreibt Preise von 5.000 Euro je kWp wären in 2009 noch üblich der hat seine Qualifikation verspielt. Diese Preise sind schon lange vorbei. Wie sollte sich auch bei dem Preis die Anlage für den Besitzer bei einem Einspeisepreis von 43 Cent je kWh rechnen?
Ich hoffe nur, daß ich morgen von solch einer Niederung verschont bleibe und viele, viele Hessische Regierungsmitglieder sich informieren. Ansonsten wäre ich von der Anhörung ganz schön enttäuscht!
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Sonntag, den 1. November 2009 von Erhard Renz
Na dass ist mal eine positive Nachricht. Die hessische Umwelt- und Energieministerin Silke Lautenschläger (CDU) fordert die verstärkte Nutzung des “enormen Potentials” auf den Dächern der hessischen Gewerbegebieten. Leider kennt derzeit keiner das tatsächliche Potential auf den hessischen Dächern. Vielleicht wäre die Investition in ein Solarkataster (Sun Area) wie es Frau Prof. Dr. Martina Klärle erstellen kann für alle hessische Dächer hilfreich um dieses “enorme Potential” zu definieren.
Wenn jedem Hessen klar wäre, welches Potential auf seinem Dach liegt hätten wir sicherlich noch mehr Interessenten.
Da Roland Koch uns Hessen zum Musterland der Erneuerbaren Energien machen möchte wäre diese Unterstützung für die Solarenergie ideal. Natürlich erwarten wir auch von Frau Lautenschläger und von Herrn Koch, daß Sie die angedeuteten Reduzierungen der Einspeisevergütungen verhindern. Denn eines ist ja wohl klar. Die “enormen Potentiale” können nur gehoben werden wenn sich Photovoltaik für die Investoren rechnet. Je weniger Einspeisevergütung es gibt desto niedriger sind die Renditen für die Investoren. Wenn Investoren eine zu niedrige Rendite angeboten wird geben sie ihr Geld nicht für Photovoltaik aus. Deshalb Frau Lautenschläger und Herr Koch bitte bei der Bundesregierung stark machen für die jetzige Einspeisevergütung. Die Branche hat jetzt von 2008 bis 2010 eine Einspeisereduzierung von 16,2% zu verkraften das ist ein ordentliches vorzeigbares Ergebnis.
Die Photovoltaikbranche hätte es auch verdient, daß alle Dächer die in Landesbesitz sind für Photovoltaikanlagen freigegeben werden. Dem Land gehören ja schließlich einige Bauten. Ich kann mir Finanzämter, Polizeistationen oder auch Straßenbauämter mit Photovoltaikanlagen vorstellen. Oder auch mein Lieblingsthema alle Lärmschutzwände für Photovoltaikinvestoren freigeben. Es gibt viele Möglichkeiten die Photovoltaik voranzubringen. Aber dann muß man es tun und nicht nur fordern. Natürlich steht immer noch mein Angebot Frau Lautenschläger bei der Hebung des enormen Potentials zu unterstützen. Eine Mail reicht und schon bin ich unterwegs.
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Mittwoch, den 30. September 2009 von Erhard Renz
Auch im Internet wird immer mehr nach Photovoltaik gegoogelt. Mit dem Google Tool Insights kann ermittelt werden wie oft ein Wort gegoogelt wurde. Ich habe mal eine Statistik für das Wort Photovoltaik in Deutschland ausgegeben.

Leider wird keine Anzahl ausgegeben wie oft ein Wort gegoogelt wurde sondern nur eine prozentuale Verteilung. Im Photovoltaik Beispiel fällt die 100% auf den aktuellen Tag. Es wurde also noch nie so viel nach Photovoltaik gegoogelt wie momentan. Seit 2004 bis ins erste Quartal 2009 bewegte sich die Abfragen im 30-60% Bereich. Seit Mai 2009 steigt die Suche ständig an um derzeit bei 100% zu landen. Im Vergleich zum Vorjahr also ca. eine Verdopplung der Abfragen.
In Insights kann auch die regionale Verteilung ermittelt werden.
Hier erkennt man, dass die Bayern am meisten nach Photovoltaik googeln. Die Hessen kommen nur auf einen Anteil von 56% (Bayern = 100%). Wobei ich nicht sagen kann ob die Abfragen mit der Einwohnerzahl relativiert werden? Was allerdings kompliziert wäre… Wenn nicht relativiert wird, dann sind die Saarländer reine Photovoltaikweltmeister…
Selbst die Länderaufteilung kann noch auf Städte/Regionen runtergebrochen werden.
Hier überrascht in Hessen die nordhessische Dominanz. In Kassel wird fast doppelt soviel nach Photovoltaik gegoogelt wie in Wiesbaden. Mit unserer Zentrale in Michelstadt sind wir also noch nicht einmal in einer Photovoltaik Hochburg.
Google-Insights zeigt auch noch ähnliche Suchwörter die im Zusammenhang mit Photovoltaik gegoogelt wurden. Diese Suchbegriffe können in der linken Spalte angesehen werden.

In der rechten Spalte werden die Suchbegriffe angezeigt, die in letzter Zeit verstärkt gesucht wurden. Hier kann man Tendenzen erkennen. Zum Beispiel wurde “Solarworld” in letzter Zeit sehr häufig gegoogelt. Da hier auch “nur” Prozentsätze gezeigt werden können die Steigerungen natürlich auf einer niedrigen Suchanzahl basieren.
Auf jeden Fall kann mit Insights der derzeitige Photovoltaik Boom auch im Internet aufgezeigt werden. Hoffen wir mal alle, daß der Boom auch am Anfang 2010 anhält.
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Mittwoch, den 10. Juni 2009 von Erhard Renz
Seit Samstag sind wir mit einem Messestand auf dem Hessentag vertreten. Wer uns besuchen möchte kann uns in der Halle 9 Stand 104 finden. Allerdings kann auch ein ganz besonderer Service genutzt werden. Unser Velotaxi von der Solartankstelle in Frankfurt fährt dort für Ralos Werbung.

Sonne tanken für eine mobile Zukunft! weiter…
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Montag, den 12. Januar 2009 von Erhard Renz
Am 2. – 4.2.2009 sind wir auf der 54. Landwirtschaftlichen Woche Südhessen. Die Landwirtschaftliche Woche Südhessen (Programm 2,5 MB pdf) findet an diesen Tage in Gernsheim statt. Hier können Sie uns in der Stadthalle Gernsheim gerne besuchen.
Adresse:
Stadthalle Gernsheim
Georg Schäfer Platz 1
64579 Gernsheim
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Donnerstag, den 4. September 2008 von Erhard Renz
Es war eine richtige Marathon Anhörung die ich mir da gegönnt habe. Ich weiß nicht wie die Hauptakteure Ursula Hamman, Elisabeth Apel und Gernot Grumbach solch einen Kraftakt überstehen aber ich bin körperlich und geistig kaputt. Einfach nur kaputt.
Für mich völlig unverständlich wie sich die Fraktionen aus der Verantwortung “stehlen” und alles ihren Spezialisten überlassen. Ich hätte eigentlich erwartete, daß die beiden Ausschüsse sich stärker einbringen. Die FDP habe ich ausser bei der Sitzungsleitung nicht wahrgenommen. Die Linke war zumindest immer anwesend. Bei den Grünen war zumindest noch Tarek Al Wazir zeitweise zur Unterstützung von Ursula da. Bei der SPD habe ich als fragenden nur Gernot Grumbach wahrgenommen. (Hermann Scheer kann man ja noch nicht mitzählen). Der CDU bescheinige ich die meisten Zuhörer und mit Michael Boddenberg einen zweiten aktiven Spezialisten.
Aber auch in den eigenen Reihen habe ich vieles Verbesserungswürdiges gesehen z.B. der Solar Förder Verein war nur einmal mit einem Redebeitrag aktiv und hat beim Thema Effizienz zu Ökostrom dann auch noch negativ gesprochen. Das war nix. Da hätte ich mehr erwartet…
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Dienstag, den 2. September 2008 von Erhard Renz
Wie bereits angekündigt habe ich mir die Anhörung im Hessischen Landtag zum Thema “Zukünftige Energie- und Klimaschutzpolitik in Hessen” angesehen und angehört. Die 59 Stellungnahmen von den verschiedensten Instituten und Vereinen umfassen 876 Seiten Papier… Wer interessiert ist an den Daten dem kann ich die pdf Dateien gerne zusenden. Momentan können diese Dokumente aber auch noch auf der Landesseite angesehen werden.
Es war beeindruckend was da bereits am ersten Tag von den Sachverständigen geboten wurde. Ganz besonders beeindruckend war mal wieder Hermann Scheer der für das World Council for Renewable Energy (WCRE) sprach aber auch Thomas Seltmann von der Energy Watch Group begeisterte mich. Bei Prof. Dr. Jürgen Schmid vom Institut für Solare Energieversorgungstechnik (ISET) schockte mich seine Aussage 100% erneuerbare Energien wären derzeit in Hessen unbezahlbar sowie seine Aussage Photovoltaik wäre auch in naher Zukunft zu teuer. Bei Harald Pohlert von General Electric (GE) schwankte man von Himmel hoch jauchzend (Windenergie) bis zu Tode betrübt bei seinen Träumen zum Thema Clean Coal. Aber das war ja klar, daß auch die “andere Seite” zu Wort kommen würde. Die Sachverständigen hatten je 10 Minuten um ihre wichtigsten Botschaften rüberzubringen. Danach gab es eine Fragerunde der Abgeordneten.
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Sonntag, den 31. August 2008 von Erhard Renz
Am letzten Donnerstag durfte ich dem Bürstädter Umweltausschuß die Solare Beleuchtung des neuen Radweges zwischen Bürstadt und Biblis mit der StreetSun vorstellen. Auf einer Strecke von 1.800 Meter würden wir gerne einen Solar beleuchteten Radweg als Pilotprojekt realisieren. Ich hatte die Möglichkeit in einem ca. 30 minütigen Vortrag die Vorzüge einer solaren Beleuchtung aufzuzeigen. Zu meiner Unterstützung hatte ich die beiden Experten Walter Zölling (Entwickler der StreetSun) und Richard Hutter (Geschäftsführer EPS soltec) aus Österreich dabei.
Wir hatten wirklich interessierte Zuhörer die in keiner Phase der Informationsveranstaltung Fragen stellten die negativ waren. Alle drei vertretenen Parteien äußerten sich positiv zu der geplanten Pilotstrecke.
Viel mehr möchte ich noch nicht zum Projekt anmerken da jetzt nach der technischen Machbarkeit die politische anschließt und ob wir diese Strecke realisieren dürfen wird sicherlich noch auf der “politischen Ebene” diskutiert werden.
Bei den Presseveröffentlichungen möchte ich “nur” auf den Artikel im Suedhessen Morgen verweisen da die Bürstädter Zeitung anscheinend auf einer anderen Veranstaltung war…
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Samstag, den 23. August 2008 von Erhard Renz
Auch wenn viele meinen wir hätten in Hessen einen politischen Stillstand kann ich nur sagen, dem ist nicht so. Es werden viele Dinge im Parlament beraten, diskutiert und beschlossen aber die jetzige Regierung behandelt natürlich nur wenige dieser Beschlüsse. Bei der Energieversorgung für Hessen steht vom 2.9.2008 bis 4.9.2008 eine Öffentliche Anhörung zur zukünftigen Energie- und Klimaschutzpolitik in Hessen in Wiesbaden auf der Tagesordnung. Der Ausschuss für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz (ULA) des hessischen Landtags lädt ein.
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