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Montag, den 6. Juni 2011 von Erhard Renz
Ich hätte es nicht für möglich gehalten aber das Super Sonnenjahr 2003 wurde zumindest in den ersten 5 Monaten vom Jahr 2011 übertroffen. Mit einem tollen Ertrag von 632 Kilowattstunden (kWh) Strom die meine 4,32 Kilowatt peak (kWp) erzeugt hat konnte ich im Mai 2011 das drittbeste Monatsergebnis seit mehr als 10 Jahren einfahren. Den besten Monatsertrag (168 kWh) hatte ich ja im April 2007. Im Juli 2006 waren es 147 Kilowattstunden je installiertem kWp und jetzt die 146 Kilowattstunden je kWp. Damit habe ich einen aufsummierten Ertrag im Jahr 2011 von 458 Kilowattstunden im Vergleich zu 2003 als ich im Mai “erst” 456 kWh geerntet hatte. Mein Jahresertrag von 1.134 Kilowattstunden habe ich danach nie wieder erreicht. Allerdings muss ich sagen, dass die Top Monatserträge in 2003 erst im zweiten Halbjahr erfolgten. Es wird also im Jahr 2011 spannend ob das Super Sonnenjahr 2003 getoppt werden kann. Zu hoffen wäre es natürlich, dass die vielen Solaranlagenbesitzer mal wieder einen tollen Ertrag erzielen würden.
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Dienstag, den 3. Mai 2011 von Erhard Renz
Bei den Solarstromerträgen kommen mir glatt Erinnerungen an das Jahr 2003.
Insgesamt 565 Kilowattstunden Strom hat meine (4,32 kWp) Photovoltaikanlage im April 2011 erbracht. Auf das installierte kWp umgerechnet bedeutet dies 131 Kilowattstunden und damit das zweitbeste Ergebnis seit Inbetriebnahme in 2001! Nur der Super April in 2007, damals kann die Sonne eigentlich garnicht unter gegangen sein, war mit sagenhaften 168 Kilowattstunden besser. Aber das Jahr 2011 läuft bisher bestens. In den ersten vier Monaten insgesamt 312 kWh je installiertem kWp ist das bisher zweitbeste Ergebnis, nur in 2003 brachten die ersten vier Monate mit 342 kWh einen höheren Ertrag.
Auch wenn ich den Vergleich mit den Solaranlagen beim Solar Förder Verein anschaue habe ich mit meiner Anlage ein super Ergebnis eingefahren. Der Bundesweite Ertrag liegt für die ersten vier Monate bei knapp 300 kWh damit liegt meine Anlage gut 4% über dem Bundesdurchschnitt. Aber wer den Blog hier öfter liest kennt ja den Vorteil meiner PV Anlage. Sie ist ziemlich steil (40 Grad Neigung) und damit habe ich im Winter immer super Ergebnisse. Im Sommer relativiert sich dieses zwar aber die Erträge bewegen sich ja immer noch viel höher wie die Ertragsprognosen vor zehn Jahren vorhersagten.
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Montag, den 4. April 2011 von Erhard Renz
Der März 2011 hat mal wieder einen Spitzenertrag erbracht. Mit 110 kWh je installiertem kWp habe ich genau den bisherigen Spitzenertrag aus dem Jahr 2003 erreicht. Das Jahr 2003 war ja das absolut tollste Sonnenjahr der letzten 10 Jahre. So einen Spitzenertrag ausgerechnet in dem Monat in dem ich das zehnjährige meiner Photovoltaikanlage feiere ist natürlich sehr beruhigend. Denn allen Unkenrufen zum Trotz. Selbst nach 10 Jahren erzielt meine Photovoltaikanlage noch Spitzenerträge von Degradation ist nix zu merken. Das sage ich so selbstbewußt weil ich auch die Erträge aus anderen Solaranlagen aus der Gegende von Mannheim als Vergleich habe. Die Erträge werden in der Datenbank beim Solar Förder Verein (SFV) hinterlegt.

Meine Anlage hat also mit 110 kWh im März den höchsten Ertrag erzielt. Klar spielt dabei das “steile” Dach mit 40 Grad eine Rolle. Aber auf der anderen Seite sind meine Module bereits 10 Jahre alt und die Wechselrichter ebenso.
März 2011 war ein voller Erfolg. Jetzt wünsch ich mir nur noch weiter Top Ergebnisse wie in 2003!
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Donnerstag, den 24. März 2011 von Erhard Renz
Jetzt nachdem die letzte Bürgerbeteiligung an einem Offshore Windpark (Butendiek) weg ist bestimmen die Konzerne der Bundesregierung was benötigt wird! Für die Wind-Vision der Großkonzerne soll die Bundesregierung eine richtig fette Finanzspritze locker machen.
Da soll zum einen je Kilowattstunde Strom plötzlich 18 Cent vergütet werden es soll Risikobeteiligung und Darlehen geben. Bei der Kabeltrassenführung soll auch noch unterstützt werden. Verkauft wird die Meldung damit, daß die Bürger Windräder an Land nicht mögen. Vielleicht sollten wir den Bürgern mal sagen, daß an Land Windräder zu den halben Kosten Strom produzieren! Dass die Bürger dann selbst Windräder bauen, warten und betreiben können. Wir sollten dem Bürger sagen, dass Windräder an Land mit 7% Rendite auskommen müssen auf dem Meer sollen sie aber 12% bekommen. Was eine Vergütung von 18 Cent bei 10.000 Megawatt und je 5.000 Volllaststunden im Jahr kosten würde will ich erst gar nicht ausrechnen. (habs doch gemacht 9 Milliarden Euro im Jahr)
Begründung gibt es keine, nur die Vermutung, dass 7% für Konzerne halt zu wenig sind. Dann investiert der Konzern nicht. Wenn er allerdings eine Rendite erzielt die bei 12% liegt und die Windräder nach 9 Jahren schon abgeschrieben sind, dann macht es wieder richtig Spaß! Nach 9 Jahren schon alle Kosten drin, letztendlich “fast” ohne Risiko. Danach kann der Strom über die eigenen Netze an die eigenen Kunden verkauft werden. Ein sicheres Geschäft halt. Für den Ausbau der Übertragungsnetze müssen dann wieder die Naturschützer herhalten die ja berufsmäßig den Ausbau von Stromtrassen ausbremsen…
Ich frag mich was das soll. Wenn die Bundesregierung Windkraft ausbauen will, dann soll Sie eine erhöhte Förderung der Windenergie auf dem Land beschließen. Da würde ein Cent mehr pro kWh bereits viele Projekte anstoßen. Die Finanzierung würde durch die Bürger gestemmt und die Wertschöpfung bliebe vor Ort. Eine erprobte Technik die weltweit exportiert wird. Aber nein die Förderung soll ja den Konzernen zu Gute kommen. Die sollen wenig Risiko tragen und danach mit abgeschriebenen Windrädern den anderen Betreibern Konkurrenz machen.
Mir wäre eine Photovoltaikvergütung mit 12% Rendite und kurzer Laufzeit auch recht. Das gäbe einen richtigen Boom. Nur haben wir keine Lobby die solche Wünsche nach Berlin zur Kanzlerin tragen kann. Oder gibt es jemand der Angela Merkel den Vorschlag macht wir wollen eine Vergütung mit 12% Rendite auf neun Jahre. Für den regionalen Netzausbau erhält der netzbetrieber ebenfalls eine 12% Rendite plus KfW Darlehen…
Aber irgendwie hab ich das Gefühl dass uns selbst Brüderle nicht folgen würde…
Vielleicht sollten wir ihn mal zum Äbbelwoi einladen.
P.S.: Solarstrom vom Acker wird spätestens 2014 schon günstiger sein wie 18 Center! Warum dann ins Meer?
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Dienstag, den 8. März 2011 von Erhard Renz
Der Februar 2011 war einer der schlechteren Februars Ergebnisse meiner Photovoltaik Anlage. In Summe 176 Kilowatt Stunden Strom konnte die 4,32 kWp Anlage produzieren. Inzwischen liegt das Super Sonnenjahr 2003 ja schon einige Jahre zurück aber ich frag mich schon wie konnten damals 327 kWh produziert (kein Schaltjahr) werden. Das sind ja fast doppelt so viele Kilowattstunden wie in 2011. Das magere 2011er Ergebnis liegt natürlich auch unter dem langjährigen Schnitt. Die Schönwetterperiode hat allerdings gleich in den ersten März Tagen angefangen und mit ein paar Sonnentagen kann die Jahres-Bilanz erheblich aufgepuscht werden.
Der Februar trägt mit seinen Erträgen mit ca. 5% zum Jahresertrag bei. Es ist also noch lange nicht entschieden wo in 2011 die Reise hingeht.
Allerdings hat die Anlage im Winter wieder bessere Erträge erzielt wie andere Photovoltaikanlagen in der Gegend. Dies liegt an der Dachneigung die bei geschätzten 40 Grad liegt. Im Winter bei flacherer Sonneneinstrahlung erzielt diese Anlage immer bessere Erträge wie die “flacheren” Anlagen. Im Sommer dreht sich dies allerdings wieder und am Schluß zählt halt doch der Gesamtertrag über das ganze Jahr!
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Montag, den 7. März 2011 von Erhard Renz
Vor zehn Jahren am 6. März 2001 konnte ich die ersten 16 Kilowattstunden Solarstrom mit meiner 4,32 kWp Photovoltaikanlage in das öffentliche Netz einspeisen. Im ersten Jahr war es noch ein tägliches Vergnügen die Sonnenernte vom Einspeisezähler abzulesen. Inzwischen bin ich Sonnengläubiger und verlass mich voll und ganz auf die Monatswerte die ich aber immer noch regelmäßig am letzten Tag des Monats ablese. Natürlich gehört auch ein täglicher Wechselrichter Check dazu. Aber nur im vorbeilaufen wenns zu der Getränkekiste geht. Ein kurzer Blick ob alles auf grün steht und das wars. Die Monatserträge gebe ich in mein selbst erstelltes Excel ein und natürlich tippe ich den Ertrag auch in die Datenbank des Solarförder Vereins ein.
Die Jahreserträge sind ja in der PV Branche das Mass der Dinge. Auf meinen Vorträgen erzähle ich von einem Jahresertrag von 900 – 1.000 kWh die ein kWp Photovoltaikmodule in unserer Gegend produzieren. Die Jahreserträge variierten bei mir zwischen 877 kWh (2002) und 1.134 kWh (2003) danach kam nur noch “Mittelmaß”. Aber wieviel Strom in zehn Jahren produziert wird diese Messgröße gibt es erst seit heute.
Meine PV Anlage hat in zehn Jahren 9.532 kWh Strom je kWp produziert.
Dies ist der zehn Jahres Ertrag vom 6. März 2001 bis zum 6. März 2011. Korrekter wäre natürlich den Zehnjaresertrag vom 1.1.2000 bis 31.12.2009 in einem Zehnjaresertrag darzustellen. Aber diesen Zeitraum kann ich noch nicht anbieten. Den ersten Dekadenertrag kann ich ja leider erst am 31.12.2019 anbieten. Bis dahin ist es aber noch ein Weilchen.
Auf jeden Fall bin ich vollauf zufrieden mit dem Ertrag meiner Photovoltaikanlage. Nur die Vorhersage hätte ein wenig genauer sein können. Die “neutrale Stelle” die ich damals befragte, riet mir mit einem Ertrag von 825 kWh zu rechnen. Selbst die Installationsfirma “Rothenbach” rechnete nur mit 875 kWh.
Wenn ich gewußt hätte, daß 953 kWh rauskommen hätte ich doch viel früher schon das Leben genießen können.
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Montag, den 7. Februar 2011 von Erhard Renz
Nach den beiden extrem Januar-Jahren 2009 mit 178 kWh und 2010 mit 54 kWh hab ich in diesem Januar mal wieder einen guten durchschnittlichen Ertrag von 129 kWh mit meiner Photovoltaikanlage produziert. Das sind je installiertem kWp immerhin 30 kWh uns somit je Tag eine kWh. Voraussetzung für einen Solarstromertrag sind natürlich schneefreie Solarmodule gewesen. Es gab einige Photovoltaikanlagen die in diesem Winter komplett mit Schnee bedeckt waren. In diesen Fällen produziert die Photovoltaikanlage natürlich keinen Strom.
Wie man aus dem Ertrag meiner Photovoltaikanlage erkennen kann sind Schneefreie Module aber auch kein Garant für “goldene Nasen”. Ich rate allen ab den Schnee von den Solarmodule zu “kratzen”. Zum einen dürfte es mit einigem Risiko behaftet zu sein, sich bei schlechtem Wetter auf das Schrägdach zu begeben. Das andere Argument ist nun mal der Gewinn den man sich “erschrubbt” ist begrenzt. Wenn es schlecht läuft befreit man die Module vom Schnee und am nächsten Tag scheit es erneut. Oder das Gegenteil passiert die Temperaturen steigen und der Schnee rutscht alleine von den Modulen.
Ausserdem sollte man auch bedenken, daß die Befreiung der Module vom Schnee nicht ohne Kratzer auf dem Gals abgehen dürfte. Diese Kratzer sorgen dann in der “Restlaufzeit” der Module für schlechtere Erträge. Eine mehr als zweifelhafte Tätigkeit also die Module vom Schnee zu befreien.
Im hessischen Ried hab ich allerdings seltenst das Schneeproblem zu beklagen. Hier sind die Winter meist mild und wenn dann doch mal Schnee auf den Modulen liegt dann dauert es nicht lange und die Stromproduktion kann wieder weiter gehen.
Mit dem guten Ergebnis im Januar (10% mehr als im langjährigen Durchschnitt) begann das Photovoltaikjahr 2011 jedenfalls schon mal ganz gut. Jetzt gilt es nur noch 11 Monate lang tolle Einstrahlungswerte in Strom umzuwandeln.
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Donnerstag, den 13. Januar 2011 von Erhard Renz
Jetzt habe ich schon neun komplette Jahreserträge meiner privaten Photovoltaikanlage vorliegen. Dass der Ertrag im Jahr 2010 nicht besonders war hab ich ja bereits erwähnt.

Mit den produzierten 906 kWh je installiertem kWp liege ich ca. 20% unter dem Spitzenjahr 2003 und ca. 5% unter dem Durchschnittsertrag von 960 kWh. Genauer gesagt waren die letzten vier Jahre alle “Unterdurchschnittlich”. Es wird mal wieder Zeit, dass ein “fetter” Ertrag eingefahren wird. Vielleicht gibt es ja wirklich den 7 Jahre Rhytmus. Dann hätten wir die sieben mageren Jahre gerade hinter uns und die Zukunft sähe rosig aus.
Es könnte natürlich aus sein, daß der Jahrhundertsommer 2003 nur alle hundert Jahre kommt. Dann sähe es natürlich schon anders aus. Wenn ich einen Mittelwert aus den 2002 und 2004 bis 2010 errechne hätte ich “nur” noch einen Ertrag von durchschnittlich 935 kWh. Aber wenn ich ehrlich bin, dann sind die 25 kWh Unterschied so schlimm auch nicht. Durch das Super Sonnenjahr 2003 erhöht sich mein “durchschnittlicher” Ertrag also um ca. 3 Prozent.
Oder anders ausgedrückt wenn ich 2002 als Basis nehme. Das beste Jahr hatte 29% mehr Ertrag wie im Basisjahr. Das hört sich doch schon besser an oder?
Aber alle schön Rederei bringt nix, wenn ich aus dem Fenster schaue habe ich nicht den Eindruck, daß wir einen sonnigen Sommer kriegen. Eher nasse Füße!
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Mittwoch, den 12. Januar 2011 von Erhard Renz
Im Dezember 2010 hat meine Photovoltaikanlage nur die Hälfte des Stroms wie im Vorjahr produziert. Damit krönt der Dezember das miese Solarjahr 2010. Mit 43 Kilowattstunden Gesamt Ertrag (10 kWh je kWp) ist es mit Abstand das schlechteste Ergebnis was meine Anlage in den letzten 10 Jahren eingefahren hat.
Aber es war auch klar, daß die verschneiten Solarmodule keine Erträge bringen können. Deshalb ist dieses schlechte Ergebnis nicht überraschend. Wenn ich mir die Erträge beim Solarförderverein anschaue dann sind meine 10 kWh je kWp noch viel denn dort ist momentan der Schnitt im Postleitzahlenbereich “68″ sogar nur bei 7 kWh.
Das kann an meiner etwas steiler installierten Anlage liegen. Selbst wenn die Photovoltaikanlage nur wenige Grade steiler installiert ist kann dies dazu führen, dass der Schnee eben früher von den Modulen rutscht wie bei der Vergleichs Photovoltaikanlage. Da kann dann schon eins zwei Tage früher Eisfrei ein zusätzlicher Ertrag von 3 kWh je kWp bedeuten. Aber was solls drei kWh mehr oder wenige…
Finanziell sind die schlechten Dezember Erträge kein Problem. Selbst der Spitzen Dezember in 2003 mit 37 kWh je kWp reißt einem nicht vom Hocker. Der Dezember und der Januar sind nun mal die Monate mit dem niedrigsten Ertrag.
Das Jahr 2010 wird allerdings als schlechtes Sonnenjahr in die Geschichte eingehen. Mit 906 kWh je kWp war dies das drittschlechteste Ergebnis von bereits 9 vollen Jahren. In den nächsten Tagen werde ich aber noch einen Artikel zum Jahresergebnis schreiben. Im März dann wird es meine erste 10 Jahres Bilanz Photovoltaik geben. Eins kann ich schon verraten, es kam alles viel besser wie berechnet. Deshalb hoffe ich auch nach dem schlechten Sonnenjahr 2010 auf ein sonniges 2011.
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Mittwoch, den 8. Dezember 2010 von Erhard Renz
Oh je, erneut ein mieses Ergebnis im November. Mit 21 Kilowattstunden (kWh) Stromertrag je installiertem Kilowatt peak (kWp) war dieser November erneut der niedrigste November Ertrag in der 10 jährigen Geschichte meiner Anlage. Im letzten Jahr hatten wir schon wenig (24 kWh) aber die kläglichen 21 Kilowattstunden imVergleich zum Spitzenwert im “Sonnenjahr” 2003 mit 40 kWh sind schon enttäuschend wenig.
Damit liege ich mit 895,8 kWh je installiertem kWp in 2010 immer noch unter dem “magischen” 900 kWh Ertragsziel. Da im Dezember aber auch noch mit ca. 20 kWh (trotz Schnee) zu rechnen ist wird diese Grenze sicherlich noch übertroffen. Damit endet das neunte volle Jahr meiner Photovoltaikanlage.
Bereits fünf Monate in 2010 fallen durch die niedrigsten Ergebnisse seit Inbetriebnahme auf. Solch eine Häufung von schlechten Monatserträgen hatte ich noch nie. In 2008 und 2009 waren es je zwei Monatsergebnisse mit Negativrekord. Aber 2010 ist schon der Hammer. Wenn ich solche Erträge sehe dann kommt im Kopf gleich die Frage hoch, hat das was mit Degradation zu tun? Eine permanente Verringerung der Erträge?
Bisher habe ich dies Mindererträge noch nicht erlebt aber mit den 5 schlechten Monatsergebnissen bin ich mal wieder aufgeschreckt. Ich werde die Erträge weiterhin verfolgen und hoffe, dass 2011 ein neues 2003 wird.
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Montag, den 1. November 2010 von Erhard Renz
Oktober Rekord!
Endlich mal wieder ein Monats Ertragsrekord der letzte positive Rekord war im Januar 2009 zu vermelden. Diesmal wars in wahrsten Sinn des Wortes ein Goldener Oktober. Meine Photovoltaikanlage mit 4,32 kWp Leistung hat im Oktober 2010 340 Kilowattstunden Strom erzeugt. Auf das installierte kWp sind das stolze 79 kWh. Bisher stand der Oktober 2006 mit 74 kWh im Rekordbuch. Aber es gab auch schon verregnete Oktober in denen der Ertrag je kWp bei mageren 55 kWh lag. Es beruhigt einfach wenn auch im 10. Betriebsjahr noch Ertragsrekorde eingefahren werden. Natürlich spielt die Einstrahlung eine Rolle aber letztendlich zählt die kalkulierten Kilowattstunden und die tatsächlich erzeugten Kilowattstunden eine Rolle und da liegen meine 54 Solarex (80 Watt Module) voll über dem Soll.
Inzwischen habe ich über 40.000 Kilowattstunden in das öffentliche Netz eingespeist und noch 5 Monatserträg dann habe ich die 10 Jahre Solarstromproduktion voll. Dann kann ich einen Jahrzent Rückblick machen. Aber jetzt muß ich erst mal den Wein kaltstellen. Auf den Oktoberrekord 2010 darf auch mal mit einem von der Sonne verwöhnten Wein angestoßen werden.
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Dienstag, den 5. Oktober 2010 von Erhard Renz
Inzwischen bin ich ja schon froh wenn ich keine neuen Minusrekorde aufstelle. Mit 401 Kilowattstunden produziertem Strom insgesamt im September 2009 und damit 93 kWh je installiertem kWp hab ich das langjährige Mittel geradeso erreicht. Jetzt wird es ganz knapp ob in Summe die 900 kWh je kWp in 2010 noch erreicht wird. Mit knapp 800 kWh (genau 796,1 kWh) wurde bisher ein mageres Ergebnis eingefahren. Die letzten drei Monate bringen im Schnitt noch ca. 120 kWh und damit hätte ich ca. 916 kWh in 2010 produziert.
Aber die müssen erst noch kommen. Wenn ich die schlechtesten Erträge (Okt., Nov. und Dez.) addiere komme ich auf gerademal 96 kWh als alter Optimist orientiere ich mich an den Topergebnissen natürlich lieber. Dann wären es immerhin noch 151 kWh. Auf jeden Fall bleibt meine Anlage in diesem Jahr wieder einmal unter 1.000 kWh.
Aber die Hoffnung stirbt zuletzt und wie ich gerade erfahren habe soll die Sonnenaktivitäten 2012 stärker sein muss aber nicht!
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Montag, den 13. September 2010 von Erhard Renz
Erstmals am 6.9.2010 übertraf die Photovoltaik in Deutschland die 8 GW Grenze bei der Stromproduktion. Mit diesem Rekordwert dürfte die diesjährige Solare Höchstsaison abgeschlossen sein. Der nächste Produktions-Rekord dürfte sich erst im Mai 2011 einstellen. Aber schauen wir uns den Rekordtag mal genauer an.

So wie man die Ertragsdarstellung einer einzelnen Photovoltaikanlage bei einem tollen Sommertag gewohnt ist steigt die Solarstromleistung morgens steil an. Zur Mittagszeit erreicht die Einspeisung um 12/13 Uhr ihren Höhepunkt und fällt etwas langsamer ab bis um 20 Uhr nix mehr geht. Die Ertragssituation aller Deutschen Photovoltaikanlagen verhalten sich in Summe also genau wie eine einzelne Photovoltaikanlage. Damit sind die Solarstromerträge auch mit hoher Genauigkeit einen Tag vorher einzuplanen.
An dem Sonnenrekordtag war die Windenergie nicht so erfolgreich. Dies verwundert natürlich nicht sondern ist ebenso wie die Solarenergie dank der vielen Windmessgeräte auf den ca. 25.000 Windmühlen mit hoher Genauigkeit vorherzusagen.

Anhand dieser beider Ertragsgrafiken die tagtäglich im Internet veröffentlicht werden kann man die unstete Stromproduktion aus Wind und Sonne gut erkennen. Zum Spitzenzeitpunkt der 8 GW Photovoltaikleistung kamen nochmals 4 GW von der Windenergie hinzu. Also 12 GW Wind und Sonnenstrom in der Spitze!
In der momentanen politischen Diskussion wird die Atom Laufzeitverlängerung dikutiert. Schauen wir uns doch mal die Atomstromproduktion an diesem Solarstrom Rekordtag an. Wieviel Strom haben die 17 Atomkraftwerke an diesem Tag produziert:

Es waren durchgängig ca. 16 GW die von den Atomkraftwerken produziert wurden. Entgegen den Beteuerungen der Kraftwerksbetreiber sind die Atomkraftwerke immer im gleichen Status gelaufen. Es wurden keine Anpassungen an die unsteten Leistungen aus Wind und Sonne vorgenommen. Diese Anpassungen werden mit Kohle und Gaskraftwerken vorgenommen.
Es ist leicht auszudenken was demnächst passiert. Konservativ berechnet werden wir zukünftig jährlich eine zusätzliche Photovoltaikleistung von ca. 5 GW ans Netz bringen. Auch die Windkraft wird ausgebaut werden. Wir werden dann immer öfter in den Spitzenzeiten konventionelle Kraftwerke runterfahren oder sogar abschalten müssen. Den Beweis, dass dies mit den alten Atomkraftwerken technisch sicher geht steht aus und bin auch gar nicht scharf drauf dies zu erfahren.
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Donnerstag, den 9. September 2010 von Erhard Renz
Nicht nur die politsichen Nachrichten sind katastrophal sondern auch die Erträge in diesem Jahr. Der August 2010 brachte den niedrigsten Ertrag meiner Anlage der letzten zehn Jahren. Damit habe ich in diesem Jahr bereits in vier Monaten das schlechteste Ergebnis der Dekade eingefahren.
Langsam kriecht in mir doch der Gedanke hoch, dass es auch an einer Degradation der Module liegen könnte. Der letzte Rekordwert liegt bereits mehr als 18 Monate zurück. Der Januar 2009 war mein letzter Monats Rekordertrag danach habe ich dagegen sieben Negativmonatsrekorde eingefahren. Ich glaube ich muss demnächst mal wieder einen Vergleichscheck mit anderen Anlagen machen.
Es waren gerade mal 420 kWh Strom oder 97 kWh je installiertem kWp die meine Photovoltaikanlage in das öffentliche Netz im August 2010 einspeiste. Im August 2003 waren es 140 kWh und damit 43 kWh mehr in einem Monat. Aber all das Jammern hilft nix, die Sonneneinstrahlung muss besser werden. Die Wärme scheint ja vorhanden zu sein. Jedenfalls wird von Wärmerekorden berichtet.
Ich möchte mich auch nicht beklagen denn wenn die restlichen vier Monate durchschnittlich ausfüllen dann käme ich immerhin noch auf einen Jahresertrag von knapp über 900 kWh. Ein Ergebnis, dass gegenüber den kalkulierten 825 kWh immer noch Super ist. Also Kopf hoch es müssen auch mal wieder sonnige Zeiten kommen!
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Donnerstag, den 12. August 2010 von Erhard Renz
Am 20. Juli hab ich schon in den Statistiken gekramt und von neuen Rekorden geträumt. Die Wettervorhersagen waren auch äußerst positiv. Es kam dann aber noch ganz anders…
Am Monatsende reichte es nur für einen gutes July Ergebnis allerdings keinen Spitzenwert in der 9-jährigen Statistik. Mit 545 kWh war es der viertbeste July Ertrag aber auch nicht mehr. Der Spitzenwert von 636 kWh aus dem Jahr 2006 wurde bei weitem nicht erreicht. Es zeigt sich wieder einmal die Zukunft läßt sich schlecht vorhersagen und selbst wenn nach zwei Drittel der Zeit noch alles hervorragend aussieht kann das Ende ganz anders aussehen.
Mit 126 Kilowattstunden je installiertem kWp möchte ich allerdings nicht nörgeln denn immerhin liege ich damit noch ca. 7 kWh über dem Durchschnitt der letzten 9 Jahre. Wenn ich allerdings aus dem Fenster schaue wird mit Angst und Bange für das August Ergebnis.
Aber auch hier stirbt die Hoffnung zuletzt. Wäre doch gelacht wenn wir nicht noch einen sonnigen August bekämen.
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Dienstag, den 6. Juli 2010 von Erhard Renz
Unabhängig vom politischen Zickzack der Bundesregierung strahlte die Sonne im Juni 2010 und lieferte damit den Rohstoff für meine Photovoltaikanlage. Ich konnte ein Überdurchschnittlich gutes Ergebnis einfahren. Am Ende des Monats hatte meine Photovoltaikanlage 578 kWh Strom produziert. Die Anlage produzierte bereits zum zehnten mal einen Juni Monatsertrag und der Juni 2010 war das viertbeste Ergebnis in dieser Zeit. Selbst wenn ich alle Monatsergebnisse in die Betrachtung mit einbeziehe war dies das siebtbeste Monatsergebnis (von 111 Monaten) bisher. Damit kann man zufrieden sein.
Trotzdem ist das Halbjahresergebnis 2010 eher traurig. Mit 480 kWh je installiertem kWp fällt die Ernte etwas niedrig aus. Im Schnitt der letzten 9 Jahren waren es immerhin 515 kWh und im Traumjahre 2003 konnte ich 598 kWh mir gutschreiben lassen. Aber schließlich kann ich nicht in jedem Jahr einen Jahrhundertsommer erwarten.
Natürlich hoffe ich jetzt auf einen sonnigen Sommer und einen goldenen Herbst. Der Winter sollte auch nicht so viel Schnee bringen und dann könnte das Solarjahr noch gut in Erinnerung bleiben. Dann müsste sich aber die Politik auch noch verbessern. Nach den bisherigen Leistungen bezüglich Erneuerbarer Energie fällt dies jedenfalls nicht schwer!
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Freitag, den 4. Juni 2010 von Erhard Renz
Dass es ein Desaster wird war jedem klar gegen Ende Mai 2010. Aber die Erträge waren diesmal unterirdisch schlecht. Ich hatter gerade 386 kWh mehr auf dem Zähler wie Ende April. Das sind nur 89 kWh je installiertem kWp. Das bisher schlechteste Ergebnis hatte ich im Mai 2002 mit 108 kWh also nochmals ein Minderergebnis von 20%. Gegenüber dem “langjährigen” Durchschnitt meiner Anlage (alle Mai Erträge seit 2001) sind es sogar 30% weniger. Bei solch einem schlechten Ergebnis kommen natürlich gleich die Zweifel hoch. Funktioniert noch alles richtig?
Den wichtigsten Check den ich machen kann ist natürlich der Ertragsvergleich mit anderen PV Anlagen in meiner Gegend. Dazu trage ich die Erträge aus meiner PV-Anlage beim Solar Förder Verein in die Datenbank ein. Dann rufe ich dort den Ertragsvergleich in meinem Postleitzahlenbereich (PLZ 68) auf. Dieser Vergleich machte mich allerdings nur noch nervöser. Denn der Durchschnittsertrag aus 35 Anlage liegt bei 99 kWh immer noch 10% mehr wie bei meiner Anlage. Erst wenn ich die erweiterte Übersicht auswähle komme ich dem ganzen auf die Spur!

Meine Anlage (4,32 kWp) gehört zur kleinsten Kategorie in der 14 Anlagen dokumentiert sind und bei diesem Anlagentyp lag der Durchschnittsertrag bei 88 kWh. Das hat mich erstmal beruhigt. So ganz daneben liegt meine Anlage also doch nicht. Der Schnitt für den Postleitzahlen Bereich 68 wurde im Mai von zwei großen Anlagen (über 50 kWp) nach oben gezogen. Dies kann daran liegen, dass dies neuere Anlagen mit neuer Technik effizienter wie meine 9 Jahre alte Anlage ist. Oder aber es liegt einfach am Wetter. Ich hab halt 15 Stunden weniger Sonne gehabt und das obwohl ich in der Sonnenstadt mit einer Sonnenbotschafterin wohne!
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Donnerstag, den 27. Mai 2010 von Erhard Renz
Die Riester Rente kennt inzwischen jeder aber wenn einer unserer Kunden seine Photovoltaikanlage als seine Ralos-Rente bezeichnet dann horchen wir schon auf. Es könnte ja zweideutig gemeint sein. Wenn man sich aber die ganze Rückmeldung anschaut dann ist klar erkenntlich unser Kunde rechnet fest mit seiner Ralos Rente!
Gerne geben ich Ihnen ein paar Daten bezüglich der von Ihnen im April 2009 erstellten Anlage bekannt:
- 62 Module SOLON mit 17,4 kwp Leistung,
- Ertrag am 25.05.2010: 102 kwh
- Ertrag am 24.05.2010: 101 kwh
Sie sehen, die Anlage läuft wie am Schnürchen. Ich nenne sie übrigens nicht Riester-Rente, sondern
meine RALOS-RENTE.
Ich bin überzeugt, im Gegensatz zur gesetzlichen Rente vom Märchen-Erzähler und Ex-Minister Blüm ist diese
Rente: “ABSOLUT SICHER”
Freundliche Grüße an die Fa. RALOS sendet Ihr………………..
P.S.:
Auch die 1. Anlage auf dem Dach der Tennishalle in …… (139 kwp) läuft im 5. Jahr ihres Bestehens einwandfrei. Tages-Ertrag 700 – 800 kwh über Pfingsten 2010.
Vielen Dank für die nette Rückmeldung da macht die Hetzerei bis zum 31.6.2010 wieder richtig Spass!
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Dienstag, den 25. Mai 2010 von Erhard Renz
Jeder der sich eine Photovoltaikanlage auf das Dach montiert berechnet die Wirtschaftlichkeit seiner Anlage. Neben der Einspeisevergütung die (leider) politisch vorgegeben wird spielt der Solarertrag eine große Rolle. Um einen hohen Stromertrag zu erzielen sind die natürlichen Einstrahlungsschwankungen mit zu berücksichtigen. Wie alle Prognosen für die Zukunft sind diese Zahlen aus der Vergangenheit abgeleitet. Wir können nur jedem empfehlen mit konservativen Schätzungen zu kalkulieren. In der Photon März 2010 wurden die Schwankungen der Globalstrahlung in den letzten zehn Jahren dargestellt.

Laut dem zwanzigjährigen Einstrahlungsmittel wären mit 1.037 kWh/qm zu rechnen. Der Mittelwert von 2000 bis 2009 betrug aber immerhin 1.076 kWh/qm. Ich habe zu diesen Einstrahlungszahlen mal meine Jahreserträge aus meiner Photovoltaikanlage gegenüber gestellt.

Natürlich sind die Mittelwerte aus Deutschlandweiten Daten schwerlich mit den Werten einer konkreten Anlage zu vergleichen. Zu stark differieren die lokalen Einstrahlungswerte. Es zeigt aber, daß mit einem gleichmäßigen Ertrag nicht gerechnet werden kann. Die durchschnittlich angesetzten Werte sind aber die einzige Chance Erträge für die Zukunft zu prognostizieren.
Noch spannender wird es wenn man sich die Wetterdaten des Deutschen Wetterdienstes heranzieht. Tagtäglich kann man sich den Wetterbericht für den nächsten Tag anschauen und einen Tag später kann man sich selbst von der Genauigkeit der Tagesprognose überzeugen. Die Photovoltaik benötigt aber eine Vorhersage für 20 Jahre. Es ist klar, daß diese Vorhersage nur tendenziell sein kann und zwischen den einzelnen Jahren erhebliche Schwankungen auftreten können. Solch eine Prognose habe ich beim Deutschen Wetterdienst gefunden. Das erfreuliche für uns Photovoltaikanlagenbesitzer es geht aufwärts!

Der Wetterdienst hat aus seinen langfristigen Wetterdaten eine 70 jährige Schwingung der globalen Einstrahlung ausfindig gemacht. Den letzten Schnitt des Mittelwertes fand 1996 statt. Nach dem erkannten Schwingungsverlauf wäre also bis 2031 mit höheren Einstrahlungswerten wie im Schnitt zu rechnen. Na wenn dass kein Kaufargument für eine Photovoltaikanlage ist weiß ich auch nicht mehr weiter.
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Dienstag, den 18. Mai 2010 von Erhard Renz
Der April 2010 geht als sehr guter Solarmonat in die Geschichte ein. Mit meiner 4.32 kWp Anlage konnte ich 539 Kilowattstunden (kWh) Strom produzieren. Dies ist ein sehr gutes Ergebnis. Ich komme damit zwar nicht an den Sensationellen April 2007 ran in dem ich 727 kWh produziert habe. Aber der 2007er April war ja die absolute Ausnahme! Sonnenschein schon “fast” rund um die Uhr.
Die 539 kWh Solarstrom meiner Anlage oder umgerechnet auf das installierte kWp waren es 125 kWh sind mein drittbestes April Ergebnis bisher. Der April schwankt ja sehr. Das beste Ergebnis 2007 mit 168 kWh und in 2008 mit 83 kWh/je kWp unterliegt einer großen Bandbreite. Der April macht halt was er will.
Deshalb bin ich für das Jahr 2010 zuversichtlich mal endlich wieder ein fettes Solarjahr zu erzielen. Momentan habe ich zwar noch durch die sehr schlechten Januar und Februar Ergebnisse einen Rückstand zum durchschnittlichen Ertrag aber wenn es weitere guten “April Ergebnisse” gibt dann kann sich das ganze noch ins überdurchschnittliche drehen. Hoffen wir mal, dass sich die Sonne bald sehen lässt schließlich wollen wir demnächst im Freien grillen und dabei Fußballweltmeisterschaft sehen.
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Montag, den 5. April 2010 von Erhard Renz
Na endlich mal wieder einen guten Monatsertrag. Es war ja auch Zeit ich bin ja schon depressiv geworden. Nachdem im Januar und Februar zwei Niedrigredkorde erzielt wurden macht der März Hoffnung auf ein gutes Sonnenjahr. Immerhin 366 kWh Strom hat meine Anlage produziert. Auf die installierte (4,32 kWp) Einheit umgerechnet bedeutet dies 85 kWh immerhin.

Natürlich komme ich nicht an das Ausnahmejahr 2003 dran aber die 85 kWh sind ein sehr guter Ertrag. Wie man der Statistik auch entnehmen kann ist von Degration nix zu erkennen. Jetzt hoffe ich mal, daß die guten Erträge in den nächsten Monaten anhalten. Vor allem jetzt im April beginnt das zehnte Jahr meiner PV-Anlage. Meine Darlehen die ich damals aufgenommen habe sind auch fast zurückgezahlt. Noch zwei Halbjahresraten sind zu zahlen und dann hoffe ich mal, daß die Module ihr bestes geben…
Hoffentlich schreibt mir dann die Sonne keine Rechnung.
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Donnerstag, den 1. April 2010 von Erhard Renz
Jetzt sind wir uns sicher. Die März Erträge haben unsere Vermutungen bestätigt. Ab 1.7. werden wir die Montage entsprechend der effizienteren Methode anpassen. Die Unterkonstruktionen sind bestellt und wir sind zuversichtlich, daß wir durch diese Art der Montage den Wirkungsgrad der Installation um ca. 1 Prozent erhöhen können. Durch diese Montage Effizienz sind wir in der Lage die geplante Einspeisereduzierung der Bundesrepublik abzufangen. Die Idee haben wir Florian zu verdanken, dem während seines Praktikums der Effekt aufgefallen ist. Bei dem Studium der Erträge der Photovoltaikanlage Lorentz stellte er einen erhöhten Ertrag in den Morgenstunden auf. Bei gleicher Einstrahlung erzielt die Anlage Lorentz morgens mehr Ertrag wie die anderen Anlagen der Solarakademie. Nachmittags und Abends war es genau umgekehrt die Erträge waren geringer wie bei den Anlagen die sich mit der Sonne drehten. Die Anlage “kippt” während des Tages. Morgens ist die rechte Ecke unten abends die linke Ecke unten.

Wir haben diese Beobachtung genauestens untersucht und haben folgendes festgestellt. Die Solarzellen der Anlage Lorentz stehen morgens auf der Ecke und die Elektronen die durch die Sonnenstrahlen in Bewegung geraten werden durch die Leiterbahnen im wahrsten Sinne des Wortes “angezogen”. Abends müssten die Elektronen “bergauf” fließen und von der Erdanziehung wie bei einem Gummiband angezogen.

Morgens wenn die Leiterbahn schräg nach unten verlaufen sausen die Elektronen auf dieser “Rutsche” verstärkt durch die Erdanziehung nach unten. Dieser Sog zieht wiederum weitere Elektronen nach und dadurch erhöht sich letztendlich die Anzahl und die Geschwindigkeit der “geernteten” Elektronen.
Bei der traditionellen Montage sieht es etwas anders aus.

Die Elektronen streben zu den Leiterbahnen und bewegen sich auf der Geraden in Richtung Busbar. Erst auf dem Busbar kommt die Unterstützung der Erdanziehung hinzu und es kommt zur Sogwirkung für die Elektronen. Leider hat dieser Sog keine weiteren positiven Auswirkungen.
Diesen Erdanziehungs Effekt werden wir zukünftig nutzen. Mit unserem RazFaz Untergestell sind wir ab 1.7.2010 in der Lage die Module wie bei der nachgeführten Anlage Lorenz zu montieren. Das heißt die Module stehen auf der “Ecke” und es entstehen völlig neue optische Gegebenheiten. Uns ist natürlich klar, daß nicht jeder Kunde die effiziente Montage möchte. Deshalb haben wir uns entschlossen die alte traditionelle und die effizienz Montage anzubieten.
Wir bitten deshalb unsere Kunden sich die Vorteile der effizient Montage vor Augen zu halten und uns zu signalisieren ob die Effizienz Montage gewünscht ist. Den Umbau von bestehenden Anlagen halten wir jedoch noch nicht für angeraten. Der Aufwand für die Demontage und Neuaufbau können durch das eine Prozent Wirkungsgradsteierung nicht aufgefangen werden. Diejenigen Betreiber denen aber das ökologische Engagement wichtig ist können gerne mit uns reden denn mit den gleichen Solarzellen einen höheren Ertrag zu erzielen, daß muß das Ziel der Systemintegratoren wie Ralos sein.
Ich werde natürlich hier im Blog von der ersten Effizienz Montage berichten und bedanke mich schon einmal bei der Bundesregierung die durch den sich anbahnenden Kostendruck diese Innovative Montagekonstruktion erst ermöglicht hat.
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Montag, den 8. März 2010 von Erhard Renz
Schlimmer geht immer. Im Januar hatte ich ja schon das schlechteste Ergebnis seit 2002 eingefahren aber dass im Februar das gleiche Dilemma nochmal passiert hätte ich nicht gedacht. Mit 150 kWh Strom oder umgerechnet auf das kWp 35 kWh je kWp dass ist schon bitter. Damit ist der Februar 2010 genau so schlecht wie im letzten Jahr. Im letzten Jahre hatten wir aber einen super Januar.
In Summe hab ich im Jan. und Feb. 2010 je kWp 48 kWh Strom geerntet das sind 20% weniger wie in dem bisher schlechtesten Jahr 2007 damals hatte ich immerhin 60 kWh einfahren können. Aber bei all dem Gejammer muß ich noch froh sein denn wenn ich mir den Durchschnitt beim Solarenergie Förder Verein e.V. anschaue dann stelle ich fest. Die anderen hat es noch schlimmer getroffen.
Der Schnitt bei den 47 Photovoltaikanlagen im Postleitzahlenbereich 68 liegt bei 39 kWh nochmal 20% weniger wie mein Ertrag. Erklären kann man diesen Unterschied damit, daß meine Anlage im Winter immer besser läuft (Anlage steht ein paar Grad steiler). Da im hessischen Ried auch selten Schnee liegt und wenn dann an meinem Dach auch schnell wieder wegrutscht. Momentan schaue ich natürlich optimistisch in die Zukunft denn draussen ist es bitterkalt aber herrlicher Sonnenschein.
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Montag, den 1. Februar 2010 von Erhard Renz
Der Januar 2010 war eine einzige Solarkatastrophe. Nich nur die Informationen zur Reduzierung der Einspeisevergütung, auch der Schnee auf den Dächern war eine Katastrophe. So wenig Strom hat meine Anlage in den fast neun Jahren noch nie produziert.
Gerade mal 54 Kilowattstunden Strom sammelten die Module ein. Das sind 20% weniger wie mein bisheriges schlechtes Ergebnis von 69 kWh im Januar 2002. An das Jahr 2002 erinnere ich mich nicht gerne denn damals habe ich meine schlechteste Jahresernte mit 877 kWh je kWp eingefahren. Im letzten Jahr habe ich das Januar Hchstergenis mit 178 kWh noch eingefahren. Da sieht man mal wie unterschiedlich die Erträge sein können. Umgerechnet auf den Ertrag je kWp hatte ich letztes Jahr 41 kWh und in diesem Jahr nur 13 kWh also nur ein Drittel. Trotzdem da hilft kein Jammern es kommt auch wieder mal der Frühling. Dann dreht sich der Stromzähler wieder.
Noch schlimmer ist natürlich, daß unsere Monteure noch keine einzige Photovoltaikanlage montieren konnten. Ein weiteres Beispiel, daß die Senkung der Einspeisevergütung am Jahresende eine richtige Falle für die Montagebetriebe sein könnte. Alle Firmen nehmen im Oktober und November Aufträge für den Dezember an. Der Schnee der in 2010 im Januar fiel hätte genausogut bereits im Dezember Ärger bereiten können. Nicht nur Ärger sondern wenn wir einen Monat nicht auf das Dach hochkönnen und die Aufträge nicht ausführen, dann kann es auch finanzielle Regreßansprüche geben. Besonders wenn die Absenkung der Einspeisevergütung 9% beträgt die dem Kunden natürlich 20 Jahre lang fehlen. Allein an diesem Beispiel wird klar, daß die Montagefirmen hier ein großes Risiko eingehen und wir die hohe Degression am Jahresende abschaffen müssen.
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Sonntag, den 3. Januar 2010 von Erhard Renz
Wie bereits gestern geschrieben habe ich mit meiner Photovoltaikanlage in 2009 einen Ertrag von 941 Kilowattstunden je installiertem kW erzielt. Da ich die Anlage seit März 2001 betreibe kann ich jetzt bereits 8 vollständige Jahreserträge aufzeigen:

Wie man der Grafik entnehmen kann war 2002 mit 877 kWh das schlechteste Jahr und 2003 das beste mit 1.134 kWh je installiertem kWp. Die in 2009 erzielten 941 kWp sind damit wieder einmal ein gutes Ergebnis. Von Degradation, einer nachlassenden Umwandlung der Sonneneinstrahlung in elektrische Energie kann aus dieser Grafik nicht abgeleitet werden. Der wichtigste Einfluss auf den Ertrag der Photovoltaikanlage ist bei meiner Anlage immer noch die Sonneneinstrahlung.
Ich kann nur sagen die Entwicklung ist unspektakulär aber sie entspricht halt auch dem was ich mir von der Anlage erwünscht hatte. Besser gesagt die Erträge sind weitaus höher wie damals von allen “Experten” prognostiziert. Die hatten alle konservative Betrachtungen angestellt. Aber konservativ ist halt nicht natürlich.
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