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Erhard Renz

Aktuelle Ertragswerte für Übertragungsnetzbetreiber

Dienstag, den 15. Februar 2011 von Erhard Renz

Dass Photovoltaikstrom nicht gleichmäßig produziert wird sondern von Mutter Natur abhängig ist dürfte inzwischen zur Genüge bekannt sein. Die Tag/Nacht und Winter/Sommer Rhythmen sind nun mal von der Natur vorgegeben, können und sollen auch nicht verändert werden.

Es wäre aber schön zu wissen wieviel Strom wann produziert wird. Die Bisherige Entwicklung war schon sehr steil. Vom Ferraris-Zähler der einmal im Jahr per Hand abgelesen wurde, über die Wechselrichter an denen man die Daten über eine Schnittstelle auslesen konnte zu den Datenloggern die es ermöglichen die Erträge im viertelstunden Takt im Internet anzuschauen. Dann gibt es die SMA Animation auf deren Basis für ganz Deutschland ein momentaner Ertrag ermittelt wird. Es gibt aber auch die Werte von der Strombörse die allerdings nur eine Gesamtzahl und keine Unterteilung liefert.

Jetzt gibt es allerdings eine weitere Informationsquelle (Dank an Matthias für den Hinweis) und zwar für die Übertragungsnetzbetreiber. Die Firma enet GmbH berechnet für die Übertragungsnetzbetreiber im viertel Stunden Takt Solarstromprognosen für deren Netzgebiet. Leider ist das ganze kostenpflichtig und im öffentlichen Berich ist nur eine Demovariante zugänglich. Es zeigt aber wieder wie innovativ die Solarbranche ist und der Weg zum intelligenten Netz Schritt für Schritt genommen wird.

Diese Weiterentwicklung wurde jedoch nur möglich weil die Bundesnetzagentur einen dringenden Handlungsbedarf sieht und diesen auf einfordert. Wie schnell wäre eigentlich der Umstieg auf erneuerbare Energien möglich wenn uns die Energieversorger unterstützen würden?

Erhard Renz

Wie geht es weiter mit der Photovoltaik?

Dienstag, den 19. Januar 2010 von Erhard Renz

Unter dieser Überschrift zeigt Franz Alt mal wieder in aller Klarheit wie die weiteren rechtlichen Schritte sind, die von der Politik durchlaufen werden müssen. Den Sonnenfreunden unter uns bietet es die Chance weiterhin für eine bessere Novellierung des EEG’s zu streiten. Das werde ich auch in den nächsten Tagen tun. Nichts desto trotz muss ich sagen, daß es mir heute sehr schwer fällt diesen Kampf aufzunehmen. Dass ich es trotzdem probiere mag an meiner sturmerprobten Psyche liegen. Aber bevor man die Weichen für die Zukunft stellt sollte man genau Analysieren von wo wir gekommen sind und wo wir stehen.

Die Photovoltaik auf Hausdächern fand Anfang der 90ziger Jahren mit dem tausend Dächer Programm in Deutschland ihren Anfang. Fördergelder gab es in Höhe von 70% der Investitionskosten. Den produzierten Strom musste man selbst nutzen. Damals gab es zwei Deutsche Firmen (Modulhersteller die heute nicht mehr produzieren) die prompt die Preise für Photovoltaik erhöhten. Die Wechselrichter hatten damals noch Kinderkrankheiten und mussten öfter ausgewechselt werden. Mit den tausend Photovoltaikanlagen wurden keine Arbeitsplatz relevanten Dinge ausgelöst. Die bestehenden Fabrik Kapazitäten fackelten die tausend Dächer nach und nach ab.

Japan griff danach die Idee mit 70.000 Dächern auf. Daraus entstanden die heute noch agierenden japanischen Photovoltaikfirmen. Es geht also!

Erst im Jahr 2000 wurde durch das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) in Deutschland der Grundstein gelegt, daß die Photovoltaik aus der Öko Ecke in die Ökonomische Ecke wanderte. Das Ziel der rot/grünen Regierung war eine 7% Rendite auch den Photovoltaikanlagen Betreibern zu ermöglichen. Schließlich gönnen sich die traditionellen Energieversorger auch eine “ähnliche” Rendite (mindestens). Die Einspeisevergütung betrug damals je kWh 99 Pfennige plus ein KfW Darlehen mit 1,9% Zinsen. Der Zinssatz sieht heute nicht mehr allzu Spektakulär aus aber wichtiger war damals, dass eine Bank überhaupt ein Darlehen für Photovoltaik gab. Das Wort Photovoltaik war im Wortschatz der Bänker nicht vorhanden.

Aus diesem ökonomischen Ansatz (7% Rendite für Solarkraftwerksbesitzer) entwickelte sich eine enorme Industrie. Nicht die Konzerne investierten sondern der Bürger baut seine Energieversorgung auf sein eigenes Dach. Das EEG wurde in den Jahren 2004 und 2008 aufgrund der gemachten Erfahrungen weiterentwickelt. Der Siegeszug des EEG war nicht aufzuhalten und wurde in über 40 Länder übernommen. Allerdings in vielen Ländern nicht mit dem Erfolg wie in Deutschland. In einem Land jedoch ließ das landesspezifische EEG die Photovoltaik explodieren. In Spanien waren die Förderbeträge für Freilandanlagen so hoch, daß massenweise Investoren Megawattanlagen in die “Pampa” stellten. Da diese Anlagen vom Energieversorger genehmigt werden mussten waren die Vergabekriterien nicht gerade transparent und auch nicht zeitnah. Die Spanische Goldgräberstimmung für Photovoltaik Megawattfreilandanlagen benötigte natürlich mehr Module wie die Modulhersteller selbst herstellen konnten.

Konsequenz daraus, es wurden neue Fabriken gebaut. Diese Fabriken wurden mit Deutschen Maschinen ausgestattet denn Deutsche Maschinen sind Spitzentechnik in der Photovoltaikbranche. Leider investierten aber nicht Deutsche Energieversorger (warum nicht?) sondern es waren eher die Asiaten. Die Deutschen PV-Industrie (FDP aufpassen – Mittelstand) hatten ja noch “fast” neue Maschinen in Ihren Fabrikhallen stehen. (Dies ist eine Vereinfachte Darstellung der PV Geschichte!) Ausserdem fehlten den kleinen Deutschen Solarfirmen das nötige Kapital um ständig in neue Fabriken zu investieren und die alten schon abzuschreiben. Andere Betreiber von Kraftwerken fordern derzeit eine “Laufzeitverlängerung”! Photovoltaikfabriken sollen anscheinend nach 5 Jahren schon verschrottet werden…(Laufzeitverkürzung!)

In 2008 stoppte die spanische Regierung die üppigen Freilandvergütungen mit einem Deckel es dürfen nur noch vorher definierte Mengen installiert werden. Früher nannte man so was Planwirtschaft. Der spanische Markt brach ein und die Investoren zogen weiter. Derzeit werden sie in Italien gesichtet…

Anfang 2009 waren durch den Neubau vieler Photovoltaik Fabriken und dem Zusammenbruch des spanischen Marktes eine Überkapazität auf dem Welt-Markt vorhanden. Die Folge sind bis heute fallende Modulpreise. Die vielen Länder mit EEG schaffen es nicht die vorhandenen Kapazitäten aufzunehmen. Verschiedene Märkte scheinen auf dem Sprung zu sein nennenswerte Größenordnungen an Photovoltaikmodulen aufzunehmen. Der einzige nachhaltig funktionierende Markt Deutschland nahm in 2009 ca. 3.000 MW auf.
Die weltweite Politik schafft es also nicht trotz Klimaveränderung, Rohstoffknappheit und Abhängigkeit von wenigen Ländern eine zukunftsgerechte für alle verfügbare Energieversorgung zu organisieren.

Die Deutsche Politik reagierte bereits in 2008 prompt und reduzierte die Einspeisevergütung ab Januar 2009 bereits um 10%. Eine weitere Reduzierung der Einspeisevergütung ist bereits in Diskussion obwohl wir bis heute den 19. Januar noch keine einzige (schneebedingt!) Photovoltaikanlage mit der um 10% reduzierten Einspeisevergütung montiert haben.

Besonders dramatisch ist die Ankündigung bereits ab April eine weitere Reduzierung um ca. 16-18% vorzunehmen.

Bei uns Montagefirmen klingeln derzeit alle Telefone. Alle wollen eins – eine Photovoltaikanlage.
Das ist Klasse.
Aber sie wollen sie bis zum 31.3.2010. Obwohl es noch nichts schriftliches gibt von der Bundesregierung.

Was können wir tun? Wir können natürlich alle keinen Urlaub bis 31.3. nehmen. Wir können jeden Tag 10 Stunden arbeiten und das an sechs Tage die Woche. Das können wir. Wir würden es auch tun. Wenn genügend Material (Module und Wechselrichter) vorhanden sind. Da gibt es aber auch ein Problem die Wechselrichter sind derzeit knapp. Vielleicht eine Frage des Preises? Aber auch bei Wechselrichterhersteller dauert ein Tag nur 24 Stunden. Unsere Monteure können (bei gutem Wetter) auch nur an 10 Stunden montieren.

Fakt ist die Interessenten die bei uns anrufen werden immer gereizter und es ist zu befürchten, dass steigert sich noch. Vemutlich werden viele sich andere Installationsfirmen suchen und sicherlich auch oft an Anbieter geraten die wenig Erfahrung und “andere” weniger erprobte Module montieren. Die Qualität bleibt bei so einer politisch erzeugten Situation auf der Strecke. Jetzt verkauft jeder!

Wenn zum 1.4. die angedrohte Kürzung kommt stellt sich die Frage ob die Modulhersteller die Modulpreise entsprechend reduzieren können/wollen. Denn eines ist klar. Weder die Wechselrichterhersteller noch wir diejenigen die das System Photovoltaik auf dem Dach integrieren. Wir können keine weiteren 16 % reduzieren. Wir diskutieren grad wie wir die 10 % Reduzierung von vor 19 Tagen auf den Dächern gebacken kriegen.

Die Modulhersteller deren Strategie “kostengünstig” hieß, haben natürlich Vorteile. Wer sich mit Qualitätsprodukten einen Namen gemacht hat wird Probleme haben. Derzeit wird diese denkweise platt gesagt mit “Chinesische Hersteller profitieren” kommuniziert. Ob die “kostengünstigen” 20 Jahre das halten was die “Prospekt Theorien” versprechen wird die Zukunft zeigen. Ich kann mich da an eine Zeit erinnern da gab es Windkraft Prospekte mit ganz tollen Perspektiven.

 Aber das alles ist nur die halbe Wahrheit.

Wer langfristig günstige Photovoltaik haben will der muß den Herstellern von Maschinen und Werkzeugen für PV einen Markt bieten. Wenn aber die jetzigen Qualitätsprodukte keinen Absatz mehr finden. Die Billiganbieter mit ihren Kapazitäten produzieren und liefern können. Dann muß mir mal einer sagen wer die nächste Generation an Maschinen und Werkzeugen bestellen soll. Jedenfalls nicht diejenigen Hersteller die bisher auf Qualität gesetzt haben.

Nach meiner Einschätzung sind das u.a. die Deutschen Hersteller gewesen. Wer sich die Aktienkurse anschaut wird sehen, daß die Börse dies bereits ähnlich einschätzt. Der Wert der deutschen Photovoltaikindustrie wurde gerade mit Gerüchten reduziert. Wenn die Bundesregierung tatsächlich solch eine Verschlechterung der Einspeisevergütung vornimmt enteignet sie die Deutsche Solarindustrie.

Das Wort Enteignung mag Herrn Röttgen nicht gern hören aber wenn die Aktien tief genug gefallen sind oder wenn die Firmen insolvent sind werden sich sicherlich Käufer finden. Da am Donnerstag die konventionellen Energieversorger nach Berlin kommen wird man sicherlich den umgekehrten Deal machen. Alte Abgeschriebene Technik wird vergoldet werden. Mit den Gewinnen aus den alten hochgefährlichen Kraftwerk werden die vier Aktiengesellschaften die maroden Photovoltaikfirmen von den Öko Pionieren aufkaufen. Dann wird man in der schwarz/gelben Koalition wieder zufrieden sein. Es ändert sich also nicht viel, nur die Besitzer wechseln. Endlich hat man die Ökos aus dem Geschäft draussen. Da die neuen Besitzer die Insolvenzmasse zum Schnäppchenpreis kaufen können auch Qualitätsmodule wieder zu günstigen Preisen angeboten werden und alles wird gut.  Schließlich wußte schwarz/gelb schon immer dass diese Technik nicht für den kleinen Mann taugt sondern nur im industriellen Massstab entweder im Meer (Windkraft) oder in der Wüste (Solarenergie) betrieben werden kann.

“Es muß Schluß sein mit der romantischen Träumerei, als würde künftig jeder seine Energie selbst produzieren”. Danke Roland Koch und wenn Roland dann noch Hartz IV neu organisiert bekomm ich von ihm endlich eine ordentliche Arbeit.

Nein Danke Roland so darfs nicht weitergehen mit der Photovoltaik! Die Photovoltaikbranche gehört den Pionieren und nicht in die Hände der Zocker!

Erhard Renz

dena Chef Kohler verdreht Tatsachen

Donnerstag, den 7. Januar 2010 von Erhard Renz

“Eigentlich soll die dena mit neuen, intelligenten Ideen zukunftsweisende Ansätze fördern, um möglichst rasch nachweisbare Erfolge bei der gezielten Steigerung der Energieeffizienz und der effizienten Nutzung von regenerativen Energien zu realisieren. Sie agiert aktiv aus einer Position der Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit heraus, stellt sich der öffentlichen Debatte und hat Zugang zu relevanten Marktteilnehmern sowie politischen Entscheidern. Die Bundesregierung bindet die Kompetenzen der dena in ihre Strategie für nachhaltige Entwicklung ein.”

Soweit das offizielle “Firmen Sprech” der dena. Die dena ist zu 50% im Bundesbesitz weitere 26% hält die KfW und je 8% gehören der Allianz, der Deutschen Bank und der DZ Bank.

Die Vita des Geschäftsführers der dena, H. Kohler, schwankt zwischen Atomkraft und Öko Energie. Mit seinem jetzigen Statement zum Ökostrom liegt er allerdings voll daneben. Kohler behauptet zu Zeiten hoher Ökostrom Produktion (z.B. 3.10.2009 – Wind) würde der “teure Ökostrom” von den Energiekonzernen ins Ausland “verschenkt” und je MWh noch bis zu 1.600 Euro dafür gezahlt.
“Es darf aber nicht passieren, dass unsere Verbraucher für Öko-Strom viel Geld zahlen, der Strom dann aber häufig gratis ins Ausland fließt.”

Hallo Herr Kohler, im EEG steht nur drin, daß die Erneuerbaren Energien vorrangig abgenommen werden müssen. Wenn wie am 3.10. geschehen die Windräder mit voller Leistung laufen, dann haben die Energieversorger ihre Kohle und Atomkraftwerke abzuschalten. Oder zumindest runter zu fahren. Auf jeden Fall die Produktion zu drosseln.

Der Strompreis an der Strombörse war am 3.10 um 0 -1 Uhr noch völlig normal mit 42 Euro je MWh.
Zwischen 3-4 Uhr sank der Preis erstmals auf 26 Euro je MWh.
Bis abends 22-23 Uhr schwankte der Strompreis immer auf und ab.
Um 23-24 Uhr rutschte erstmals der Strompreis ins minus (22 Euro).
Am 4.10 morgens um 2-3 Uhr wurde der Strom mit -500 Euro je MWh gehandelt. Das war der absolut niedrigste Preis.
Am frühen morgen 7-8 Uhr pendelte sich der Preis wieder im positiven Bereich ein.

Die Schlüsse die H. Kohler zieht sind deshalb falsch wenn er behauptet es wurde Öko Strom exportiert. Nein es wurden Kohlestrom und Atomstrom exportiert weil die Energieversorger nicht bereit sind ihre Kraftwerke runter zu fahren.

Es ist mir schleierhaft wie H. Kohler solch eine Falschaussage machen kann. Aus meiner Sicht ist die eine bewußte Falschaussage die vom Aufsichtsrat der dena geahndet werden müsste. Schließlich wiederspricht seine Aussagen den oben aufgefährten Zielen der dena.  Immerhin ist unser Verteidigungsminister Dr. Freiherr zu Guttenberg der Aufsichtsratsvorsitzender. Aber auch Ministerin Ilse Aigner oder unser ehemaliger Umweltminister Sigmar Gabriel könnten ihrem Geschäftsführer mal ordentlich die Leviten lesen.

Wir exportieren Drecksstrom aus Kohle und Atomkraftwerke und keinen Ökostrom und diese Entscheidung treffen die Energieversorger. Anscheind ganz bewußt!

Erhard Renz

Infoveranstaltung am Hanns Seidel Gymnasium in Hösbach

Donnerstag, den 26. November 2009 von Erhard Renz

Schon die Anfahrt nach Hösbach war ein Genuß. Schließlich konnte ich an der “wohl längsten Photovoltaikanlage der Welt” vorbeifahren. Genauer gesagt ich bin unten drunter durchgefahren. Aber als ich am Hanns Seidel Gymnasium angekommen war strahlten mich viele geeigneten Dächer für Photovoltaik an.

Aber genau deswegen bin ich ja auch vor Ort gefahren. Eine interessierte Gruppe von 15 Schülern überlegt sich gerade, zusammen mit einem engagierten Lehrer, wie sie eine Photovoltaikanlage auf der Schule organisiert bekommen. Wie gesagt Dächer sind genügend vorhanden auch wenn auf Google Earth noch nicht alle einzusehen sind.

Was können Schüler alles tun um eine PV-Anlage mit zu finanzieren. Die Voraussetzungen am Hanns-Seidel Gymnasium sind auf jeden Fall hervorragend. Eine Stiftung und ein Förderverein sind vorhanden. Es wird also keine neue Gesellschaft benötigt. Dies wäre ja auch mit zusätzlichen Kosten und Zeit verbunden. Wer auf solch eine Sicherheit zugreifen kann, dem fallen viele Entscheidungen leichter. Trotzdem gibt es viele zusätzliche Möglichkeiten um Sponsoren zu gewinnen. Ob Solarbausteine oder Sonnenscheine, ob eine Tafel mit den Spendernamen an der Anlage oder auf der Homepage, einer Solarwette oder einem Solar Schulfest. Die Politik den Landrat und den Bürgermeister einbinden. Den Energieversorger eine Präsentationsplattform geben. Es gibt schon viele Events die für die Finanzierung von Photovoltaikanlagen herangezogen wurde. Es gibt aber auch immer weitere neue Ideen.

Jedenfall hab ich nach 90 Minuten angeregtem Gespräch mit Lehrer und Schülern auf der Heimfahrt wieder eine nette neue Idee gehabt. Die werde ich demnächst mal mit einer engagierten Schülergruppe ausprobieren. Am besten wäre es natürlich wenn Ralos den Auftrag in Hösbach erhält denn dann kann ich gleich in Hösbach ausprobieren ob meine neue Idee zündet.

Erhard Renz

Der Angriff von EON und EdF

Sonntag, den 29. März 2009 von Erhard Renz

Frecher kann der Angriff der konventionellen Kohle und Atomindustrie nicht sein. Damit die Investition für die Herren Manager kein Risiko darstellt, soll die Politik den Ausbau der erneuerbaren Energien einstellen. Sie hätten ja gleich noch fordern können, daß Energiesparen verboten wird. Ich gehe mal davon aus, daß wir bis zur Wahl im September diese unverfrorenen Forderungen der Energieversorger auch noch in Deutschland zu hören bekommen.

Dabei gesteht uns EON noch einen Anteil von 33% die EdF allerdings nur 20 – 25% an der Stromproduktion zu. Die zwanzig Prozent möchten wir in Deutschland bis 2020 schon erreicht haben! Was dann liebe EON und EdF? Sollen wir dann unsere Wind- und Solarfabriken abbauen? Aufhören zu montieren? Nur damit ihr euch keine Gedanken machen und handeln müsst?

Schon die Wortwahl der Herren Manager ist managerlike “Wind- und Sonnenkraft sind starken Fluktuationen ausgesetzt”.

Liebe Manager, das ist Natur! Natürliche Schwankungen von Sonne und Wind.

Wenn z.B. die Erde sich so gedreht hat, daß die Sonne die andere Erdseite erhellt nennt man das in Deutschland “Nacht“. Wenn die Sonne auf unser Land scheint “Tag“. Das ist natürlich und keine “Fluktuation”.  Wenn die Erde sich weit weg von der Sonne bewegt hat, nennt man das “Winter“, sind wir nah dran “Sommer” alles natürlich. Das ist keine “Fluktuation” das ist Natur.

In ihrer Kurzsichtigkeit pöbeln die Manager hauptsächlich gegen Windenergie. Sie verkennen dabei die Mächtigkeit der Photovoltaik. Wir werden demnächst die Netzparität erreicht haben. Wer will die Photovoltaik dann noch aufhalten? Wenn der Strom vom eigenen Dach günstiger ist wie vom Stromriesen eingekauft? Wer ein Dach besitzt kann seinen Strom günstig selbst herstellen!
Bei der Windenergie besteht die Gefahr, daß die Genehmigungen für Windräder nicht mehr gegeben werden. Auch bei Photovoltaik Freiflächen Anlagen besteht diese Gefahr.
Aber bei Photovoltaik auf dem eigenen Dach?

Wir werden eine Revolution auf den Dächern erleben und die fossilen/atomaren Manager werden Ihre CO2 und radioaktiven Kraftwerksdinosaurier abschalten. Die taugen allenfalls noch als Industriepark. 

Sollten die jetzigen Netzbetreiber diese natürlichen Schwankungen in der Stromerzeugung nicht bewältigen können. Dann wäre es an der Zeit dies zu bekunden und die Netze zu verkaufen. Wir finden kluge Köpfe die in der Lage sind die Bedürfnisse der Menschen die durch Sonne und Wind nicht gedeckt werden zu decken. Zumindest die Zutaten kenne ich. Wasserkraft, Biomasse Kraftwerke, Gaskraftwerke, Erdwärme und Speicher aller Art.

Bedient euch.

Erhard Renz

Wegfall der EEG-Wälzung zum Jahresbeginn 2010 wahrscheinlich

Donnerstag, den 12. März 2009 von Erhard Renz

Mit dieser Überschrift im Photon Newsletter verbreitete die Nachricht bei den schnellen Lesern Angst und Schrecken. Bei mir gingen Anfragen ein ob die EEG Vergütung ab 2010 nicht mehr gezahlt würde. Keine Angst diese Meldung betrifft nicht die Einspeisevergütung. Auch 2010 wird es eine EEG-Vergütung für Photovoltaik geben.

Ich versuche mal ein wenig Klarheit in die Meldung zu bringen:

“11.03.2009: Es verdichten sich die Hinweise, dass die EEG-Wälzung zum Jahresbeginn 2010 auf eine rein finanzielle Wälzung umgestellt wird. Dies würde bedeuten, dass die Stromvertriebe ab dem 01.01.2010 keinem Pflichtbezug von EEG Strom mehr unterliegen.”

Im Artikel wird die “EEG-Wälzung” angesprochen. Unter diesem Begriff wird die Kostenweitergabe vom Netzbetreiber an den Übertragungsnetzbetreiber verstanden.
Beispiel: Ralos hat in Bürstadt die weltgrößte Dach Photovoltaik Anlage mit 5 MWp Leistung gebaut. Diese PV-Anlage kann in einem Jahr ca. 4 Millionen kWh Strom produzieren. Der PV-Anlagenbesitzer bekommt vom Energieversorger deshalb ca. 2 Millionen Euro im Jahr vergütet. Es wäre ungerecht wenn der örtliche Energieversorger auf diesen Kosten sitzen bleiben würde. Er darf die Kosten weitergeben an den übergeordneten Netzbetreiber. Auf Bundesebene werden die Kosten ermittelt und auf jeden Energieversorger aufgrund seiner verkauften Strommenge gleichmäßig verteilt. Somit bezahlt jeder Deutsche ein kleines bißchen für die 5 MW PV-Anlage in Bürstadt. :-)

Auf den ersten Blick hört sich das einfach an. Wenn man sich aber allein die achtundreißig verschiedenen Tarife im Photovoltaikbereich seit 2001 – 2008 anschaut ahnt man das Dilemma:

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Ausserdem gibt es noch:

43 Wasservergütungen
172 Biomassvergütungen
38 Deponie-, Klär-, Grubengas Vergütungen
28 Geothermie Vergütungen
28 Windvergütungen

Wie gesagt über die Jahre 2001 bis 2008 aufgelaufene verschiedene Einspeisevergütungen. Es werden aber jedes Jahr mehr da die Einspeisevergütung jedes Jahr angepasst wird. Der Energieversorger muß derzeit getrennt nach den 347 verschiedenen Einspeisevergütungen die kWh und den dafür gezahlten Preis weitermelden. Der übergeordnete Netzbetreiber muß die Zahlen zusammentragen und wieder weitermelden…

Ab 2010 soll diese Wälzung nur noch rein in finanzieller Währung durchgeführt werden. Dies verstehe ich so, daß nur noch der nach EEG bezahlte Euro Betrag (in Summe) an die übergeordnete Netzbetreiber gemeldet werden müssen. Es wäre also eine Verwaltungsvereinfachung. Dafür geht die Transparenz mal wieder flöten. Aber ich kann die Kollegen vom Energieversorger schon verstehen 347 verschiedene Tarife da muß man ja verrückt werden.

Für uns kann ich also Entwarnung melden. Auch im nächsten Jahr können Photovoltaikanlagen mit einer EEG Vergütung rechnen.

Erhard Renz

Umsatzsteuer bei Eigenverbrauch von Photovoltaikstrom

Sonntag, den 8. Februar 2009 von Erhard Renz

Nachdem Kai in einem Artikel die aktuelle technische Situation beim Eigenverbrauch von Photovoltaikstrom aufgegriffen hat und J. Schuster kommentierte möchte ich mich mit der Umsatzsteuer Problematik beschäftigen. Bisher konnte der PV-Anlagen Besitzer seinen produzierten Strom verkaufen und bekam zu der gesetzlichen Mindestvergütung noch die Umsatzsteuer (43,01 Cent + 8,17 Cent USt.) obendrauf vergütet. Die Umsatzsteuer musste er allerdings wieder an das Finanzamt weiterleiten.

Seit dem 1.1.2009 kann der PV-Anlagen Besitzer den selbst erzeugten Strom aber selbst verbrauchen und bekommt vom Energieversorger je kWh 25,01 Cent plus Umsatzsteuer (19% wären 4,75 Cent)  erstattet. Die unklare Situation war welche Umsatzsteuer muß der PV Anlagenbesitzer an das Finanzamt überweisen da er ja den Strom selbst verbraucht hat. Dem Finanzamt entgingen dadurch ja je kWh 3,42 Cent Einnahmen

Jetzt wurde vom Bundesumwelt- und Bundesfinanzministerium eine Lösung präsentiert die keine Nachteile für den PV-Anlagenbesitzer bringt. Anmerken muß ich allerdings noch, daß dies eine vorläufige Information zu sein scheint… weiter…

Erhard Renz

Sparzähler von Yello

Donnerstag, den 8. Januar 2009 von Erhard Renz

Ich hab mir den “Sparzähler” von Yello angesehen. Da fehlt noch einiges bis es ein “Intelligenter Zähler” wird. Aber zumindest der erste Schritt wurde gemacht. Jetzt müssen andere nachziehen und besseres anbieten. Die Voraussetzung eine DSL Flatrate siebt zwar schon viele aus aber damit habe ich schon gerechnet. Der Sparzähler schickt anscheinend alle 15 Minuten Verbrauchsdaten an yello. Die Sekundengenauen Daten bleiben beim Kunden auf seinem Rechner. Ausser bei einer cleveren Animation habe ich noch keine Erkenntnis wie der “Sparzähler” erkennt welches Gerät gerade eingeschaltet ist. Meine schlimmste Vermutung der “Sparzähler” zeigt nur auf wieviel Strom sekundengenau verbraucht wird. In den ”dümmlichen” Filmchen wird dies jedenfalls suggeriert.

Die Kosten sind auch nicht ohne und ich hätte nicht gedacht, dass mit so hohen Kosten zu rechnen ist. Allerdings kann jeder sich einen “Sparzähler” von Yello einbauen lassen. Ich privat könnte das auch obwohl bei mir der Netzbetreiber EWR heißt und ich meinen Strom von Naturstrom bekomme. Den “Sparzähler” einbauen würde mich einmalig 79 Euro kosten und die monatliche Mietgebühr nochmal 8,48 Euro. Also im ersten Jahr 180 Euro. Ob und wieviel der Preis sich bei Naturstrom (Zählermiete entfällt dort) reduziert habe ich nicht recherchiert. Aber bei 180 Euro müsste man schon ca. 900 kWh Strom einsparen um die Kosten in etwa wieder reinzuholen. Also diese Variante scheint mir für niemanden Interessant zu sein.

Für Yello Kunden sieht es etwas anders aus. Hier erhöht sich die Zählermiete um 73 Euro jährlich. Dafür bekommt man einen besonderen Tarif in der “Sparstromzeit” (von 22 – 6 Uhr) in der die kWh 2,6 Cent günstiger ist. Allein schon wer 80% seines Stroms (Schnitt 4 Pers. Haushalt 3.500 kWh Verbrauch) in der Sparzeit verbraucht deckt die Kosten des Sparzählers. Wenn allerdings noch eine Einsparung von 5 % (175 kWh) dazukommt kann der Kunde 30 Euro von seinen bisherigen 800 Euro Stromkosten sparen. Ich könnte jetzt alle möglichen Varianten durchrechnen aber es zeigt so viele Vorteile für den Kunden sind nicht gegeben. Vermutlich will yello auch erst einmal die Infrastruktur hochfahren und sehen wie das Produkt am Markt ankommt. Yello hat mit dem “Sparzähler” natürlich alle Informationen die auch zukünftig der Energieversorger wünscht. Er erhält zeitgleich im 15 min. Takt die Verbrauchsdaten seiner Kunden.

Mehr als ein Anfang ist gemacht kann ich dem “Sparzähler” nicht abringen vor allem weil er nicht in der Lage ist auch noch eine PV-Anlage anzuschließen geschweige denn den Eigenverbrauch aus einer PV-Anlage zu messen. Jezt stellt sich die Frage wer ist der nächste Energieversorger der sich auf den Zählermarkt vorwagt!

Erhard Renz

Intelligente Zähler

Sonntag, den 28. Dezember 2008 von Erhard Renz

Unter dem Begriff intelligenter Zähler versteht jeder etwas anderes. Ich versuche mich mal den “intelligentesten Zähler” (IZ), den ich leider noch nirgends gesehen habe, zu beschreiben. Mit unserem derzeitigen Stromzähler aus den 50er Jahren der nur den verbrauchten Strom zählt sind wir ja nun wahrlich nicht mit Intelligenz verwöhnt.

Der IZ müsste als erstes nicht nur Strom sondern auch den Wasserverbrauch und den Gasverbrauch zählen. Anhand des Stroms möchte ich noch in die Tiefe gehen. Der IZ müsste mir nicht nur die Gesamtsumme des verbrauchten Stroms sondern für jedes meiner im Haus installierten Stromverbrauchsquellen die Summe und Zeiten nennen können. Der IZ müsste also erkennen wann ein Gerät ein- und wieder ausgeschaltet wird. Diese Zahlen erwarte ich natürlich am PC abrufbar. Damit ich den einzelnen Verbrauchsstellen die Geräte zuordnen kann. Wenn dies möglich wäre würde ich endlich sehen welche meiner Elektrogeräte verbraucht denn tatsächlich bei mir zuhause den meisten Strom. Da ich die Gerätebezeichnungen den einzelnen Verbrauchsstellen zuordne, könnte ich “Stromfresser” erkennen.
Da es für neue Geräte im Internet die aktuellen besten Verbrauchswerte gibt könnte ich für jedes meiner Elektrogeräte einen Investitionsvorschlag bekommen wann sich ein neues Gerät rechnet. Beispiel: Mein Kühlschrank verbraucht aufgrund der nachlassenden Dämmung und dem schlechter werdenden Wirkungsgrad immer mehr Strom. Auf dem Markt gibt es ständig verbesserte weitaus Verbrauchsgünstigere Geräte. Heute kenne ich weder den tatsächlichen Verbrauch meines Kühlschranks noch das derzeit günstigste Kühlgerät. Wenn ich mit jeder Überprüfung (Datenabgleich) angezeigt bekäme in welchem Bereich meine Elektrogeräte liegen könnte ich sofort gegensteuern wenn ein Gerät ineffizient wird.

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Tim Siegert

Weltweite Elektroenergieversorgung durch Photovoltaik – Kein Problem!

Dienstag, den 11. November 2008 von Tim Siegert

Seit Jahren sperren sich die Energieversorger gegen jegliche Formen der Erneuerbaren Energien. Wo sie nur können, versuchen sie den Ausbau abzubremsen und gebetsmühlenartig wiederholen sie den Satz: „Es ist technisch einfach nicht möglich eine Stromversorgung zu einem großen Teil über Erneuerbare Energien zu gewährleisten.“

Das würde ich natürlich als großer Energieversorger auch sagen, zum Glück bin ich aber keiner. So ist mein Blick durch veraltete Technologien wie Atomkraft oder Stromerzeugung durch Verbrennung fossiler Rohstoffe auch nicht vernebelt und ich kann mir ein Bild über neue und sinnvolle Technologien machen.

Eine Stromversorgung über Erneuerbare Energien ist möglich, es besteht sogar die Möglichkeit, die weltweite Stromversorgung rein durch Photovoltaikanlagen sicherzustellen. Glauben Sie nicht? Ich kann’s beweisen! weiter…

Erhard Renz

Solarstrom vom Dach und nicht aus der Sahara

Donnerstag, den 2. Oktober 2008 von Erhard Renz

In Deutschland scheint doch nicht genug Sonne aber in der Sahara da wäre auch noch Platz.
So wird öfters argumentiert wenn nach Gründen gesucht wird keine Photovoltaíkanlage auf das eigene Dach zu bauen. Auch die Großen Energieversorger streuen diesen Traum gerne aber ständig propagiert wird dieses Thema von Dr. Gregor Czisch. Er war auch als Experte bei der Anhörung im hessischen Landtag im September 2008. Jetzt schreibt der “Sahara-Stromer” im September Heft von natur+kosmos die Photovoltak spielt im Zukunfsszenario keine Rolle denn “Sie ist schlicht zu teuer“. Da liegt der gute Doktor aber ganz schön daneben und von Marktwirtschaft hat er auch noch nichts gehört. In letzter Zeit hört man solche Aussagen leider immer Häufiger vom ISET in Kassel. Eigentlich schade ich dachte immer die wären auf unserer Seite…

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Erhard Renz

Ende der Bescheidenheit

Donnerstag, den 25. September 2008 von Erhard Renz

Bisher war es üblich von einem Photovoltaik Anteil an der Europäischen Stromerzeugung im Jahr 2020 von zwei bis drei Prozent zu reden.

Jetzt endlich wird die Branche selbstbewußt und legt das ernst zu nehmende
Ziel von 12% Photovoltaik Stromanteil in Europa vor.

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Erhard Renz

Teurer Strom durch erneuerbare Energien?

Freitag, den 15. August 2008 von Erhard Renz

Wir werden des öfteren angesprochen wegen der “hohen garantierten Einspeisevergütung” von derzeit 46,75 Cent je Kilowattstunde Strom. Der Photovoltaikstrom wäre an den gestiegenen Strompreisen schuld. Ich habe dazu eine Grafik vom Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) herangezogen.

Hier wird der Strompreis anhand seiner Komponenten von 2002 bis 2007 verglichen. Ausgangsbasis ist ein Haushalt der im Jahr ca. 3.500 Kilowattstunden Strom verbraucht. Verglichen wird der monatliche Betrag der vom Kunden zu zahlen ist.

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Erhard Renz

Einspeisevergütung 2009

Donnerstag, den 10. Juli 2008 von Erhard Renz

Nachdem letzte Woche das EEG für 2009 beschlossen wurde möchte ich heute die beschlossenen Einspeisewerte für Dachanlagen beschreiben. Es gab ja beachtliche Reduzierungen auf allen Ebenen.
Bei kleinen Anlagen (bis 30 kWp) wird der Einspeisepreis auf 43,01 Cent je Kilowattstunde (kWh) reduziert. Bei größeren Anlagen wird ab einer höheren Leistung von 30 kWp nur noch 40,91 Cent je kWh garantiert vergütet. Über hundert kWp gibt es nur noch 39,58 Cent je kWh und wenn die Anlage größer wie 1.000 kWp (1 MW) wird dann gibt es für diese kWh nur 33,00 Cent. weiter…

Erhard Renz

Photovoltaikstrom ab 2009 selbst verbrauchen!

Dienstag, den 8. Juli 2008 von Erhard Renz

Seit Freitag ist das EEG 2009 auch durch den Bundesrat beschlossen. Bis auf eine kleine Änderung im § 17 wurde das EEG 2009 wie bereits im Bundesrat beschrieben weiter…

Erhard Renz

100% erneuerbare Energien sind möglich!!!

Samstag, den 3. Mai 2008 von Erhard Renz

Oft werde ich ungläubig angesehen wenn ich von zukünftig 100 % erneuerbarer Energie rede. Deshalb möchte ich auf einen Denkfehler hinweisen der allzu gerne von den “Energieversorgern” suggeriert wird.
Der Anteil der erneuerbaren Energien am Primär Energieverbrauch beträgt im Jahr 2007 weiter…

Erhard Renz

Solarstrom Einspeisevergütung

Mittwoch, den 9. April 2008 von Erhard Renz

Auf Messen werden wir immer wieder nach der Regelung für die Einspeisevergütung angesprochen. Wir geben dann zur Antwort, es gib 46,7 Cent je Kilowattstunde (kWh) eingespeistem Strom. Dies stimmt zwar in den allermeisten Fällen aber wie so oft gibt es dazu eine ziemlich verzwickte Regelung in die ich gerne ein klein wenig Sonnenlicht reinbringen möchte. Als erstes staffelt der Gesetzgeber in drei Größenordnung von Photovoltaikanlagen. Die kleinen Anlagen (Häuser) erhalten weiter…

Erhard Renz

Inbetriebnahme Feuerwehr Riedrode erledigt

Mittwoch, den 27. Februar 2008 von Erhard Renz

(c) Ost West Dach(c) Ost West DachHeute morgen war ich zum zweiten mal in meinem Leben bei einer Inbetriebnahme einer Photovoltaikanlage anwesend. (c) Ost West DachBeim ersten mal war es Streß pur, inzwischen sind die Energievesorger viel cooler als damals. Es war echt angenehm wie H. Horlacher vom Energieversorger EWR die Anlage ans Netz genommen hat. Natürlich hilft es auch wenn gleich zwei raloS Profis wie Claus Rothenbach sen. und Bernd Morgenroth mit dabei sind.
Herr Claus Ofenloch von der Feuerwehr Riedrode war wieder mal so nett uns den Zugang zu der Anlage zu ermöglichen. Die Anlage ist gleich angesprungen und hat die ersten Watt ins Netz eingespeist. Da wir zwei KACO Wechselrichter installiert haben konnten wir gleich die unterschiedlichen Erträge des Ost und Westdaches bestaunen.
In nächster Zeit wird dies sicherlich eine Interessante Geschichte wie sich die Erträge auf den beiden Dächern unterscheiden. Aber als erstes mal bin ich froh, daß die knapp 12 kWp große Anlage endlich am Netz ist.

Erhard Renz

Photovoltaik 2008 für ganz Schnelle

Sonntag, den 24. Februar 2008 von Erhard Renz

Sie haben 10 Quadratmeter geeignete Dachfläche?
raloS baut eine Anlage drauf
das kostet 4.500 Euro (netto)
die Anlage produziert 900 – 1000 Kilowatt Stunden Strom im Jahr
dafür kriegen Sie vom Energieversorger ca. 420 – 460 Euro im Jahr.

Wem die Einnahme nicht reicht muß nach Liechtenstein gehen. ;-)

Wer immer noch eine Anlage möchte – mehr Infos gibt es Telefonisch 06061-96700 oder per eMail an info(at)ralos.de