Die Anlage ging bereits in 2010 an Betrieb aber die offizielle Feier fand erst jetzt statt. Die Bürger Energie Aschaffenburg Genossenschaft (BEA) finanzierte die Photovoltaikanlage. Rund 1,6 Millionen Euro mussten die Genossen aufbringen um die 510 kWp Photovoltaikanlage auf das Dach der Spedition Schuck in Stockstadt zu bringen. Klar dass alle Beteiligte bei der Inbetriebnahme zufrieden waren:
Film:
Wir haben auf den zwei Dachflächen insgesamt 27 WR von REFU verbaut. Die 510,4 kWp Photovoltaikmodule setzen sich aus 2.320 LG Modulen zu je 220 Watt zusammen. An CO2 Einsparung kommen jährlich ca. 300 Tonnen zusammen. Die ca.
450.000 – 500.000 kWh Stromerzeugung im Jahr reichen aus um ca. 130 – 140 Haushalte mit Strom zu versorgen. Also alles in allem eine runde Sache.
Das Dach produziert umweltfreundlichen Strom,
die Spedition Schuck kann sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren,
in Stockstadt wird vor Ort umweltfreundlicher Strom erzeugt und verbraucht,
die Genossenschaft erhält die Einnahmen,
die Bürger vor Ort partizipieren von diesem Zugewinn und Ralos hat mal wieder zwei tolle Photovoltaikanlage auf zwei Dächer aufgebracht
Die Energiegenossenschaft Odenwald eG (EGO) hatte mal wieder zu einer Veranstaltung “Fit im Klimawandel” eingeladen. Diesmal waren wir in Rossdorf. Insgesamt elf Photovoltaikanlagen wurden durch die EGO in Rossdorf realisiert. Eingeladen waren die Bürger sich über die Möglichkeiten der Beteiligung an der EGO zu informieren. Nach dem Vortrag von Christian Breunig einem der Vorstände der EGO durfte ich die Vorzüge von Photovoltaikanlagen und sowie die Firma Ralos Solar GmbH vorstellen. Die Veranstaltung lockte trotz des sehr schönen Wetters knapp 30 Interessenten an und es wurde ein interessanter Abend mit vielen Fragen. Selbst im Darmstädter Echo erschien ein kleiner Bericht über die Veranstaltung. Auch auf der Seite der Energiegenossenschaft wird die Veranstaltung erwähnt.
Vor allem, dass es inzwischen viele Menschen gibt die mit mir auch über langjährige Praxis Erfahrung mit Photovoltaikanlagen diskutieren können macht mir immer mehr Spaß.
Auf der Seite der Energiegenossenschaft Odenwald eG habe ich ein Foto vom 18. Jahrestreffen der Bayerischen Solarinitiativen gefunden. Christian Breunig war dort als Referent geladen um von den Erfolgen der EGO zu berichten. Ich war dort “nur” als Zuhörer konnte aber auf der zweitägigen Veranstaltung viele Wegbegleiter treffen die immer wieder Interessante Ideen mitbringen. Ich muß zugeben die Bayrischen Solarinitiativen sind uns da um einiges voraus! Aber das Genossenschaftsthema war für die meisten hochspannend!
Schade dass ich keine Einladung hatte. Wobei die inhaltliche Diskussion zum Thema Hessische Energieversorgung sich auf einem niedrigen Level bewegte. Leider war Jürgen Großmann Vorstandsvorsitzenden eingeladen und konnte seinen Managersenf einbringen. Mit Sprüchen wie “Was nützt es, alle Leute zu zwingen, einen Rolls Royce zu fahren, wenn sie sich in Wirklichkeit nur einen Polo leisten wollen.“ oder „Wer Strom nur noch importiert, kann gar nichts mehr selbst bestimmen.“ disqualifizierte er sich mal wieder selbst. Es soll um die Energieversorgung Hessens gehen, was ein Lieferant da zu sagt sollte eigentlich uninteressant sein. Vor allem wenn es solch ein unqualifiziertes geblubber ist…
Nur Schade dass diese “Rendite Bewahrer” immer wieder eingeladen werden und die Experten vor Ort, außen vor gelassen werden. Wenn neue Techniken zum Zuge kommen sollen, muß man die Vertreter dieser Techniken einladen und nicht die Eigentümer der alten abzuschaffenden Technik.
Ich werde mich jedenfalls bemühen mein Wissen in den Arbeitsgruppen einzubringen. Vor allem zwei Arbeitsgruppen sind für mich interessant.
Bei Umweltministerin Lucia Puttrich (CDU) geht es um den “künftigen Energiemix” und die “gesellschaftliche Akzeptanz” diskutiert der Kreis um Justizminister Jörg-Uwe Hahn (FDP). Beide Themen sind spannend und ich würde mich freuen wenn ich bei der Arbeitsgruppe dabeisein könnte.
Ich kann mich noch gut an die sehr informative Anhörung im hessischen Landtag erinnern. In 2008 waren sehr kompetente Fachleute aber auch Scharlatane eingeladen. Hoffentlich bleiben wir 2011 von Prof. Czisch verschont er hat mir schon 2008 aber noch mehr in 2009 die Nerven geraubt.
Es ist also bereits der dritte Anlauf Hessen mit erneuerbarer Energie zu versorgen. Vielleicht erhalte ich ja diesesmal Rederecht. Bessere Sprüche wie Großmann und Czisch hätt ich allemal!
Die Überschrift hab ich geklaut vom Photovoltaikbüroblog. In dem gut recherchierten Artikel wird die Mediendominanz der großen Konzerne wunderbar beschrieben. Es ist an der Zeit, daß wir dieser Dominanz durch unsere Vielfältigkeit entgegentreten. Mit Geld können wir dies nicht erreichen. Da bleiben wir den vier Konzernen immer unterlegen. Aber unserer Vielfalt und unserer Kreativität können die Konzerne nichts entgegensetzen.
Ich hoffe nur, daß bald die weiteren Folgen veröffentlicht werden. Die filmisch aufbereitete Information schlägt die schriftliche Form um Längen. Der Film ist unterhaltsam und bringt die Hintergrundinformationen gut rüber. Um es mit Facebook zu sagen: “Gefällt mir!”
Die HEAG Suedhessische Energie AG (HSE) hat den ersten Preis des NATURpur-Awards an die Theodor Litt Schule in Michelstadt vergeben.
Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7 c unter Leitung ihres Lehrers Klaus Ripper haben das Theaterstück selbst geschrieben und auf Video dokumentiert. Die Hauptrollen spielen die Familien Natura und Bonzo, die völlig entgegen gesetzten Einstellungen zum Klima- und Umweltschutz haben. Dieser Kontrast regt auf unterhaltsame Art zum Nachdenken an.
Da freuen wir Michelstädter uns natürlich ganz besonders!
Unsere Niederlassung Süd in Oberndorf-Bochingen war auf den Energietagen vertreten. Die Veranstaltung wurde bereits zum dritten mal durchgeführt mit ständig steigenden Besucherzahlen. Ich verweise gerne auf den Schwarzwälder-Boten der einen Bericht über die Energietage veröffentlichte. In der Printausgabe konnte man allerdings auch ein Foto bewundern.
Auf dieser Bilder Collage kann man gleich zweimal Ralos finden. Oben links in der Ecke kann man den mobilen Messestand von Ralos erkennen. Unten rechts in der Ecke eine Nahaufnahme vor dem Messestand. Patrick Schubert wie immer gut gelaunt hört sich die Fragen des Interessenten an. Wie man den Fotos entnehmen kann war die Messe sehr gut besucht. Was könnte die Photovoltaik so schön sein wenn nicht ständig diese Politiker Unruhe in die Branche reinbringen würden.
Da momentan im Blog aber auch in anderen Medien die Diskussionen um die Kosten der Photovoltaik so richtig hochkochen möchte ich heute zwei Folien aus einem Vortrag von Prof. Uwe Leprich vorstellen. Er hat bei den Bayrischen Solarinitiativen am 3.12.2010 diesen Vortrag gehalten. Thema war “Wie die Strompreise entstehen und gemacht werden”. Diese Veranstaltung war mit ca. 70 Personen sehr gut besucht und die Referenten begeisterten durch ihr Fachwissen. Aus den 50 Folien von Prof. Leprich kann ich sicherlich noch einige in nächster Zeit vorstellen aber allein die folgenden zwei Folien relativieren sicherlich einiges.
Nicht immer ist es am wichtigsten was hinten raus kommt, es kann auch wichtig sein was im Portmonai drin bleibt. Deshalb muß man die momentane Medienschelte gegen die Photovoltaik mal relativieren. Sicherlich stimmt es, daß in 2011 die Belastung durch die EEG Umlage steigen wird. Aber wie sieht denn die Belastung der deutschen Haushalte durch Energie aus und wie haben diese Belastungen sich entwickelt.
Die Stromkosten fallen dadurch auf, dass sie nicht auffallen. Mit weniger als 500 Euro sind die Stromkosten am Gesamtenergieaufwand mit ca. 20 % beteiligt.
Die Kosten für den Sprit der Fahrzeuge und für die Heizung der Wohnung sind bei weitem der größer Anteil am Gesamtaufwand. Auch die Steigerung seit 1996 sind beträchtlich. Der aktuelle Ölpreis liegt derzeit bei 90$ und wird vonJPMorgan für 2012 bei 120$ angesiedelt. Ach wie schön ist es da sich über die steigenden Photovoltaik Umlagen aufzuregen. Die meisten Tankstellen verlangen derzeit auch mal wieder 1,30 Euro je Liter Diesel aber nö die Photovoltaik wird wegen hoher Preise angeprangert.
Der Strom wurde aber auch so teuer in den letzten Jahren durch die Erneuerbaren Energien und vor allem durch die Photovoltaik. Auch hier kann der verehrten Blogleserschaft geholfen werden:
Während Strom seit 1991 um 50% teurer wurde haben Gas, Öl und Fernwärme mit 100% zugeschlagen. Nur die Briketts sind nicht so stark gestiegen wie der Strom. Nun ja wer heizt auch heute noch mit Briketts…
Was will ich mit diesen beiden Folien aufzeigen. Der momentane Hype um den teuren Photovoltaikstrom ist eine gesteuerte Kampagne von den Stromkonzernen und von der Politik die ihre Interessen durchdrücken wollen. In Wahrheit ist Strom günstig und belastet die Menschen bei weitem nicht so stark wie der allgemeine Medienwahn dem Leser weismachen will.
Wir die vielen kleinen Firmen der Erneuerbaren Energien wollen auch unsere Interessen geahrt wissen. Wir wollen viele kleine Photovoltaikanlagen bauen. Wenn die erst einmal 20 Jahre alt (und abgeschrieben) sind dann werden wir ja sehen wo der billige Strom herkommt. Aus Gas, Öl, Kohle oder Atom bestimmt nicht.
Mit dieser Veranstaltung der Odenwald Akademie am 2. November 2010 in Beerfelden wird natürlich die Theorie diskutiert. Die Praxis haben wir ja gerade gestern im Blog beleuchtet. Für uns ist das keine Frage ob der Odenwald Energieautark werden kann im Gegenteil. Der Odenwald wird mehr Energie produzieren (müssen) um die Städte, die sich selbst nicht zu 100% mit Energie versorgen können, zu beliefern. Der Odenwald wird also zukünftig zum Stromexporteur.
Aber ich will der Diskussion nicht zuviel vorgreifen am besten wir treffen uns alle in Beerfelden und dikutieren dort mit den Experten wie es am schnellsten geht.
Nun ja nicht jede Ralos-Heirat oder Nachwuchs schafft es in den Blog. Bei 140 Mitarbeiter würde der Ralos Blog auch zum Mitteilungsblatt des Standesamtes werden. Aber das Hochzeits-Foto von Jann und seiner Frau Sabrina hat mich überzeugt.
Blogreif:
Ein Hochzeitsphoto vor dem Ralos Banner. Die beste Werbung für eine Photovoltaikanlage von Ralos.
Energie aus der Kraft der Sonne
Photovoltaik für eine Welt im Wandel
Für Jann (für Sabrina auch!) wird sich die Welt jetzt natürlich wandeln. Beide werden gemeinsam Ihre Energie nicht nur aus der Sonne beziehen sondern natürlich auch von der Tochter Leni-May. Danke an die beiden, dass Sie während der Hochzeitsfeier im Hüttenwerk noch Zeit hatten dieses Foto zu schießen.
Herzliche Glückwünsche an die gesamte Familie Stellwag und alles Gute für das junge Paar.
Ich bin mir sicher, dass euch Ralos und die Sonne immer gewogen sind.
Unabhängig vom politischen Zickzack der Bundesregierung strahlte die Sonne im Juni 2010 und lieferte damit den Rohstoff für meine Photovoltaikanlage. Ich konnte ein Überdurchschnittlich gutes Ergebnis einfahren. Am Ende des Monats hatte meine Photovoltaikanlage 578 kWh Strom produziert. Die Anlage produzierte bereits zum zehnten mal einen Juni Monatsertrag und der Juni 2010 war das viertbeste Ergebnis in dieser Zeit. Selbst wenn ich alle Monatsergebnisse in die Betrachtung mit einbeziehe war dies das siebtbeste Monatsergebnis (von 111 Monaten) bisher. Damit kann man zufrieden sein.
Trotzdem ist das Halbjahresergebnis 2010 eher traurig. Mit 480 kWh je installiertem kWp fällt die Ernte etwas niedrig aus. Im Schnitt der letzten 9 Jahren waren es immerhin 515 kWh und im Traumjahre 2003 konnte ich 598 kWh mir gutschreiben lassen. Aber schließlich kann ich nicht in jedem Jahr einen Jahrhundertsommer erwarten.
Natürlich hoffe ich jetzt auf einen sonnigen Sommer und einen goldenen Herbst. Der Winter sollte auch nicht so viel Schnee bringen und dann könnte das Solarjahr noch gut in Erinnerung bleiben. Dann müsste sich aber die Politik auch noch verbessern. Nach den bisherigen Leistungen bezüglich Erneuerbarer Energie fällt dies jedenfalls nicht schwer!
Main-Echo 29 03 10 – Franzosen glauben an Renaissance der Atomkraft
Liebe MitstreiterInnen der Erneuerbaren Energien,
mit großer Sorge habe ich aus der Presse vernommen, dass Frankreich einen enormen Ausbau der Atomkraft plant und seine Atomkraftwerke weltweit verkaufen möchte – auch an Entwicklungsländer! Ich habe daraufhin einen Leserbrief verfasst, um meinem Ärger über die schöpfungsverachtende Ignoranz der französischen Atomlobby Luft zu machen. Ich hoffe sehr, dass sich unser Bundesumweltminister gegen alle unlauteren Versuche aus dem Koalitionslager erwehrt, den geplanten Ausstieg Deutschlands aus der Atomkraft zu verschieben oder gar rückgängig zu machen.
Auf der anderen Seite bin ich sehr froh, in den letzten 7 Jahren so viele MitstreiterInnen bereits kennen gelernt zu haben, die sich tatkräftig für einen zügigen Ausbau der Erneuerbaren Energien auf verschiedenen Ebenen einsetzen. Es tut gut, ein Teil dieser Gemeinschaft sein zu dürfen.
Am 1.5. – 9.5.2010 findet in diesem Jahr wieder die “Woche der Sonne” statt. In diesem Jahr gibt es für Besitzer einer Solaranlage (PV oder Thermie) die Möglichkeit sich als Solarfamilie zu bewerben.
Voraussetzungen und Teilnahmebedingungen:
Bewerben Sie sich als Solarfamilie, wenn die Bereitschaft besteht am 29.04.2010 nach Berlin zu reisen bzw. am 30.04.2010 in Berlin vor Ort zu sein.
Sie über die positiven Erfahrungen mit der eigenen Solaranlage berichten möchten und Sie folgendes akzeptieren können:
ich bin damit einverstanden, von Pressevertretern befragt, fotografiert und ggf. gefilmt zu werden
ich bin damit einverstanden, dass meine Kinder fotografiert und ggf. gefilmt werden
ich bin einverstanden, Pressevertretern über die Erfahrungen mit meiner Solaranlage zu berichten
meine Kinder werde ich offiziell von der Schule befreien lassen (Anschreiben vom BSW wird offiziell bestätigen, das eine Teilnahme im Rahmen der Auftaktveranstaltung vorliegt)
Sie bereit sind im Vorfeld zum Auftakt (April) die Woche der Sonne aktiv zu unterstützen, in dem (mit Hilfestellung des Kampagnenteams) bereits am Heimatort Lokalpresse empfangen wird und Auskunft über die Solaranlage und die Aktion (fiktive „Reise der Modell-Bauteile vom Heimatort nach Berlin”) gegeben wird.
Aus jedem Bundesland wird eine Solarfamilie gesucht, die am 30.04.2010 zum offiziellen Auftakt-Event der Woche der Sonne nach Berlin eingeladen wird. Jede der ausgelosten Familien erhält ein Bauteil eines Modell-Hauses, das die Familie mit nach Berlin zum offiziellen Pressetermin zum Auftakt der Woche der Sonne mitbringt oder dort vor Ort in Empfang nimmt und präsentiert. Gemeinsam mit den anderen Familien werden alle Bauteile symbolisch zu einem „Modell-EnergieHaus“ zusammengesetzt. Im Anschluss daran wird mit den Familien ein gemeinsames Pressephoto erstellt.
Die Kosten der Anreise (Bahnfahrt 2. Klasse) zum Event und eine Übernachtung für die ganze Familie werden übernommen.
Übermorgen geht sie los die 4. Revolution. Wer will kann sich den Film in Mannheim oder Heidelberg ansehen. Die Stimmen zum Film sind bisher durchweg sehr positiv.
„Honig für die Augen” postet eine Facebook-Fan, Kino-Zeit.de spricht von einer „erfreulichen Wahrheit” und gibt sechs von sechs Sternen. TitelThesenTemperamente (ARD) empfiehlt den Film uneingeschränkt: “Endlich gibt es einen Dokumentarfilm, der nicht mit der Moralkeule arbeitet, sondern der zeigt, dass genug Energie da ist für jeden. Erreichbar. Bezahlbar. Sauber.”
Aber aufgepasst ihr könnt natürlich einige Ralos Mitarbeiter sowohl im Abspann als auch auf den großen Plakaten sehen. Ich bin mal gespannt wer alles zu sehen ist. Ich bin am 18.3. in Mannheim und schau mir die 4. Revolution an. Wenn es Revolution gibt, dann muß ich doch dabei sein.
Schlimmer geht immer. Im Januar hatte ich ja schon das schlechteste Ergebnis seit 2002 eingefahren aber dass im Februar das gleiche Dilemma nochmal passiert hätte ich nicht gedacht. Mit 150 kWh Strom oder umgerechnet auf das kWp 35 kWh je kWp dass ist schon bitter. Damit ist der Februar 2010 genau so schlecht wie im letzten Jahr. Im letzten Jahre hatten wir aber einen super Januar.
In Summe hab ich im Jan. und Feb. 2010 je kWp 48 kWh Strom geerntet das sind 20% weniger wie in dem bisher schlechtesten Jahr 2007 damals hatte ich immerhin 60 kWh einfahren können. Aber bei all dem Gejammer muß ich noch froh sein denn wenn ich mir den Durchschnitt beim Solarenergie Förder Verein e.V. anschaue dann stelle ich fest. Die anderen hat es noch schlimmer getroffen.
Der Schnitt bei den 47 Photovoltaikanlagen im Postleitzahlenbereich 68 liegt bei 39 kWh nochmal 20% weniger wie mein Ertrag. Erklären kann man diesen Unterschied damit, daß meine Anlage im Winter immer besser läuft (Anlage steht ein paar Grad steiler). Da im hessischen Ried auch selten Schnee liegt und wenn dann an meinem Dach auch schnell wieder wegrutscht. Momentan schaue ich natürlich optimistisch in die Zukunft denn draussen ist es bitterkalt aber herrlicher Sonnenschein.
Ich hatte ja bereits über den Besuch der Europa Abgeordneten Franziska Brantner bei uns in Michelstadt berichtet. Jetzt hat Franziska auf ihrem eigenen Blog über den Besuch berichtet. Auch im Echo Online gab es einen Artikel (mit Bild) zum Besuch von Franziska hier im Odenwald. Viel Spaß beim lesen der verschiedensten Berichte.
Na also es geht doch. Was in der Windenergie schon länger gilt wird jetzt auch bei Solarparks angewendet. Normalerweise wird die Gewerbesteuer dort gezahlt wo die betreibende Gesellschaft ihren Sitz hat. Bei der Windenergie gingen deshalb die Gemeinden auf die Barrikaden. Wer die Kraftwerke vor der Haustür stehen hat, der soll auch steuerlich davon profitieren.
Deshalb gab es eine Gesetzesänderung die eine Aufteilung der Gewerbesteuer vornimmt. Die Standortkommune erhält 70% der Gewerbesteuereinnahmen und die restlichen 30% gehen an die Gemeinde in der die Betreiber Gesellschaft ihren Sitz hat. Diese Aufteilung hilft den Kraftwerksplanern um die Akzeptanz vor Ort zu erhöhen. Denn wenn die Einnahmen durch die Gewerbesteuer der eigenen Kommune zu Gute kommen, ist man eher bereit den Planungen zuzustimmen.
Diese Vernünftige Regelung wurde jetzt auch für Photovoltaik-Parks beschlossen. Allerdings nur im Bundesrat auf Antrag der Rheinland Pfälzischen SPD. Bleibt zu hoffen, daß der Bundestag die Gewerbesteuer Splittung positiv aufnimmt und demnächst derjenige die Einnahmen hat der auch sein Gelände zur Verfügung stellt. Auch hier zeigt sich dass es immer wieder möglich ist bestehende Gesetze vernünftig weiter zu entwickeln.
Am 27. und 28.3.2010 ist es wieder soweit. Unser “Heimspiel” bei den Energiemessen findet bereits zum 5. mal statt. Die 5. Michelstädter Energie-Messe präsentiert sich in gewohneter Umgebung auf dem Gelände der Raiffeisen Warenzentrale. Die Öffnungszeiten der Messe sind jeweils von 10 – 18 Uhr. Uns findet man im Zelt “2″ und wir werden über unser Spezialgebiet der Photovoltaik einiges zu berichten haben. Wie immer ist der Eintritt zu dieser Messe frei. Hier in Michelstadt präsentieren sich vor allem die regionalen Fachfirmen aus der Region.
Endlich veröffentlicht Herr Röttgen seine Überlegungen wie es mit der Einspeisevergütung weitergehen soll. Damit kann man sich jetzt in Ruhe auseinandersetzen.
Dass momentan jeder seine Meinung zur Kürzung der Photovoltaikvergütung veröffentlicht ist klar. Leider scheinen einige nur drauf aus zu sein auch einmal in den Medien erwähnt zu werden. So werte ich jedenfalls den Kommentar im Handelsblatt von Stephan Kohler. Jedenfalls erwarte ich vom Dena-Chef eine differenziertere Aussage. Schließlich sieht sich die Dena als: “Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) ist das Kompetenzzentrum für Energieeffizienz und regenerative Energien.”
Der Dena Chef spricht von einem harten Einschnitt und begründet die Kürzung mit dem niedrigen Anteil von einem Prozent an der Strompropduktion.
Lieber Herr Kohler was würden Sie denn mit der Geothermie und den Offshore Windräder machen? Die haben doch momentan auch einen niedrigen Anteil an der Stromversorgung. Deren Anteil geht gegen null?
Wir haben eine halbe Million Photovoltaikanlagen in Deutschland installiert. Viele kleine dezentrale Anlagen. Das ist die Energierevolution von unten. Liegt es vielleicht daran, daß Ihre Gesellschafter andere Interessen haben?
“Ihre Gesellschafter sind die Bundesrepublik Deutschland, die KfW Bankengruppe, die Allianz SE, die Deutsche Bank AG sowie die DZ BANK AG.”
Wir sind mit dem Ausbau der PV zufrieden. Aber wir brauchen berechenbare Verhältnisse um langfristige Entscheidungen treffen zu können.
Die Photovoltaik kann doch nichts dafür, daß der Ausbau bei anderen Erneuerbaren Energien nicht schnell genug voran geht. Eine andere Lösung wäre doch auch die Vergütung, bei denen die angeblich effizienter sind, zu erhöhen. Es zeigt aber die denkweise. Die Photovoltaik ist zuviel das muss verhindert werden. Anstatt zu denken was können wir von der Photovoltaik lernen um andere schneller auszubauen. Nur weil andere nicht so erfolgreich sind (damit meine ich auch die dena) muß die PV gebremst werden.
Herr Kohler wir haben Probleme mit unserer Energieversorgung. Unsere Ressourcen gehen zu Ende. Das Klima des Planeten verändert sich. Unsere Energieimporte werden immer teurer und belasten unsere Wirtschaft.
Aber das Kompetenzzentrum für Energieeffizienz und regenerative Energien ist der Meinung, der Ausbau der Photovoltaik geht zu schnell.
Wie geht es mit dem EEG in Deutschland weiter? Dies ist die beherrschende Diskussion der aktuellen Photovoltaiknachrichten. Zumindest werden demnächst die ersten Gespräche zwischen Politik und der Solarbranche aufgenommen.
Wer sich aber über die Zukunft unterhalten will der sollte auch die Geschichte des EEG und noch besser des Stromeinspeisegesetzes kennen. Dass zu dieser Entwicklung fast (FDP fehlt!) aus allen Parteien Charakterköpfe ihren Beitrag geleistet haben kann man dem Film “Die Geschichte des Erneuerbare-Energien-Gesetzes” entnehmen.
Ich hoffe nur, daß bei den Verhandlungen 2010 ein ähnlicher Weitblick wie in der Vergangenheit bei den Entscheidern vorherrscht!
Unter diesem Titel hat Greenpeace eine Studie (Zusammenfassung hier) von Energynautics erstellen lassen. Bei dieser Studie geht man von dem großen Netz aus. Über dieses Netz sollen wieder einmal im “Notfall” Strom aus Norwegen oder der Wüste nach Deutschland gebracht werden.
Mir fällt bei dieser Studie auf, daß einige Entwicklungen komplett vernachläßigt werden. Da ist zum einen die Entwicklung der Elektromobilität. Wir haben derzeit mehr als 40 Millionen Autos in Deutschland. Wenn diese Fahrzeuge elektrisch fahren werden dort 40 Millionen Stromspeicher zur Verfügung stehen. Diese Stromspeicher müssen in das Netz integriert werden. Davon schreibt Greenpeace leider kein Wort.
Leider wurde mit Energynautics ein Windkraftspezialist beauftragt, der die Entwicklung der Photovoltaik, der Effizienz, der Energieeinsparung und der Biomasse in keinster Weise beachtet.
Weiterhin wird die Smart Grid Seite nur von extern betrachtet. Die Optimierungen im Haus wird auch nicht bewertet. Aber gerade hier im Bereich des einzelnen Haushalts wird es durch Smart Grid Lösungen hohe Einsparungen und Speichermöglichkeiten geben.
Letztendlich wird auf die Kosten und die Zeit nicht eingegangen. Dies sind aber die entscheidenden Faktoren. Selbst wenn wir ein “Ideales Stromnetz für das 21. Jahrhundert” definieren könnten, müssten wir die beachten wer die Kosten aufbringt und in welchem Zeitablauf diese Mammutaufgabe erledigt werden könnte.
Meine Erfahrung aus vielen Gesprächen mit Menschen gibt mir die Hoffnung, daß immer Menschen Ihre Energieversorgung in die eigene Hand nehmen. Dies wird bedeuten die lokalen Energiequellen werden vollständig genutzt werden. Vorrangig gehören dazu die Energien die direkt auf dem eigenen Grundstück vorgefunden werden. Dazu gehören die Energieeffizienz, die Solarenergie und die Oberflächennahe Geothermie. Danach kommen die lokalen Energiequellen wie Wasserkraft, Windenergie und Bioenergien.
Es wird nach meiner Beobachtung eine Rekommunalisierung der Energieversorgung geben. Ob da noch Super Netze reinpassen die von weit her den Strom ausgerechnet in meine Kommune in mein Haus kostengünstig liefern sollen.
Das glaube ich nicht! Auch wenn es Greenpeace in seiner Studie so beschreibt.
Na dass ist mal eine positive Nachricht. Die hessische Umwelt- und Energieministerin Silke Lautenschläger (CDU) fordert die verstärkte Nutzung des “enormen Potentials” auf den Dächern der hessischen Gewerbegebieten. Leider kennt derzeit keiner das tatsächliche Potential auf den hessischen Dächern. Vielleicht wäre die Investition in ein Solarkataster (Sun Area) wie es Frau Prof. Dr. Martina Klärle erstellen kann für alle hessische Dächer hilfreich um dieses “enorme Potential” zu definieren.
Wenn jedem Hessen klar wäre, welches Potential auf seinem Dach liegt hätten wir sicherlich noch mehr Interessenten.
Da Roland Koch uns Hessen zum Musterland der Erneuerbaren Energien machen möchte wäre diese Unterstützung für die Solarenergie ideal. Natürlich erwarten wir auch von Frau Lautenschläger und von Herrn Koch, daß Sie die angedeuteten Reduzierungen der Einspeisevergütungen verhindern. Denn eines ist ja wohl klar. Die “enormen Potentiale” können nur gehoben werden wenn sich Photovoltaik für die Investoren rechnet. Je weniger Einspeisevergütung es gibt desto niedriger sind die Renditen für die Investoren. Wenn Investoren eine zu niedrige Rendite angeboten wird geben sie ihr Geld nicht für Photovoltaik aus. Deshalb Frau Lautenschläger und Herr Koch bitte bei der Bundesregierung stark machen für die jetzige Einspeisevergütung. Die Branche hat jetzt von 2008 bis 2010 eine Einspeisereduzierung von 16,2% zu verkraften das ist ein ordentliches vorzeigbares Ergebnis.
Die Photovoltaikbranche hätte es auch verdient, daß alle Dächer die in Landesbesitz sind für Photovoltaikanlagen freigegeben werden. Dem Land gehören ja schließlich einige Bauten. Ich kann mir Finanzämter, Polizeistationen oder auch Straßenbauämter mit Photovoltaikanlagen vorstellen. Oder auch mein Lieblingsthema alle Lärmschutzwände für Photovoltaikinvestoren freigeben. Es gibt viele Möglichkeiten die Photovoltaik voranzubringen. Aber dann muß man es tun und nicht nur fordern. Natürlich steht immer noch mein Angebot Frau Lautenschläger bei der Hebung des enormen Potentials zu unterstützen. Eine Mail reicht und schon bin ich unterwegs.
Donnerstag, den 24. September 2009 von Erhard Renz
Ich habe dieses Bild bei Photon Italien gefunden. Ob so etwas auch bei uns in Deutschland möglich wäre?
Neben den Diskussionen ob eine Photovoltaikanlagen aus Pietätsgründen auf der Urnenwand erstellt werden darf wären natürlich auch noch Vergütungsfragen zu klären.
Ist es eine Freilandanlage oder eine Photovoltaikanlage auf einem Gebäude. Im Paragraph 33 Absatz 3 steht:
“Gebäude sind selbständig benutzbare, überdeckte bauliche Anlagen, die von Menschen betreten werden können und vorrangig dazu bestimmt sind, dem Schutz von Menschen, Tieren oder Sachen zu dienen.”
Da die Urnenwand nicht “betreten” werden kann, könnte die höhere Dachvergütung vom Energieversorger verweigert werden. Dann käme nur die niedrigere Freilandanlagen Vergütung zur Geltung. Damit dürfte sich dieses Thema in Deutschland erledigt haben. Ausser natürlich jemand findet die Kombination Solarenergie und Urne gelungen und die Vergütungshöhe steht nicht im Vordergrund.
Sarah Obama (86) weiß was gut ist. Dank Greenpeace hat sie jetzt eine Photovoltaikanlage. Mit dieser Aktion macht Greenpeace auf die Potentiale der Solarenergie in Afrika aufmerksam.
Aber auch der Hinweis was die Oma kann müsste doch der Enkel als “mächtigster Mann der Welt” auch hinkriegen. Ob er allerdings nochmal zu seiner Oma nach Afrika kommt oder ob er die Homepage von Greenpeace liest darf bezweifelt werden. Jedenfalls was die Oma mach sollte auch Obama tun. Solarenergie für die Energieversorgung einsetzen.
Wie der Weg dahin geht kann er sich aber auch in einem Film ansehen. Der Trailer ist schon mal fertig. Er macht richtig Appetit auf den Film “ENERGY AUTONOMY – The 4th Revolution!”
Normalerweise schreibe ich ja was zur Photovoltaik. Aber es soll ja immer wieder Besucher geben die sich noch nicht so sicher sind ob wir das mit den Platten auf den Dächern wirklich brauchen. Aber auch für unsere Mitarbeiter die im täglichen Streß vielleicht mal vergessen an welchem wichtigen Thema wir arbeiten.
Deshalb verlinke ich heute mal auf einen Vortrag aus Österreich zum Thema “Steuert die Welt auf eine Energiekrise zu?“. Insgesamt ca. 40 Minuten die sich lohnen. Den Pessimismus bezüglich der nicht schnell genug Verfügbarkeit von Erneuerbaren Energien teile ich zwar nicht aber die Aussagen zum Öl sind schon beeindruckend: