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Erhard Renz

Solarstrom Ertrag Februar 2010

Montag, den 8. März 2010 von Erhard Renz

Schlimmer geht immer. Im Januar hatte ich ja schon das schlechteste Ergebnis seit 2002 eingefahren aber dass im Februar das gleiche Dilemma nochmal passiert hätte ich nicht gedacht. Mit 150 kWh Strom oder umgerechnet auf das kWp 35 kWh je kWp dass ist schon bitter. Damit ist der Februar 2010 genau so schlecht wie im letzten Jahr. Im letzten Jahre hatten wir aber einen super Januar.

In Summe hab ich im Jan. und Feb. 2010 je kWp 48 kWh Strom geerntet das sind 20% weniger wie in dem bisher schlechtesten Jahr 2007 damals hatte ich immerhin 60 kWh einfahren können. Aber bei all dem Gejammer muß ich noch froh sein denn wenn ich mir den Durchschnitt beim Solarenergie Förder Verein e.V. anschaue dann stelle ich fest. Die anderen hat es noch schlimmer getroffen.

Der Schnitt bei den 47 Photovoltaikanlagen im Postleitzahlenbereich 68 liegt bei 39 kWh nochmal 20% weniger wie mein Ertrag. Erklären kann man diesen Unterschied damit, daß meine Anlage im Winter immer besser läuft (Anlage steht ein paar Grad steiler). Da im hessischen Ried auch selten Schnee liegt und wenn dann an meinem Dach auch schnell wieder wegrutscht. Momentan schaue ich natürlich optimistisch in die Zukunft denn draussen ist es bitterkalt aber herrlicher Sonnenschein.

Erhard Renz

Besuch von Franziska Brantner aus der Besuchersicht

Freitag, den 26. Februar 2010 von Erhard Renz

Ich hatte ja bereits über den Besuch der Europa Abgeordneten Franziska Brantner bei uns in Michelstadt berichtet. Jetzt hat Franziska auf ihrem eigenen Blog über den Besuch berichtet. Auch im Echo Online gab es einen Artikel (mit Bild) zum Besuch von Franziska hier im Odenwald. Viel Spaß beim lesen der verschiedensten Berichte.

Erhard Renz

Gewerbesteuer wird gesplittet

Montag, den 15. Februar 2010 von Erhard Renz

Na also es geht doch. Was in der Windenergie schon länger gilt wird jetzt auch bei Solarparks angewendet. Normalerweise wird die Gewerbesteuer dort gezahlt wo die betreibende Gesellschaft ihren Sitz hat. Bei der Windenergie gingen deshalb die Gemeinden auf die Barrikaden. Wer die Kraftwerke vor der Haustür stehen hat, der soll auch steuerlich davon profitieren.

Deshalb gab es eine Gesetzesänderung die eine Aufteilung der Gewerbesteuer vornimmt. Die Standortkommune erhält 70% der Gewerbesteuereinnahmen und die restlichen 30% gehen an die Gemeinde in der die Betreiber Gesellschaft ihren Sitz hat.  Diese Aufteilung hilft den Kraftwerksplanern um die Akzeptanz vor Ort zu erhöhen. Denn wenn die Einnahmen durch die Gewerbesteuer der eigenen Kommune zu Gute kommen, ist man eher bereit den Planungen zuzustimmen.

Diese Vernünftige Regelung wurde jetzt auch für Photovoltaik-Parks beschlossen. Allerdings nur im Bundesrat auf Antrag der Rheinland Pfälzischen SPD. Bleibt zu hoffen, daß der Bundestag die Gewerbesteuer Splittung positiv aufnimmt und demnächst derjenige die Einnahmen hat der auch sein Gelände zur Verfügung stellt. Auch hier zeigt sich dass es immer wieder möglich ist bestehende Gesetze vernünftig weiter zu entwickeln.

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5. Michelstädter Energie-Messe

Mittwoch, den 10. Februar 2010 von Erhard Renz

Am 27. und 28.3.2010 ist es wieder soweit. Unser “Heimspiel” bei den Energiemessen findet bereits zum 5. mal statt. Die 5. Michelstädter Energie-Messe präsentiert sich in gewohneter Umgebung auf dem Gelände der Raiffeisen Warenzentrale. Die Öffnungszeiten der Messe sind jeweils von 10 – 18 Uhr. Uns findet man im Zelt “2″ und wir werden über unser Spezialgebiet der Photovoltaik einiges zu berichten haben. Wie immer ist der Eintritt zu dieser Messe frei. Hier in Michelstadt präsentieren sich vor allem die regionalen Fachfirmen aus der Region.

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Röttgen veröffentlicht seine Eckpunkte

Samstag, den 23. Januar 2010 von Erhard Renz

Endlich veröffentlicht Herr Röttgen seine Überlegungen wie es mit der Einspeisevergütung weitergehen soll. Damit kann man sich jetzt in Ruhe auseinandersetzen.

Erhard Renz

Dena mischt sich auch ein

Freitag, den 22. Januar 2010 von Erhard Renz

Dass momentan jeder seine Meinung zur Kürzung der Photovoltaikvergütung veröffentlicht ist klar. Leider scheinen einige nur drauf aus zu sein auch einmal in den Medien erwähnt zu werden. So werte ich jedenfalls den Kommentar im Handelsblatt von Stephan Kohler. Jedenfalls erwarte ich vom Dena-Chef eine differenziertere Aussage. Schließlich sieht sich die Dena als:
“Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) ist das Kompetenzzentrum für Energieeffizienz und regenerative Energien.”

Der Dena Chef spricht von einem harten Einschnitt und begründet die Kürzung mit dem niedrigen Anteil von einem Prozent an der Strompropduktion.

Lieber Herr Kohler was würden Sie denn mit der Geothermie und den Offshore Windräder machen? Die haben doch momentan auch einen niedrigen Anteil an der Stromversorgung. Deren Anteil geht gegen null?
Wir haben eine halbe Million Photovoltaikanlagen in Deutschland installiert. Viele kleine dezentrale Anlagen. Das ist die Energierevolution von unten. Liegt es vielleicht daran, daß Ihre Gesellschafter andere Interessen haben?

“Ihre Gesellschafter sind die Bundesrepublik Deutschland, die KfW Bankengruppe, die Allianz SE, die Deutsche Bank AG sowie die DZ BANK AG.”

Wir sind mit dem Ausbau der PV zufrieden. Aber wir brauchen berechenbare Verhältnisse um langfristige Entscheidungen treffen zu können.

Die Photovoltaik kann doch nichts dafür, daß der Ausbau bei anderen Erneuerbaren Energien nicht schnell genug voran geht. Eine andere Lösung wäre doch auch die Vergütung, bei denen die angeblich effizienter sind, zu erhöhen. Es zeigt aber die denkweise. Die Photovoltaik ist zuviel das muss verhindert werden. Anstatt zu denken was können wir von der Photovoltaik lernen um andere schneller auszubauen. Nur weil andere nicht so erfolgreich sind (damit meine ich auch die dena) muß die PV gebremst werden.

Herr Kohler wir haben Probleme mit unserer Energieversorgung. Unsere Ressourcen gehen zu Ende. Das Klima des Planeten verändert sich. Unsere Energieimporte werden immer teurer und belasten unsere Wirtschaft.

Aber das Kompetenzzentrum für Energieeffizienz und regenerative Energien ist der Meinung, der Ausbau der Photovoltaik geht zu schnell.

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Geschichte des EEG

Montag, den 28. Dezember 2009 von Erhard Renz

Wie geht es mit dem EEG in Deutschland weiter? Dies ist die beherrschende Diskussion der aktuellen Photovoltaiknachrichten. Zumindest werden demnächst die ersten Gespräche zwischen Politik und der Solarbranche aufgenommen.

Wer sich aber über die Zukunft unterhalten will der sollte auch die Geschichte des EEG und noch besser des Stromeinspeisegesetzes kennen. Dass zu dieser Entwicklung fast (FDP fehlt!) aus allen Parteien Charakterköpfe ihren Beitrag geleistet haben kann man dem Film “Die Geschichte des Erneuerbare-Energien-Gesetzes” entnehmen.

Ich hoffe nur, daß bei den Verhandlungen 2010 ein ähnlicher Weitblick wie in der Vergangenheit bei den Entscheidern vorherrscht!

Erhard Renz

Das Stromnetz des 21. Jahrhunderts

Samstag, den 21. November 2009 von Erhard Renz

Unter diesem Titel hat Greenpeace eine Studie (Zusammenfassung hier) von Energynautics erstellen lassen. Bei dieser Studie geht man von dem großen Netz aus. Über dieses Netz sollen wieder einmal im “Notfall” Strom aus Norwegen oder der Wüste nach Deutschland gebracht werden.

Mir fällt bei dieser Studie auf, daß einige Entwicklungen komplett vernachläßigt werden. Da ist zum einen die Entwicklung der Elektromobilität. Wir haben derzeit mehr als 40 Millionen Autos in Deutschland. Wenn diese Fahrzeuge elektrisch fahren werden dort 40 Millionen Stromspeicher zur Verfügung stehen. Diese Stromspeicher müssen in das Netz integriert werden. Davon schreibt Greenpeace leider kein Wort.

Leider wurde mit Energynautics ein Windkraftspezialist beauftragt, der die Entwicklung der Photovoltaik, der Effizienz, der Energieeinsparung und der Biomasse in keinster Weise beachtet.

Weiterhin wird die Smart Grid Seite nur von extern betrachtet. Die Optimierungen im Haus wird auch nicht bewertet. Aber gerade hier im Bereich des einzelnen Haushalts wird es durch Smart Grid Lösungen hohe Einsparungen und Speichermöglichkeiten geben.

Letztendlich wird auf die Kosten und die Zeit nicht eingegangen. Dies sind aber die entscheidenden Faktoren. Selbst wenn wir ein “Ideales Stromnetz für das 21. Jahrhundert” definieren könnten, müssten wir die beachten wer die Kosten aufbringt und in welchem Zeitablauf diese Mammutaufgabe erledigt werden könnte.

Meine Erfahrung aus vielen Gesprächen mit Menschen gibt mir die Hoffnung, daß immer Menschen Ihre Energieversorgung in die eigene Hand nehmen. Dies wird bedeuten die lokalen Energiequellen werden vollständig genutzt werden. Vorrangig gehören dazu die Energien die direkt auf dem eigenen Grundstück vorgefunden werden. Dazu gehören die Energieeffizienz, die Solarenergie und die Oberflächennahe Geothermie. Danach kommen die lokalen Energiequellen wie Wasserkraft, Windenergie und Bioenergien.

Es wird nach meiner Beobachtung eine Rekommunalisierung der Energieversorgung geben. Ob da noch Super Netze reinpassen die von weit her den Strom ausgerechnet in meine Kommune in mein Haus kostengünstig liefern sollen.

Das glaube ich nicht! Auch wenn es Greenpeace in seiner Studie so beschreibt.

Erhard Renz

Lautenschläger fordert mehr Photovoltaikanlagen in Hessen

Sonntag, den 1. November 2009 von Erhard Renz

Na dass ist mal eine positive Nachricht. Die hessische Umwelt- und Energieministerin Silke Lautenschläger (CDU) fordert die verstärkte Nutzung des “enormen Potentials” auf den Dächern der hessischen Gewerbegebieten. Leider kennt derzeit keiner das tatsächliche Potential auf den hessischen Dächern. Vielleicht wäre die Investition in ein Solarkataster (Sun Area) wie es Frau Prof. Dr. Martina Klärle erstellen kann für alle hessische Dächer hilfreich um dieses “enorme Potential” zu definieren.
Wenn jedem Hessen klar wäre, welches Potential auf seinem Dach liegt hätten wir sicherlich noch mehr Interessenten.

Da Roland Koch uns Hessen zum Musterland der Erneuerbaren Energien machen möchte wäre diese Unterstützung für die Solarenergie ideal. Natürlich erwarten wir auch von Frau Lautenschläger und von Herrn Koch, daß Sie die angedeuteten Reduzierungen der Einspeisevergütungen verhindern. Denn eines ist ja wohl klar. Die “enormen Potentiale” können nur gehoben werden wenn sich Photovoltaik für die Investoren rechnet. Je weniger Einspeisevergütung es gibt desto niedriger sind die Renditen für die Investoren. Wenn Investoren eine zu niedrige Rendite angeboten wird geben sie ihr Geld nicht für Photovoltaik aus. Deshalb Frau Lautenschläger und Herr Koch bitte bei der Bundesregierung stark machen für die jetzige Einspeisevergütung. Die Branche hat jetzt von 2008 bis 2010 eine Einspeisereduzierung von 16,2% zu verkraften das ist ein ordentliches vorzeigbares Ergebnis.

Die Photovoltaikbranche hätte es auch verdient, daß alle Dächer die in Landesbesitz sind für Photovoltaikanlagen freigegeben werden. Dem Land gehören ja schließlich einige Bauten. Ich kann mir Finanzämter, Polizeistationen oder auch Straßenbauämter mit Photovoltaikanlagen vorstellen. Oder auch mein Lieblingsthema alle Lärmschutzwände für Photovoltaikinvestoren freigeben. Es gibt viele Möglichkeiten die Photovoltaik voranzubringen. Aber dann muß man es tun und nicht nur fordern. Natürlich steht immer noch mein Angebot Frau Lautenschläger bei der Hebung des enormen Potentials zu unterstützen. Eine Mail reicht und schon bin ich unterwegs. :-)

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Photovoltaik auf der Urnenwand

Donnerstag, den 24. September 2009 von Erhard Renz

Ich habe dieses Bild bei Photon Italien gefunden. Ob so etwas auch bei uns in Deutschland möglich wäre?

Photovoltaik auf Urnenwand

Neben den Diskussionen ob eine Photovoltaikanlagen aus Pietätsgründen auf der Urnenwand erstellt werden darf wären natürlich auch noch Vergütungsfragen zu klären.

Ist es eine Freilandanlage oder eine Photovoltaikanlage auf einem Gebäude. Im Paragraph 33 Absatz 3 steht:

Gebäude sind selbständig benutzbare, überdeckte bauliche Anlagen, die von Menschen betreten werden können und vorrangig dazu bestimmt sind, dem Schutz von Menschen, Tieren oder Sachen zu dienen.”

Da die Urnenwand nicht “betreten” werden kann, könnte die höhere Dachvergütung vom Energieversorger verweigert werden. Dann käme nur die niedrigere Freilandanlagen Vergütung zur Geltung. Damit dürfte sich dieses Thema in Deutschland erledigt haben. Ausser natürlich jemand findet die Kombination Solarenergie und Urne gelungen und die Vergütungshöhe steht nicht im Vordergrund.

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Was Oma kann, könnte Obama schon lange

Mittwoch, den 26. August 2009 von Erhard Renz

Sarah Obama (86) weiß was gut ist. Dank Greenpeace hat sie jetzt eine Photovoltaikanlage. Mit dieser Aktion macht Greenpeace auf die Potentiale der Solarenergie in Afrika aufmerksam.

Aber auch der Hinweis was die Oma kann müsste doch der Enkel als “mächtigster Mann der Welt” auch hinkriegen. Ob er allerdings nochmal zu seiner Oma nach Afrika kommt oder ob er die Homepage von Greenpeace liest darf bezweifelt werden. Jedenfalls was die Oma mach sollte auch Obama tun. Solarenergie für die Energieversorgung einsetzen.

Wie der Weg dahin geht kann er sich aber auch in einem Film ansehen. Der Trailer ist schon mal fertig. Er macht richtig Appetit auf den Film “ENERGY AUTONOMY – The 4th Revolution!”

Hermann Scheer so wie ich ihn kenne…

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Peak Oil (Gipfel der Ölfunde)

Sonntag, den 19. Juli 2009 von Erhard Renz

Normalerweise schreibe ich ja was zur Photovoltaik. Aber es soll ja immer wieder Besucher geben die sich noch nicht so sicher sind ob wir das mit den Platten auf den Dächern wirklich brauchen. Aber auch für unsere Mitarbeiter die im täglichen Streß vielleicht mal vergessen an welchem wichtigen Thema wir arbeiten.

Deshalb verlinke ich heute mal auf einen Vortrag aus Österreich zum Thema “Steuert die Welt auf eine Energiekrise zu?“. Insgesamt ca. 40 Minuten die sich lohnen. Den Pessimismus bezüglich der nicht schnell genug Verfügbarkeit von Erneuerbaren Energien teile ich zwar nicht aber die Aussagen zum Öl sind schon beeindruckend:

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Better way mit better place

Sonntag, den 24. Mai 2009 von Erhard Renz

Wo sind all die großen Automobilhersteller, die Energieversorger und die Elektrokonzerne aus unserer Hemisphäre?

Ich kann denen allen nur empfehlen sich auf den Weg von Shai Agassi und seinem Better Place zu machen. Die setzen Massstäbe. Better Place hat seinen ersten Entwurf eines Tanksystems vorgestellt. Ich kann nur sagen sensationell.

Better place
Bild von betterplace.com

Tanken in einer Minute und was noch toller ist “ohne aus dem Auto auszusteigen”.

Damit wird konkret was Better Place in der elektrischen Mobilität bedeutet. Wir fahren einfach Elektro Auto, an Tankstellen (Batteriewechselstationen vielleich beim McDonalds Drive in?) kann während des einminütigen Aufenthalts automatisch die Batterie ausgetauscht werden. Danach geht die Fahrt mit dem Strom der Sonne weiter.

Keine stinkigen Zapfsäulen mehr, keine Benzinspritzer auf den Klamotten und keine verschmierten Schuhe vom Sprit. Du hälst einfach an und unten bekommst du eine neue Batterie reingeschoben. Genial.

Ich verbeuge mich vor der Einfachheit der zukünftigen CO2 freien Mobiliät.

Shai Agassi das habt ihr Klasse gemacht.

Es zeigt aber auch, daß der Smart oder die A-Klasse vom Benz mit seiner unter Boden Konstruktion bereits um Jahrzehnte der Entwicklung voraus war. In diese Unterbodenkonstruktion werden die Batterien verschwinden.

Ach übrigens ihr solltet euch die 50 Minuten Zeit nehmen die Vorstellung dieser neuen Technik anzuschauen. Dann wisst ihr wo es lang geht. Die ersten 10 Minuten reichen um live zu sehen wie einfach es ist. Aber man muss es gesehen haben. Denn wie blöd werden wir aussehen wenn wir so ein Auto fahren und wissen nicht einmal wie man CO2 freie Autos tankt?

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Anhörung im hessischen Landtag

Dienstag, den 28. April 2009 von Erhard Renz

Sie liegen wie Blei in meinem Kästchen “was man noch bloggen könnte” die Unterlagen zur drei tägigen Anhörung im September 2008 im Hessischen Landtag. Ich habe mir ja diese drei Tage Experten Marathon gegönnt. Es war schon beeindruckend wieviele Experten den Weg nach Wiesbaden fanden.

Heute habe ich mich aufgerafft über einen der klarsten Vorträge zu berichten. Der Bericht wurde von Rainer Baake dem Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH) sowohl im Hessischen Landtag als auch in Mannheim gehalten. In Mannheim habe ich auch die Präsentation erhalten. 

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Herr Baake zeigt anhand der Regierungserklärung vom 26.4.2007 von Frau Merkel (Folie 2) auf wie diese Versprechungen eingehalten werden können. In Folie 3 errechnet er welche neue Kraftwerksleistung ans Netz gebracht werden muss.
Danach (Folie 4) ermittelt er die CO2 Emissionen aus den bestehenden Kraftwerken und den Reduktionszielen oder erneuerbaren Energien.
Daraus ergibt sich neue Kraftwerke mit einer Leistung von 57 TWh/a die aber nur 21 Mio. t CO2/a ausstoßen dürfen.
In Folie 6 zeigt er auf, daß nur mit Gaskraftwerken diese Vorgaben erfüllt werden können.

Die DUH schlägt deshalb folgendes vor: 
1. Beseitigung des Rechtsanspruchs auf Genehmigung von klimaschädlichen Kohlekraftwerken
2. Pflicht zur Kraft-Wärme-Koppelung
3. Mindestwirkungsgrade für fossile Kraftwerke = Verbot von konventionellen Kohlekraftwerken (ohne CCS)

Ich empfinde diese Argumentation in sich schlüssig und einfach dargestellt. Es wäre aber das aus aller neuen Kohlekraftwerke. Deshalb mögen viele diese Argumentation nicht hören.

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Wo soll ich mein Geld anlegen?

Sonntag, den 19. April 2009 von Erhard Renz

Vor dieser Frage stehen immer wieder Menschen die es zu einem gewissen Wohlstand gebracht haben. Wenn mich einer frägt bekommt er immer die Antwort: “Auf dem Dach”. Warum nicht auf der Bank werde ich dann gefragt: “Weil die nichts anderes tun wie Sie wenn Sie in eine Photovoltaikanlage investieren”. Der Unterschied ist nur der, daß Sie jetzt zum Unternehmer werden und direkt tätig werden.

weiter…

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Ralos trifft Sigmar Gabriel und Brigitte Zypries

Samstag, den 28. März 2009 von Erhard Renz

Am kommenden Freitag den 3.4.2009 kommen Brigitte Zypries die Bundesjustizministerin und der Bundesumweltminister Sigmar Gabriel nach Griesheim. Dort wird Ralos sicherlich die Möglichkeit haben vor allem mal mit Sigmar Gabriel ins Gespräch zu kommen. Die beiden Bundesminister besuchen die Stadt Griesheim und werden dabei eine Eisblockwette starten. Beginn der Veranstaltung ist 10 Uhr in Griesheim.

Die Eisblockwette wird im Rahmen der 4. Griesheimer Energietage gestartet.

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Glühbirnen Verbot, Sparlampen ignorieren LED’s kaufen

Freitag, den 20. März 2009 von Erhard Renz

Ab 2012 werden die Stromfressenden herkömmlichen Glühlampen aus dem Verkehr gezogen. Aber warum diskutieren alle dann die Energiesparlampen zu kaufen wenn es bereits die Neue Generation Lampen die noch viel Interessanter ist zu kaufen gibt. Sicherlich sind die LED’s noch in den Kinderschuhen, aber wenn ich mir anschaue was die Energiesparlampen für Probleme nach sich ziehen dann wären die LED’s doch der Königsweg. Allein schon die Energieeinsparung spricht für die LED’s.

Derzeit braucht ein herkömmliche Glühlampe noch 75 Watt ersetzt durch die Energiesparlampen reduziert sich der Energieeinsatz auf 11 Watt aber die neuen LED Lapen brauchen nur noch 5,3 Watt. Wir reduzieren den Stromverbrauch also um 93% von 75 Watt auf 5,3 Watt.

Auch die Quecksilberdiskussion beim Energiesparlampen Recycling können wir uns dann sparen. Wir brauchen auch kein Gesetz um von Glühlampen direkt auf LED’s umzusteigen. Allein der Käufer entscheidet ob er den Umweg über Energiesparlampen gehen will.

Es bleibt also zu hoffen, daß den Verbrauchern ein LED Licht aufgeht!

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Erklärung Erzeugung einer Kilowattstunde Strom

Sonntag, den 15. März 2009 von Erhard Renz

Bei Aufräumarbeiten meiner PC Dateien ist mir eine Grafik aus dem Jahr 1999 in die Hände gefallen. Auf dieser Grafik wird erläutert wie hoch der Energieaufwand für die Erzeugung von 1 kWh Leistung (Strom) bei den verschiedenen Kraftwerken ist. Bei den konventionellen Kraftwerken kann ich zwar nicht sagen wie sich die Entwicklung darstellt. Sicherlich hat es dort auch Effizienzverbesserungen gegeben. Ich bin mir aber sicher, mit der Photovoltaik und Windenergie können sie nicht mithalten:

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Bei der Photovoltaik brauchte man 1999 noch 15 qm Fläche um bei optimaler Sonneneinstrahlung nach einer Stunde 1 kWh Strom ernten zu können. Heute sind dazu noch 8 qm Solarzellen notwendig.

Bei der Windenergie wird es noch augenfälliger. Ein 500 kW Windrad musste sich 20 Sekunden lang unter Vollast drehen eine moderne 5 MW Anlage hat bereits nach 2 Sekunden eine kWh produziert.

Manchmal ist es doch ganz nützlich wenn man sich so alte Erläuterungen näher anschaut. Es zeigt wie Effizient die heutigen Kraftwerke sind und ich sage euch wir sind noch lange nicht am Ende…

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25.2. – 1.3.2009 Energiesparmesse in Wels

Montag, den 9. Februar 2009 von Erhard Renz

Vom 25.2. – 1.3.2009 findet zum 25. mal die Energiesparmesse in Wels statt.
Ralos wird dort mit einem Infostand vertreten sein. Sie finden uns in Halle 17 Stand Nr. 255
Am Stand sind Mitarbeiter von Ralos Austria als auch von Ralos Tschechien.
Natürlich informieren wir auch über die Streetsun unsere Solar Straßenleuchte.

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Radio Werbespot für Messe Haus in Großostheim

Donnerstag, den 5. Februar 2009 von Erhard Renz

Ich möchte nur nochmal auf die “Messe Haus” in Großostheim an diesem Wochenende hinweisen. Dazu gibt es einen kleinen Radio Werbetrailer Messe Haus für die Messe.

Leider gibt es keinen Hinweis auf meinen Vortrag der bereits am Freitag abend stattfindet.

Aber die Besten brauchen keine Werbung. ::D:

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28. – 29.3.2009 Energiemesse Michelstadt

Montag, den 2. Februar 2009 von Erhard Renz

Die 4. Michelstädter Energie Messe findet am 28. + 29.3.2009 von 10 – 18 Uhr statt.
Am 29.3. schließt sich der Michelstädter Einzelhandel mit einem verkaufsoffenem Sonntag an. Damit bietet sich für die Interessierten Besucher nach dem Besuch der Energiemesse durch die historische Innenstadt zu bummeln und weitere Einkäufe zu erledigen.
Ralos wird mit einem Infostand auf der Messe sein und für alle Fragen zur Verfügung stehen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Gelände der Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main eG
Kutschenweg 3, 64720 Michelstadt,
Veranstalter:
Creativ-Agentur Josette Ender,
64739 Höchst /Odw.
Tel.+ Fax: 06163 / 5010

Erhard Renz

CDU Neujahrsempfang in Michelstadt

Sonntag, den 25. Januar 2009 von Erhard Renz

Heute durfte ich für Ralos am Neujahrsempfang der CDU in Michelstadt teilnehmen. Ich war natürlich gespannt auf den Hauptredner Herrn Karlhein Weimar den hessischen Finanzminister. Die Veranstaltung fand im Schenkenkeller-Kellereihof statt. In diesem Keller können beim Weihnachtsmarkt die Schnitzereien bewundert werden und im Hof steht die große hölzerne Weihnachtspyramide. Der Raum macht schon einiges her und die ca. 200 Personen die gekommen waren bildeten eine enorme Geräuschkulisse.

Empfangen wurden alle von Judith Lannert der CDU Direktkandidatin für den hessischen Landtag. Sie strahlte natürlich ganz besonders denn erst am letzten Wochenende hat sie den Wahlkreis Odenwald gewonnen und vertritt den Odenwald damit weitere fünf Jahre in Wiesbaden.

Nach ein paar Musikstücken von Elena Mayer einer Michelstädter Musikstudentin und einige Begrüßungsworten betrat der Finanzminister Karlheinz Weimar den Rednerpult. Er unterhielt mit gekonntem Vortragsstil die anwesenden Besucher. Fast eine Stunde lang redetet er und sprach auch fast alle Dinge an die zu tun sind. Allerdings nur fast alle. Denn das Wort Energie viel kein einziges mal. Da war ich natürlich schon enttäuscht. Sicherlich hat die Bildungspolitik einen hohen Stellenwert. Sicherlich muß demnächst investiert werden in Infrastruktur (Breitband). Aber kein einziges mal das Wort Energie zu verwenden in der heutigen Zeit, daß war für mich schon enttäuschend.

Es war klar, daß bei so vielen Zuhörern ich keine Chance hatte an Herrn Weimar direkt ranzukommen. Deshalb habe ich mir noch ein Glas Sekt Orange und eine Laugenstange gegönnt und habe mich auf den Heimweg gemacht. Dass der Finanzminister das Energiethema links liegen läßt muß ich erst verdauen. Aber ich glaube wir müssen die CDU einfach mehr und besser informieren.

Erhard Renz

Was können andere und wir nicht?

Freitag, den 12. Dezember 2008 von Erhard Renz

Es ist unglaublich, wie wenig man der Solar Branche zutraut.

Der Ölmarkt wuchs zwischen 1862 und 1991 jährlich um 25%…
Die Atomkraft wuchs zwischen 1957 und 1977 jährlich um 36%…
Der Mobilfunk wuchs zwischen 1986 und 2000 jährlich um 48%…

Wenn die das konnten dann kann das die Solar Branche auch!
Wir sind es dem Klimawandel einfach schuldig.

Die Photovoltaik hat 2007 bereits drei Terawattstunden Strom in Deutschland eingespeist. Wenn wir “nur23 Jahre lang 25% Prozent Wachstum hätten, würden wir mehr Strom mit Photovoltaik produzieren wie derzeit in Deutschland verbraucht wird.

Ich weiß, daß geht nicht.
Wo sollen denn die ganzen Module hin? Wer soll das bezahlen? Wo soll das Silizium herkommen? Fragen über Fragen.
Aber beim Öl, den Atomkraftwerken und dem Mobilfunk hat es doch auch funktioniert?

Übrigens wird von der European Photovoltaic Industry Association (EPIA) genau die Steigerungsrate von 25% vorhergesagt? Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) nimmt an, daß sich der Solarstrom bis 2040 in jeder Dekade verzehnfacht. Dies entspricht einem jährlichen Wachstum von 30%.

Betrachten wir nicht nur die Photovoltaik sondern alle Erneuerbare Energien dann stellen wir eine Steigerung von 2005 auf 2006 von 14% fest. Auf 2007 bereits um 21% wenn wir diese 21% weiterdenken wären wir bereits 2017 bei einer 100%igen Vollversorgung mit erneuerbaren Energien beim Strom. Ohne eine kWh einsparen zu müssen.

Wir reden aber über Stromlücken? Bau von neuen Kohlekraftwerken. Gratis-Verschmutzungsrechten. Ausnahmen für die großen “Energie-Fresser”. Milliarden für Banken. MIlliarden für die Automobilindustrie.

Ich wiederhole mich aber wir müssen es wollen und uns auf die wirklich wichtigen Dinge konzentrieren. Einen kleinen Wink möchte ich mal geben schaut mal die Karikatur des SFV in seinem neuesten Solarbrief an. Der Weihnachtsmerkel müsste aus seinem Sack die richtigen bescheren…
…und hört auf uns kleinzureden. Wir sind eine Macht – wir würden auch Opel :-) kaufen…

Erhard Renz

Zwei Atomkraftwerke allein für Stand Bye Stromer…

Sonntag, den 7. Dezember 2008 von Erhard Renz

Schon lange wird mit diesem verständlichen Slogan auf die Stromfressenden Geräte verwiesen. Allerdings stehen den zwei Atomkraftwerk wahrscheinlich 1 Milliarde Stromverbrauchsstellen gegenüber. Diese Geräte verbrauchen Strom obwohl der Nutzer den Dienst des Gerätes momentan nicht nutzt. Sie stehen auf Abruf bereit.
Bei einer exemplarischen Untersuchung eines Haushaltes hat die Agenda 21 Gruppe Lahr folgende Ergebnisse erhoben. Es fanden sich 29 Geräte die im Stillstand Strom verbrauchten. Diese 29 Geräte konnten optimiert werden und verbrauchten dann im Jahr 900 kWh Strom weniger. Um 900 kWh Strom im Jahr zu produzieren müssen wir ca. 10 qm oder ein kWp Photovoltaik auf das Dach montieren

weiter…

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Jetzt haben wir auch die Supporter Urkunde

Donnerstag, den 20. November 2008 von Erhard Renz

Wie bereits vor einigen Wochen beschrieben haben wir uns entschlossen den Film Energy Autonomy - The Code of Survival zu unterstützen. Inzwischen ist die Zahlung erfolgt und wir haben eine Supporter Urkunde erhalten.

Energie Autonomy Urkunde

Wir freuen uns natürlich, daß wir zu den “5% passionierten Menschen” gehören die diesen wichtigen und notwendigen Film wollen. Natürlich sind wir dabei wenn es darum geht Energieautonomie zu realisieren und vielleicht könne wir ja noch ein interessantes Projekt für den Film beisteuern.