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Montag, den 30. Mai 2011 von Erhard Renz
Anstatt sich um einen klaren, verständlichen Atomausstieg zu kümmern haben die Regierungsparteien CDU, CSU und FDP mal wieder gegen die Photovoltaik lästern müssen. Als ob Sie gestern ihre Hausaufgaben schon gemacht hätten. Einen Atomausstieg innerhalb ihrer drei Parteien zu beschließen.
Die bisher bekannt gegebenen Absprachen sind alles andere als klar oder nachvollziehbar. Sieben Atomkraftwerke sollen nicht mehr angefahren werden aber eines oder zwei sollen im Kaltbetrieb Einsatzbereit sein. Kaltbetrieb soll bedeuten, wenn im Winter nicht genug Strom produziert werden kann schaltet man das Kraftwerk wieder an. Siegmar Gabriel hat gleich geantwortet und gesagt Angela Merkel müsste wissen wie lange das hochfahren eines Atomkraftwerkes dauert. Die technische Begründung ist also Makulatur. Bleibt nur noch die finanzielle Begründung, man gibt dem Kraftwerksbetreiber jährlich 50 Millionen damit er im Kaltbetrieb seine Mitarbieter vor sich hindösen läßt…
Was bis 2021 passiert wird natürlich noch nicht verraten. Aber 2021 sollen alle Atomkraftwerke abgeschaltet sein. Halt hier gibt es natürlich auch noch ein Hintertürchen (Scheunentor!) es soll einen Sicherheitspuffer geben. Diesmal sind es drei Atomkraftwerke die auch noch 2022 Atomstrom produzieren dürfen.
Wir sollen also das Risiko eines Atomgaus noch mehr als 11 Jahre tragen. Da sag ich nein, jeder Tag länger ist ein Risiko deshalb alle Atomkraftwerke abschalten sofort! Wenn keines der deutschen Atomkraftwerke die Sicherheitsstufe 3 (Absturz eines größeren Flugzeuges) übersteht dann kann auch ein Ethikrat dieses Manko nicht am Kaffeekränzchen wegreden.
Natürlich hatte die Regierungskoalition noch die Zeit eine “stärkere Kürzung” wie sie von Umweltminister Norbert Röttgen (bereits 24 % !) anzukündigen. Ich empfehle der Bundesregierung erst einmal einen ordentlichen Ausstieg aus der Atomenergie zu beschließen. Anschließend sich auf dem Internationalen Parkett für einen Ausbau aller erneuerbarer Energien stark zu machen. Es gibt genug bedrohliche Meldungen die den schnellstmöglichen Ausbau von Erneuerbaren Energien nötig machen!
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Mittwoch, den 27. April 2011 von Erhard Renz
Momentan kann fast in jeder Zeitung gelesen werden, daß der Strom teurer wird wenn die Atomkraftwerke abgeschaltet werden. Ausgerechnet diejenigen die in den letzten Jahren für den Anstieg des Strompreises verantwortlich waren warnen vor steigenden Strompreisen. Was ist eine Warnung eigentlich Wert die jedem sowieso bewußt ist wenn er sich die Vergangenheit anschaut? Ich habe mal die Entwicklung der Preise des Haushaltsstroms aufgezeigt:

Natürlich zeige ich auch gerne die Entwicklung des Ölpreises der sich mit zeitlicher Verzögerung auch auf die Gas und Kohlepreise auswirkt:

Was man aus beiden Grafiken erkennen kann ist “Energie wird teurer”! Auch im letzten Jahrzehnt stiegen Energiepreise trotz der Atomkraftwerke. Es ist deshalb Panikmache wenn jetzt erzählt wird wir müssten mit steigenden Strompreisen rechnen, nur weil ein paar Atomkraftwerke abgeschaltet werden. Preise entstehen nicht anhand der Kosten sondern sie werden am Markt ausprobiert und wenn genügend Kunden bereit sind überteuert zu kaufen wird der Preis hoch bleiben. Übrigens haben alle unsere Stromversorger Verschmutzungsrechte “kostenlos” von unserem Staat geschenkt bekommen. Dies hinderte sie aber nicht die “geschenkten” Rechte an uns Stromkunden zu berechnen. Wir bezahlen also für unsere verschenkten Rechte direkt an die Aktionäre von EnBW, EON, RWE und Vattenfall.
Was billiger wird ist Solarstrom. Nachweislich haben sich die Solaranlagen in den letzten Jahren enorm verbilligt.

Selbst die Bundesregierung geht in ihren Szenarien mit weiter sinkenden Gestehungskosten von Photovoltaikanlagen aus. Die einen Solarstrompreis von ca. 12 Cent je kWh erwarten läßt! Welcher Dachbesitzer wird dann noch auf selbst erzeugten Solarstrom verzichten? Keiner!

Wir werden auch bald die ersten Photovoltaikanlagen haben die nach 20 Jahren keinen Anspruch auf EEG Vergütung haben. Diese Solarkraftwerke (oder auch Windräder) werden am freien Markt ihren Ökostrom verkaufen. Dies wird sich kostensenkend auf den Strompreis auswirken. Also nur keine Panik. Atomkraftwerke abschalten und Photovoltaikanlagen auf die Dächer bauen.
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Donnerstag, den 21. April 2011 von Erhard Renz
Unbemerkt von den Medien haben es die 840.000 Photovoltaikanlagen geschafft in einer Stunde mehr Strom zu produzieren wie die 17 deutschen Atomkraftwerke. Diese denkwürdige Moment fand bereits am 29.3.2011 um 12 bis 13 Uhr statt. Aus Atomkraftwerken wurden 10.700 MW eingespeist, die Photovoltaik kam allerdings auf 11.304 MW.

Von den 17 Atomkraftwerken mit Genehmigung produzierten zu diesem Zeitpunkt auch nur neun Strom. Alle anderen waren aus den verschiedensten Gründen abgeschaltet. Leider noch nicht stillgelegt!
Vor einigen Jahren hätte man mich ausgelacht wenn ich von mehr Solarstrom als Atomstrom geredet hätte. Jetzt ist es schon Realität! Der Eingespeiste Solarstrom von 12-13 Uhr betrug in Summe aus den vier Regelzonen 11.304 MW und damit 600 MW mehr als die Atomkraftwerke lieferten…

Aber damit nicht genug auch von 13-14 Uhr und 14-15 Uhr war der Sonnenstrom den alten Atomkraftwerken überlegen. Erst danach hatte sich Mutter Erde von der Sonne so weit abgewandt, dass die Solarzellen nicht mehr Strom produzierten wie die strahlenden Meiler.
Sonne und Wind stellen einen Rekord nach dem anderen auf. Sonne und Wind werden immer günstiger. Die Zukunft gehört den Erneuerbaren Energien. Mit diesem tröstlichen Ausblick verabschiede ich mich in die Ostertage. Vielleicht sieht man sich ja am Ostermontag!
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Dienstag, den 15. März 2011 von Erhard Renz
In die politische Diskussion der jetzigen Merkelschen Entscheidung möchte ich mich nicht einmischen. Aber die Auswirkungen auf die Stromversorgung möchte ich schon mal beschreiben.
Es sollen also sieben Atomkraftwerke drei Monate lang keinen Strom mehr produzieren. Nun ja von den sieben sind drei (Brunsbüttel, Krümmel und Biblis B) momentan sowieso nich eingeschaltet. Es sind also “nur” vier Atomkraftwerke die zusätzlich “abgeschaltet” werden sollen. Diese haben zusammen eine Leistung von ca. 3.800 MW um eine Größenordnung zu bekommen in 2010 wurden ca. 7.000 MW Photovoltaik installiert. Ich weiß natürlich auch, dass Atomkraftwerke nachts nicht abgeschaltet werden können, sondern ihren Strom zu Schleuderpreisen anbieten. Wenn man sich die Strommenge der vier zusätzlich abzuschaltenden Atomkraftwerke in 2010 anschaut kommt man auf 20,5 TWh Strom.
Wenn ich mir allein unsere Strom Import / Export Bilanz anschaue:

Ups! Da haben wir ja schon fast die 20,5 TWh Strom. Das heißt also hier können die Lichter gar nicht ausgehen. Weil wir die 20,5 TWh Strom ja exportiert haben. Hoffentlich geht jetzt in Frankreich nicht das Licht aus.
Ich könnte natürlich auch mal nachsehen wie lange wir gebraucht haben um zusätzlich 20 TWh Stromproduktion auf die Reihe zu kriegen.

In 2006 hatten wir 71 TWh Strom aus Erneuerbaren Energien produziert und 2009 waren es gut 94 TWh. Wir konnten also innerhalb von 4 Jahren die Strommenge zubauen die durch das abschalten von 4 Atomkraftwerken verloren geht.
Oder eine Faustformel ein Jahr ein Atomkraftwerk. Wir sollten also mit der Stromlücken Debatte aufhören. Was natürlich geregelt sein will wird die zeitgleiche Produktion von Strom sein. Wir schalten ja aber “dumme” rund um die Uhr produzierende Atomkraftwerke ab und bauen immer mehr Kraftwerke zu die dann Strom produzieren wenn die Menschen ihn brauchen. Also auch da dürfte es in den nächsten drei Monaten kein Problem geben.
Natürlich wäre es uns recht wenn die Atomkraftwerke abgeschaltet bleiben. Denn dann ist erst einmal wieder Platz in den Netzen für unseren Solarstrom. Die Bundesregierung sollte aber schnellstmöglich sich um Intelligente Zähler und intelligente Netze kümmern. Denn die brauchen noch Anreize und Regelung.
Was natürlich auch noch kommen wird ist die Verteuerung des konventionellen Stroms an der Strombörse. Die 4 alten abgeschriebenen Atomkraftwerke fallen jetzt mit ihrer Produktion ja weg. Dafür kommen vermutlich Gas oder Steinkohlekraftwerke zum Einsatz und die produzieren nicht so günstig. Der Börsenpreis wird also steigen und damit wird die Differenz zwischen Börsenpreis und dem EEG Entgelt kleiner. Auch eine nette Aussicht für uns dann wären die “Photovoltaik macht den Strom teuer” Diskussionen mal wieder weg vom Tisch.
Deshalb finde ich das Moratorium gut aber ein endgültiges abschalten aller 7 Uralt AKW’s wäre viel sinnvoller.
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Montag, den 24. Januar 2011 von Erhard Renz
In der Schweiz steht ein Volksbegehren am 13.2.2011 an. Es geht um den Bau eines Atomkraftwerkes AKW Mühleberg II. Rechtzeitig vor der Volksabstimmung hat die Firma Megasol (toller Name ) ein sensationelles Angebot gemacht.
Anstelle des Atomkraftwerks sollen 8.900 MW Photovoltaik bis zum Jahr 2025 gebaut werden. Nachzulesen sind diese Infos unter Solarzukunft.ch. Sicherlich gehört zu so einem Angebot eine Menge “sich zur Schau” stellen aber es ist abzuwarten wie dieses “Angebot” die Schweizer beeinflusst. Auf jeden Fall werde ich jetzt die Volksabstimmung genauestens verfolgen.
Wie die Schweizer mit der Volksabstimmung umgehen obwohl eine Mehrheit im Großen Rat für Mühleberg II gestimmt hat könnte für die deutschen Parlamentariere wegweisend sein.
Jedenfalls verspreche ich wenn mich jemand fragt: “Wer Photovoltaik statt Atomkraftwerke erfunden hat” immer, wirklich immer die Schweizer sagen werde.
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Montag, den 13. September 2010 von Erhard Renz
Erstmals am 6.9.2010 übertraf die Photovoltaik in Deutschland die 8 GW Grenze bei der Stromproduktion. Mit diesem Rekordwert dürfte die diesjährige Solare Höchstsaison abgeschlossen sein. Der nächste Produktions-Rekord dürfte sich erst im Mai 2011 einstellen. Aber schauen wir uns den Rekordtag mal genauer an.

So wie man die Ertragsdarstellung einer einzelnen Photovoltaikanlage bei einem tollen Sommertag gewohnt ist steigt die Solarstromleistung morgens steil an. Zur Mittagszeit erreicht die Einspeisung um 12/13 Uhr ihren Höhepunkt und fällt etwas langsamer ab bis um 20 Uhr nix mehr geht. Die Ertragssituation aller Deutschen Photovoltaikanlagen verhalten sich in Summe also genau wie eine einzelne Photovoltaikanlage. Damit sind die Solarstromerträge auch mit hoher Genauigkeit einen Tag vorher einzuplanen.
An dem Sonnenrekordtag war die Windenergie nicht so erfolgreich. Dies verwundert natürlich nicht sondern ist ebenso wie die Solarenergie dank der vielen Windmessgeräte auf den ca. 25.000 Windmühlen mit hoher Genauigkeit vorherzusagen.

Anhand dieser beider Ertragsgrafiken die tagtäglich im Internet veröffentlicht werden kann man die unstete Stromproduktion aus Wind und Sonne gut erkennen. Zum Spitzenzeitpunkt der 8 GW Photovoltaikleistung kamen nochmals 4 GW von der Windenergie hinzu. Also 12 GW Wind und Sonnenstrom in der Spitze!
In der momentanen politischen Diskussion wird die Atom Laufzeitverlängerung dikutiert. Schauen wir uns doch mal die Atomstromproduktion an diesem Solarstrom Rekordtag an. Wieviel Strom haben die 17 Atomkraftwerke an diesem Tag produziert:

Es waren durchgängig ca. 16 GW die von den Atomkraftwerken produziert wurden. Entgegen den Beteuerungen der Kraftwerksbetreiber sind die Atomkraftwerke immer im gleichen Status gelaufen. Es wurden keine Anpassungen an die unsteten Leistungen aus Wind und Sonne vorgenommen. Diese Anpassungen werden mit Kohle und Gaskraftwerken vorgenommen.
Es ist leicht auszudenken was demnächst passiert. Konservativ berechnet werden wir zukünftig jährlich eine zusätzliche Photovoltaikleistung von ca. 5 GW ans Netz bringen. Auch die Windkraft wird ausgebaut werden. Wir werden dann immer öfter in den Spitzenzeiten konventionelle Kraftwerke runterfahren oder sogar abschalten müssen. Den Beweis, dass dies mit den alten Atomkraftwerken technisch sicher geht steht aus und bin auch gar nicht scharf drauf dies zu erfahren.
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Montag, den 30. August 2010 von Erhard Renz
Mit dieser schrecklichen Nachricht wurde ich heute morgen im Radio überrascht. Wobei ich bereits am Freitag dachte die Welt oder zumindest der Odenwald geht unter.

Es schüttet immer öfter in wahren Sturzbächen vom Himmel. Meine Heimfahrt in meinem geliebten Smart musste ich unterbrechen und an den Straßenrand fahren. Der Regen vermischt mit Hagelkörner machte mir bewußt wie hilflos man den Naturgewalten ausgesetzt sein kann.
Wobei diese Nachrichten noch weitaus erträglicher sind wie die politischen Nachrichten. Nachdem wir unseren Einspeisereduzierungsschock hinter uns haben und uns auf den Jahresendspurt vorbereiten verlängert uns die Politik die Laufzeit von Atomkraftwerken. Da muss ja die Sonne untergehn. Aus diesem Grund macht es momentan auch keinen Sinn über ein neues EEG zu diskutieren wenn uns die Atomkraft den Platz in den Netzen nimmt!
Wir haben in den letzten Jahren (2000 – 2009) die Erneuerbaren Energien so ausgebaut, dass der Strom aus diesen Kraftwerken gut und gerne 5 Atomkraftwerke ersetzen könnte. Deutschland exportiert in den letzten Jahren den Strom von weiteren 2 Atomkraftwerken. Die Erneuerbare Energien Branche hat also mehr als ihr Wort gehalten als es hieß wir wollen den Anteil der Erneuerbaren Energien bis 2010 auf 12,5% ausbauen. Wir haben gut und gerne 18% geschafft. Entgegen allen Vorhersagen haben wir dies geschafft.
Jetzt will Frau Merkel genau die Belohnen die uns in den letzten 10 Jahren behindert haben wo sie konnten. Sie will der Welt sagen wir Deutsche schaffen den Atomausstieg nicht. Windräder, Wasserkraft, Biomasse und Solarenergie schaffen es nicht Atomkraft zu ersetzen. Was sollen all diese Länder denken wenn die Windweltmeister, die Solarweltmeister kapitulieren. Sie werden sagen man muß Atomkraftwerke bauen um den Energiehunger der Welt zu decken. Dies ist aber die falsche Entscheidung.
Auch wenn in diesem Jahr der Sommer vorbei ist. Die Zukunft gehört den Erneuerbaren Energien aber wenn Angela Merkel jetzt der Dinosauriertechnik Atomkraft die Vorfahrt gibt wird Deutschland seine Führerschaft in den Erneuerbaren Energien verlieren.
China wird danke sagen.
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Donnerstag, den 26. August 2010 von Erhard Renz
An der Leipziger Strombörse werden ja seit Juli 2010 die tatsächlich produzierten Strommengen durch Photovoltaikanlagen in Viertelstundenwerten veröffentlicht. Ich hab mir mal die Daten angesehen und nach der maximalen Einspeisung gesucht. Am 8.7.2010 um 13 Uhr hatten wir die höchste Solarstromproduktion bisher. Alle Deutschen Solaranlagen gaben zu diesem Zeitpunkt 7.923 MW in das Stromnetz an Leistung ab. Natürlich hab ich hier den Tageshöhepunkt angegeben. Den kompletten Tagesverlauf habe ich als Grafik mal aufbereitet.

Die unterschiedlichen Farben sind die vier großen Netzbetreiberzonen in Deutschland.
Wie diese Werte ermittelt werden konnte ich leider nicht erfahren. Auf jeden Fall sind die 7.923 MW um 13 Uhr ein richtiger Hammer. Ich möchte mal die Atomkraft daneben stellen die zur gleichen Zeit mit 14.070 MW am Netz war. Dies bedeutet wir haben es bereits auf 56% vom Atomstrom geschafft. Wenn wir den Zubau an Photovoltaikanlagen so weiter praktizieren wie im letzten Jahr dann haben wir im Sommer 2012 erstmals höhere Einspeisungen wie die Atomkraft. Das hätte ich mir vor 10 Jahren nicht träumen lassen.
Es zeigt aber auch die Problematik die entsteht wenn Atomkraftwerke weiterlaufen. Atomkraftwerke werden ja möglichst in Vollast gefahren. Deshalb habe ich mal die tatsächlichen Produktionszahlen aus Atomstrom am 8.7.2010 dargestellt.
In dieser Grafik kann man sehen dass zwischen dem Maximalwert von 14.197 MW um 11 Uhr und den 13.642 MW um 17 Uhr nur 555 MW liegen. Das sind noch nicht einmal 5% Leistungsschwankung an diesem Tag. Den Kraftwerksbesitzern ist es also wurscht wie die Einspeisung durch Erneuerbare Energien verläuft. Sie fahren Ihre Kraftwerke durch.
Die Produktion durch Photovoltaik wird im nächsten Jahr sicherlich bereits die 10 GW im Sommer zur Mittagszeit überschreiten. Es wird also immer dringender, dass wir mit regelbaren Kraftwerken den restlichen Strom der nicht durch Wind und Sonne produziert werden konnte, produzieren.
Am 8.7.2010 machte der unstete Wind mal seinem Namen alle Ehre. Nachts in der Spitze knapp 2 GW und die Tagesflaute unter 1 GW bei insgesamt ca. 25.MW installierter Leistung.

Die unstetigkeit des Windes macht ihn auch weitaus unkalkulierbarer wie die Sonnenenergie. Wir wissen genau wann die Photovoltaikanlagen produziert. Morgens ab 6 Uhr bis abends 20 Uhr im Sommer mehr im Winter weniger. Die heute diskutierten Abschaltungen von Windkraftanlagen bei Starkwind werden in zwei drei Jahren bei der Photovoltaik ebenfalls ein Thema sein. Denn Sonnentage mit extrem guter Sonneneinstrahlung wird von allen Menschen gewünscht und bekanntlich sollen diese Extremtage immer öfter kommen.
Dank der Strombörse haben wir jetzt ein weiteres Instrument um zu erkennen wie sich die Gesamtzahl aller installierten Photovoltaikanlagen im Stromnetz bemerkbar machen. Deswegen wird der Strommarkt aber immer noch nicht viel transparenter.
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Dienstag, den 15. Juni 2010 von Erhard Renz
Während die Photovoltaikbranche mit der Kürzung der Einspeisevergütung vor einer Konsolidierung steht, festigt die Konventionelle Energiebranche ihre Monopole. Die Ankündigungen der Bundesregierung die Laufzeiten der Atomkraftwerke zu verlängern zeigen Wirkung. Jetzt kündigt RWE an keine weiteren Kohlekraftwerke bauen zu wollen.
Dass RWE keine Kohlekraftwerke mehr bauen will ist natürlich erfreulich. Nur der Grund warum diese nicht mehr nötig sind ist schrecklich. RWE wird seine Atomkraftwerke so lange laufen lassen wie es die Bundesregierung zuläßt. Mit den zusätzlichen Atom-Strommengen hatte RWE natürlich bisher nicht kalkulieren können. Aber was bedeutet dies für die Erneuerbaren Energien wenn RWE alte abgeschriebene Atomkraftwerke weiterlaufen lassen kann.
Zum einen wird der Strom aus Atom niedriger sein wie wenn der Strom mit Kohlekraftwerken oder sogar neuen Kohlekraftwerken erzeugt würde. Wenn der konventionelle Strom aber günstiger wird oder zumindest auf der gleichen Höhe bleibt wie bisher dann wird die Differenz zum Strompreismix aus Erneuerbaren Energien größer. Der Druck auf die Erneuerbaren Energien wird sich erhöhen weil die Differenz zu dem “günstigten” konventionellen Strom noch größer wird.
Wenn Atomstrom statt Kohlestrom produziert wird, dann sparen sich die großen Konzerne ihre CO2 Zertifikate. Diese Zertifikate werden sie auf dem europäischen CO2 Markt verhökern. Mit den deutschen CO2 Zertifikaten werden dann irgendwo in Europa ältere Kohlekraftwerke ihren Dreck weiter in die Luft pusten. In Deutschland wird RWE sich hinstellen und vom CO2 freien Atomstrom schreiben.
Die Atomkraftwerksbetreiber profitieren also durch den Weiterbetrieb der alten Kraftwerke indem sie kostengünstiger produzieren und ihre CO2 Zertifikate teuer verkaufen können. Unter dem Strich hätten wir also mehr strahlenden Atommüll, die gleiche CO2 Belastung und keine Investitionen in abgasarme, umweltfreundliche Techniken aber RWE hätte noch höhere Gewinne. Wir hätten aber eine weitere theoretische Belastung durch die Erneuerbaren Energien weil die Differenzkosten steigen.
Es wäre mehr als gerecht wenn die Bundesregierung den Atomkraftwerksbetreiber für die längeren Laufzeiten im Gegenzug die CO2 Rechte wieder entzieht. Für die aus Atomkraft produzierten Kilowattstunden müsste also der CO2 Gegenwert (wenn durch Kohle erzeugt) aus dem Emissionshandel entnommen werden. Nur dann hätten wir tatsächlich durch längere Laufzeiten der Atomkraftwerke wirklich niedrigere CO2 Emissionen. Aber wer glaubt schon daran, dass die Bundesregierung dies will?
Wenn die Bundesregierung aber die Photovoltaik Degression auf unter 10% reduzieren würde könnten wir uns das ganze gemurkse sparen. Wir hätten Arbeitsplätze, saubere Energie und zukunftsfähige Techniken. Ich befürchte aber die Bundesregierung schickt uns lieber auf ein Energiepolitisches Abstellgleis!
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Freitag, den 2. April 2010 von Klaus Jaxtheimer
Main-Echo 29 03 10 – Franzosen glauben an Renaissance der Atomkraft
Liebe MitstreiterInnen der Erneuerbaren Energien,
mit großer Sorge habe ich aus der Presse vernommen, dass Frankreich einen enormen Ausbau der Atomkraft plant und seine Atomkraftwerke weltweit verkaufen möchte – auch an Entwicklungsländer! Ich habe daraufhin einen Leserbrief verfasst, um meinem Ärger über die schöpfungsverachtende Ignoranz der französischen Atomlobby Luft zu machen. Ich hoffe sehr, dass sich unser Bundesumweltminister gegen alle unlauteren Versuche aus dem Koalitionslager erwehrt, den geplanten Ausstieg Deutschlands aus der Atomkraft zu verschieben oder gar rückgängig zu machen.
Auf der anderen Seite bin ich sehr froh, in den letzten 7 Jahren so viele MitstreiterInnen bereits kennen gelernt zu haben, die sich tatkräftig für einen zügigen Ausbau der Erneuerbaren Energien auf verschiedenen Ebenen einsetzen. Es tut gut, ein Teil dieser Gemeinschaft sein zu dürfen.
Den besorgniserregenden Artikel sowie meinen Leserbrief finden Sie auf meinen Internetseiten: http://www.solvera.de/pageID_9584862.html
Mit freundlichen Grüssen
Klaus Jaxtheimer
Buchenstr. 36
63863 Eschau
Tel.: 09374 978965
Fax: 09374 970763
Mobil: 0160 5859283
e-Mail: info@solvera.de
Internet: www.solvera.de
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Samstag, den 23. Januar 2010 von Erhard Renz
Befürchtet haben wir es, jetzt kommt es tatsächlich ans Tageslicht. Auch hier wieder die gleiche Taktik wie bei der Photovoltaik. Im kleinen Kreis wird was abgesprochen nichts nach aussen gegeben und auf irgendeinem Weg wird schon was nach aussen sickern. Dass ist gelebte Demokratie in Deutschland 2010.
Obwohl in vielen Umfragen (z.B. Greenpeace, N24-Emnid ) oder aber auch die “Abstimmung mit den Dächern”. Inzwischen gibt es 500.000 Dächer mit Photovoltaikanlagen. Deutschlands Mehrheit möchte weg von den Atomkraftwerken und hin zu Erneuerbaren Energien.
Die jetzige Bundesregierung CDU/CSU und FDP haben gemeinsam eine knappe Mehrheit von einigen Prozent. Innerhalb ihrer Partei haben sie viele die für den geltenden Ausstieg sind. Wie kann man dann hingehen und eine radikale Umkehr vornehmen. Es wird den sozialen Frieden in unserer Republik beenden.
Bezahlen müssen die Anwohner von Atomkraftwerken. Natürlich verlangt die CDU/CSU/FDP keine Risikoversicherung der alten Reaktoren. Dies bedeutet weiterhin wer seinen Besitz in der Nähe von Atomkraftwerken hat, der erhält im Schadensfall kaum eine finanzielle Entschädigung. Von den gesundheitlichen Risiken mal abgesehen. Das schizophrene dabei sind die steigenden Risiken. Mir soll ja keiner erzählen es würde “Sicherheit” nachgerüstet. Jede Nachrüstung verkompliziert eine Atomanlage. Auch bei Atomkraftwerken gilt je älter deste größer das Risiko.
Es gibt keinen Grund die alten Atomkraftwerke länger laufen zu lassen. Die Risiken sind viel zu groß. Die Photovoltaik hat in 2009 ca. die Spitzenleistung von 2 Atomkraftwerken installiert. Ähnliche Größenordnung wurde von der Windenergie beigesteuert. In einem Jahr! Wenn wir die Erneuerbaren Energien konsequent bis 2020 ausbauen brauchen wir die Atomenergie nicht wir können ein Kraftwerk nach dem anderen abschalten.
Die Berechnungen die ich gesehen habe geht auch von der Produktion “rund um die Uhr” aus. Das heißt direkte Konkurrenz für die Photovoltaik. Die Atomkonzerne sind natürlich nicht bereit ein Atomkraftwerk mit verminderter Leistung zu fahren wenn viel Photovoltaikstrom vorhanden ist. Das ist der Fehdehandschuh an die Photovoltaikbranche. Im Netz ist nur für einen Platz!
Das Problem von CDU/CSU/FDP und RWE/EON/EnBW/Vattenfall sind natürlich die neuen Eigentumsstrukturen die derzeit entstehen. Die vielen hunderttausende Kraftwerke die momentan gebaut werden sind im Eigentum von Bürgern. Die ihr Geld bei Sparkassen und Raiffeisenbanken nehmen und dort sich auch ihr Darlehen ausleihen. Diese Menschen produzieren ihren Strom selbst und brauchen keine Konzerne mehr.
Wer möchte sich auch schon mit Kleinspenden abgeben. Wer möchte schon von Klein Erna eingeladen werden und eine 5 kWp Anlage besichtigen und anschließend in der Küche selbstgebackene Kekse essen wenn auf der anderen Seite die Einladung eines Konzerns steht?
Der konsequente Weg Erneuerbare Energien auszubauen führt an die Weltspitze. Erneuerbare Energie Made in Germany wäre der Export Knüller für unsere Kinder.
Was ist die Botschaft mit der alten Atomenergie? Unsere Bundesregierung posaunt momentan in die Welt “Mit Erneuerbaren Energien reicht es nicht!”. Das wird Konsequenzen haben. Wir werden Erneuerbare Energien nicht mehr als Lösung in andere Länder verkaufen sondern “nur so als Liebhaberei”. So wie uns die jetzige Regierung halt gerne sehen würde. Die Müslis mit ihren Windrädchen und ihren Platten. Wir sind aber inzwischen eine Industrie mit zigtausenden von Arbeitsplätzen in tausenden von Firmen.
Das ganze läuft wieder auf den alten Konflikt hinaus. Wenige Atomkraftwerksbetreiber mit Ihren wirtschaftlichen Interessen und die Mehrheit der Bevölkerung welche seit vielen Jahren stabil die Nutzung der Atomenergie ablehnt. Als der letzte Kompromiss mit einer Rot/Grünen Mehrheit beschlossen wurde, wäre es aufgrund der politischen Mehrheiten möglich gewesen alle Atomkraftwerke sofort abzuschalten. Man hat dies nicht getan aus Rücksicht auf die finanziellen Interesse der Atomwirtschaft. Wenn diese sich jetzt Ihre alten Atomkraftwerke ohne Rücksicht auf die Mehrheit der Menschen vergolden lässt. Wir dies zur Folge haben, daß man sich auf der Straße wiedersieht. Es werden viele Menschen kommen. Es werden die vielen friedlichen kommen, die mit den Transparenten, den Trommeln, den Fahnen und den Trillerpfeifen. Aber es dürfte auch klar sein dass es unvermeidlich sein wird, daß unter dieser großen Menge von friedlichen Menschen auch diejenigen mitlaufen die bisher stillgehalten haben.
Anscheinend wollen CDU/CSU/FDP und RWE/EON/EnBW/Vattenfall dies. Leider!
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Donnerstag, den 17. Dezember 2009 von Erhard Renz
Derzeit wird ja die Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken diskutiert. Eines der Themen ist die Zusammenarbeit von Atomkraftwerken und Erneuerbaren Energien. Da die Erneuerbaren Energien wie Windenergie und Solarenergie natürlich anfallen, eben nicht rund um die Uhr, werden regelbare Kraftwerke benötigt die bei nicht vorhandenen natürlichen Energiequellen einspringen. Zum Verständnis wie momentan Strom in Deutschland bereit gestellt wird verwende ich Tabellen von der Strombörse EEX.

Hier kann man erkennen (anklicken damit es größer angezeigt wird), wie zu jeder Stunde des Tages der Strom aus verschiedenen Kraftwerken produziert wurde. Die Tabelle zeigt den Tagesverlauf vom 15.12.2009 und differenziert nach Atom-, Braunkohle-, Steinkohle-, Gas-, Öl- Wasserkraftstrom. In der Tabelle ist nicht die komplette Stromproduktion sondern nur ein Großteil der Kraftwerke aufgeführt. Von der mir bekannten Spitzenlast von ca. 70 TWh werden 52 TWh zwischen 18 und 19 Uhr dargestellt. Das würde bedeuten es wird tatsächlich ein Großteil der Deutschen Stromproduktion in dieser Tabelle zeitnah dargestellt.
Die “Grundlast” rund um die Uhr wird von zwei Kraftwerksarten Atomkraft und Braunkohlekraftwerken produziert. Die Atomkraft schwankt nur um 1,4% zwischen 16.899 GWh und 17.139 GWh. Auch die Braunkohlekraftwerke haben fast konstant produziert. Die Schwankung liegt bei 3,8% zwischen 8.339 GWh und 8.655 GWh. Zusammen haben diese beiden Kraftwerkstypen die Hälfte des Stroms zur Verfügung gestellt. In diesen Kraftwerken werden die “billigen” Rohstoffe verbrannt und deshalb laufen diese Kraftwerke (wenn möglich) rund um die Uhr. Die Kombination günstige Rohstoffe und viele Volllaststunden führt natürlich zu niedrigen Strompreise je kWh. Allerdings sind es auch die Kraftwerkstypen bei denen die größten Umweltschäden entstehen.
Die anderen Kraftwerke übernehmen die Anpassung an den tatsächlichen Bedarf der Kunden. Da der verbrauchte Strom zeitgleich produziert werden muß und die Stromkunden sich die Freiheit nehmen ihre Geräte einzuschalten wann sie wollen, müssen die restlichen Kraftwerke sich der Verbrauchskurve anpassen.

Dies bedeutet heute schon, daß bei Verbrauchsspitzen die nicht vorher gesehen wurden, mussten diese Kraftwerke hochgefahren werden. Da sich hinter dieser Produktionskurve hunderte Kraftwerke verbergen könnten auch heute schon schnell regelbare Kraftwerke zugeschaltet werden.
Wenn also in Zukunft noch mehr Wind- und Solarkraftwerke gebaut werden und die Prognose für die Stromproduktion aus Wind und Solar daneben liegen, können die heute bereits installierten regelbaren fossilen Kraftwerke die “Lücke” schließen. Mehr regelbare Kraftwerke sind erst einmal nicht notwendig. Wenn allerdings Wind und Strom voll produzieren dann müssten die Grundlastkraftwerke (Atom und Braunkohle) mit verminderter Leistung laufen. Da dies technisch und betriebswirtschaftlich uninteressant ist gibt es einen Konflikt.
Aus diesem Grund wäre es sinnvoll wie im Atomausstiegsgesetz vereinbart die 17 Atomkraftwerke nach und nach bis 2020 abzuschalten und durch erneuerbare Energien nach und nach zu ersetzen.
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Mittwoch, den 18. November 2009 von Erhard Renz
Die Demo war zwar schon vor fast zwei Monaten am 5. September in Berlin, aber ich hab jetzt erst auf einem Bild in der Zeitschrift Neuen Energie ein Foto gefunden auf dem ich drauf bin.
Na ja zugegeben, es sticht einem nicht gerade ins Auge. Aber ich bin drauf. Leider von hinten! Aber man könnte mich erkennen! Ich hab nämlich eine Ralos Mütze auf. So eine bräunliche Kappe. Für die Verpflegung hatte ich einen Rucksack umgehängt und bei dem tollen Wetter am Brandenburger Tor hatte ich ein kurzes T-Shirt an. Ein weißes, jedenfalls von hinten gesehen ist es weiß. Na jetzt ist es aber einfach. Mal gespannt ob mich jemand erkennt und die Koordinate im Kommentar veröffentlicht.

Wenn ich mich zurück erinnere, dann muß ich sagen es waren viele Organisationen mit vielen originellen Ideen vor Ort. Sie haben demonstriert gegen die Verlängerung von Laufzeiten für Atomkraftwerken.
Wen ich vermißt habe (bis auf wenige Ausnahmen) waren die Firmen und die Mitarbeiter die mit Erneuerbaren Energien, Energieeffizienz und Energieeinsparung ihr Geld verdienen. Ich glaube da ist einigen nicht klar wie eng miteinander verbunden der Atomausstieg und die Arbeitsplätze von Erneuerbaren Energien sind.
Bei der nächsten Demo will ich von den 285.000 Arbeitsplätzen in den Erneuerbaren Energien ein paar mehr sehen.
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Dienstag, den 10. November 2009 von Erhard Renz
Da inzwischen die Diskussion der neuen Regierung zur Photovoltaik in die Gänge kommt, möchte ich gerne mal die Arbeitsplatz Situation beleuchten. Dass der Ausstieg aus der Atomkraft momentan kein Thema ist freut mich natürlich aber mir ist auch klar, daß da noch was kommt.
Die Arbeitsplätze innerhalb der Erneuerbaren Energien haben sich wie folgt entwickelt:

Wie man sehen kann wurden 2008 insgesamt 29.000 Arbeitsplätze zusätzlich geschaffen. Wobei 5.000 Arbeitsplätze in der Geothermie und 24.000 in der Solarbranche geschaffen wurden. In der Wind- und Biomassenbranche hat sich eine gewisse Sättigung ergeben. Ausgerechnet die Solarbranche die momentan immer noch im Wachstum ist wird von der Politik ins Visier von Sparplänen genommen. Wohl wissend, daß durch die Förderung der Photovoltaik keine staatlichen Gelder aufgewendet werden müssen. Im Gegenteil die Solarbranche und die Photovoltaikanlagenbesitzer zahlen Steuern. Wir zahlen Steuern auf jeder Prozeßstufe. Der Siliziumhersteller (Wacker in Burgshausen), der Zellhersteller (Q-Cells in Thalheim), der Modulhersteller (Solon in Berlin), der Wechselrichterhersteller (KACO in Neckarsulm) und der Systemintegrator (Ralos in Michelstadt). In allen Firmen erhalten Mitarbeiter Lohn und zahlen Steuern. Die Firmen zahlen (wenn sie Gewinne machen) ebenfalls Steuern.
Die Erneuerbaren Energien haben also in 2008 in Summe 29.000 Arbeitsplätze geschaffen. Pro Tag sind das 80 Arbeitsplätze. Wir schaffen täglich 80 nachhaltige umweltschonende Arbeitsplätze. Ich möchte diese Zahl ins Verhältnis zum Atomkraftwerk Biblis setzen. Dort arbeiten derzeit 700 Mitarbeiter um zwei Atomblöcke am laufen zu halten. Selbst wenn beide abgeschaltet würden, müssten sicherlich noch 300 Mitarbeiter die nächsten zwanzig Jahre den Schrott wegräumen. Wir würden also 400 Arbeitsplätze verlieren. Vierhundert Arbeitsplätze sind gerade eine Woche neue Arbeitsplätze in der Solarbranche. So mickrig ist das Arbeitplatzproblem in der Atombranche. Wir Sonnenfreunde können dieses Problem in 5 Tagen lösen.
Deshalb, Kosten oder Arbeitsplätze als ein Argument für Atomkraft anzuführen heißt von Solarenergie keine Ahnung zu haben.
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Montag, den 7. September 2009 von Erhard Renz
Das war in Berlin nicht möglich. Dort war ich ständig auf Höchstleistung. Es waren einfach zu viele die man dort wieder traf. Aber wir wollten in Berlin ja auch nicht abschalten. Sondern wir wollten auf das Problem der Atomkraft und ihre Risiken und Nebenwirkungen aufmerksam machen. Nach der nächsten Wahl soll abgeschaltet werden. Mindestens die sieben ältesten AKW’s und danach die anderen zehn. So wie es die Mehrheit der Deutschen möchte.
Wie man auf dem Bild von (really nothing tolle Bilder von der Demo) erkennen kann erstaunt es die Jugend (rechts) schon wenn ein C64 auf einer Anti Atom Demo auftaucht:

Sieht aus wie ein Brotkasten hat aber kein Brot drin! Dass dieses Teil mal in den 80er Jahren der Traum aller Computerfans war wusste der junge Mann sicherlich nicht. Auch mit den Zusatzinformationen auf der Rückseite des Superrechners fiel nicht sofort der Groschen:

Auf “meinem langen Weg” allerdings bekam ich viel Zuspruch von vielen die den Hinweis verstanden. Für viele Fotografen durfte ich den Gag präsentieren und ich habe mich entschlossen den C64 in Zukunft immer wieder zu präsentieren. Denn noch ist das Ziel noch nicht erreicht. Wir haben noch Hausaufgaben zu machen. Denn wenn es diesmal 50.000 waren die in Berlin demonstriert haben, dann sind wir auch in der Lage noch mehr Menschen gegen die Atomkraft auf die Beine zu stellen. Auch bei Ralos kann es noch eine Steigerung geben ausser Claus habe ich keinen mehr in Berlin gesehen oder war doch noch einer dort den ich übersehen habe?
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Dienstag, den 1. September 2009 von Erhard Renz
Ja wo bleibt ihr denn?
Mit dieser Frage hat mich Klaus Müller aus dem Wendland am Telefon begrüßt. Er war schon öfter für uns als Monteur auf dem Dach und hat Photovoltaikanlagen montiert. Als Zimmerer fühlt er sich auf dem Dach recht wohl und im Herbst wird die Arbeit weniger. Aber gerade in dieser Zeit geht es in der Photovoltaik richtig ab. Die Jahresendralley muß auch auf dem Dach noch geleistet werden. Klaus hat uns da schon öfters unterstützt.
Jetzt brauch er uns!
Am Samstag gilt es Flagge zu zeigen bei der Anti Atom Demo in Berlin. Ich hab ihm schon zugesagt. Natürlich komme ich. Aber wie kann ich noch nicht sagen. Jedenfalls habe ich Franz Alt mit meiner Idee die Azubis nach Berlin zu schicken angesteckt. Denn er ruft auf seiner Homepage die Firmen auf ihren Azubis einen Firmenwagen für die Demo zur Verfügung zu stellen. Es kann wirklich nicht sein, daß RWE, EnBW, Vattenfall und EON ihre Azubis vor das Atomkraftwerk Biblis karren und so tun als ob dies die zukünftige Energieversorgung wäre.
Da müssen wir dagegen halten. Es gibt die verschiedensten Möglichkeiten. Wir könnten tatsächlich unseren Azubis einen Firmenwagen stellen oder wenn wir selbst kein Fahrzeug lenken können dann eine Trecker Patenschaft übernehmen.
Ich kann momentan Klaus noch nichts zusagen aber wir werden es in den nächsten Tagen hier noch diskutieren. Auf jeden Fall werde ich den Monteuren die Grüße vom Klaus aus dem Wendland ausrichten.
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Sonntag, den 26. April 2009 von Erhard Renz
Na ja ob sie geschlafen haben weiß ich nicht. Jedenfalls waren sie nicht auf den Demos an den Atomkraftwerken. Anscheinend sind den vielen Mitarbeitern in der Branche nicht die Abhängigkeiten von der Politik bewußt. Der Rohstoff der erneuerbaren Energien wie Wind und Sonne kommt nun mal natürlich vor. Das bedeutet entweder man nutzt diesen Rohstoff wenn er da ist oder er ist weg. Allerdings wenn dieser Rohstoff nicht da ist, dann brauchen wir noch Lösungen. Diese Lösungen werden nicht kommen wenn wir die unflexiblen Atomkraftwerke weiterlaufen lassen. Was wir könnten wenn man uns unterstützt und nich blockiert hat die Branchenprognose 2020 gezeigt:

Die entscheidenden erneuerbaren Energien werden also die Windenergie und die Photovoltaik in Deutschland sein. Beide Rohstoffe Wind und Sonne kommen natürlich in Deutschland in Unmengen vor. Leider nur dann wenn die Natur es möchte. Was benötigen die Menschen maximal in Deutschland an Strom?

Die Jahreshöchstlast lesen wir aus dieser Grafik wird 76 GW sein. Wohlgemerkt die Höchstlast, an vielen Tagen wird dieser Wert nicht erreicht. Auf der ersten Grafik haben wir aber gesehen, die Photovoltaik wird 40 GW Leistung installiert haben. Diese Leistung wird im Sommer jeden Tag um die Mittagszeit na ja mal konservativ geschätzt 30 GW zur Verfügung stellen. Wenn dann noch ein paar GW Windstrom, Wasser oder Bioenergie dazukommen bleibt für die konventionellen Kraftwerke nicht mehr viel übrig. Die müssten ihre Atom, Kohle oder Gaskraftwerke abschalten.
Das wollen die aber nicht. Deshalb werden Sie mit aller Macht versuchen diese Branchenprognose nicht Realität werden zu lassen. Vollkommen unverblümt schreibt dies die FDP in ihrem Programmentwurf für die Bundestagswahl. Die FDP will das EEG durch einen Handel mit Grünstrom-Zertifikaten ablösen.
Liebe Mitarbeiter bei den erneuerbaren Energien ich sag schon mal tschüß zu euren Arbeitsplätzen.
Sonne und Wind sollen nachrangig hinter den anderen erneuerbaren Energien einspeisen dürfen. Wie soll denn das gehen? Auf jeden Fall wird die Wind und Solarbranche erheblichen Druck bekommen wenn die alten Atomkraftwerke weiterlaufen dürfen und wird verantwortlich gemacht werden wenn diese nicht rund um die Uhr ihren Drecksstrom verkaufen können.
Deshalb wird die Atombranche nichts unversucht lassen zuerst eine genehme Regierung (incl. FDP) zu bekommen um uns anschließend an den Kragen zu gehen.
… und dass wollt ihr ohne Gegenwehr über euch ergehen lassen?
Ich erwarte am 5.9.2009 eine Karawane von Firmenfahrzeugen die nach Berlin zur Demo fahren.
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Donnerstag, den 26. März 2009 von Erhard Renz
Wer keine Atomkraftwerke oder Kohlekraftwerke mehr haben möchte der baut sich eine Photovoltaikanlage aufs Dach. Natürlich wird die eine Photovoltaikanlage nicht verändern. Ausser im persönlichen Gefühl und im Geldbeutel des Anlagenbesitzers. Aber in Summe da passiert etwas.

Die Zeitschrift Photon hat diesen Effekt in der Januar 2009er Ausgabe beschrieben. In der Bundesrepublik liegt die Höchst Verbrauchslast bei ca. 76 GW. In der obigen Grafik wird dies im Juni gegen 12 Uhr erreicht. Bei einer angenommenen installierten Leistung von 60 Gigawatt im Jahr 2020 (was zugegebener Maaßen erst installiert sein will) wird die Mittagsspitze durch Photovoltaik abgedeckt und es entstehen zwei Spitzen. Eine morgens um 8 Uhr und eine zweite um 21 Uhr. Diese beiden Spitzen müssen durch die regelbare Kraftwerke zugespielt werden. Der Sockelbetrag (Grundlast) wird immer dünner. Dies bedeutet, daß immer weniger Kohle und Atomkraftwerke benötigt werden. Diese Kraftwerke sind nicht in der Lager kurzfristig (15 Minuten) Leistung bereitzustellen. Bei Kohlekraftwerken kann mit ca. 3 Stunden gerechnet werden. Atomkraftwerke sind noch unflexibler.
Der Ausbau der Photovoltaik allein macht es allerdings nicht allein sondern die Windenergie wird ebenfalls stark in diese Kurve eingreifen. Nur bei der Windenergie gibt es keine oder nur eine geringe tägliche gleichartige Leisungs Kurve die vordiskutiert werden könnte.
All diese Effekte haben wir von den erneuerbaren Energien schon mehrfach beschrieben. Jetzt aber haben wir auch noch ein Eingeständnis von EdF und EON. Die beiden Energieversorger fordern von der britischen Regierung die Ausbauziele der erneuerbaren Energien zu senken.
EdF und EON vielen Dank mal wieder für den Beweis, Wind und Sonne machen Atom und Kohle überflüssig.
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Dienstag, den 24. Februar 2009 von Erhard Renz
Ich kann nicht beurteilen ob es ein Fehler ist oder Unwissenheit oder sogar bewußte Manipulation. Auf jeden Fall wird wieder einmal das Lied der kostengünstigen atomaren und fossilen Stromerzeuger gesungen. Von einer sachlichen Berichterstattung kann jedenfalls keine Rede sein.
Ich erwarte eine Richtigstellung der Grafik in der Bürstädter Zeitung.
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Sonntag, den 7. Dezember 2008 von Erhard Renz
Schon lange wird mit diesem verständlichen Slogan auf die Stromfressenden Geräte verwiesen. Allerdings stehen den zwei Atomkraftwerk wahrscheinlich 1 Milliarde Stromverbrauchsstellen gegenüber. Diese Geräte verbrauchen Strom obwohl der Nutzer den Dienst des Gerätes momentan nicht nutzt. Sie stehen auf Abruf bereit.
Bei einer exemplarischen Untersuchung eines Haushaltes hat die Agenda 21 Gruppe Lahr folgende Ergebnisse erhoben. Es fanden sich 29 Geräte die im Stillstand Strom verbrauchten. Diese 29 Geräte konnten optimiert werden und verbrauchten dann im Jahr 900 kWh Strom weniger. Um 900 kWh Strom im Jahr zu produzieren müssen wir ca. 10 qm oder ein kWp Photovoltaik auf das Dach montieren…
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Dienstag, den 11. November 2008 von Tim Siegert
Seit Jahren sperren sich die Energieversorger gegen jegliche Formen der Erneuerbaren Energien. Wo sie nur können, versuchen sie den Ausbau abzubremsen und gebetsmühlenartig wiederholen sie den Satz: „Es ist technisch einfach nicht möglich eine Stromversorgung zu einem großen Teil über Erneuerbare Energien zu gewährleisten.“
Das würde ich natürlich als großer Energieversorger auch sagen, zum Glück bin ich aber keiner. So ist mein Blick durch veraltete Technologien wie Atomkraft oder Stromerzeugung durch Verbrennung fossiler Rohstoffe auch nicht vernebelt und ich kann mir ein Bild über neue und sinnvolle Technologien machen.
Eine Stromversorgung über Erneuerbare Energien ist möglich, es besteht sogar die Möglichkeit, die weltweite Stromversorgung rein durch Photovoltaikanlagen sicherzustellen. Glauben Sie nicht? Ich kann’s beweisen! weiter…
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Freitag, den 31. Oktober 2008 von Erhard Renz
oder kann t-Online nur nicht mit großen Zahlen umgehen?
Das unheimlich positive Image der Solarenergie wird immer wieder gerne genutzt um damit zu werben. Allerdings werden auch des öfteren Zahlen einfach nur niedergeschrieben ohne sich weiter Gedanken zu machen. Hier habe ich mal wieder so ein Beispiel.
Hier wird geschrieben “Fachleute würden von einer Haltbarkeit der Sonne von einer sechsstelligen Zahl ausgehen”.
Das wären maximal 999.999 Jahre.
Meine Informationen sagen aber, daß dieses Sonnensystem noch 5.000.000.000 (5 Milliarden Jahre) existent ist. Im Internet findet man zwar über das Alter unseres Sonnensystems (ca. 4,6 Milliarden Jahre) etwas, aber wie lange das Sonnensystem noch existieren wird findet man wenig.
Mir ist klar, daß für jeden von uns es keine Rolle spielt ob 999.999 Jahre oder 5 Milliarden wir erleben es nicht mehr. Auch jeder andere Entscheidung unseres Lebens wird keine Auswirkung in 999.999 Jahren haben. Aber es zeigt doch, daß T-Online mit der Größenordnung überhaupt nicht klar kommt.
Wie bescheiden die T-Online Argumentation auch aufgebaut ist zeigt sich beim Vergleich Sonne mit Öl.
“Öl und Gas sind dreistellig und die Sonne noch sechsstellig vorrätig”. Auf den ersten Blick wird vermittelt als ob die Sonne doppelt so lange “rentabel” ihre Energie zur Verfügung stellt wie Öl und Gas.
Insgesamt gesehen bin ich froh, daß T-Online seine Info’s auch auf dem Gebiet der Solarenergie zur Verfügung stellt. Vor allem der Film (fast 10 min.) ist professionell und kann empfohlen werden.
WARNUNG: Auf der T-Online Seite gibt es auch einen Link zur Atomenergie. Es kann nur davor gewarnt werden die veralteten Infos sich dort anzuschauen. Es wird dort noch von 21 Atomkraftwerken geschrieben in Wahrheit sind nur noch 17 Atomkraftwerke in Deutschland in Betrieb. Es lohnt sich wirklich nicht diese alten Infos noch anzuklicken.
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Freitag, den 26. September 2008 von Erhard Renz
Jetzt greift auch der Solarenergie-Förderverein den gewonnenen Rechtstreit unseres Kunden Reinhard Düsterhöft auf. Hier im Blog haben wir bereits am 14.7.2008 über den sieben Jahre lang laufenden Prozess berichtet. Wer sich den Leidensweg von Herrn Düsterhöft durchliest kann sich nur wundern wie wir Sonnenmenschen uns oft von den Schattenmenschen unterdrücken lassen. Laut den Entscheidungen der Gerichte ist es den Nachbarn zuzumuten bei Blendwirkungen die nur wenige Minuten am Tag auftreten mit Jalousien oder Vorhängen die Blendung zu vermeiden.
Na da kann ich nur sagen da haben die Richter richtig praktisch entschieden. 
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Donnerstag, den 4. September 2008 von Erhard Renz
Es war eine richtige Marathon Anhörung die ich mir da gegönnt habe. Ich weiß nicht wie die Hauptakteure Ursula Hamman, Elisabeth Apel und Gernot Grumbach solch einen Kraftakt überstehen aber ich bin körperlich und geistig kaputt. Einfach nur kaputt.
Für mich völlig unverständlich wie sich die Fraktionen aus der Verantwortung “stehlen” und alles ihren Spezialisten überlassen. Ich hätte eigentlich erwartete, daß die beiden Ausschüsse sich stärker einbringen. Die FDP habe ich ausser bei der Sitzungsleitung nicht wahrgenommen. Die Linke war zumindest immer anwesend. Bei den Grünen war zumindest noch Tarek Al Wazir zeitweise zur Unterstützung von Ursula da. Bei der SPD habe ich als fragenden nur Gernot Grumbach wahrgenommen. (Hermann Scheer kann man ja noch nicht mitzählen). Der CDU bescheinige ich die meisten Zuhörer und mit Michael Boddenberg einen zweiten aktiven Spezialisten.
Aber auch in den eigenen Reihen habe ich vieles Verbesserungswürdiges gesehen z.B. der Solar Förder Verein war nur einmal mit einem Redebeitrag aktiv und hat beim Thema Effizienz zu Ökostrom dann auch noch negativ gesprochen. Das war nix. Da hätte ich mehr erwartet…
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Mittwoch, den 6. August 2008 von Erhard Renz
Nach den Aufregungen um die Blogempfehlung geht es wieder in das Alltagsgeschäft rein. Daß durch erneuerbare Energien der Strommix Klimafreundlicher wird dürfte inzwischen jedem klar sein. Vom Umweltbundesamt (UBA) wird momentan für 2007 jedoch trotz starkem Anstieg der erneuerbaren Energien die CO2 Emissionen je kWh höher angesetzt als im Jahr 2006.
Im letzten Jahr waren zeitweise sieben Atomkraftwerke (von 17 = 40%) abgeschaltet. Teilweise um Dübel richtig zu montieren, oder weil das Kühlwasser fehlte oder turnusmäßige Abschaltungen anlagen. Atomkraftwerke laufen eben nicht rund um die Uhr sie sind ein technisches Produkt und fallen immer dann aus wenn man es am wenigsten gebrauchen kann. Derzeit hat z.B. das AKW Biblis verminderte Leistung weil ein Kran in der Nähe des AKW’s an die Stromleitung kam und weil der Rhein auch ohne Biblis schon warm genug ist…
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