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Erhard Renz

Wir sind SolarbotschafterInnen

Dienstag, den 19. April 2011 von Erhard Renz

So jetzt ist es öffentlich. Seit Tagen gehe ich “schwanger” mit der Nachricht aber jetzt ist es raus. Mein Team hat gewonnen wir sind Solarbotschafter bei der Woche der Sonne. Ihr braucht nur kurz auf die Solarbotschafter Seite von der Woche der Sonne zu schauen und ihr werdet sofort “mein Team” finden. :-)

Unsere erste “Tätigkeit” war in Hessens bester Eisdiele drei Sonnenbecher zu verputzen. Leider musste Christine Denz kurzfristig auf diesen eisigen Genuß verzichten. Aber wie man auf dem Foto sieht hat es dem Rest des Teams trotzdem hervorragend geschmeckt.

Der Bundesverband Solarwirtschaft hatte in diesem Jahr aufgerufen sich als Solarbotschafter für die Woche der Sonne mit einem Team zu bewerben. Klar, dass ich mir sofort Gedanken gemacht habe wie wir Solarbotschafter werden könnten. Eigentlich war es ganz einfach:

Man nehme eine Sonnenbotschafterin aus meiner Heimatstadt Bürstadt Jasmin I. die es gewohnt ist durch Ihre Präsenz jedem Fest einen Höhepunkt aufzusetzen. Eine Solar Aktivistin der ersten Stunde, die mit Ihrem Verein S.U.N. e.v. bewiesen hat, dass Ihre Solar-Konsequenz beim Umbau der Energieversorgung Vorbild Charakter hat. Sowie ein Mitarbeiterin aus einem Solarunternehmen (Ralos :-) ) die von Anfang an dabei war und inzwischen die Mitarbeiter zur Solar-Effizienz (Controlling) beim Bau der Photovoltaikanlagen anleitet. Für mich blieb dann nur die Solar-Kompetenz eines alten Photovoltaik Haudegens übrig.

Dieses Solar-Kompetenzteam verteilt sich auch noch räumlich auf die Odenwald Region. Im Solar-Dreieck Bürstadt – Mosbach – Michelstadt. Aber auch die Namen vom Solarteam Jasmin zeigen eine Verbindung auf. Denn Christine Denz, Sonja Lenz und Erhard Renz sorgt regelmäßig für Lacher unter den Zuhörern.

Schon kurz nach Abgabe der Bewerbung kam die Rückmeldung bei dieser Frauen Power hätten wir gute Chancen! Damit war mal wieder klar welche Rolle mir zugeordnet wird…

Zuviel will ich aber noch nicht verraten denn eigentlich werden wir erst am 5.5.2011 in Berlin auf der Palastwiese zu offiziellen Solarbotschaftern für die Woche der Sonne. Aber vielleicht sehen wir uns ja auf einer der 4.311 Solarveranstaltungen. Wir freuen uns drauf!

Erhard Renz

Louis Palmer erneut in Michelstadt

Montag, den 18. April 2011 von Erhard Renz

In 80 Tagen mit Elektrofahrzeugen um die Welt und dabei in Michelstadt Station gemacht. Das hat Louis Palmer vor gut einem halben Jahr gemacht. Schon damals begeisterte Louis Palmer 300 Besucher seines Vortrages. Diesmal waren es knapp 600 geladene Gäste die in der Odenwaldhalle den Erlebnissen von Louis Palmer lauschten. Er war mit seinem Solartaxi gekommen mit dem er in anderthalb Jahren einmal um die Welt gefahren war.
Louis Palmer in Michelstadt

Stilgerecht wurde das Solartaxi natürlich mit Ralos Sonnenstrom betankt. Da staunten selbst die Ziegen von Claus und Claudia. Louis Palmer hat sich die Solare Elektromobilität auf die Fahnen geschrieben. Die Weltumrundung mit dem Solartaxi war sein erstes Projekt. In 80 Tagen mit Elektrofahrzeugem um die Welt war sein zweites Projekt. Zur Überraschung der Zuhörer kündigte er seine dritte Fahrt an. Eine Solarralley durch Deutschland und der Knüller es wird ein Odenwälder Team geben. Claus Rothenbach wird an den Start gehen. Mit welchem Auto hat er noch nicht verraten und für Copiloten scheint auch noch Platz zu sein. Es gab aber schon die Möglichkeit mit den individuellen PG-Bikes eine Probefahrt zu machen. Da fliegt man die Odenwälder Berge hoch…

Nach dem Vortrag von Louis Palmer gab es nur positive Stimmen. Er schaffte es erneut die Zuhörer in seinen Bann zu ziehen. Da wollen wir doch mal hoffen, daß ein Odenwälder Rennteam von seinen Erlebnissen bei der dritten Elektrofahrzeuge Fahrt auch nur gutes zu berichten hat.

Erhard Renz

Bürger Energie Aschaffenburg nimmt PV Anlage in Betrieb

Dienstag, den 12. April 2011 von Erhard Renz

Die Anlage ging bereits in 2010 an Betrieb aber die offizielle Feier fand erst jetzt statt. Die Bürger Energie Aschaffenburg Genossenschaft (BEA) finanzierte die Photovoltaikanlage. Rund 1,6 Millionen Euro mussten die Genossen aufbringen um die 510 kWp Photovoltaikanlage auf das Dach der Spedition Schuck in Stockstadt zu bringen. Klar dass alle Beteiligte bei der Inbetriebnahme zufrieden waren:

Film:

Wir haben auf den zwei Dachflächen insgesamt 27 WR von REFU verbaut. Die 510,4 kWp Photovoltaikmodule setzen sich aus 2.320 LG Modulen zu je 220 Watt zusammen. An CO2 Einsparung kommen jährlich ca. 300 Tonnen zusammen. Die ca.
450.000 – 500.000 kWh Stromerzeugung im Jahr reichen aus um ca. 130 – 140 Haushalte mit Strom zu versorgen. Also alles in allem eine runde Sache.

Das Dach produziert umweltfreundlichen Strom,
die Spedition Schuck kann sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren,
in Stockstadt wird vor Ort umweltfreundlicher Strom erzeugt und verbraucht,
die Genossenschaft erhält die Einnahmen,
die Bürger vor Ort partizipieren von diesem Zugewinn und Ralos hat mal wieder zwei tolle Photovoltaikanlage auf zwei Dächer aufgebracht

Erhard Renz

Fit im Klimawandel

Freitag, den 8. April 2011 von Erhard Renz

Die Energiegenossenschaft Odenwald eG (EGO) hatte mal wieder zu einer Veranstaltung “Fit im Klimawandel” eingeladen. Diesmal waren wir in Rossdorf. Insgesamt elf Photovoltaikanlagen wurden durch die EGO in Rossdorf realisiert. Eingeladen waren die Bürger sich über die Möglichkeiten der Beteiligung an der EGO zu informieren. Nach dem Vortrag von Christian Breunig einem der Vorstände der EGO durfte ich die Vorzüge von Photovoltaikanlagen und sowie die Firma Ralos Solar GmbH vorstellen. Die Veranstaltung lockte trotz des sehr schönen Wetters knapp 30 Interessenten an und es wurde ein interessanter Abend mit vielen Fragen. Selbst im Darmstädter Echo erschien ein kleiner Bericht über die Veranstaltung. Auch auf der Seite der Energiegenossenschaft wird die Veranstaltung erwähnt.

Fit im Klimawandel in Rossdorf

Vor allem, dass es inzwischen viele Menschen gibt die mit mir auch über langjährige Praxis Erfahrung mit Photovoltaikanlagen diskutieren können macht mir immer mehr Spaß.

Auf der Seite der Energiegenossenschaft Odenwald eG habe ich ein Foto vom 18. Jahrestreffen der Bayerischen Solarinitiativen gefunden. Christian Breunig war dort als Referent geladen um von den Erfolgen der EGO zu berichten. Ich war dort “nur” als Zuhörer konnte aber auf der zweitägigen Veranstaltung viele Wegbegleiter treffen die immer wieder Interessante Ideen mitbringen. Ich muß zugeben die Bayrischen Solarinitiativen sind uns da um einiges voraus! Aber das Genossenschaftsthema war für die meisten hochspannend!

Erhard Renz

Hessischer Energiegipfel

Donnerstag, den 7. April 2011 von Erhard Renz

Schade dass ich keine Einladung hatte. Wobei die inhaltliche Diskussion zum Thema Hessische Energieversorgung sich auf einem niedrigen Level bewegte. Leider war Jürgen Großmann Vorstandsvorsitzenden eingeladen und konnte seinen Managersenf einbringen. Mit Sprüchen wie “Was nützt es, alle Leute zu zwingen, einen Rolls Royce zu fahren, wenn sie sich in Wirklichkeit nur einen Polo leisten wollen.“ oder „Wer Strom nur noch importiert, kann gar nichts mehr selbst bestimmen.“ disqualifizierte er sich mal wieder selbst. Es soll um die Energieversorgung Hessens gehen, was ein Lieferant da zu sagt sollte eigentlich uninteressant sein. Vor allem wenn es solch ein unqualifiziertes geblubber ist…

Nur Schade dass diese “Rendite Bewahrer” immer wieder eingeladen werden und die Experten vor Ort, außen vor gelassen werden. Wenn neue Techniken zum Zuge kommen sollen, muß man die Vertreter dieser Techniken einladen und nicht die Eigentümer der alten abzuschaffenden Technik.

Ich werde mich jedenfalls bemühen mein Wissen in den Arbeitsgruppen einzubringen. Vor allem zwei Arbeitsgruppen sind für mich interessant.

Bei Umweltministerin Lucia Puttrich (CDU) geht es um den “künftigen Energiemix” und die “gesellschaftliche Akzeptanz” diskutiert der Kreis um Justizminister Jörg-Uwe Hahn (FDP). Beide Themen sind spannend und ich würde mich freuen wenn ich bei der Arbeitsgruppe dabeisein könnte.

Ich kann mich noch gut an die sehr informative Anhörung im hessischen Landtag erinnern. In 2008 waren sehr kompetente Fachleute aber auch Scharlatane eingeladen. Hoffentlich bleiben wir 2011 von Prof. Czisch verschont er hat mir schon 2008 aber noch mehr in 2009 die Nerven geraubt.

Es ist also bereits der dritte Anlauf Hessen mit erneuerbarer Energie zu versorgen. Vielleicht erhalte ich ja diesesmal Rederecht. Bessere Sprüche wie Großmann und Czisch hätt ich allemal!

Erhard Renz

Photovoltaik-Infos von den Profis

Dienstag, den 5. April 2011 von Erhard Renz

Jetzt wollen auch die Kollegen in Aschaffenburg einen Info Abend anbieten. Bei denen geht es auch richtig flott. Bereits nächsten Dienstag am 12.4.2011 wird um 18:00 Uhr eine Information rund um die Photovoltaik gewünscht. Das lass ich mir natürlich nicht zweimal sagen. Natürlich bin ich vor Ort und werde die Interessenten über Photovoltaik informieren.

Aus Aschaffenburg gibt es ja auch Neues zu berichten. Die Kollegen sind umgezogen allerdings nur einen Block weiter. Immer noch in der Würzburger Straße nur jetzt die Nummer 152. Dort werde ich auch den Vortrag halten.

Photovoltaik Infos von den Profis

Da bin ich mal gespannt wie viele Zuhörer in Aschaffenburg kommen. Vom Vortragsabend in Michelstadt berichte ich in den nächsten Tagen mal hier im Blog.

Da die Veranstaltung ebenfalls im kleinen Rahmen stattfindet können jederzeit Fragen gestellt werden. Auf Wunsch gehe ich auch gerne auf die besonderen Wünsche der Zuhörer ein. Es ist jedesmal spannend mit welchen Anforderungen die Häuslebesitzer an uns herantreten.

Ich freue mich jedenfalls schon mal und wünsche uns viel Sonnenschein und viele Zuhörer.

Erhard Renz

Solarstromertrag März 2011

Montag, den 4. April 2011 von Erhard Renz

Der März 2011 hat mal wieder einen Spitzenertrag erbracht. Mit 110 kWh je installiertem kWp habe ich genau den bisherigen Spitzenertrag aus dem Jahr 2003 erreicht. Das Jahr 2003 war ja das absolut tollste Sonnenjahr der letzten 10 Jahre. So einen Spitzenertrag ausgerechnet in dem Monat in dem ich das zehnjährige meiner Photovoltaikanlage feiere ist natürlich sehr beruhigend. Denn allen Unkenrufen zum Trotz. Selbst nach 10 Jahren erzielt meine Photovoltaikanlage noch Spitzenerträge von Degradation ist nix zu merken. Das sage ich so selbstbewußt weil ich auch die Erträge aus anderen Solaranlagen aus der Gegende von Mannheim als Vergleich habe. Die Erträge werden in der Datenbank beim Solar Förder Verein (SFV) hinterlegt.

Photovoltaikertrags Datenbank Solarförderverein

Meine Anlage hat also mit 110 kWh im März den höchsten Ertrag erzielt. Klar spielt dabei das “steile” Dach mit 40 Grad eine Rolle. Aber auf der anderen Seite sind meine Module bereits 10 Jahre alt und die Wechselrichter ebenso.

März 2011 war ein voller Erfolg. Jetzt wünsch ich mir nur noch weiter Top Ergebnisse wie in 2003!

Erhard Renz

Mondlicht optimierte Photovoltaikanlage mit sensationellen Stromerträgen

Freitag, den 1. April 2011 von Erhard Renz

Nach intensiven Untersuchungen und vielen Experimenten ist uns in der Solarakademie die Optimierung unserer Nachführanlagen zur Nutzung des intensiven Mondlichtes gelungen.

Dank des genialen Hinweises der Firma SolarConsult (letzter Satz) erkannten wir die Potentiale der “gefährlichen Hochspannung” des Mondlichtes. Wir nutzen diese Hochspannung um Strom zu produzieren. Damit entfällt eine der Argumentationen der Photovoltaikanlagen Gegner.

Nachts scheint keine Sonne.

Dieser Satz ist zwar schon immer falsch gewesen, weil die Sonne ja auch nachts scheint! Nur nicht auf unseren Flecken Erde sondern auf die hintere/vordere/andere Hälfte der Erdkugel. Aber jetzt können wir sagen wir nutzen die Hochspannung des intensiven Mondlichtes. Wobei bei Halbmond natürlich nur der halbe Ertrag erzielt werden kann. Wir sprechen dann von Niederspannung.

Aber von der Idee bis zur fehlerfreien Steuerung war es ein weiter Weg. Den Lauf der Sonne kennt jeder, aber den Lauf des Mondes da musste auch ich in Wikipedia nachlesen. Aber es hat sich gelohnt. Die einachsig nachgeführten Photovoltaikanlagen von der Solarakademie wurden für die Optimierung programmiert. Besonders die Anlage Rauser haben wir durch verschiedene Einstellungen auf die Mondumlaufbahn justiert. Die Schwierigkeit liegt in der exakten Nachführung der Solarmodule am Lauf des Mondes. Minimalste Abweichungen führen zu einem soforten Stopp des Elektronenflusses. Um dieses Phänomen näher zu erforschen wurden Fördergelder bei der Bundesregierung beantragt.

Leider liegt uns noch kein kompletter Jahres Nacht Ertrag vor, aber bereits heute können wir feststellen: Die Mondstrahlung wurde tatsächlich stark unterschätzt und wird zur wirtschaftlichkeit der Photovoltaik einen enormen Beitrag leisten. Grob geschätzt erwarten wir bei einer Nachbehandlung der bereits 800.000 installierten Photovoltaikanlagen einen Stromertrag der es ermöglichst mindestens ein weiteres Atomkraftwerk abzuschalten.

In Vorbereitung sind die Kombination unserer bereits vorgestellten Forschungsergebnissen aus der Solarakademie wie die Leistungssteigernde Montage und die Verschattungsfreiheit. Wenn jetzt noch der Scheinfaktor von der Bundesregierung aufgegriffen wird steht der Energiewende nichts mehr im Weg!

Erhard Renz

Veranstaltungshinweis Heute 31.3.2011 um 17 Uhr Vortrag!

Mittwoch, den 30. März 2011 von Erhard Renz

Vortrag Photovoltaik

Erhard Renz

18.6. – 26.6.2011 Südwest Messe

Mittwoch, den 30. März 2011 von Erhard Renz

Auch in diesem Jahr nimmt Ralos Süd (Bochingen) an der Südwest Messe inVillingen- Schwenningen teil. Die Südwest Messe wird seit 1950 in Villingen-Schwenningen durchgeführt. Unsere Niederlassung in Bochingen stellt dort schon seit Jahren (2008, 2009 + 2010) aus. Die Messe geht zwar über mehrere Tage, diesmal vom 18.6. bis 26.6.2011 und dabei kann es schon mal zu Leerlauf kommen. Hier auf dem Bild kann man Katrin sehen beim warten auf den nächsten Kunden.
Ralos Frosch auf der Südwest Messe 2010

Unser “Ralos Frosch” hat schon ein Auge auf Sie geworfen und man könnte meinen im nächsten Augenblick kommt die Froschzunge rausgeschossen und verschlingt Katrin.

Solche Bilder können meist nur zu Beginn der Messe gemacht werden denn wenn erst mal die Besucherströme fließen gibt es keine Ruhe mehr. Schließlich kommen ca. 100.000 Besucher und dies schon jahrelang. Auf dem zweiten Bild von der Südwest Messe aus dem Jahr 2009 kann man noch unseren “alten” Messestand (ohne Frosch) sehen. Damals hatten wir noch unser “Ralos photovoltaics” Logo.

Ralos Stand Südwest Messe 2010

Aber natürlich sind wir 2011 mit unserem neuen Messestand vertreten und werden bis dahin sicherlich auch die Preise für nach dem 1.7.2011 nennen können. Ihr findet uns in der Halle “A” am Stand 25. Es lohnt sich also wieder zur Ralos Solar GmbH auf die Südwest Messe in Villingen-Schwenningen zu kommen.

Erhard Renz

Offshore Windräder ohne Risiko aber mit 12% Rendite

Donnerstag, den 24. März 2011 von Erhard Renz

Jetzt nachdem die letzte Bürgerbeteiligung an einem Offshore Windpark (Butendiek) weg ist bestimmen die Konzerne der Bundesregierung was benötigt wird! Für die Wind-Vision der Großkonzerne soll die Bundesregierung eine richtig fette Finanzspritze locker machen.

Da soll zum einen je Kilowattstunde Strom plötzlich 18 Cent vergütet werden es soll Risikobeteiligung und Darlehen geben. Bei der Kabeltrassenführung soll auch noch unterstützt werden. Verkauft wird die Meldung damit, daß die Bürger Windräder an Land nicht mögen. Vielleicht sollten wir den Bürgern mal sagen, daß an Land Windräder zu den halben Kosten Strom produzieren! Dass die Bürger dann selbst Windräder bauen, warten und betreiben können. Wir sollten dem Bürger sagen, dass Windräder an Land mit 7% Rendite auskommen müssen auf dem Meer sollen sie aber 12% bekommen. Was eine Vergütung von 18 Cent bei 10.000 Megawatt und je 5.000 Volllaststunden im Jahr kosten würde will ich erst gar nicht ausrechnen. (habs doch gemacht 9 Milliarden Euro im Jahr)

Begründung gibt es keine, nur die Vermutung, dass 7% für Konzerne halt zu wenig sind. Dann investiert der Konzern nicht. Wenn er allerdings eine Rendite erzielt die bei 12% liegt und die Windräder nach 9 Jahren schon abgeschrieben sind, dann macht es wieder richtig Spaß! Nach 9 Jahren schon alle Kosten drin, letztendlich “fast” ohne Risiko. Danach kann der Strom über die eigenen Netze an die eigenen Kunden verkauft werden. Ein sicheres Geschäft halt. Für den Ausbau der Übertragungsnetze müssen dann wieder die Naturschützer herhalten die ja berufsmäßig den Ausbau von Stromtrassen ausbremsen…

Ich frag mich was das soll. Wenn die Bundesregierung Windkraft ausbauen will, dann soll Sie eine erhöhte Förderung der Windenergie auf dem Land beschließen. Da würde ein Cent mehr pro kWh bereits viele Projekte anstoßen. Die Finanzierung würde durch die Bürger gestemmt und die Wertschöpfung bliebe vor Ort. Eine erprobte Technik die weltweit exportiert wird. Aber nein die Förderung soll ja den Konzernen zu Gute kommen. Die sollen wenig Risiko tragen und danach mit abgeschriebenen Windrädern den anderen Betreibern Konkurrenz machen.

Mir wäre eine Photovoltaikvergütung mit 12% Rendite und kurzer Laufzeit auch recht. Das gäbe einen richtigen Boom. Nur haben wir keine Lobby die solche Wünsche nach Berlin zur Kanzlerin tragen kann. Oder gibt es jemand der Angela Merkel den Vorschlag macht wir wollen eine Vergütung mit 12% Rendite auf neun Jahre. Für den regionalen Netzausbau erhält der netzbetrieber ebenfalls eine 12% Rendite plus KfW Darlehen…

Aber irgendwie hab ich das Gefühl dass uns selbst Brüderle nicht folgen würde…
Vielleicht sollten wir ihn mal zum Äbbelwoi einladen.

P.S.: Solarstrom vom Acker wird spätestens 2014 schon günstiger sein wie 18 Center! Warum dann ins Meer?

Erhard Renz

EEG Statistikbericht 2009 der Bundesnetzagentur

Mittwoch, den 23. März 2011 von Erhard Renz

Die Bundesnetzagentur hat die “endgültigen” Zahlen für 2009 in Ihrem EEG Statistikbericht veröffentlicht. Im Bericht werden die Ertragsdaten aus Erneuerbaren Energien detailliert dargestellt. Auf zwei Spezifika möchte ich heute hinweisen.

Zum einen der durchschnittlich gezahlte Einspeisevergütungssatz der für die verschiedenen Techniken gezahlt wird. Dieser durchschnittliche Wert reduzierte sich nur bei der Photovoltaik. Bei allen anderen Techniken gab es eine (leichte) Erhöhung.
Einspeisevergütung durchschnittlich 2008 + 2009

Dieser Effekt entsteht durch die gravierenden Kostensenkungen und die hohen Stückzahlen die in den letzten Jahren bei der Photovoltaik realisiert wurden. Jede neu gebaute Photovoltaikanlage reduziert den durchschnittlichen Einspeisevergütungssatz denn momentan liegt die maximale Vergütung “nur” noch bei 28,74 Cent je Kilowattstunde. Sollten diese Entwicklungen beibehalten werden, dann kommt die Photovoltaik immer näher an die Vergütungssätze der anderen Erneuerbaren Energien ran.

Völlig neu sind die veröffentlichten Zahlen zum Eigenverbrauch. Da diese Möglichkeit, den Solarstrom selbst zu verbrauchen, erst seit dem 1.1.2009 besteht sind dies, die ersten veröffentlichten Zahlen.
Eigenverbrauch 2009

Die 69 MW verteilen sich auf ca. 7.000 Photovoltaikanlagen (s. folgende Grafik) und haben damit eine durchschnittsgröße von ca. 10 kWp. Da ca. 3.800 MW in 2009 neu installiert wurden wären dies noch nicht einmal 2% der Photovoltaikanlagen die den Eigenverbrauch nutzten. Dieser Prozentsatz wird sich in 2010 sicherlich stark erhöhen. Denn inzwischen sind die Vorgaben der Energieversorger deutlicher und die wirtschaftlichkeit der Investition eines zusätzlichen Zählers weitaus attraktiver wie bisher. Die EEG Vergütung von 892 TEUR entspricht der Einspeisevergütung von 18 Cent im Jahr 2009 bei einem Photovoltaikstrom Eigenverbrauch von 4.954 MWh.

Überraschend für mich ist der bereits in 2009 hohe Anteil von Photovoltaikstrom Eigenverbraucher die über einen Eigenverbrauchsanteil von 30% kommen. Obwohl es in 2009 dafür noch keinen finanziellen Anreiz gab.
Eigenverbrauchsanteil 2009

Da wird es in 2010 spannend wie sich das Verhältnis bei einem finanziellen Anreiz verändert. Auf jeden Fall merken wir inzwischen eine erhöhte Nachfrage nach Photovoltaikanlagen mit der Option des Eigenverbrauchs.

Erhard Renz

Zubauzahlen 2010 veröffentlicht

Dienstag, den 22. März 2011 von Erhard Renz

Gestern hat die Bundesnetzagentur die Photovoltaik Zubauzahlen für 2010 veröffentlicht. Mehr als 7.400 MW Photovoltaikleistung wurde in 2010 neu auf die Dächer gebracht. Damit hat sich der Zubau von 3.800 MW im Jahr 2009 fast verdoppelt. Damit sind 17.300 MW Photovoltaikleistung insgesamt installiert. Wie bereits gestern geschrieben liegt die Rekord Stromproduktion derzeit bei ca. 11.000 MW und deckt damit ca. 20-30% des Strombedarfs zur Mittagszeit ab.

Trotzdem sind die Ausbauzahlen bei weitem nicht so hoch wie von einigen angekündigt. Ich verweise da auf Dr. Holger Krawinkel, Verbraucherzentrale Bundesverband e.V der im letzten Jahr eine 30% Reduzierung der Einspeisevergütung forderte. Er faselte von 10.000 MW Zubau in 2010 und einem EEG Zuschlag von 4-5 Cent je kWh.

Inzwischen wird klar, dass dieses ganze Geschwätz zu einer viel zu hohen EEG-Umlage von 3,5 Cent je kWh geführt hat. Anscheinend hätten 2,7 Cent je kwh gereicht. Aber den Herren Lobbyisten von der anderen Fraktion ist ja nichts zu peinlich. Mal locker um 40% verschätzen und sich als Solarexperte verkaufen.

Was das ganze hin und her der Photovoltaikförderung bewirkt hat kann man sich an den Jahreszubau Statistiken ansehen. In 2009 war der Anstieg des Zubaus kontinuierlich gestiegen.
Photovoltaik Zubau 2009

Die ganz niedrigen Zahlen im Januar und Februar sind den Anfangsschwierigkeiten der Bundesnetzagentur geschuldet. Damals gab es noch Schwierigkeiten die Anmeldeformulare zu bekommen. Ähnliches ist mit den Dezember Zahlen zu passiert. Da werden auch die Nachzügler aus dem ganzen Jahr nachgemeldet. Aber ansonsten eine schöne steigende Kurve.

In 2010 war alles anders:
Photovoltaik Zubau 2010

Auch hier gab es jeweils vor den Kürzungsterminen (Juli und Januar 2011) eine Meldeflut. Die Dezember Meldedaten waren aber niedriger wie die Dezember Zahlen 2009. Unterjährig wurde auf hohem Niveau montiert.

Was aus den Zahlen der Bundesnetzagentur noch hervorgeht sind die durchschnittlichen Leistungs Werte der Photovoltaikanlagen.
Photovoltaik Anlagenentwicklung

Die sind nämlich kontinuierlich bis auf ein Niveau von ca. 30 kWp gestiegen. Auch hier gibt es den Vergütungs Effekt, dass große Solarparks anscheinend immer erst auf den letzten Drücker fertig gebaut werden.

Die Anzahl hat sich von ca. 160.000 neu installierten der Photovoltaikanlagen im Jahr 2009 auf 250.000 im Jahr 2010 erhöht. Welch eine Macht von Stromproduzenten. Hoffentlich bleibt der Ausbau auf diesen hohen Zubauzahlen.

Erhard Renz

Die Solarrekorde purzeln

Montag, den 21. März 2011 von Erhard Renz

Heute scheint es einen neuen Solarrekord zu geben. Über 11.000 MW Photovoltaikleistung soll um die Mittagszeit produzieren. Zwar sind die Prognosen der Strombörse mit Vorsicht zu genießen aber wenn ich aus dem Fenster schaue sehe ich nur eines: blauer Himmel
Odenwälder blauer Himmel
Der Einspeiserekord von Photovoltaik liegt bei 11.134,4 GW am 2.3.2011 um 12:15 Uhr. Diese Werte werden im viertelstunden Takt veröffentlicht.

Die Frage die sich mir stellt ist, wie wird dieser Rekord in nächster Zeit ansteigen. Bei bundesweitem herrlichem Sonnenwetter müsste es doch möglich sein eine Abschätzung vorzunehmen.

Der Einstrahlwinkel verändert sich täglich, die Temperatur steigt kontinuierlich und jeden Tag werden neue Photovoltaikanlagen ans Netz angeschlossen. Der bessere Einstrahlwinkel und die neuen Photovoltaikanlagen erhöhen die Werte und die hohen Temperaturen werden die bundesweiten Höchstwerte reduzieren… Wo geht also die Reise hin? Welchen Spitzenwert werden wir in diesem Jahr erreichen?

Gut wäre es wenn wir am 21. und 22.5.2011 viel Sonnenschein haben. Denn an diesen beiden Tagen werden nur 4 von 17 Atomkraftwerken am Netz sein. Da müssen dann die Solarmodule und Windräder zeigen was sie können.

Dank der chaotischen Energiepolitik der letzten zwei Jahre gehen wir in diesen Streßtest ziemlich unvorbereitet rein. Es macht halt keinen Sinn einmal die Verlängerung von Laufzeiten von Atomkraftwerken zu beschließen. Den Photovoltaikanlagen Besitzer vorzuschreiben, man müsste nachrüsten um Photovoltaikanlagen aus der Ferne abschalten zu können. Aus Angst es wäre zuviel Solarstrom im Netz um anschließend 7 Atomkraftwerke ohne Vorplanung vom Netz zu nehmen. Jetzt brauchen wir wieder jedes kWp. Aber rumjammern weil keine Speicher vorhanden sind. Wo sollen die auch herkommen. Es macht derzeit keinen Sinn in Speicher zu investieren. Sinn vielleicht schon, nur wäre es unwirtschaftlich und wenn ich es machen würde, dann hätte ich ruck zuck wieder den Ökospinner Titel am Hals.

Also liebe Bundesregierung wie wärs einmal mit einer Energiepolitik die so wie unsere Photovoltaik Spitzenleistung von Tag zu Tag mehr und kontinuierlich ausgebaut wird. Das Aktionsprogramm vom Bundesverband Erneuerbare Energien gibt dazu sicherlich eine gute Anleitung. Wenn wir alle Atomkraftwerke abschalten wollen, muß dies politisch begleitet werden. Hau Ruck Aktionen sind da wenig hilfreich. Die Umgestaltung unserer Stromversorgung weg von zentralen Kraftwerken zu dezentralen Strukturen braucht auch ein Verständnis in der Politik. Aber nicht nur Verständnis sondern auch konsequentes handeln. Auch wenn sich die alten Profiteure der Stromversorgung wenig kompromissbereit geben.

Erhard Renz

SolarWorld Werbung

Mittwoch, den 16. März 2011 von Erhard Renz

Da hab ich mich aber gefreut, dass von Frank Asbeck in meinen Briefkasten ein Werbeflyer im Briefkasten landete.

SolarWorld

Vor allem hab ich ihn nicht mit so einem gestylten Drei Tage Bart in Erinnerung. Na ja, er wußte ja schon immer wie man gut lebt. An seinen Modulen hab ich auch nichts auszusetzen. Aber wenn er mich schon anschreibt, dann doch nicht mit dieser (links oben im Bild) lächerlichen Anrede:

An die zukünftigen Solarstromerzeuger
Gutenbergstr. 8
68642 Bürstadt

Lieber Dr. Ing. E.h Frank Asbeck meine PV Anlage auf dem Dach in der Gutenbergstr. 8 produziert seit zehn Jahren Strom. Dies kann man im Internet sogar nachlesen bei Energymap. Dort steht meine Adresse drin so wie von allen anderen 837.995 Photovoltaikanlagenbesitzer in Deutschland auch. Vorschlag von meiner Seite. Beim nächsten mal wenn SolarWorld seine Werbeflyer versendet schickt an die 837.995 Photovoltaikanlagenbesitzer keine Werbung mehr. Die sind alle schon stolze Besitzer von Solarkraftwerken. Da spart SolarWorld einiges und wir Solaranlagenbesitzer sind auch nicht unbedingt scharf drauf vom Poldi erklärt zu bekommen wie einfach das ist mit dem Solar. Den amerikanischen Dallas Kasper und den alten Jean Pütz (74 Jahre) brauchen uns auch nicht aufzuklären.

Hier im Blog kann man auch einiges über die Anlage nachlesen und aktuell steht heute in meiner Heimatzeitung ebenfalls ein Bericht. Leider mit vielen Bugs u.a. wird der Ertrag von einem kWp für die ganze Anlage angesetzt und ich werde mal wieder als Solarpapst beschrieben, dabei müsste die Redakteurin doch wissen, dass ich nur der Sonnenflüsterer bin…

Erhard Renz

Atomkraft Moratorium

Dienstag, den 15. März 2011 von Erhard Renz

In die politische Diskussion der jetzigen Merkelschen Entscheidung möchte ich mich nicht einmischen. Aber die Auswirkungen auf die Stromversorgung möchte ich schon mal beschreiben.

Es sollen also sieben Atomkraftwerke drei Monate lang keinen Strom mehr produzieren. Nun ja von den sieben sind drei (Brunsbüttel, Krümmel und Biblis B) momentan sowieso nich eingeschaltet. Es sind also “nur” vier Atomkraftwerke die zusätzlich “abgeschaltet” werden sollen. Diese haben zusammen eine Leistung von ca. 3.800 MW um eine Größenordnung zu bekommen in 2010 wurden ca. 7.000 MW Photovoltaik installiert. Ich weiß natürlich auch, dass Atomkraftwerke nachts nicht abgeschaltet werden können, sondern ihren Strom zu Schleuderpreisen anbieten. Wenn man sich die Strommenge der vier zusätzlich abzuschaltenden Atomkraftwerke in 2010 anschaut kommt man auf 20,5 TWh Strom.

Wenn ich mir allein unsere Strom Import / Export Bilanz anschaue:
Deutschland exportiert Strom

Ups! Da haben wir ja schon fast die 20,5 TWh Strom. Das heißt also hier können die Lichter gar nicht ausgehen. Weil wir die 20,5 TWh Strom ja exportiert haben. Hoffentlich geht jetzt in Frankreich nicht das Licht aus.

Ich könnte natürlich auch mal nachsehen wie lange wir gebraucht haben um zusätzlich 20 TWh Stromproduktion auf die Reihe zu kriegen.
Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien

In 2006 hatten wir 71 TWh Strom aus Erneuerbaren Energien produziert und 2009 waren es gut 94 TWh. Wir konnten also innerhalb von 4 Jahren die Strommenge zubauen die durch das abschalten von 4 Atomkraftwerken verloren geht.

Oder eine Faustformel ein Jahr ein Atomkraftwerk. Wir sollten also mit der Stromlücken Debatte aufhören. Was natürlich geregelt sein will wird die zeitgleiche Produktion von Strom sein. Wir schalten ja aber “dumme” rund um die Uhr produzierende Atomkraftwerke ab und bauen immer mehr Kraftwerke zu die dann Strom produzieren wenn die Menschen ihn brauchen. Also auch da dürfte es in den nächsten drei Monaten kein Problem geben.

Natürlich wäre es uns recht wenn die Atomkraftwerke abgeschaltet bleiben. Denn dann ist erst einmal wieder Platz in den Netzen für unseren Solarstrom. Die Bundesregierung sollte aber schnellstmöglich sich um Intelligente Zähler und intelligente Netze kümmern. Denn die brauchen noch Anreize und Regelung.

Was natürlich auch noch kommen wird ist die Verteuerung des konventionellen Stroms an der Strombörse. Die 4 alten abgeschriebenen Atomkraftwerke fallen jetzt mit ihrer Produktion ja weg. Dafür kommen vermutlich Gas oder Steinkohlekraftwerke zum Einsatz und die produzieren nicht so günstig. Der Börsenpreis wird also steigen und damit wird die Differenz zwischen Börsenpreis und dem EEG Entgelt kleiner. Auch eine nette Aussicht für uns dann wären die “Photovoltaik macht den Strom teuer” Diskussionen mal wieder weg vom Tisch.

Deshalb finde ich das Moratorium gut aber ein endgültiges abschalten aller 7 Uralt AKW’s wäre viel sinnvoller.

Erhard Renz

Sonn ja

Montag, den 14. März 2011 von Erhard Renz

An manchen Tagen möchte ich weit weg sein. Am besten auf einer Insel, aber bitte jetzt nicht Japan denken. Was haben wir davor gewarnt, was haben wir begeistert/verkauft/montiert und trotzdem ist es uns nicht gelungen diesen Gau zu verhindern. Neben Trauer, Wut und Ratlosigkeit bleibt der Gedanke: “jetzt erst recht”. Abschalten von Atomkraftwerken und weiter wie die verrückten Photovoltaikanlagen bauen und ablenken von den Sorgen der Welt.

Was könnte es da schöneres geben als mit unserer Son(n)ja für die Sache zu werben. Sonja arbeitet ja inzwischen im Controlling und fällt deshalb für die Messestände aus. Vielleicht hat der viele Regen sie wie z.B. in Heppenheim bei der Happy Haus Messe verärgert. Zwar auch nass, aber im Hallenbad ein Cocktail im Blick war ihr da natürlich schon lieber:

Sonja taucht aus dem Hallenbad auf!

Auch wenn uns die Volksbank erzählen will Sonja schaut auf die e@sy card ich bin mir sicher, Sonja hat auf den leckeren Cocktail geblickt und sich schon drauf gefreut ihn zu verputzen…

Aber ihr Weg war damit gezeichnet Sie hat sich dem schnöden Mammon verschrieben und setzte noch einen drauf indem Sie sich aufs Dach räkelte setzte und behauptete ihr Dach würde das Geld verdienen. Alles darf man aber in der Werbung nicht glauben. Sonja Controlled ja inzwischen und ihr Blick richtet sich auf die Wirtschaftlichkeit von unseren Projekten.
Ob Sie hier auf diesem Bild unsere Monteure bei der Arbeit verfolgt habe ich ihr nicht abgenommen.

Auf was blickt Sonja?

Aber inzwischen habe ich rausgefunden was Sonja so entspannt in die Zukunft schauen läßt.

Ich sag nur Frauen und Autos! (rechts das Werbefilmchen anklicken!)

Erhard Renz

Neuer Mercedes-Vito für Haus Waldeck

Freitag, den 11. März 2011 von Erhard Renz

Heute wurde der neue Mercedes-Vito an das Altenwohn- und Pflegeheim Haus Waldeck übergeben. Auch Ralos hat sich am Sponsoring für diese äußerst sinnvolle Investition beteiligt. Eine unserer Niederlassungen findet sich ja in Griesheim und deshalb lag es nah sich an diesem Projekt zu beteiligen.

Auf dem Fahrzeug ist unsere Werbung auf der Fahrerseite ganz hinten zu finden.
Ralos Werbung auf der Fahrerseite ganz hinten!

Das Gruppenfoto mit den Bewohnern, der Leitung und der Bürgermeisterin von Griesheim Frau Gabriele Winter (lila Jacke).
Die Bewohner freuen sich auf die Ausflüge mit dem neuen Mercedes-Vito

Zum Abschluß gab es für alle Sponsoren noch eine Urkunde für die ich jetzt noch einen speziellen Platz finden muß.
Urkunde für Ralos von Haus Waldeck Griesheim

Mir bleibt nur noch all jenen Menschen die in diesem Auto fahren werden, allzeit gute Fahrt zu wünschen.

Erhard Renz

Hauptsache Solar – diesmal Dünnschicht

Mittwoch, den 9. März 2011 von Erhard Renz

Unter dem Titel “Hauptsache Solar” hab ich bisher Verwechslungen von Solarthermie und Photovoltaik aufgezeigt. Diesmal hab ich ein schönes Bild von einer 5 MW “Dünnschichtanlage” gefunden!
Überall Dünnschicht

Von wegen überall Dünnschicht! Ich seh nur polikristalline Silizium Module und keine First Solar Module. Das Bild habe ich in der neuesten Ausgabe der Zeitschrift “forum new.power” gefunden. Der Artikel wurde von Sascha Rentzing geschrieben. Ihm würde ich solch einen Fehler nicht zutrauen…
Vermutlich gab es in der Redaktion eine Verwechslung…

Wie richtige “Dünnschicht Kollektoren” aussehen habe ich ja schon bei der TAZ markiert…

Erhard Renz

Solarstromertrag Februar 2011

Dienstag, den 8. März 2011 von Erhard Renz

Der Februar 2011 war einer der schlechteren Februars Ergebnisse meiner Photovoltaik Anlage. In Summe 176 Kilowatt Stunden Strom konnte die 4,32 kWp Anlage produzieren. Inzwischen liegt das Super Sonnenjahr 2003 ja schon einige Jahre zurück aber ich frag mich schon wie konnten damals 327 kWh produziert (kein Schaltjahr) werden. Das sind ja fast doppelt so viele Kilowattstunden wie in 2011. Das magere 2011er Ergebnis liegt natürlich auch unter dem langjährigen Schnitt. Die Schönwetterperiode hat allerdings gleich in den ersten März Tagen angefangen und mit ein paar Sonnentagen kann die Jahres-Bilanz erheblich aufgepuscht werden.

Der Februar trägt mit seinen Erträgen mit ca. 5% zum Jahresertrag bei. Es ist also noch lange nicht entschieden wo in 2011 die Reise hingeht.

Allerdings hat die Anlage im Winter wieder bessere Erträge erzielt wie andere Photovoltaikanlagen in der Gegend. Dies liegt an der Dachneigung die bei geschätzten 40 Grad liegt. Im Winter bei flacherer Sonneneinstrahlung erzielt diese Anlage immer bessere Erträge wie die “flacheren” Anlagen. Im Sommer dreht sich dies allerdings wieder und am Schluß zählt halt doch der Gesamtertrag über das ganze Jahr!

Erhard Renz

10 Jahre Photovoltaik

Montag, den 7. März 2011 von Erhard Renz

Vor zehn Jahren am 6. März 2001 konnte ich die ersten 16 Kilowattstunden Solarstrom mit meiner 4,32 kWp Photovoltaikanlage in das öffentliche Netz einspeisen. Im ersten Jahr war es noch ein tägliches Vergnügen die Sonnenernte vom Einspeisezähler abzulesen. Inzwischen bin ich Sonnengläubiger und verlass mich voll und ganz auf die Monatswerte die ich aber immer noch regelmäßig am letzten Tag des Monats ablese. Natürlich gehört auch ein täglicher Wechselrichter Check dazu. Aber nur im vorbeilaufen wenns zu der Getränkekiste geht. Ein kurzer Blick ob alles auf grün steht und das wars. Die Monatserträge gebe ich in mein selbst erstelltes Excel ein und natürlich tippe ich den Ertrag auch in die Datenbank des Solarförder Vereins ein.

Die Jahreserträge sind ja in der PV Branche das Mass der Dinge. Auf meinen Vorträgen erzähle ich von einem Jahresertrag von 900 – 1.000 kWh die ein kWp Photovoltaikmodule in unserer Gegend produzieren. Die Jahreserträge variierten bei mir zwischen 877 kWh (2002) und 1.134 kWh (2003) danach kam nur noch “Mittelmaß”. Aber wieviel Strom in zehn Jahren produziert wird diese Messgröße gibt es erst seit heute.

Meine PV Anlage hat in zehn Jahren 9.532 kWh Strom je kWp produziert.

Dies ist der zehn Jahres Ertrag vom 6. März 2001 bis zum 6. März 2011. Korrekter wäre natürlich den Zehnjaresertrag vom 1.1.2000 bis 31.12.2009 in einem Zehnjaresertrag darzustellen. Aber diesen Zeitraum kann ich noch nicht anbieten. Den ersten Dekadenertrag kann ich ja leider erst am 31.12.2019 anbieten. Bis dahin ist es aber noch ein Weilchen.

Auf jeden Fall bin ich vollauf zufrieden mit dem Ertrag meiner Photovoltaikanlage. Nur die Vorhersage hätte ein wenig genauer sein können. Die “neutrale Stelle” die ich damals befragte, riet mir mit einem Ertrag von 825 kWh zu rechnen. Selbst die Installationsfirma “Rothenbach” rechnete nur mit 875 kWh.
Wenn ich gewußt hätte, daß 953 kWh rauskommen hätte ich doch viel früher schon das Leben genießen können. :-)

Erhard Renz

Wer hats erfunden?

Freitag, den 4. März 2011 von Erhard Renz

Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt. Was muss ich da in der Frankfurter Rundschau lesen:

“Wenn künftig ein Autofahrer mitten im Odenwald mit seinem E-Fahrzeug festsitzen würde, nur weil kein Mechaniker mangels nötiger Fachkenntnis im helfen kann – das wäre fatal”.

Da fühlen wir uns mal wieder ganz schön diskriminiert. Als ob der Odenwald hinter dem Mond wäre. Dabei sind wir mitten im prallen sonnigen Leben. Wir haben momentan jedenfalls keine Probleme mit unseren Fahrzeughäusern. Unsere Autohäuser (und Ralos auch) haben top ausgebildete junge Leute im Einsatz.

Ach übrigens wer hat eigentlich Mitten in Frankfurt zwischen Zeil und Hauptwache die erste Solartankstelle gebaut? Das war die Solar Kompetenz aus dem Odenwald. Eines kann ich schon heute versichern. Kauft ihr Frankfurter erst mal ordentlich umweltfreundliche Elektroautos. Wenn ihr dann in den Odenwald umweltfreundlich gefahren kommt, dann sorgen wir schon dafür, daß bei Problemen mit eurer Elektrokarre geholfen werden kann.
Ansonsten führen wir dann doch noch die “blaue Kochkäs Plakette” ein!

Erhard Renz

Allgemeine Infoveranstaltung zu Photovoltaik

Donnerstag, den 3. März 2011 von Erhard Renz

Wir haben uns entschlossen hier in Michelstadt in unserer Zentrale Vorträge über Photovoltaikanlagen anzubieten. In kleiner Runde werde ich über den aktuellen Stand der Photovoltaik berichten. Die Veranstaltung soll jeweils am letzten Donnerstag des Monats stattfinden. Die Erste Veranstaltung wird deshalb am 31.3.2011 um 17 Uhr beginnen. Wir beabsichtigen die Veranstaltung in Michelstadt, Unterer Hammer 3 in unserem Besprechungszimmer durchzuführen.

Dort haben wir die Möglichkeit in gemütlicher Runde, zehn Personen zu empfangen. Sollten wir mehr Personen begrüßen dürfen, werden wir voraussichtlich in das Hüttenwerk ausweichen. Toll wäre es wenn Sie sich tel. 06061 9670-142 anmelden.

Vortrag Photovoltaik

Die Vorträge richten sich an Personen die sich grundsätzlich über Photovoltaik informieren möchten. Ich werde auf die allgemeinen Dinge, die aktuelle Preissituation und natürlich auf die Fa. Ralos eingehen. In kleiner Runde können auch Fragen gestellt werden. Ich werde mich bemühen Ihnen einen informativen Abend zu gestalten.

Erhard Renz

EEX Strombörse Wind und Solar Prognose

Dienstag, den 1. März 2011 von Erhard Renz

An der Strombörse in Leipzig werden seit neuestem die Erträge der Photovoltaik stündlich veröffentlicht. Wie an anderen Börsen auch gibt es einen Ausblick wieviel Strom in Zukunft (am aktuellen Tag) produziert werden soll. Immer im Stundentakt werden die erwarteten Strommengen angezeigt. Für den 28.2.2011 habe ich mir mal vorgenommen diese erwartetenPhotovoltaik Mengen mit den tatsächlich produzierten Strommengen zu vergleichen.

Wie zu erwarten war beginnt die Tabelle für Photovoltaik erst mit dem Eintrag ab 8 Uhr. Davor sind nur die niedrigen Ertragswerte des Windes zu sehen die in der Realität noch niedriger ausfallen wie laut Prognose.

EEX Tranparenzplattform Wind

Die niedrigeren Windstrom Erträge bewegen sich in einer Höhe von maximal 611 MW und entsprechen damit einer Leistung eines halben Atomkraftwerkes. Prozentual ausgedrückt ergibt sich um 5 Uhr eine negative Abweichung von 32%.

Warum es überhaupt solch hohe Abweichungen gibt ist mir unerklärlich. Der Bundesverband Windenergie (BWE) behauptet die Abweichung liegt bei einer Vorhersage von 48 bis 72 Stunden bei einer durchschnittlichen Abweichung von 8 Prozent bei der Vorhersage von unter 6 Stunden sogar nur bei 5%. In der Praxis (EEX Strombörse) stimmt dies allerdings nicht…

Noch gravierender (sowohl in den absoluten Werten als auch in den Prozentabweichungen) sind die Abweichungen im Solarbereich.

EEX Tranparenzplattform Sonne

Der Istertrag von 14 Uhr von 5.218 MW weicht immerhin vom Prognosewert von 3.269 MW mit 1.949 MW ab. Dies entspricht zwei Atomkraftwerken. Die Stromproduktion von 16 Uhr ist fast doppelt so hoch wie die Prognose. Auch bei der Solarenergie ist es mir unverständlich wie diese schlechten Prognosewerte ermittelt werden. Am 28.2. haben sich die beiden Prognosen gegenseitig zwar abgeschwächt. Denn die Windprognose war zu hoch und die Solarprognose zu niedrig in Summe sah es dann etwas besser aus. Aber die Abweichungen sind nicht akzeptabel. Da muß noch nachgearbeitet werden. Vielleicht möchte die Transparenzplattform auch keine besseren Werte. Auf jeden Fall ist es unbefriedigend was da an Prognosen veröffentlicht wird und wenn sich die Energieversorger daran orientieren würden wären sie schlecht beraten.

Erhard Renz

Mit Odenwälder Solarstrom in 80 Tagen um die Welt

Donnerstag, den 24. Februar 2011 von Erhard Renz

Sandra Lust hat es geschafft!

Herzlichen Glückwunsch vom ganzen Ralos Team für die Reise um die Welt mit dem Elektroroller mit dem Strom aus “unserer PV Anlage“. Ein toller Erfolg mit deutscher Solartechnik von den Modulen der Fa. Solon und der Sonne des Odenwalds. Aber sicherlich auch ein Knochenjob für Sandra Lust. Schließlich musste Sie bei Wind und Wetter auf Ihrem Elektroroller fahren. Tolle Leistung nach 80 Tagen auf dem zweiten Platz!

Da hatten es die Sieger aus der Schweiz mit ihrer rollenden “Rakete” einfacher. Das Oerlikon Solar Racing Team saß ja immer im trockenen. Aber trotzdem auch einen herzlichen Glückwunsch an die sympathischen Schweizer.

Ebenfalls bis zum Schluß dabei das Trev Team aus Australien mit ihrem grünen Gefährt. Wir haben aus Michelstadt eure Reise immer verfolgt mit allen Höhen und Tiefen.

Leider musste ja das koreanische Team aus dem Rennen gehen. Bei der Station in Michelstadt waren die Koreaner ja noch dabei und haben uns mit ihrem Gefährt begeistert.

Insgesamt 30.000 Kilometer durch 16 Länder führte das Rennen die Elektrofahrzeuge. Ich bin sicher da gab es wieder viele, viele Erlebnisse die es zu präsentieren gibt. Natürlich haben wir uns früh mit Louis Palmer in Verbindung gesetzt um aus erster Hand zu erfahren wie die Reise war. Wir werden immer wieder angesprochen auf die tolle Veranstaltung in Michelstadt mit allen Rennteams. Aber jetzt wird es noch spannender wenn am 13. April 2011 Louis Palmer erneut nach Michelstadt kommt und uns vom Rest der Weltumrundung erzählt. Dazu werden ich natürlich demnächst noch mehr veröffentlichen. Aber es soll eine große Veranstaltung werden. Ich freu mich drauf.

Aber wer mehr über den Verlauf des Rennens sehen will kann dies bei Zero Race tun.