Erneuerbare Energien sind die Lösung nicht das Problem
So langsam kommt Bewegung in die Diskussion um die Einspeisevergütung. Von der traditionellen Energieversorgung werden Erneuerbare Energien immer als Belastung dargestellt. In Wahrheit sind Erneuerbare Energien aber ein Gewinn. Ein Gewinn für alle. Immer dann wenn Volkswirtschaftlich gedacht wird. Dass aus Sicht der derzeitigen Energieversorger Erneuerbare Energien eine Belastung sind kann man verstehen. Müsste aber auch nicht sein…
Von Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) wurde jetzt eine einfache Formel aufgestellt. Wenn 40% des Stroms durch Erneuerbare Energien abgedeckt werden ist die Atomkraft überflüssig. Derzeit sind wir bei 16% wir haben also noch 24% zu installieren. Wie lange braucht man denn aus technischer Sicht um 40% zu erreichen? Der Bundesverband Erneuerbare Energien hat dies bereits Anfang 2009 errechnet. Das was die Erneuerbaren Verbände bereit sind zu installieren.
Siehe da wir können bis 2020 einen Anteil von 47% darstellen. Ohne Energieeffizienz. Die Hessische Landesregierung beabsichtigt ja bis 2020 eine 20%ige Energieeffizienz zu erreichen die in dieser Branchenprognose in keinster Weise berücksichtigt ist. Wenn in die Branchenprognose noch eine 20% Energieeffizienz eingerechnet würde, dann hätten wir in Deutschland einen Stromverbrauch von 495 TWh dann wären die 287 TWh die von der Erneuerbaren Energien Branche für machbar dargestellt werden ein Anteil von 56%. Da Herr Röttgen bei einem 40% Anteil auf Atomkraft verzichten kann müsste er den Atomausstieg beschleunigen statt hinausziehen.
Das sind alles Zahlen die öffentlich zugänglich sind. Nur wir brauchen auch Politiker die uns das Vertrauen entgegenbringen dass wir das machen Herr Röttgen. Geben Sie uns bei der Reduzierung der Einspeisevergütung Zeit bis zum 1.7.2010 und reduzieren Sie im einstelligen Bereich. Schalten Sie die Atomkraftwerke so ab dass die wegfallende Strommenge durch Erneuerbare Energien ersetzt werden dann haben wir klare gemeinsame Ziele. So nebenbei gesagt die Branche hat bei diesem Ausbauszenario auch bis 2020 Arbeitsplätze in Höhe von 500.000 angekündigt. Können Sie da noch nein sagen?



Am 8. Februar 2010 um 12:46 Uhr
Hallo Hr.Renz,
Habe das Gefühl die Diskussion über das EEG ist noch nicht bei den Komunalpolitiker angekommen. Im Odenwälder Bote war vor ca. 2 Wochen noch ein positiver Aufruf von Hr.Fleischmann (Landkreis DA / DI) über die Nutzung und den weiteren Ausbau der PV. Es wurde über Aktivitäten über abgeschlossen und weitere Aktivitäten in Dieburg berichtet.
Der Artikel passt überhaupt nicht zur gegenwärtigen Streichdiskussion.
Sind die kommunalen Politiker nicht auf dem aktuellen Stand?
Gruss
Am 8. Februar 2010 um 13:21 Uhr
Hallo Herr Emig,
das was momentan diskutiert wird, wurde von oben vorgegeben. Da hat man die Kommunalebene nicht eingebunden.
Aber wir arbeiten daran. Ich habe die Chance am 22.2. bei der SPD Landesgruppe Hessen im Deutschen Bundestag meine Meinung vorzustellen.
Wir geben die Hoffnung nicht auf.
Wir arbeiten an einer sinnvollen weiterentwicklung des EEG.
Am 8. Februar 2010 um 14:15 Uhr
Jawohl, Gut so dran bleiben.
- Kennen Sie die Aktivitäten in Dieburg?
Ich habe immer die Hoffnung das örtliche bzw. Firmen aus der Umgebung eingebunden werden.
Am 8. Februar 2010 um 14:26 Uhr
Hallo Herr Emig,
von den Dieburger Aktivitäten habe ich keine Informationen. Aber wenn Sie mir da weiterhelfen könnten wäre prima.
Vielen Dank im voraus.