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Photovoltaikanlagen seit 2006 um 15% billiger

Immer gegen Ende eines Jahres wird uns die Frage gestellt ob die Preise im nächsten Jahr sich reduzieren werden. Jetzt fehlt uns natürlich jede Begabung in die Zukunft zu schauen. Deshalb sind Prgnosen für das nächste Jahr immer schwierig. Sicherlich werden die weltweiten Entwicklungen auf den größeren Märkten wie Spanien, Italien und China eine große Rolle spielen. Wenn die Modulfirmen dort ihre Produkte zu guten Preisen absetzen können werden die Preise in Deutschland nicht so stark sinken. Aber wie gesagt alles Kaffeesatzleserei…

Was wir allerdings können sind die Preis Entwicklungen der letzten Jahre zu verfolgen.

Modulpreis Entwicklung 2006 bis 2008

Der Bundesverband Solarwirtschaft ermittelt regelmäßig die durchschnittlichen Verkaufspreise und veröffentlicht diese auf seiner Homepage. Wie aus dieser Grafik abzulesen ist haben sich die Preise um mehr als 15% reduziert obwohl sich die Einspeisevergütungen im selben Zeitraum “nur” um zehn Prozent reduziert haben. An dieser Erhebung kann man ableiten, daß die Branche sicherlich auch 2009 in der Lage sein wird die Kosten entsprechend zu senken um weiterhin dem Kunden eine attraktive Verzinsung anbieten zu können.

Bei dieser Statistik wird allerdings ein breites Spektrum betrachtet. Da Anlagen bis zu 100 kWp in die Statistik einfließen reden wir um eine Investition von ca. 400.000 Euro. Dass bei dieser Größenordnung ein geringerer kWp Preis gezahlt wird als bei einer 5 kWp Anlage dürfte jedem klar sein. Die Grundbotschaft stimmt allerdings 15% Preisreduktion in zwei Jahren. Das sollen uns die fossilen und atomaren Energien erst mal nachmachen…

4 Reaktionen zu “Photovoltaikanlagen seit 2006 um 15% billiger”

  1. energynet » Blog Archiv » Preis für Photovoltaikanlagen seit 2006 um 15% gesunken

    [...] via ralos-Blog [...]

  2. wolfgang Konz

    Hallo Hr. Renz,

    ist es nicht wahrscheinlich, dass die derzeitige/kommende Wirtschaftskrise aufgrund der deutlich gesunkenen Rohstoffpreise und der gestiegenen Konkurenzsituation bei Modulherstellern, zu einem deutlichen Preisverfall bei den Modulen führen wird?
    Klingt zwar irgendwie negativ für die Branche , könnte aber im weiteren deutlich helfen, die geforderten jährlichen Preisreduzierungen zu schaffen.
    Unternehmen wie Ralos, die am Ende der Solarstromkette stehen, müssten doch eigentlich von reduzierten Einkaufspreisen bei Modulen und Zusatzprodukten profitieren und damit natürlich auch die Kunden.
    Mich würde Ihre Meinung dazu interessieren.

    Schöne Grüße
    W.Konz

  3. Erhard Renz

    Hallo H. Konz,

    da greifen Sie sehr interessante Aspekte für einen Montagebetrieb wie es die Ralos ist auf. Ich möchte deshalb gerne diesen Ball aufnehmen und in einem separaten Artikel beantworten. Hoffentlich sind Sie damit einverstanden?

  4. ralosBlog » Blog Archiv » Deutlicher Preisverfall bei Solarmodulen?

    [...] durch einen Kommentar von H. Wolfgang Konz zum Artikel “Photovoltaikanlagen seit 2006 um 15% billiger” möchte ich zur Preissituation von Photovoltaikanlagen [...]

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