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Donnerstag, den 30. Juni 2011 von Erhard Renz
Am 12. Februar 2008 habe ich meinen ersten Blog Artikel geschrieben. Mit diesem heutigen Bericht sind daraus insgesamt 765 größere und kleinere Geschichten von mir geworden. Ich hätte damals nie geglaubt dass ich soviel schreiben würde. Die Leser mögen mir meine Kommaschwäche verzeihen aber eigentlich war schreiben auch nie mein Ding… bei mir gilt eigentlich das gesprochene Wort!!!
Anfangs angetrieben von einem Griechen (Niko) der mich in das Bloggen eingewiesen hat, habe ich mich drei Jahre, vier Monate und 28 Tage bemüht immer wieder neues hier im Blog zum Thema Photovoltaik und Ralos zu veröffentlichen.
Ich habe mich jetzt entschlossen einer neuer Herausforderung (ohne Ralos) zu stellen. Welcher steht noch nicht fest, ich brauch noch ein paar Tage und ein paar Gespräche. Sicher dürfte sein, dass ich in der Branche der Erneuerbaren Energien aktiv bleiben werde.
Vielen dank an alle Gastblogger die mich unterstützt haben, an alle Kommentatoren und vor allem an die Ralos Mitarbeiter die immer dafür gesorgt haben, dass der Blog voller Geschichten ist. Mir hat es viel Spaß mit euch bereitet aber wenns am schönsten ist soll man aufhören…
Wenn morgen der wachsweiche Atomausstieg beschlossen wird müssen wir uns alle umso mehr anstrengen, damit wir gemeinsam meine geliebte “Solare Weltrevolution” endlich auf die Schiene bringen.
In diesem Sinne wünsche ich euch allen, sonnige Tage.
Erhard Renz
P.S.: … und haltet die Module steif!
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Dienstag, den 28. Juni 2011 von Erhard Renz
Während wir die letzten Photovoltaikanlagen im ersten Halbjahr installieren bringt die Bundesregierung das EEG für 2012 in trockene Tücher. Da zu befürchten war, daß die Einspeisevergütung zum 1.7.2011 reduziert wird haben wir natürlich versucht möglichst vielen Kunden vor dem 1.7.2011 ihre Photovoltaikanlage zu installieren. Dass dieser Zeitdruck nicht nötig gewesen wäre war ja niemandem klar. Jedenfalls sind unsere Monteure momentan ganz schön ausgelastet. Unser Vertrieb natürlich auch, denn durch die Bekanntgabe des niedrigen Ausbaus in 2011 wird es zum 1.7.2011 keine Absenkung der Einspeisevergütung geben und viele unserer Interessenten haken derzeit nach. Die Beschäftigungslage ist also gut.
Diesen Moment nutzt natürlich mal wieder unsere Bundesregierung um Ihre nicht durchdachten Gesetzesänderungen durch die Instanzen zu peitschen. Gestern fanden die letzten Verhandlungsrunden zwischen Regierungsfraktionen (CDU, CSU und FDP) und den Ministerien statt. Heute werden von den Oppositionsfraktionen die Änderungsanträge verabschiedet. Morgen finden in den Ausschüssen die abschließenden Beratungen und die Abstimmungen statt. Im Plenum des Bundestages werden am Donnerstag die Gesetze vom Bundestag abschließend debattiert und in zweiter und dritter Lesung abgestimmt. Am Freitag darf sich dann der Bundesrat nochmal dazu äußern aber dies ist bereits “für die Katz” denn der Bundesrat ist nicht zustimmungspflichtig.
Die Bürgerbeteiligung ist auch für “die Katz”, denn wer will in den nächsten Tagen aktuell informiert sein? In jedem Gespräch müsste ich fragen hast du schon das neueste aus dem “xxx” Gremium gehört?
Nächste Woche wenn alles entschieden ist kann man sich das vermurkste EEG 2012 dann anschauen. Man kann dran “rummerkeln” und seinen Senf dazugeben.
Unter einer Demokratie verstehe ich was anderes!
Unter Bürgerbeteiligung auch.
Wer eine Energiewende weg von zentralen Kraftwerken hin zu dezentralen Kraftwerken wirklich will der muß die Bürger einbinden. Deshalb Frau Merkel ist Ihre Energiewende wie Sie sie momentan gestalten Scheinheilig und einer christlichen Partei unwürdig.
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Montag, den 27. Juni 2011 von Erhard Renz
Am Donnerstag den 30.6.2011 um 17 Uhr ist es wieder soweit. Bei Ralos in Michelstadt Unterer Hammer 3 gibt es die neuesten Informationen zur Photovoltaik. Ich werde in unserem Besprechungszimmer auf die aktuelle Vergütungshöhe eingehen. Als wir die Veranstaltung geplant haben, dachten wir die neuesten Vergütungssätze müssten wir bekanntgeben. Daraus wird nun nichts, denn die alten Vergütungen bleiben weiter gültig. Bis Ende des Jahres 2011 lautet die Einspeisevergütung 28,74 Cent je Kilowattstunde Photovoltaikstrom. Natürlich nur für die “kleinen” Photovoltaikanlagen bis zu einer Nennleistung von 30 kWp. In dieser Vergütungsstufe finden sich alle Einfamilienhäuser da für eine 30 kWp Photovoltaikanlage mehr als 200 Quadratmeter Dachfläche benötigt würden.
Was sich die Bundesregierung zum 1.1.2012 noch einfallen läßt wissen wir nicht. Schließlich weiß dies die Bundesregierung selbst nicht. Wir hoffen, dass bei den Beratungen noch die Belange der Solarbranche einfließen und das schlimmste verhindert wird.
Aber für das nächste halbe Jahr haben wir mal wieder Planungssicherheit. Da wir mit einer Absenkung der Vergütung gerechnet hatten, waren die Urlaubsplanungen für die Monteure in die zweite Jahreshälfte verschoben worden. Nichts desto trotz sind wir in der Lage Aufträge schnell umzusetzen. Für eine erste Information über die Photovoltaik eignet sich der Ralos Infoabend bestens. Ich freue mich wenn wieder viele zu uns finden und bitte Sie um eine kurze tel. Anmeldung unter der Telefon-Nr. 06061 – 9670 142
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Freitag, den 24. Juni 2011 von Erhard Renz
Gestern war ich in Schwenningen auf der Südwest Messe. Einer der Besucher sagte mir er hat kein Interesse an Photovoltaik “Weil es ja keine Förderung mehr gibt!”.
Na ja dann dürfte er auch kein Auto mehr kaufen…
Aber es zeigt wie schlecht der Informationsstand des Bundesbürgers immer noch ist. Die Einspeisevergütung wird zum 1.7.2011 nicht gesenkt. Dies bedeutet wer bis Ende 2011 eine Photovoltaikanlage baut erhält für die nächsten 20 Jahre eine Einspeisevergütung von 28,74 Cent je Kilowattstunde. Diese Förderung gibt es also weiterhin!
Am nächsten Dienstag bieten wir deshalb in Aschaffenburg in den Räumen unserer Niederlassung (Würzburger Straße 152) um 18 Uhr einen Informationsabend an.

Schauen Sie doch einfach vorbei uns stellen Sie Ihre Fragen an die Profis von Ralos. Wir haben schon mehr als 6.000 Photovoltaikanlagen realisiert und können einiges aus der Vergangenheit aber auch über die zukünftige Entwicklung erzählen. Wir können aber auch über Ihre individuelle Photovoltaikanlage reden, sie planen, sie montieren und anschließend ihre Photovoltaikanlage 20 Jahre lang begleiten.
Schauen Sie doch einfach mal vorbei.
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Montag, den 20. Juni 2011 von Erhard Renz
Auf den ersten Blick eine gute Nachricht die uns sicherlich die Beschäftigung im zweiten Halbjahr 2011 sichert. Aber bei genauerer Betrachtung muß man auch feststellen was die Bundesregierung mit Ihrer Einspeisereduzierung angerichtet hat. Gerade mal 700 MW Photovoltaikanlagen wurden von Januar bis April 2011 installiert. Im Vergleich zum Vorjahr sind das ca. 25% weniger installierte Solaranlagen. Das wahre Ausmaß wird sich erst noch zeigen wenn die Installationszahlen Mai und Juni 2011 veröffentlicht werden. Denn ich gehe davon aus, dass vor allem die fehlenden großen Freiflächenanlagen zu dem Installationsminus führten. Eine Energiewende sieht anders aus.
Während groß über den Atomausstieg diskutiert wird steigt die Bundesregierung klamm und heimlich aus der Solarenergie aus. Auch wenn einige Presseveröffentlichungen so tun als wäre die Null-Reduzierung eine aktuelle Aktivität der Bundesregierung um die Photovoltaik zu stützen. Nein die Null-Reduzierung ist die Folge eines “atmenden Deckels” der dem Photovoltaikhandwerk die Luft nimmt. Dieser “atmende Deckel” wurde vor fast einem Jahr beschlossen. Erst schwebte eine Reduzierung der Einspeisevergütung von 15% im Raum. Vor einem Monat noch meinte Herr Röttgen wir müssten mit einer Reduzierung von 6% rechnen. Die Realität sieht anders aus. Trotz Fukushima sind die Installationszahlen dramatisch zurückgegangen. Es zählt halt nicht die moralische Betroffenheit sondern am Schluß schaut jeder Investor auf die Rendite seiner Investition. Da hilft es auch nicht wenn privat Investoren mit weniger Rendite zufrieden sind wie Konzerne bei denen das investierte Geld in vier Jahren wieder in der Portokasse sein muß.
Unverfroren finde ich die Pressemitteilung der Bundesnetzagentur mit Erscheinungsdatum 16.6.2011.
“Mit den jetzt veröffentlichten Daten verschaffen wir allen Marktakteuren schnellstmöglich Klarheit, von welchen Vergütungssätzen für neue Solaranlagen sie zum 1. Juli 2011 ausgehen können.”
Wie bitte? Schnellstmögliche Klarheit?
Neu installierte Photovoltaikanlagen werden Online bei der Bundesnetzagentur angemeldet. Der Meldeschluß für die Berechnung der Vergütungsreduzierung war der 31.5.2011 um 23:59 Uhr. Wir haben 39.000 Beschäftigte in den Photovoltaik Handwerksbetrieben die haben genervt auf die Reduzierungshöhe gewartet. Spätestens am Montag den 6.6.2011 hätte die Bundesnetzagentur die installierten Zahlen veröffentlichen müssen. Aller, aller spätestens zur Intersolar am 8.6.2011. Aber nein die Bundesnetzagentur braucht 16 Tage um eine Summe in einer Datenbank zu ermitteln. Es ist traurig wie wenig Rücksicht von der Politik und den Behörden auf die Branche genommen wird. Wir konnten keine Aufträge für nach dem 30.6.2011 generieren da die Kunden wissen wollten wieviel Vergütung sie zu erwarten haben. Bis wir wieder in einen vernünftigen Rhytmus von Anfrage/Angebot/Auftrag und Montage kommen wird einige Zeit vergehen. Aber dies interessiert die Politik nicht, die treiben ja schon die nächste Sau durch Dorf. Das EEG 2012 wird erneut alles durcheinander wirbeln. Nachhaltig geht anders!
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Mittwoch, den 15. Juni 2011 von Erhard Renz
Drei Tage habe ich in München auf der Intersolar verbracht. Vom 8.6. bis 10.6. gingen 77.000 Besucher durch die Münchner Messehallen. Ein neuer Rekord ebenso wie die ca. 2.300 Aussteller. Wobei die meisten Aussteller immer noch aus Deutschland kommen. Danach sind aber schon die Chinesen mit ca. 500 Ausstellern sehr dominant auf der Messe.
Ich war an zwei Tagen für Ralos auf dem Messestand und habe den Interessierten Besuchern Rede und Antwort gestanden. Jeweils in der zweiten Tageshälfte habe ich Besuche bei Lieferanten durchgeführt. Am ersten Messetag gab es noch eine dritte Tageshälfte an den Standpartys. Leider sind die 15 Messehallen zu weit auseinander und es gibt zu viele Standparties. Der negative Effekt man findet keine alten Bekannten! Eine größere Standparty auf der sich alle Aussteller treffen fände ich angenehmer. Na ja 2012 muß es ja auch noch Verbesserungsmöglichkeiten geben.
Die Sonnenbotschafterin aus Bürstadt Jasmin war am zweiten Messetag auf Einladung von Ralos nach München gekommen. Wir sind um die Mittagszeit durch die Hallen gelaufen und haben uns beim Bundesverband Solarwirtschaft sehen lassen. Schließlich gehörte Jasmin zu den ausgezeichneten Solarbotschafterinnen von der Woche der Sonne. Leider waren die Organisatoren der Woche der Sonne alle auf der Messe verstreut.
Den dritten Intersolar Tag hatte ich für mich privat reserviert. Ich bin ziellos über die Messe gelaufen und hab mir die einzelnen Stände angeschaut. Es sind zuviele! Es gibt zuviele Neuigkeiten die in kurzer Zeit nicht erfasst werden können. Jeder Messestand versucht seine Botschaft anzubringen und nach einer Weile sehen alle Solarmodule gleich aus.
Natürlich stimmt dies nicht aber bei einem Rundgang über die Messe kann die Qualität eines Produktes nicht erkannt werden. Spass haben natürlich die vielen Kontakte mit altbekannten gemacht. Alle treibt die Sorge wie es mit dem EEG weitergeht und die Frage wieviel EEG Reduzierung gibt es zum 1.7.2011 wurde fast von jedem gestellt. Durchgängig wurde auch die Beständigkeit bei den Politikern angemahnt. Wie sollen wir eine nachhaltige Industrie aufbauen wenn im vierteljahrestakt die gestzlichen Vorgaben geändert werden? Wir brauchen Regelungen die sich in den 10 Jahren EEG bewährt haben. Aus dieser Stärke heraus muß das EEG weiterentwickelt werden. Dazu muß natürlich geredet werden. Ich für meinen Fall habe auf jeden Fall auf der Intersolar 2011 viel geredet. Viel Spaß mit sonnigen Menschen gehabt und ich freue mich schon auf nächstes Jahr. Vom 13. bis 15.6.2012 wieder in München. Bis dann!
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Montag, den 6. Juni 2011 von Erhard Renz
Ich hätte es nicht für möglich gehalten aber das Super Sonnenjahr 2003 wurde zumindest in den ersten 5 Monaten vom Jahr 2011 übertroffen. Mit einem tollen Ertrag von 632 Kilowattstunden (kWh) Strom die meine 4,32 Kilowatt peak (kWp) erzeugt hat konnte ich im Mai 2011 das drittbeste Monatsergebnis seit mehr als 10 Jahren einfahren. Den besten Monatsertrag (168 kWh) hatte ich ja im April 2007. Im Juli 2006 waren es 147 Kilowattstunden je installiertem kWp und jetzt die 146 Kilowattstunden je kWp. Damit habe ich einen aufsummierten Ertrag im Jahr 2011 von 458 Kilowattstunden im Vergleich zu 2003 als ich im Mai “erst” 456 kWh geerntet hatte. Mein Jahresertrag von 1.134 Kilowattstunden habe ich danach nie wieder erreicht. Allerdings muss ich sagen, dass die Top Monatserträge in 2003 erst im zweiten Halbjahr erfolgten. Es wird also im Jahr 2011 spannend ob das Super Sonnenjahr 2003 getoppt werden kann. Zu hoffen wäre es natürlich, dass die vielen Solaranlagenbesitzer mal wieder einen tollen Ertrag erzielen würden.
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Dienstag, den 31. Mai 2011 von Erhard Renz
Ja auch in diesem Jahr präsentiert sich Ralos auf der Intersolar in München. Wir werden in der Halle B6 am Stand 230 zu finden sein. In der Halle B6 werden PV Systemtechnik, PV Großhandel und PV Produkte und Dienstleistungen ausgestellt. Den Hallenplan kann man hier bereits einsehen.
Ich werde am 8.6. und 9.6. jeweils morgens am Ralos Stand Rede und Antwort stehen. Natürlich wäre es nett wenn sich einige Blogleser zu erkennen geben. Dann können wir gerne ein paar Worte reden. Drei Tage Intersolar sind natürlich anstrengend und die Eindrücke die an diesen Tagen auf einem einwirken müssen danach erst verarbeitet werden. Aber natürlich freue ich mich auf die vielen Bekannten die man oft nur einmal im Jahr trifft und die man schon lange mal anrufen wollte.
Es wird sicherlich auch wieder viel Neues auf der Messe zu finden sein. Leider sind auch in diesem Jahr die politischen Themen eines der Haupt Diskussions Themen. Wie geht es mit dem EEG weiter. Um wieviel Prozent wird die Einspeisevergütung zum 1.7.2011 reduziert alles Themen die von der Politik zu verantworten sind. Anstatt sich aber mit der Energiezukunft zu beschäftigen doktert die Politik an der Beendigung der Atomenergie rum. Wir aber brauchen klare rechtzeitige Weichenstellungen um die Energiezukunft zu gestalten… Auf gehts nach München…
Wer uns besuchen will kann eine Eintrittskarte hier beantragen.
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Montag, den 30. Mai 2011 von Erhard Renz
Anstatt sich um einen klaren, verständlichen Atomausstieg zu kümmern haben die Regierungsparteien CDU, CSU und FDP mal wieder gegen die Photovoltaik lästern müssen. Als ob Sie gestern ihre Hausaufgaben schon gemacht hätten. Einen Atomausstieg innerhalb ihrer drei Parteien zu beschließen.
Die bisher bekannt gegebenen Absprachen sind alles andere als klar oder nachvollziehbar. Sieben Atomkraftwerke sollen nicht mehr angefahren werden aber eines oder zwei sollen im Kaltbetrieb Einsatzbereit sein. Kaltbetrieb soll bedeuten, wenn im Winter nicht genug Strom produziert werden kann schaltet man das Kraftwerk wieder an. Siegmar Gabriel hat gleich geantwortet und gesagt Angela Merkel müsste wissen wie lange das hochfahren eines Atomkraftwerkes dauert. Die technische Begründung ist also Makulatur. Bleibt nur noch die finanzielle Begründung, man gibt dem Kraftwerksbetreiber jährlich 50 Millionen damit er im Kaltbetrieb seine Mitarbieter vor sich hindösen läßt…
Was bis 2021 passiert wird natürlich noch nicht verraten. Aber 2021 sollen alle Atomkraftwerke abgeschaltet sein. Halt hier gibt es natürlich auch noch ein Hintertürchen (Scheunentor!) es soll einen Sicherheitspuffer geben. Diesmal sind es drei Atomkraftwerke die auch noch 2022 Atomstrom produzieren dürfen.
Wir sollen also das Risiko eines Atomgaus noch mehr als 11 Jahre tragen. Da sag ich nein, jeder Tag länger ist ein Risiko deshalb alle Atomkraftwerke abschalten sofort! Wenn keines der deutschen Atomkraftwerke die Sicherheitsstufe 3 (Absturz eines größeren Flugzeuges) übersteht dann kann auch ein Ethikrat dieses Manko nicht am Kaffeekränzchen wegreden.
Natürlich hatte die Regierungskoalition noch die Zeit eine “stärkere Kürzung” wie sie von Umweltminister Norbert Röttgen (bereits 24 % !) anzukündigen. Ich empfehle der Bundesregierung erst einmal einen ordentlichen Ausstieg aus der Atomenergie zu beschließen. Anschließend sich auf dem Internationalen Parkett für einen Ausbau aller erneuerbarer Energien stark zu machen. Es gibt genug bedrohliche Meldungen die den schnellstmöglichen Ausbau von Erneuerbaren Energien nötig machen!
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Donnerstag, den 26. Mai 2011 von Erhard Renz
Der Solarbotschafter Erhard hat eines der Gewinner Fotos geschossen und eingereicht. Natürlich hat mir Sonja zwischen den vielen Solarbotschaftermännchen wieder einmal geholfen. Eine echte Ralos Teamarbeit halt. Aber ich will das “Siegerfoto” nicht länger verheimlichen.

Eine Solarbotschafterin steht für tausende sonnige Menschen!
Leider wird auf der Homepage von der Woche der Sonne bei den Siegerfotos mein Untertitel nicht veröffentlicht.
Aber wer genau hinschaut in der Fotoshow der stellt fest ein Bild vor “unserem Siegerfoto” kann man Sonja und mich nochmals bewundern. Bei der Preisübergabe in Bad Dürkheim stehen wir mittendrin in der Schülergruppe. Wir hatten den Schülern ja zusätzlich zum Preis von der Firma IKS noch ein (kleines) Solarmodul überreicht…
Jetzt bin ich mal gespannt was es für ein Preis gibt. Laut Mail soll der Preis bereits unterwegs sein.
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Dienstag, den 24. Mai 2011 von Erhard Renz
Es ist mal wieder so weit am Donnerstag den 26.6.2011 um 17 Uhr gibt es Informationen von den Profis zum Thema Photovoltaik.

In den Räumen von Ralos Michelstadt findet diese Infoveranstaltung statt. Wir nehmen uns gerne Zeit für alle Fragen rund um die Photovoltaik. Auch wenn die Einspeisevergütung ab dem 1.7.2011 noch nicht feststeht, so können wir mit Ihnen zusammen doch bereits alles vorbereiten um nach der Veröffentlichung der Einspeisevergütung zügig loszulegen. Vor dem 1.7.2011 sind unsere Monteure ausgelastet. Aber nach dem 1.7. stehen unsere erfahrenen Monteure wieder bereit.
Eines dürfte sicher sein, auch nach dem 1.7. wird Photovoltaik wirtschaftlich für Dachbesitzer sein. Vor allem die immer interessanter werdende Eigenverbrauchsvariante wird von den Kunden mehr und mehr verlangt. Wo sonst kann man sich auch seinen Strompreis auf zwanzig Jahre sichern? Nur durch den Bau einer Photovoltaikanlage bleibt der Preis des selbst produzierte und selbst verbrauchte Strom auf zwanzig Jahre stabil. Also merken Sie sich den Termin vor und noch besser melden Sie sich telefonisch schon mal an unter 06061/9670 142 aber natürlich sind Sie auch herzlich willkommen wenn Sie spontan bei uns vorbeischauen.
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Freitag, den 20. Mai 2011 von Erhard Renz
Es war schon einiges was bei unserem Jubiläumsfest geboten wurde. Dass wir auch Besuch aus Berlin hatten bekamen allerdings die wenigsten mit. Wibke Korf ein Teammitglied der “Woche der Sonne” besuchte uns kurzerhand in Michelstadt. Wibke war unsere Ansprechpartnerin vom Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) für die Auftaktveranstaltung in Berlin. Ich kann mich nur nochmals bei Wibke bedanken es war alles hervorragend organisiert und unser Aufenthalt in der Hauptstadt wird uns in bleibender Erinnerung bleiben. Ich glaube es wurde auch allen klar, dass “mein Team” der SolarbotschafterInnen zukunftsfähig ist. Von 13 Solarbotschaftern waren “nur” zwei mit Frauen besetzt. Auf jeden Fall haben wir auf dem Jubiläumsfest von Ralos zumindest ein paritätisch besetztes Solarfoto hingekriegt:

von links: Erhard Renz Fa. Ralos, Wibke Korf BSW, Jasmin Heiderich Sonnenbotschafterin von Bürstadt, Johannes Ochs Ralos
Das gelbe Woche der Sonne Männchen hatten wir ja bereits in Berlin kennen gelernt. Es soll die vielen Menschen symbolisieren die bereits in einem Gebäude mit Solaranlagen leben. Sechs Millionen Menschen in Deutschland leben bereits mit Solarenergie und 150.000 Mitarbeiter leben “von” der Solarenergie.
Kein Wunder, daß die Solarbotschafterinnen auf dem Bild mit der Sonne um die Wette strahlen. Solarenergie ist enorm positiv besetzt 90% der Deutschen wünschen ihren Kindern und Enkeln eine Energieversorgung aus Erneuerbaren Energien. Gab es jemals einen Politiker der solch eine Zustimmung hatte? Selbst Guttenberg kam in seinen besten Zeiten an solche Umfrageergebnisse nicht heran!
Aber auch 88% der Bundesbürger wollen selbst aktiv für den Umstieg auf Erneuerbare Energien werden!
So jetzt noch ein Hinweis zum Fotowettbewerb des BSW. Heute ist Anmeldeschluß für ein Foto aus der Woche der Sonne 2011 ich warne aber. Ich habe bereits ein Foto eingereicht und ihr müsst euch schon anstrengen um dieses Sonnenbild zu toppen.
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Donnerstag, den 19. Mai 2011 von Erhard Renz
Es gibt noch einiges zu berichten zu unserem 10-jährigen Firmenjubiläum. Wenn ich mich mit den Kollegen unterhalte kommen immer mehr Aktionen ans Tageslicht die an mir vorbeigegangen sind. Irgendwann ist halt mal Schluß und gleichzeitig überall zu sein geht nun mal nicht.
Als einer unserer Top Modullieferanten war natürlich auch die Firma Moserbaer in Michelstadt. Schon beim Aufbau derer Dünnschicht Solarmodule dachte ich mir für einen Messestand sind die zwei Module aber schon aufwendig montiert. Mit dieser Einschätzung lag ich zwar richtig aber ich wußte ja auch nicht, dass Davide Marro und Markus Heibges uns am Ende der Veranstaltung die beiden Module an uns überreichten.

von links Davide Marro, Moserbaer Johannes Ochs, Ralos und Markus Heibges Moserbaer
Noch haben wir keine Zeit gefunden die zwei Dünnschichtmodule auf unserer “Solarwiese” richtig zu platzieren. Denn unsere Mannschaft ist immer noch damit beschäftigt die Überbleibsel des Festes wieder einzuräumen. Aber demnächst werden die zwei Moserbaer Dünnschichtmodule sicherlich Ihren Platz neben all den anderen Solarmodulen finden.
Die amorphen Silizium (a-Si) Dünnschichtmodule von Moserbaer sind dann die ersten Dünnschichtmodule in unserer Solarakademie. Mit einer stabilen Ausgangsleistung von 84 bis 92 Watt wenden wir die Dünnschichtmodule in besonderen Fällen an. Eines der Projekte war ein Dach nach Süden ausgerichtet mit unterschielichen Neigungen. Den flacheren Part haben wir mit den amorphen Silizium Modulen und die steilere Dachfläche mit Multikristallinen Modulen belegt. Wenn aber erst mal die Module auf der Solarwiese stehen werden sicherlich auch mehr Kunden nachfragen.
Vielen Dank an Moserbaer insbesondere an Davide Marro und Markus Heibges die uns immer toll unterstützen.
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Mittwoch, den 18. Mai 2011 von Erhard Renz
Wie bereits zum zehnjährigen Jubiläum geschrieben kann die Ralos ab sofort auch ein Strom Speichersystem liefern. Wir haben mit der Firma Prosol Invest Deutschland GmbH aus Wildpoldried eine Liefervereinbarung getroffen.
Das Speichersystem steuert den kompletten Stromfluß. Wenn die Photovoltaikanlage mehr Strom produziert wie im Haus benötigt wird, dann wird Strom in der Batterie gespeichert. Wenn die Batterie voll ist dann wird wie bisher der Strom in das öffentliche Netz eingespeist. Wenn kein Strom (oder zu wenig) von der Photovoltaikanlage geliefert wird speist das System Strom aus der Batterie in das Hausnetz ein. Erst wenn die Batterie entleert ist, wird Strom aus dem öffentlichen Netz entnommen.
Mit dieser Logik erhöht sich der Eigenverbrauchsanteil enorm. Prosol Invest spricht von bis zu 80% des selbst produzierten Stroms könnte als Eigenverbrauch genutzt werden. Dies funktioniert natürlich nur wenn die Größe der Photovoltaikanlage und der Verbrauch des Gebäudes zusammenpassen.
Das System gibt es in vier verschiedenen Größen:
Sonnenbatterie 1, 8,4kWh Speicher, 3,5kW Wechselrichterleistung mit 94% Wirkungsgrad
Sonnenbatterie 2, 11,2kWh Speicher, 3,5kW Wechselrichterleistung mit 94% Wirkungsgrad
Sonnenbatterie 3, 11,2kWh Speicher, 5,0kW Wechselrichterleistung mit 94% Wirkungsgrad
Sonnenbatterie 4, 16,8kWh Speicher, 6,0kW Wechselrichterleistung mit 94% Wirkungsgrad
Da aus den Speichern immer nur maximal 70% entladen werden darf, geben die Hersteller auf die Akkus eine Leistungsgarantie von 5 Jahren 90% der Nutzungskapazität. Die Lebensdauer beträgt laut Hersteller 25 Jahre.
Das System sieht auch noch gut aus was will man mehr:

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Dienstag, den 17. Mai 2011 von Erhard Renz
Jetzt liegt der EEG Erfahrungsbericht (Stand 3.5.2011) der Bundesregierung vor. Mit diesem Erfahrungsbericht erfüllt die Bundesregierung ihre Berichtspflicht und sie stellt umfassend dar welche Änderungen sie z.B. im EEG anstrebt.
Auf zwölf Seiten (S. 122-134) werden die Erfahrungen mit Photovoltaik beschrieben. Mir fällt als erstes auf, daß nach belieben die Zahlen aus dem Jahr 2010 hinzugenommen oder aber (bewußt?) nicht erwähnt werden.
Dies fällt besonders bei der Grafik der Vergütungssätze auf.

Wir liegen momentan bei kleine Anlagen bei 28,74 Cent Vergütung. Gegenüber den 33,03 Cent die im “Erfahrungsbericht” dargestellt wird sind dies ca. 4,3 Cent weniger. Aber dann wäre ja auch klar geworden, dass wir bereits enorme Kostenreduzierungen in der Photovoltaik realisiert haben. Bei dieser Kostenreduzierung konnte bisher keine andere Erneuerbare Energieform mithalten.
Ähnlich sieht es auch bei dieser Grafik aus:

Für die Vergütungen aus dem Jahr 2010 liegen überraschender Weise keine Werte vor. Ein Schelm wer böses dabei denkt! Wieviel CO2 eingespart wird konnte natürlich berechnet werden. Interessiert aber eigentlich kein Mensch im Erfahrungsbericht. Schön finde ich aber die Arbeitsplätze Entwicklung. Im Atomkraftbereich werden ca. 40.000 Arbeitsplätze in Deutschland statistisch erwähnt. Dass die Photovoltaik inzwischen das zweieinhalbfache an Menschen ernährt finde ich toll.
Nicht logisch erscheinen mir die Parameter für die Berechnungen der Stromgestehungskosten.

Den Fremdkapitalzins bei kleinen Anlagen (10.000 Euro) gleich zu setzen mit Millionenprojekten halte ich für absoluten Quatsch. Großkunden haben bei der Bank immer bessere Konditionen wie ein Kleinkunde. Es erschließt sich mir ebenfalls nicht warum eine Freiflächenanlage mit 70% Eigenkapital finanziert werden soll? Im Gegenzug wird die Kleinanlage mit 10% Eigenkapital eingesetzt. Klar ist aber, daß genau mit diesen Berechnungen anschließend die pauschalen Aussagen untermauert werden…
Wie stark sich die Anlagengröße in den letzten Jahren verändert hat kann in der Grafik Verteilung Anlagengrössenklasse beobachtet werden.

Im Jahr 2000 wurden 68% der Leistung auf kleine Dächer mit max. 10 kWp installiert. Im Jahr 2009 waren dies nur noch 12%. Damit dürfte auch klar sein wo die Arbeitsplätze entstehen. Nicht beim kleinen Elektrohandwerker sondern immer mehr bei den Systemhäusern die auch größere Anlagen bauen können. Die Preisdifferenz von 800 Euro (ca. 40%) zwischen 2.030 Euro je kWp für eine Megawattanlage und 2.830 Euro für eine Kleinanlage zeigt wie groß inzwischen die Kostenspanne zwischen diesen Kraftwerken ist.

Am spannendsten finde ich aber den Ausblick den der EEG-Erfahrungsbericht gibt. Bei einer PV-Vergütungshöhe entsprechend dem Zubau des von der Bundesregierung gewünschten Ausbaupfads werden wird ab 2015 sensationell günstige Photovoltaikpreise sehen.
Für Dachanlagen wäre die Vergütungshöhe bei 16 Cent je kWh. Bei einem derzeitigen Strompreis von 23 Cent kann ich mir kaum noch vorstellen, dass dann irgendjemand auf den Bau einer Photovoltaikanlage auf seinem eigenen Dach verzichtet?
Ich weiß auch nicht welche Stadtwerke dann noch eine Windkraftanlage im Meer finanzieren sollen, die für Windstrom vom Meer derzeit 15 Cent erhalten, wenn eine Photovoltaik Freiflächenanlage den Strom direkt neben der Stadt für 12 Cent produziert?
Photovoltaik wird bereits in vier Jahren so günstig sein, daß diese ganzen Ausbaupläne von Netzinfrastruktur innerhalb Deutschland in die Schubladen wandern dürften. Vor allem wenn ich die momentanen Ideen anschau Strom kurzfristig in Batterien zwischen zu speichern und langfristi evtl. in Methan umzuwandeln. Das Methan wäre dann in die Gaspipelines leicht zu integrieren(speichern).
Die im Erfahrungsbericht aufgezeigten Handlungsempfehlungen sind pauschal und wenig innovativ. Wichtig wäre aus meiner Sicht eine eigene Kleinanlagen Vergütung bis 10 kWp um diese Kunden nicht aussen vor zu lassen. Die Bemessungsgrundlage für den atmenden Deckel halte ich für ein Glücksspiel und es könnte leicht über oder untersteuert werden. Letztendlich müsste der Politik endlich klar werden, der Ausbau der Photovoltaik wird durch die Kostenreduktion für immer mehr Menschen interessant. Die Menschen werden den Ausbau der Photovoltaik weiterhin konsequent finanzieren. Aber wenn dies geschieht muß die Bundesregierung endlich erkennen, daß dazu ein Netzausbau in jeder einzelnen Gemeinde unbedingt erforderlich ist.
Anmerken möchte ich allerdings noch die nicht akzeptablen Eigenkapitalrenditen bei anderen Techniken die im Vergleich zur Photovoltaik anscheinend als “normal” angesehen werden.
Eigenkapitalrendite von 12 % bei Onshore Windkraft! Bei guten Standorter (120% Standort) bis zu 14%!!! (s. S. 111+112)
Bei Offshore Windkraft wird sogar empfohlen ein “Stauchungsmodell” für die Anfangsvergütung einzuführen. Dies würde bedeuten die Konzerne haben Ihre Kosten (und mehr) bereits nach 12 Jahren eingespielt und können mit den abgeschriebenen Windrädern gute Gewinne einfahren. Der kWh Preis liegt beim Stauchungsmodell bei 19 Cent!
Was würde die Bundesregierung sagen wenn ich ein Stauchungsmodell für kleine PV Anlage fordern würde? Zwanzig Prozent höhere Einspeisevergütung dafür kürzere Laufzeit des EEG?
Sicher würde mich Herr Dr. Pfeiffer wieder als Solarmafia bezeichnen.
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Montag, den 16. Mai 2011 von Erhard Renz
Schade, dass unser 10-jähriges Jubiläumsfest so schnell vorbeiging. Bei strahlendem Sonnenschein hatten wir auch alle Hände voll zu tun. Organisiert und komplett von den Mitarbeitern gestaltet wurde das Fest von unserer Energiequelle Nummer eins der Sonne verwöhnt. Zu Beginn ver Veranstaltung gab es noch Sonnencreme für die Aussteller und dann konnte es losgehen. Durch die Absage (krankheitsbedingt) von Landrat Kübler und die Übernahme von Terminen durch Stephan Kelbert dem Bürgermeister von Michelstadt wurde unser Zeitplan gleich durcheinander geschüttelt.
Unser Vorstand Heinrich Dauscher konnte aber unsere neueste Errungenschaft in Kürze vorstellen. Wir können Sonnenstrom speichern!

v.l. Florian Voigt, Brenergo, Johannes Ochs Niederlassungs Leiter, Heinrich Dauscher Vorstand Ralos, Stephan Kelbert Bürgermeister Michelstadt
Auf den letzten Drücker sind die Vertragsverhandlungen abgeschlossen und die erste Vorzeigeanlage aufgebaut worden. Wer wollte konnte sich die Funktionsweise von Sebastian Ochs (Ralos, After Sales) erklären und auch gleich demonstrieren lassen. Ebenfalls eine Praxis Demonstration gab es bezüglich der Reinigung von Solarmodulen. Auch wenn eine wirtschaftliche Reinigung nicht immer dargestellt werden kann, möchten immer mehr Kunden eine Reinigung um ihre Photovoltaikanlage in einen optischen top Zustand zu versetzen.

Neben der Praxisbeispiele konnten unsere Besucher natürlich bei einigen Vorträgen die Neuigkeiten aus der Solarbranche erfahren. Von unseren Lieferanten hatten einige nette Geschenke dabei für die wir uns recht herzlich bedanken möchten.
Ein Mitsubishi Vertriebsmodul mit den Unterschriften aller Mitsubishi Mitarbeiter überreichte uns Thai Trung Hoang der mir noch in bester Erinnerung aus seiner Zeit bei Photon ist. Mitsubishi und Photon begleiten uns schon seit Jahren. Es war für mich schon immer eine Freude H. Hoang mit seiner ansteckenden Freundlichkeit immer wieder zu treffen. Ich sag nur Tschüß bis zur Intersolar dann komm ich am Mitsubishi Stand vorbei!

von links nach rechts: Marcus Merkel, Ralos Vertrieb Deutschland, Sonja Lenz Controlling und Sonnenbotschafterin und Thai Trung Hoang Mitsubishi Electric.
Auch SMA hatte sich ein spezielles Ralso Geschenk für die langjährige Zusammenarbeit ausgedacht. Ein individueller Wechselrichter mit Ralos Schriftzug. Vielen Dank für dieses Geschenk und wie Vorstand Heinrich Dauscher bereits versprochen hat wird dieser Wechselrichter in unserem Empfangsraum demnächst zu sehen sein. Auf dem Bild kann man noch Jasmin I bewundern die uns aus Bürstadt einen Besuch abstattete. Leider blieb mmir an diesem Tag nur wenig Zeit um mich um Jasmin zu kümmern. Jasmin in München zur Intersolar mache ich das wieder gut…

von links nach Rechts: Jasmin Heiderich Sonnenbotschafterin, Heinrich Dauscher Vorstand Ralos, Markus Kröhl SMA
Aber nicht nur für die Ralos gab es Geschenke. Völlig überraschend überreichte der Modulhersteller Moserbaer seinen Hercules Award den Preis für die größte errichtete Photovoltaikanlage mit Moserbaer Modulen an die Energiegenossenschaft Odenwald. Die Freilandanlage wurde ja im letzten Jahr kurz vor der Einspeisereduzierung unter höchster Zeitnot mit viel Engagement in kürzester Zeit realisiert.

von links nach rechts: Davide Marro und Markus Heibges (beide Moserbaer), Lion Rossbach und Maximilian Bohr (beide Energiegenossenschaft Odenwald) und Heinrich Dauscher Vorstand Ralos.
Wir bekamen aber nicht nur Geschenke sondern wir durften auch etwas zurückgeben. Unsere inzwischen schon ca. 20 Jahre alten Photovoltaikmodule, die wir vom Nabu und dem Naturschutzzentrum Bergstraße zur Verfügung gestellt bekommen haben, produzieren noch immer fleißig Strom. Sie beeindrucken auch immer wieder unsere Besucher bei Ralos. Deshalb gab es als Dankeschön an das Naturschutzzentrum einen Scheck für die Überlassung dieser tollen Module.

von links nach rechts: Gerhard Eppler, Landesvorsitzender Nabu Hessen, Veronika Lindmayer Naturschutzzentrum Bergstraße und Marcus Merkel Ralos Vertrieb Deutschland.
Neben diesen vielen Aktionen gab es natürlich viele Besucher, viele Lieferanten, viele Kunden und viele viele Gespräche von Interessierten Menschen die sich über Photovoltaik informieren wollten. Dass auch die Kleinsten in der Hüpfburg voll auf Ihre Kosten kamen dürfte klar sein. Für Essen und Trinken war auch reichlich gesorgt, Elektroautos und Elektrofahrräder konnten besichtigt und ausprobiert werden. Es war halt ein rundum sonniger Tag.
Ein Ralos Tag!
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Freitag, den 13. Mai 2011 von Erhard Renz
Das war gestern nachmittag eine Überraschung als Wolfram Schneider von Schneider Displaytechnik mit einem Blumenstrauß bei Ralos Michelstadt vorbeischaute. H. Schneider hatte im Odenwald zu tun und nutzte die Gelegenheit bei uns vorbei zu schauen. Er überbrachte uns die besten Wünsche zum 10-jährigen und einen Blumenstrauß.

v.l. Wolfram Scheider, Sonja Lenz und Johannes Ochs
Schneider Displaytechnik ist ein zuverlässiger Partner wenn es um Anzeigetafeln geht. Auch die Anzeigetafel unserer Solarakademie Odenwald wurde von Schneider Displaytechnik geliefert. Auf dem Bild sieht man auch eine neues Fahrzeug im Ralos Fuhrpark. Leicht zu erkennen an den Modulen und dem gelben Schmetterling.
Vielen Dank an Wolfram Schneider für die schönen Blumen und die netten Worte zum zehnjährigen. Schade, dass H. Schneider schnell wieder weiter musste und am Samstag nicht in Michelstadt vorbei schauen kann. Wir hoffen natürlich, dass morgen viele Besucher kommen und mit uns das 10-jährige Jubiläum feiern.
Also bis morgen früh um 11 Uhr in Michelstadt Unterer Hammer 3.
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Donnerstag, den 12. Mai 2011 von Erhard Renz
…und keiner weiß wie hoch die Einspeisekürzungen sein werden.
So langsam sind die Montagekapazitäten bis zum 30.6.2011 verplant und wir machen uns Gedanken wie wir unsere Monteure ab dem 1.7.2011 beschäftigen. Wir würden gerne bereits Kunden ansprechen und Ihnen ein Angebot abliefern. Zu jedem Angebot gehört aber eine Wirtschaftlichkeitsberechnung. Dazu benötigen wir aber die Vergütungssätze ab dem 1.7.2011…
Ob es 3%, 6%, 9%, 12% oder sogar 15% weniger Einspeisevergütung gibt kann derzeit keiner sagen. Im Kaffeesatz kann man natürlich lesen. Abschätzen auch. Aber eine seriöse Kalkulation kann derzeit keiner abgeben!
Schließlich macht es schon einen Unterschied ob unsere Kunden die nächsten 20 Jahre 27,88 Cent, 27,02 Cent, 26,15 Cent, 25,29 Cent oder nur 24,43 Cent für jede produzierte Kilowattstunde erhalten.
Wenn ich für eine 5 kWp nur je 900 kWh auf 20 Jahre ansetze bekommt der Kunde im besten Fall (27,88 Cent) 25.090 Euro für seine 90.000 Kilowattstunden Strom oder aber im schlechtsten Fall nur 21.986 Euro vergütet. Das sind mehr als 14% Differenz oder auf das installierte kWp gerechnet 600 Euro in 20 Jahren!
Der Regierung sind solche Probleme natürlich fremd. Sie sitzt beim Kaffeekränzchen Ethikrat und läßt sich vom Betriebsrat des AKW Biblis ethische Geschichtchen erzählen.
Ich weiß, es ist eine gewisse Verbitterung die aus meinen Sätzen rauszulesen ist, aber wir haben eigentlich was anderes verdient. Die Solarbranche hat alle Versprechungen gehalten. Wir haben viel mehr und viel schneller umgesetzt was nötig war und wenn wir nicht ständig Knüppel zwischen die Beine geworfen bekommen könnten wir noch einiges mehr. Uns hat Frau Merkel nicht im Ethikrat zu Wort kommen lassen wobei unser handeln schon immer einer besonderen Ethik unterworfen war…
Was wir wollen sind klare Vorgaben um rechtzeitig unseren Kunden ein seriöses Angebot machen zu können. Wenn diese Vorgaben nicht rechtzeitig kommen, können wir unseren Jahresurlaub gleich antreten und uns in sechs Wochen wieder dem Verkauf von Photovoltaikanlagen widmen.
Ich glaube jedenfalls nicht, dass es zu viel verlangt ist wenn wir von der Politik solche langfristigen Rahmenbedingungen erwarten.
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Montag, den 9. Mai 2011 von Erhard Renz
Wir waren dabei. Die Sonnenbotschafterin Jasmin I aus Bürstadt, Sonja Lenz von Ralos, Christine Denz aus Mosbach und ich Erhard Renz aus Bürstadt. Ohne unser Team wären nur Männer als Solarbotschafter unterwegs! Meine Herren das muß anders werden. Ich kann nur sagen es war angenehm mit dieser Frauen Power die Woche der Sonne zu beginnen.

v.l. Christine Denz, Sonja Lenz, Jasmin I, Erhard Renz
Die Solarbotschafterinnen strahlten mit der Sonne um die Wette. Auch wenn ich den Gummihammer in der Hand halte er war niemals nötig um die Mädels anzutreiben. Durch die Männerdominanz war unsere Frauenpower bei den mehr als 30 Journalisten sehr gefragt und ich konnte mich ganz entspannt zurücklehnen.

Die Pappmännchen (Pappfrauchen gab es auch keine!) sollten die 6 Millionen Menschen symbolisieren die bereits unter einem Dach mit einer Solaranlage leben. Insgesamt 150.000 Arbeitsplätze wurden bereits in der Solarbranche geschaffen und die Zustimmung in der Bevölkerung die sich eine solar Energieversorgung wünschen liegt bei 90 Prozent! Aber 88% der Bevölkerung wollen auch für den Umstieg auf Erneuerbare Energien selbst aktiv werden. Ein enormer Vertrauensbeweis für die Solarbotschafter bei der Woche der Sonne.
Bei der anschließenden Fahrt mit dem Solarboot der Firma Solon war das Solarboot so gefragt, daß ich zugunsten meiner Mädels auf die Fahrt verzichten musste.

Es war eine tolle Eröffnungsveranstaltung zur Woche der Sonne und derzeit sind mehr als 5.555 Veranstaltungen gemeldet! Dieser neue Rekord bei der Anzahl der Veranstaltungen gibt erneut Mut und macht uns sehr stolz, daß wir die Solarbotschafter bei der Woche der Sonne sind.
Vielleicht trifft man sich ja auf der ein oder anderen Solarveranstaltung. Am besten natürlich am kommenden Samstag beim zehnjährigen von Ralos. Das Wetter scheint ja wieder super zu werden.
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Mittwoch, den 4. Mai 2011 von Erhard Renz
Ja die ersten Einladungen sind schon rausgeschickt. Die ersten Plakate stehen an den Straßenrändern und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Die Ralos feiert ihr Jubiläumsfest am 14.5.2011 in der Niederlassung Michelstadt am Unteren Hammer 3. Das dazugehörige Plakat habe ich hier mal vorgestellt:

Wir haben natürlich wieder einige Überraschungen rund um die Photovoltaik vorbereitet. Sonne haben wir auch schon bestellt und so wie es aussieht wird es auch schönes trockenes Solarwetter. Also merken Sie sich den Termin schon mal vor und wenn möglich kommen Sie zwischen 11 Uhr und 17 Uhr bei uns mal vorbei. Im persönlichen Gespräch lassen sich viele Dinge besser besprechen wie hier im Blog. Ich freu mich drauf.
P.S.: Jetzt packe ich meine Sachen und ab gehts zur Eröffnung der Woche der Sonne in Berlin.
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Dienstag, den 3. Mai 2011 von Erhard Renz
Bei den Solarstromerträgen kommen mir glatt Erinnerungen an das Jahr 2003.
Insgesamt 565 Kilowattstunden Strom hat meine (4,32 kWp) Photovoltaikanlage im April 2011 erbracht. Auf das installierte kWp umgerechnet bedeutet dies 131 Kilowattstunden und damit das zweitbeste Ergebnis seit Inbetriebnahme in 2001! Nur der Super April in 2007, damals kann die Sonne eigentlich garnicht unter gegangen sein, war mit sagenhaften 168 Kilowattstunden besser. Aber das Jahr 2011 läuft bisher bestens. In den ersten vier Monaten insgesamt 312 kWh je installiertem kWp ist das bisher zweitbeste Ergebnis, nur in 2003 brachten die ersten vier Monate mit 342 kWh einen höheren Ertrag.
Auch wenn ich den Vergleich mit den Solaranlagen beim Solar Förder Verein anschaue habe ich mit meiner Anlage ein super Ergebnis eingefahren. Der Bundesweite Ertrag liegt für die ersten vier Monate bei knapp 300 kWh damit liegt meine Anlage gut 4% über dem Bundesdurchschnitt. Aber wer den Blog hier öfter liest kennt ja den Vorteil meiner PV Anlage. Sie ist ziemlich steil (40 Grad Neigung) und damit habe ich im Winter immer super Ergebnisse. Im Sommer relativiert sich dieses zwar aber die Erträge bewegen sich ja immer noch viel höher wie die Ertragsprognosen vor zehn Jahren vorhersagten.
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Mittwoch, den 27. April 2011 von Erhard Renz
Momentan kann fast in jeder Zeitung gelesen werden, daß der Strom teurer wird wenn die Atomkraftwerke abgeschaltet werden. Ausgerechnet diejenigen die in den letzten Jahren für den Anstieg des Strompreises verantwortlich waren warnen vor steigenden Strompreisen. Was ist eine Warnung eigentlich Wert die jedem sowieso bewußt ist wenn er sich die Vergangenheit anschaut? Ich habe mal die Entwicklung der Preise des Haushaltsstroms aufgezeigt:

Natürlich zeige ich auch gerne die Entwicklung des Ölpreises der sich mit zeitlicher Verzögerung auch auf die Gas und Kohlepreise auswirkt:

Was man aus beiden Grafiken erkennen kann ist “Energie wird teurer”! Auch im letzten Jahrzehnt stiegen Energiepreise trotz der Atomkraftwerke. Es ist deshalb Panikmache wenn jetzt erzählt wird wir müssten mit steigenden Strompreisen rechnen, nur weil ein paar Atomkraftwerke abgeschaltet werden. Preise entstehen nicht anhand der Kosten sondern sie werden am Markt ausprobiert und wenn genügend Kunden bereit sind überteuert zu kaufen wird der Preis hoch bleiben. Übrigens haben alle unsere Stromversorger Verschmutzungsrechte “kostenlos” von unserem Staat geschenkt bekommen. Dies hinderte sie aber nicht die “geschenkten” Rechte an uns Stromkunden zu berechnen. Wir bezahlen also für unsere verschenkten Rechte direkt an die Aktionäre von EnBW, EON, RWE und Vattenfall.
Was billiger wird ist Solarstrom. Nachweislich haben sich die Solaranlagen in den letzten Jahren enorm verbilligt.

Selbst die Bundesregierung geht in ihren Szenarien mit weiter sinkenden Gestehungskosten von Photovoltaikanlagen aus. Die einen Solarstrompreis von ca. 12 Cent je kWh erwarten läßt! Welcher Dachbesitzer wird dann noch auf selbst erzeugten Solarstrom verzichten? Keiner!

Wir werden auch bald die ersten Photovoltaikanlagen haben die nach 20 Jahren keinen Anspruch auf EEG Vergütung haben. Diese Solarkraftwerke (oder auch Windräder) werden am freien Markt ihren Ökostrom verkaufen. Dies wird sich kostensenkend auf den Strompreis auswirken. Also nur keine Panik. Atomkraftwerke abschalten und Photovoltaikanlagen auf die Dächer bauen.
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Dienstag, den 26. April 2011 von Erhard Renz
ACHTUNG Termin fällt leider aus!
Am 12. Mai 2011 um 18:30 Uhr werde ich in Beerfelden einen Photovoltaikvortrag halten. Die Veranstaltung findet mit Unterstützung der Volksbank Odenwald in der Geschäftsstelle Beerfelden Brunnengasse 13 statt. Bei dieser Veranstaltung werde ich vor allem auf die Möglichkeit des Strom Eigenverbrauchs eingehen. Je mehr vom selbst produzierten Photovoltaikstrom im eigenen Haus verbraucht wird um so wirtschaftlicher wird die Photovoltaikinvestition. Damit unsere Kunden auch gleich Informationen zur Finanzierung erhalten wird die Volksbank erläutern wie einfach eine Photovoltaikfinanzierung ist.

Für mich ist vollkommen unverständlich wenn momentan diskutiert wird, durch den Atomausstieg würde der Strompreis steigen. Bis zu 20% werden da genannt. Das wären dann schon ca. 28 Cent den die Verbraucher für Strom bezahlen sollen. Photovoltaikstrom wird momentan aber “nur” noch mit 28,74 Cent je Kilowattstunde vergütet und die nächsten Kürzungen steht zum 1.7.2011 und 1.1.2012 an. Es dürfte doch wohl klar sein, daß je größer die Differenz zwischen gekauftem Strom und selbst produziertem Strom wird umso mehr Bürger werden sich eine Photovoltaikanlage auf das eigene Dach bauen. Sie werden selbst investieren und sich aus der Abhängigkeit von Konzernen verabschieden. Den Strompreis auf 20 Jahre festzuschreiben mit dem Bau einer eigenen Photovoltaikanlage werde ich deshalb zum Thema in Beerfelden machen. Ich freue mich drauf dort wo wir bereits eine tolle Freilandanlage erstellt haben einen Vortrag zu halten.
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Donnerstag, den 21. April 2011 von Erhard Renz
Unbemerkt von den Medien haben es die 840.000 Photovoltaikanlagen geschafft in einer Stunde mehr Strom zu produzieren wie die 17 deutschen Atomkraftwerke. Diese denkwürdige Moment fand bereits am 29.3.2011 um 12 bis 13 Uhr statt. Aus Atomkraftwerken wurden 10.700 MW eingespeist, die Photovoltaik kam allerdings auf 11.304 MW.

Von den 17 Atomkraftwerken mit Genehmigung produzierten zu diesem Zeitpunkt auch nur neun Strom. Alle anderen waren aus den verschiedensten Gründen abgeschaltet. Leider noch nicht stillgelegt!
Vor einigen Jahren hätte man mich ausgelacht wenn ich von mehr Solarstrom als Atomstrom geredet hätte. Jetzt ist es schon Realität! Der Eingespeiste Solarstrom von 12-13 Uhr betrug in Summe aus den vier Regelzonen 11.304 MW und damit 600 MW mehr als die Atomkraftwerke lieferten…

Aber damit nicht genug auch von 13-14 Uhr und 14-15 Uhr war der Sonnenstrom den alten Atomkraftwerken überlegen. Erst danach hatte sich Mutter Erde von der Sonne so weit abgewandt, dass die Solarzellen nicht mehr Strom produzierten wie die strahlenden Meiler.
Sonne und Wind stellen einen Rekord nach dem anderen auf. Sonne und Wind werden immer günstiger. Die Zukunft gehört den Erneuerbaren Energien. Mit diesem tröstlichen Ausblick verabschiede ich mich in die Ostertage. Vielleicht sieht man sich ja am Ostermontag!
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Mittwoch, den 20. April 2011 von Erhard Renz
Am Donnerstag den 28.4.2011 laden wir wieder zum Infoabend nach Michelstadt ein. Unsere monatliche Infoveranstaltung beginnt um 17 Uhr in unserem Besprechungszimmer Michelstadt, Unterer Hammer 3. Es wäre nett wenn Sie sich zur Veranstaltung tel. unter 06061/9670-142 anmelden könnten. Ist aber keine Voraussetzung.

Wir befinden uns momentan im Endspurt um die Montagekapazitäten bis zum 30.6.2011. Die Bundesregierung beabsichtigt ja zum 1.7.2011 die Einspeisevergütung zu reduzieren. Leider wird die Reduzierungshöhe frühestens im Juni 2011 endgültig festgelegt. Wir wissen deshalb noch nicht wie hoch die Vergütung ab 1.7.2011 sein wird. Im Extremfall könnte eine Reduzierung um 15% anstehen.
Aber all diese Infos wird es an diesem Infoabend geben und wer sich schnell entscheidet dem können wir noch die Photovoltaikanlage vor dem 1.7.2011 installieren. Da wir uns im kleinen Kreis unterhalten, gehe ich gerne auf die spezifischen Fragen ein.
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